Cannabis Konsum legalisieren ?

Danke Fiwa, aber das, was Du geschrieben hast, beantwortet nicht meine Frage, wie Tarbagan darauf kommt, daß ein Medikament mit "nicht berechenbaren Folgen" im Regelfall nicht zugelassen wird.
Alles andere wußte ich bereits.

Ich wollte es auch nur noch mal klar stellen.

Zu deiner Frage, hat eigentlich doch Tabargan klargestellt, im Regelfall!

Es passiert ja halt mitunter das Medis wieder aus dem Verkehr gezogen werden müssen, wegen unberechenbaren Folgen ......
 
Werbung:
Ich wollte es auch nur noch mal klar stellen.

Zu deiner Frage, hat eigentlich doch Tabargan klargestellt, im Regelfall!

Es passiert ja halt mitunter das Medis wieder aus dem Verkehr gezogen werden müssen, wegen unberechenbaren Folgen ......

Stimmt - der typische 'Regelfall', der die Ausnahmen bestätigt.
 
Ich wollte es auch nur noch mal klar stellen.

Zu deiner Frage, hat eigentlich doch Tabargan klargestellt, im Regelfall!

Es passiert ja halt mitunter das Medis wieder aus dem Verkehr gezogen werden müssen, wegen unberechenbaren Folgen ......
So isses.

Ein Mittel wird dann vom Markt genommen, wenn die "unberechenbaren Folgen" sehr selten auftreten und zusätzlich in einem Bezug zur Wirkung stehen. Beispiel Antidepressiva: Praktisch alle Depressiva führen zu Nebenwirkungen von unberechenbarem Verhalten (Beispiel: Suizidalität). Die Alternative wäre aber, gar keine Mittel gegen Depression zu haben, und erstens gibt es genug Leuten, denen AD helfen, zweitens neigen Leute, die AD brauchen, auch ohne AD zu unberechenbarem Verhalten.

Elfman hat aber von Abhängigkeit gesprochen. Das ist eine Folge, die man inzwischen sehr gut abschätzen kann. Opiate und Benzodiazepine gehören zu den am stärksten abhängig machenden Substanzen die wir kennen. Aber sie haben sehr viele brauchbare Anwendungen. Daher verschreibt man sie im Regelfall nur über kurze Zeiträume oder bei akuten Problemen.

Eine Daueranwendung wird man nur in seltenen Fällen machen, wo alle anderen Methoden versagen. Auch dann ist das Risiko kalkuliert: Man geht davon aus, dass es für einen Menschen, der unerträgliche Schmerzen leidet besser ist, abhängig von Opiaten zu sein, als sein Leben weiterhin mit Höllenqualen leben zu müssen. (dass in Amerika Xanax ausgegeben wird als wärs Aspirin ist wiederum ein ganz anderes Problem)
 
Elfman hat aber von Abhängigkeit gesprochen. Das ist eine Folge, die man inzwischen sehr gut abschätzen kann. Opiate und Benzodiazepine gehören zu den am stärksten abhängig machenden Substanzen die wir kennen. Aber sie haben sehr viele brauchbare Anwendungen. Daher verschreibt man sie im Regelfall nur über kurze Zeiträume oder bei akuten Problemen.

Schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen in Deutschland sind von Benzodiazepinen abhängig.
Viele sind älter als 70 Jahre. Die Mehrzahl von ihnen sieht die Daueranwendung jedoch nicht kritisch,
da ihnen die unerwünschten Wirkungen nicht bekannt sind, bzw. sie diese nicht in Zusammenhang mit ihrer Medikation bringen.

Im Gegensatz zur Abhängigkeit von illegalen Drogen und Alkohol, die bei Männern deutlich
mehr verbreitet ist als bei Frauen, beträgt der Anteil Arzneimittel-abhängiger Frauen etwa 70
Prozent.

Quelle: http://www.drogenbeauftragte.de/fil...der/Downloads/Benzo_03_Kurzbericht_221113.pdf
 
Ich habe Respekt vor jeder Substanz, die meinen "nüchternen" Geist verändert. Auch vor Cannabis hab ich großen Respekt. Nur vor Alkohol hab ich keinen Respekt. Darum hat er meinem Leben das Genick gebrochen. Und heute hab ich Angst vor ihm. Richtige Angst. Und ich fürchte mich schon jetzt, wenn ich diese Angst wieder einmal temporär verliere. Ich weiß nicht, ob ich es jemals schaffen werde, vor dem Alkohol, besser gesagt, vor seiner Wirkung einen gesunden Respekt zu haben.

Ach so, sorry, hier gehts nicht um Alkohol. aber jetzt hab ichs geschrieben und jetzt lass ichs auch stehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oft fühle ich mich wie ein richter Langeweiler, wenn ich in der Gesellschaft von Menschen bin, die mehr oder weniger kultiviert anregende Substanzen konsumieren, sei es nun Wein oder Bier oder anderes und ich muss vorsichtig ablehnen. Aber ich kanns nicht ändern, ich muss so vorsichtig sein. Bei allem und besonders eben beim Alkohol.

Leute hier, die mich kennen, werden das vielleicht bezweifeln, aber ich bin eigentlich ein richtiger Fan von einem nüchternen Kopf. Auch wenn mich das jetzt nicht mehr viel weiterbringt im Leben, ich will meinem Untergang nüchtern entgegen gehen. Und bis es soweit ist, will ich retten was noch zu retten ist, von meinem Leben.
 
Ich hab vom Psychiater mal zum austesten, was bei mir gut ankommt, ein Medikament bekommen, von dem mich eine Tablette drei Tage in einen Zustand von Verkehrsuntauglichkeit versetzt hat. Das haben wir dann natürlich nicht mehr wiederholt, aber was ich in diesen drei Tagen alles angestellt oder vernünftiger Weise unterlassen habe, oblag meiner Verantwortung ganz allein.

Jetzt unterscheide ich nach folgendem Kriterium. Welche Droge - Pharmazie, Alkohol oder anderes - erlaubt mir noch vernunftorioentiertes Denken und lässt mich verantwortungsbewusst handeln? Alkohol erlaubt mir das zum Beispiel nicht. Das funktioniert bei mir nicht, da hab ich einen Defekt im Kopf und da überschätz ich mich regelmäßig selbst. Bei der Tablette hat es funktioniert, da konnte ich sagen: Nein, ich fahr heute nicht mit dem Rad. Ich hab sogar entschieden, die Tabletten nicht mehr zu nehmen und hab das auch dem Arzt verklickert. Auf Alkohol dagegen kann ich hervorragend Radfahren.

Ja, eine dreijährige Benzodiazepinabhängigkeit hab ich auch schon hinter mir. Da sollte ich wirklich eine Messe lesen lassen, dass ich das wieder losgeworden bin. Das war, als klebten die Pulver an mir. Nein,ich will keine substanziellen psychischen Abhängigkeiten mehr. Mir reichen die emotionalen und physikalischen Abhängigkeiten von meinem sozialen Umfeld. Die find ich sogar manchmal recht nett, die meisten möcht ich gar nicht loswerden.

Ich ruf täglich Leute an und sag ihnen (durch die Blume) ihr seid meine Lieblingsdroge, was tät ich ohne euch. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Ich lese Dich auch, & finde diese Beiträge voll klasse.:)

Mit 'nem klaren Kopf, ist das Leben auch wesentlich intensiver.

& wenn 'man' das erstmal aushalten kann, ist die größte Hürde auch schon geschafft.
 
Zurück
Oben