Lichtpriester
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Anevay schrieb:Ich verstehe das Entsetzen nicht, dass Eltern sich ihre Kinder natürlich auch leisten können müssen. Doof ist, dass die Natur es bei uns Menschen so eingerichtet hat, dass dann von durchschnittlich 6,8 Kindern, die eine afrikanische Frau im Durchschnitt in die Welt setzt, nur max. die Hälfte überhaupt überleben und der Rest mehr oder weniger siecht. Wo die Wölfin schlauer Weise gar nicht erst gebieren kann, tut es der Mensch dann erst Recht. Die Biologie des Menschen ist wohl auf Leiden und Tod ausgelegt...
Das war in unseren Breiten auch nicht anders, das ist schlicht Arterhaltungstrieb. Und ich bin ziemlich sicher, dass die Frauen, die Chancen und Perspektiven für ihr Leben bekommen, ganz von selbst weniger Kinder gebären. Aber was ist? Genau das Gegenteil spielt sich ab, es wird ihnen seit vielen Jahren durch Billigexporte und nun auch immer mehr durch Landraub ihre eigene Lebensgrundlage entzogen. Wer trägt dafür die Verantwortung? Die armen Frauen vielleicht? Das kanns doch wohl nicht sein.
In DE bzw. AT haben wir ganz von selbst auf 1,4 bzw. 1,7 Kinder pro Familie reduziert. Schrumpfländer, die Einwanderer brauchen.
Ich frage mich, wie Menschen hierzulande, die die Problematiken der afrikanischen Frauen vorwiegend lediglich aus Zeitung und Fernsehen kennen, auf die Idee kommen zu wissen, was diese Menschen wollen und was gut ist für sie. Welcher Europäer hat das Recht, darüber zu bestimmen? Ich finde das sehr überheblich.
Anevay schrieb:Zu Afrika konkret hatte ich den Vorschlag den Frauen, die bereit wären sich sterilisieren zu lassen und das wobei aller Freiwilligkeit auch möchten, eine lebenslange Rente zu zahlen. Also statt Kinder in die Welt zu setzen als Altersvorsorge (die dann elendig verhungern, krank weden, darben, in Kinderprostitution oder anderem Missbrauch ziemlich sicher landen werden) Kinderverzicht als sofortige Versorgung.
Du redest von Altersvorsorge, und die haben nicht mal genügend, um zu überleben.
Gib den Afrikanern ihr Land zurück, gib ihnen Hilfsmittel und Maschinen an die Hand, zeige ihnen evtl. weitere Möglichkeiten, Geld zu verdienen und lass sie selber entscheiden. Wenn diese Menschen Perspektiven haben und faire Preise für ihre Produkte, die ihnen ein Einkommen sichern, dann wird sich die ""Überpopulation"" auch auf ganz natürlichem Wege reduzieren.
Anevay schrieb:ich meine das schon noch global.
1,4-1,7 Kinder pro Familie sind dir zuviel? Ich frag' nur mal so.
China hatte einige Jahrzehnte lang die 1-Kind-Politik, inklusive Zwangsabtreibung und sonstige "Nettigkeiten". Und mittlerweile kommt man drauf, dass das Verhältnis männlich/weiblich nicht mehr stimmt. Das war ein Schuss, der nach hinten losging, und China hat diese 1-Kind-Bestimmung bereits gelockert.
Ich sag nur soviel: Wo der Mensch zu denken anfängt und auch noch seine Finger im Spiel hat in Bereichen, die ihn nix angehen, geht's schief. Das ist bei Eingriffen in der Natur allgemein nicht anders als bei Eingriffen in das menschliche Dasein.
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