Bundespräsidentenwahl 2016 Österreich

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Wie ich schon weiter oben schrieb - "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" - eins der wichtigsten Gebote - gänzlich unerfüllt von dem Herrn.
Ich habe ihn für mich Frettchen getauft, denn immer wenn ich die Plakate sehe, wo er so scheinheilig runterschaut, hab ich das Gefühl, gleich beißt er zu. :LOL:
 
es kan natürlich jeder wählen, wen er/sie will.
es sollten sich nur alle hofer wähler darüber im klaren sein, dass sie einen kandidaten wählen, der zum rechtsextremismus zumindest keine berührungsprobleme hat.
 
Bei Niederlage: Norbert Hofer will Gott wegen unterlassener Hilfeleistung verklagen
Nachdem FPÖ-Kandidat Norbert Hofer für seinen neuen Slogan „So wahr mir Gott helfe“ von Glaubensvertretern scharf kritisiert wurde, sorgt eine weitere freiheitliche Ankündigung für Aufruhr: Die FPÖ will im Falle einer Niederlage rechtliche Schritte gegen Gott einleiten.

„Falls Norbert Hofer die Wahl verliert, haben wir bereits eine fix fertige Klage in der Schublade, da dies dann ganz klar den Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung erfüllt“, so FPÖ-Anwalt Böhmdorfer auf einer Pressekonferenz. „Diese werden wir dann zusammen mit der routinemäßigen Wahlanfechtung beim VfGH einbringen.“

Auf die Frage ob der VfGH überhaupt Anklage gegen Gott erheben kann, erwiderte er lapidar: „Sie werden sich noch wundern. Im Notfall gehen wir bis zur obersten Instanz; das Jüngste Gericht. Dort werden wir dann auch gleich die Zehn Gebote anfechten. Besonders das achte, denn das steht meinen Mandanten immer besonders im Weg.“

In tiefem Glauben verwurzelt

Die Unterstellung, seine Liebe zum Glauben sei nur ein billiger Wahlkampftrick, will Hofer auf Tagespresse-Nachfrage hingegen nicht gelten lassen: „Ich kenne die Heilige Schrift in und auswendig und war schon immer ein Fan von Gott.“ Als Kind habe er sogar seinen Goldfisch ‚Wotan‘ nach ihm benannt.

„Mit Gottes Sohn Brian, diesem linkslinken Gutmenschen, konnte ich aber nie was anfangen. Kein Wunder, schließlich waren dessen Eltern eine Bande von kulturfremden Scheinasylanten. Wäre ich damals schon Präsident von Betlehem gewesen, hätte ich denen gezeigt was alles geht. So wahr mir Glock helfe.“

Es riecht nach Krieg

Auch FPÖ-Chef Strache sieht dem Fall einer neuerlichen Wahlniederlage mit Sorge entgegen: „Wenn sich selbst der Herrgott der linken Verschwörung gegen unsere freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft anschließt, dann halte ich einen Bürgerkrieg mittelfristig für nicht unwahrscheinlich.“
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Nach Lopatka-Unterstützung: Norbert Hofer gesteht Wahlniederlage ein

Paukenschlag nach der tödlichen Hofer-Unterstützungserklärung durch ÖVP-Politiker Reinhold Lopatka: Der Hofburg-Kandidat der FPÖ gestand bereits heute seine Niederlage ein. Damit ist das Rennen schon neun Tage vor dem eigentlichen Urnengang gelaufen.

„Ich akzeptiere meine unausweichliche Wahlniederlage. Wir werden in den Gremien analysieren, wie es zu dieser Unterstützungserklärung kommen konnte, und werden dann die notwendigen Schritte setzen“, erklärte Norbert Hofer, der auch personelle Konsequenzen nicht ausschließt.

Für Hofer endet damit ein pannenreicher Wahlkampf. Denn obwohl er bereits fatale Unterstützungserklärungen von moralischen Geisterfahrern wie Weihbischof Andreas Laun, Karl-Heinz Grasser und Felix Baumgartner verkraften musste, gab er nicht auf. Doch diese Kamikaze-Unterstützung aus dem Hinterhalt war selbst für einen Kämpfer wie Hofer zu viel.

Weiße Weste
„Ich bin mir keiner Schuld bewusst“, sagt Reinhold Lopatka im Tagespresse-Gespräch. Er lehnt sich in seinem mit negativen Asylbescheiden gefütterten Drehstuhl zurück. Lopatka schenkt zwei Gläser ein. „Hier bitte, Kindertränen, Jahrgang 2009, verspielt und leicht bitter im Abgang.“

Van der Bellen abwartend
Hofers Kontrahent Van der Bellen bleibt zurückhaltend: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben“, erklärt er der Tagespresse, während er sich seinen Partyhut aus Nikotinpflastern zurechtrückt und Champagner nachschenkt.

Fassungslos
Politexperte Peter Filzmaier ist fassungslos. „Eine Wahlempfehlung von Lopatka ist der Todesstoß für jede Kampagne. Das ist wie wenn man einen Erziehungsratgeber veröffentlicht und Josef Fritzl das Vorwort schreiben lässt.“
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Nach konstruktivem Duell: Boulevardmedien warnen vor Einzug der Vernunft in Österreich

Droht Österreich ein vernünftiger politischer Konsens ohne Schlammschlacht? Davor warnen heute mehrere Boulevardmedien nach dem schockierend konstruktiven TV-Duell zwischen Kanzler Kern und FPÖ-Chef Strache.

Tradition in Gefahr

„Was wurde aus unserer guten alten gemeinen österreichischen Streitunkultur?“, klagt Krone-Chef Dichand besorgt an, während er gerade seinen Artikel über die gestrige Diskussion mit der Schlagzeile „Was soll der Scheiß?“ übertitelt. „Wir haben hier doch einen Berufsethos einzuhalten!“, warnt auch Redakteur Richard Schmitt und zeigt uns stolz seinen Lügenpresse-Ausweis.

Die Krone ist wie andere Boulevardmedien abhängig von Streit und Skandalen, wie der Herausgeber selbst zu gibt: „Sehen Sie hier meinen Drittporsche? Den konnte ich mir nur kaufen wegen all unserer Aufreger-Stories über die gratis Öffi-Tickets für die Flüchtlinge!“

Gegenmaßnahmen

Die Boulevardmedien haben nun Angst, dass in der Politik sachliche Diskussionen Einzug halten können, und wollen so rasch wie möglich entgegenwirken, wie ein Heute-Redakteur verrät: „Wir haben alle Parteichefs zu einer Podiumsdiskussion am Runden Tisch auf unserer Blutwiese eingeladen.“

Zumindest bei „Österreich“ sieht man den merkwürdigen Trend hin zu mehr Vernunft entspannt. „Wir setzen schon seit Jahren erfolgreich auf Fake News“, so Herausgeber Wolfgang Fellner zur Tagespresse. „Die Realität ist für uns höchstens noch Quelle der Inspiration.“

Kern und Strache waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Laut ihrem gemeinsamen Pressesprecher verbringen sie den heutigen Tag mit Netflix & Chill.
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Zu Besuch bei Hofer: „Ich mag Ausländer so gern, ich hab noch einen halben im Kühlschrank“

Wie lebt es sich eigentlich daheim bei Präsidentschafts-Kandidat Norbert Hofer? Die Tagespresse hat den FPÖ-Kandidaten besucht. Dabei gewährte er exklusiv tiefe Einblicke in sein Privatleben.

Wer einen prunkvollen Palast erwartet hat, wird eines Besseren belehrt. Denn Hofer lebt in einem sehr bescheidenen Haus in Pinkafeld: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Herrensalon, Garten und Schießkeller. Vor dem Haus lässt der Patriot Hofer die Flagge seines Vaterlands wehen; die Farben schwarz-rot-gold schimmern im Sonnenlicht.

Ausländerfreund
Im Laufe des Gesprächs konfrontieren wir Hofer mit einigen Vorwürfen politischer Gegner, er wäre ein Ausländerfeind. Darauf schüttelt er nur lachend den Kopf: „Schauen Sie, ich hab Ausländer so gern, ich hab sogar noch einen halben im Kühlschrank. Wollen Sie ein Stück?“ Dankend lehnen wir ab. „Nein? Wer ist hier jetzt ausländerfeindlich? Sie oder ich?“, fragt er schmunzelnd und wirft Kater Robi einen geräucherten Asylantenfinger hin.

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Hofer: „Mit Knödel und Saft habe ich sie am liebsten!“
Anschließend wird Hofer polemisch: „Ich kenne keine muslimischen Altenpfleger!“, klagt er an, doch dann wird er nachdenklich. „Ich kenne eigentlich auch niemanden aus Dschibuti. Gibt es dieses Land dann überhaupt? Dieses Land existiert wohl auch nur in der Fantasie der linken Mainstream-Presse“, sagt er, nimmt ein Messer und kratzt Dschibuti aus dem Globus, der hinter uns steht.

Hautevolee gegen Menschen
„Ich hoffe, dass die Österreicher am 4. Dezember die richtige Entscheidung treffen“, sagt uns Hofer zum Abschied. „Und zwar gegen Berufspolitiker, das Establishment und die Schickeria – und stattdessen für mich, einen einfachen Mann vom Volk, der nur 20 Jahre in der Politik verbracht hat und 194.208 Euro im Jahr verdient.“
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