Bundespräsidentenwahl 2016 Österreich

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Ohjanaklar.

Und er hatte auch so immens viel Anstand, selbst höchstpersönlich einen Antrag zur Wahlanfechtung abzugeben, was rechtlich gar nicht erlaubt ist. (Drum wurde er auch abgewiesen.)

Was für ein edler anständiger Ritter auf dem blauen Pferd. *anbetendindiekniesink*
Weißt du, was einen Nazi u.a. ausmacht? Die Angewohnheit, jede auch nur ansatzweise nicht hasserfüllte Aussage über das Feindbild mit widerlichem, maulschäumendem Hohn zu kommentieren, der penetrant nach Pogrom stinkt, und sich dabei zu fühlen, als rette man gerade die Welt.

So hat auch die SA geantwortet, wenn jemand sich erdreistete, zu betonen, dass auch die Halbtoten in ihren Folterkellern Menschen mit Empfindungen seien. Im Selbstverständnis waren die Braunen Sozialisten und edle Ritter, die die Welt vor Abschaum in Menschengestalt beschützten. Deine Wahrnehmung scheint ähnlich gestrickt zu sein, aber keine Sorge. Du bist nicht wie die Nazis.

Nein, du bist gut, dein Hass ist gerecht und wenn du blumig umschreibst: "Der da ist Dreck, stopft ihm das Maul!", dann tust du das aus Liebe zu allen Menschen, abgesehen von denen, die wirklich die Bösen sind und es nicht anders verdient haben.

(Aber ernsthaft, du bist eine der hasserfülltesten Personen, die mir im Internet je begegnet sind. Ich hoffe, du bist in keiner Position, die dich über das Schicksal anderer Menschen entscheiden lässt.)
 
Und überhaupt, zur allgemeinen Blödheit: Was sagt es über erklärtermaßen weltoffene und tolerante Menschen aus, wenn sie, sobald ihnen ein Ausländer querkommt, auf übelst rassistische Klischees zurückgreifen? Wird bspw. ein Türke frech, ist er in den Augen Linker nicht etwa ein gewöhnliches A........., sondern ein dreckiger Dönerfresser und Ziegenficker, und zieht er dann vor Gericht, ist er auch noch zu blöd, Satire zu verstehen.

Ich meine, aus meiner Sicht geht Schmähkritik durchaus klar, nur plärre ich auch nicht bei jeder Gelegenheit: "Diskriminierung!"
 
Hmpf, eigentlich wollte ich was zum Thema schreiben.

Formfehler sind normal, denke ich. Kein Mensch, auch kein Beamter, hält penibel alle Regeln ein. In der arg hitzigen Stimmung kann so etwas natürlich gefährlich sein, denn wenn man nach solchen Fehlern sucht, dann findet man auch welche. Wichtig ist, dass keine Manipulationen nachgewiesen werden konnten, denn daraus folgt, dass sich beide Lager an die Grundregeln demokratischer Wahlen gehalten haben.

Die FPÖ hat sich natürlich nicht aus Sorge um die Demokratie beschwert, sondern weil sie noch eine Chance wollte. Das ist eine schmutzige Taktik, die gerade schwer in Mode kommt; man beachte nur die Debatte um den Brexit. Gestern ließ die "Zeit" allen Ernstes einen Mathematiker erklären, warum die 52% in Wahrheit gar keine Mehrheit seien. Viele beleidigte EU-Fans behaupten nun ernsthaft, das Referendum sei als ungültig einzustufen, da die (gegnerischen) Wahlkämpfer nicht ehrlich gewesen seien und viele Leute aus Dummheit falsch gewählt hätten, oder verlangen gleich, abzubauen, was es so an direkter Demokratie gibt, da die Bürger sich mit ihrer Entscheidung dauerhaft disqualifiziert hätten. Zu schade, dass sich Strache und Freunde nicht getraut haben, ähnlich unverschämt auf die Neuwahl zu pochen. Ich hätte die Reaktionen de

Nun, da immer das absolute Gute (die jeweils eigenen) gegen das absolute Böse (die jeweils anderen) antritt, wird es erst einmal nur noch schlechte Verlierer geben, und die werden immer mal wieder auf irgendeine Klausel, irgendeinen Unterparagraphen oder irgendwelche anderen Petitessen stoßen, die es ihnen ermöglichen, das Ergebnis anzufechten.

Und sowieso: Hätte VdB verloren und die Wahl erfolgreich angefochten, hätten wir jetzt dieselbe Debatte. Nur mit vertauschten Rollen.
 
Keine Frage, es geschahen Schlamperein. Und es ist besser sie jetzt bei einer Bundespräsidentenwahl aufzudecken und diese zu wiederholen als bei einer Nationalratswahl.
Aber im ernst:
Glaubt hier tatsächlich wirklich nur einer, dass es Strache um das Wohl des Volkes geht?
Dass es ihm tatsächlich darum geht die Schlamperein zu beseitigen?
Hätte er die Wahl auch angefochten, wenn Hofer gewonnen hätte?
Es geht ihm einzig und allein darum, dass er mit dem demokratischen Ergebnis nicht einverstanden ist.
Für mich steht nun fest, nachdem ich mich auch mit den ganzen parlamentarischen Angelegenheiten auf der Homepage und den Mitgliedern der FPÖ im Ort beschäftigt habe, wer tatsächlich gegen die Demokratie ist und wen ich mit Sicherheit in Zukunft nicht wählen werde. :)
 
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Für mich steht nun fest, nachdem ich mich auch mit den ganzen parlamentarischen Angelegenheiten auf der Homepage und den Mitgliedern der FPÖ im Ort beschäftigt habe, wer tatsächlich gegen die Demokratie ist und wen ich mit Sicherheit in Zukunft nicht wählen werde. :)
Na ist doch schön. Jetzt weißt du ganz genau, wer dir nur Lügen erzählt und wer es ehrlich mit dir meint. (y)
 

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