Bezahlte oder ehrenamtliche Trolle im Internet?

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Sorry kulli, aber deine Beiträge sind so voll von inhaltlichen Fehlern, da muss ich mich nochmal kurz einmischen:
Seuchen treten immer dort auf, wo es Umweltgifte gibt und (oder) die Menschen schlecht oder unzureichend ernährt werden. Manche sterben, andere, die ein gutes Immunsystem haben, bilden Antikörper dagegen, die sie auch an ihre Kinder weitergeben (Geimpfte geben das nicht weiter).
So geht jede Seuche auch wieder zu Ende, mit und ohne Impfen.
Geschichte des Impfens
Die Impfung selbst gibt es schon seit langer Zeit. In asiatischen Ländern hat man schon vor Jahrhunderten gegen die Pocken geimpft, in dem man die Haut von jungen Leuten aufritzte und Pockenflüssigkeit (entnommen aus Pockenbläschen von Pockenkranken) in die Wunde hineintropfen ließ.

Napoleon gefiel diese Vorgehensweise der „asiatischen Pockenimpfung“ und führte die erste Impfpflicht in der Geschichte Europas ein. Somit ist das Impfwesen und die Impfpflicht auf Napoleon zurückzuführen. Napoleon war kein Arzt, kein Mediziner, kein Wissenschaftler. Er war Kriegsherr. Weil er für die Eroberung „der Welt“ starke Soldaten brauchte, ließ er zuerst in allen Krankenhäusern Frankreichs die Kinder impfen und danach seine Soldaten.

Erst wer diese Pockenimpfung überstand, war tauglich für die Armee. Napoleons Idee war, alle schwachen Menschen auszurotten...

Die Impfung schützte vor gar nichts. Es war nur so, dass diejenigen die von Natur aus gesünder waren, die Impfung überhaupt erst überstanden haben. Schwächere Menschen sind an der Impfung gestorben oder wurden für ein Leben lang degeneriert.
Genau diesen Unsinn hast du vor fast 4 Monaten, am 20. Februar, schonmal gepostet. Und schon damals hab ich dir geantwortet und erklärt, warum das, was du sagst, falsch ist:
Napoleon war kein Mediziner, aber Gerhard Reumont war einer. Und Gerhard Reumont war es, der Napoleon gemeinsam mit Edward Jenner auf den Pockenimpfstoff gebracht und durch seine Reisen wahrscheinlich Millionen Menschen vor einem Tod durch Pocken gerettet hat.

Dabei wurde übrigens nicht Pockenflüssigkeit verwendet, das wär ja endlos schwachsinnig gewesen, sondern Kuhpocken - die für den Menschen weit weniger gefährlich sind. Sonst wäre das auch keine Impfung gewesen, sondern biologische Kriegsführung.
Nochmal, damit dus für die Zukunft verstehst: Jenner hat Menschen nicht mit Pocken, sondern mit den (großteils ungefährlichen) Kuhpocken infiziert, weil eine Kuhpockeninfektion auch vor den richtigen Pocken ("smallpox") schützt. Wenn du nichtmal so ganz grundlegende Medizininfos, die man in der Schule lernt richtig auf die Reihe bekommst, frage ich mich, was für Medizinbücher du angeblich 20 Jahre lang studiert hast.

Die offizielle Anerkennung geht aber nach den Regeln der Pharmaindustrie. Eigentlich ist es unethisch, dass sie diese Regeln bestimmen.

ja, da gebe ich dir recht. Aber was wirksam ist und was nicht, sollte nicht große Pharma-Konzerne bestimmen dürfen, sondern eine unabhängiges Institut.
Ein unabhängiges Institut? Meinst du so ein Institut wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, ein laut SGB V "fachlich unabhängiges, rechtsfähiges, wissenschaftliches Institut" dessen Aufgabe die "Recherche, Darstellung und Bewertung des aktuellen medizinischen Wissensstandes zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren bei ausgewählten Krankheiten" (§ 139a SGB V) ist? Sorry, sowas gibts schon. Und nein, die Pharmaindustrie hat das nicht in der Hand.

Warum können sie die meisten chronischen Krankheiten dann noch immer nicht heilen?
Auch das sagtest du schon mehrmals. Ich möchte dich da auf einen kleinen Denkfehler deinerseits hinweisen. Wenn man eine chronische Krankheit leicht und dauerhaft heilen könnte, wäre sie per definition keine chronische Krankheit mehr.

Ich versteh nicht, warum du hier immer behauptest, du wärst der medizinische Obergelehrte, wenn du anscheinend überhaupt keine Ahnung hast, sondern einfach irgendwelchen Internetseiten nachredest.
 
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unser Justizsystem nicht von den damals erworbenen Taten profitiert,
Netter Versuch.
  1. Eine Justiz (unsere?, also die in D oder die in EU???) ist
  2. kein System.
  3. Sind Taten erworben?
  4. was genau meinst du hier mit "damals"?
  5. Justiz soll "profitieren"?
Sooo viele Ungenauigkeiten bei dir - mal wieder.

Sonntags frei?

Hier dein "empathisches" Ausgangspost. Reine BILD-Rhetorik:
Ganz zu Schweigen vom ethischen Dilemma. So einige medizinische Erkenntnisse basieren auf Folter und Mord durch Psychopathen wie den Mengele. Und bis in die 70er Jahre wurden psychisch Kranken noch der Kopf aufgebohrt. ^^
 
Wenn man eine chronische Krankheit leicht und dauerhaft heilen könnte, wäre sie per definition keine chronische Krankheit mehr.

wohl wahr, aber man muss zugeben, dass chronische Krankheiten nicht heilbar sind, Schulmedizinisch gesehen gibt es nur Medikamente um manche Symptome zu lindern und da gibt es dann noch die Nebenwirkungen dazu.
 
Hm, Narzissmus ist eh in dieser Branche weit verbreitet, kein Wunder, haben sich Ärzte einspannen lassen damals Menschen zu selektieren und auch zu ermorden und zu foltern. Keiner kann mir erzählen, dass die Persönlichkeitsstruktur und die an Experimenten, die man unter ethischen Bedinungen nie hätte machen können, diese vielen tausenden Täter nicht motiviert haben soll. Menschen, die einen Beruf ergriffen haben, Menschen zu helfen und nicht sie zu schädigen.

Andere Branchen haben sich mit dieser dunklen Vergangenheit auseinandergesetzt, sie entsprechend bewertet und verarbeitet.

Aber hier? Abwinken, jaa, das war doch früher, die Ärzte mussten doch voller Enthusiamus Menschen foltern und in den Tod schicken, die armen Opfer konnten ja nichts dafür. Lächerlich vor dem Hintergrund des damalig noch abgenommenen Eides, immer nur zum Wohle der Menschen zu agieren. Eidbruch, Verrat an der eigenen Ethik, keiner weitere Strafverfolgung dieser Täter.

Ich schwöre bei Appollon dem Arzt und Asklepios und Hygieia und Panakeia und allen Göttern und Göttinnen, indem ich sie zu Zeugen rufe, daß ich nach meinem Vermögen und Urteil diesen Eid und diese Vereinbarung erfüllen werde:

Den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleichzuachten meinen Eltern und ihm an dem Lebensunterhalt Gemeinschaft zu geben und ihn Anteil nehmen zu lassen an dem Lebensnotwendigen, wenn er dessen bedarf, und das Geschlecht, das von ihm stammt, meinen männlichen Geschwistern gleichzustellen und sie diese Kunst zu lehren, wenn es ihr Wunsch ist, sie zu erlernen ohne Entgelt und Vereinbarung und an Rat und Vortrag und jeder sonstigen Belehrung teilnehmen zu lassen meine und meines Lehrers Söhne sowie diejenigen Schüler, die durch Vereinbarung gebunden und vereidigt sind nach ärztlichem Brauch, jedoch keinen anderen.

Die Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meinem Vermögen und Urteil, mich davon fernhalten, Verordnungen zu treffen zu verderblichem Schaden und Unrecht. Ich werde niemandem, auch auf eine Bitte nicht, ein tödlich wirkendes Gift geben und auch keinen Rat dazu erteilen; gleicherweise werde ich keiner Frau ein fruchtabtreibens Zäpfchen geben: Heilig und fromm werde ich mein Leben bewahren und meine Kunst.

Ich werde niemals Kranke schneiden, die an Blasenstein leiden, sondern dies den Männern überlassen, die dies Gewerbe versehen.

In welches Haus immer ich eintrete, eintreten werde ich zum Nutzen des Kranken, frei von jedem willkürlichen Unrecht und jeder Schädigung und den Werken der Lust an den Leibern von Frauen und Männern, Freien und Sklaven.

Was immer ich sehe und höre, bei der Behandlung oder außerhalb der Behandlung, im Leben der Menschen, so werde ich von dem, was niemals nach draußen ausgeplaudert werden soll, schweigen, indem ich alles Derartige als solches betrachte, das nicht ausgesprochen werden darf.

Wenn ich nun diesen Eid erfülle und nicht breche, so möge mir im Leben und in der Kunst Erfolg beschieden sein, dazu Ruhm unter allen Menschen für alle Zeit; wenn ich ihn übertrete und meineidig werde, dessen Gegenteil.
 
Die Medizin hingegen ist nicht nur in Deutschland präsent und sämtliche Mediziner von vor hundert Jahren, die nicht in Deutschland lebten hatten mit der NSDAP nichts zu tun.
Dass man sowas ernsthaft schreiben muss. Ich denke, die meisten der Leser hier werden das auch so wissen.

Aber Anne schnallts eh net. Die hat ihren Törn gefunden. Und quacksalbert weiter quantitativ. Ich bin ihr aber schnell und abrupt auf den Fersen, als schwarze Märtyrerin. :D
 
Die Medizinbranche trägt etwas Dunkles, zutiefst menschenverachtendes in sich.

Liest du eigentlich, was du da faselst?

Dich möchte ich sehen. Und alle anderen die andauernd auf die Schulmedizin und die Pharmaindustrie draufhauen. Wenn ihr morgen einen schweren Unfall habt. Oder an Krebs erkrankt.

Dann wäre Dankbarkeit und ein klein bisserl Demut angesagt. Vor der Leistung der Schulmediziner und ihrer Kollegen in der Forschung, die ihr Leben damit verbringen, zu versuchen Deppen wie euch das Leben zu retten.
 
Liest du eigentlich, was du da faselst?

Dich möchte ich sehen. Und alle anderen die andauernd auf die Schulmedizin und die Pharmaindustrie draufhauen. Wenn ihr morgen einen schweren Unfall habt. Oder an Krebs erkrankt.

Dann wäre Dankbarkeit und ein klein bisserl Demut angesagt. Vor der Leistung der Schulmediziner und ihrer Kollegen in der Forschung, die ihr Leben damit verbringen, zu versuchen Deppen wie euch das Leben zu retten.
Ich habe ein Buch verlinkt von einem Autor, der sich dieser Vergangenheit angenommen hat, die ganz offenbar nie aufgearbeitet wurde.

Und ja, der gesamten Branche wohnt etwas zutiefst Destruktives inne. Wer das nicht bemerkt, dem ist nicht zu helfen.

Leute, die nur ihren Geldbeutel sehen und Fehler wegwischen, denen gegenüber bringe ich sicherlich keine Demut entgegen.

Und draufhauen tu ich auf die Schulmedizin auch nicht, ich glorifiziere sie aber auch nicht. In der gesamten Gesundheitsbranche läuft ungemein viel falsch. Angefangen da, wo die Patienten nicht ernst genommen werden mit ihren Beschwerden. Über Pfusch am Menschen bis hin zu teils stark ausgeprägtem Größenwahn die Menschheit vor allen Krankheiten retten zu wollen. Was alleine in der Pharmabranche abgeht, wie die zu ihren Studienergebnissen in der Dritten Welt gelangen, das finde ich zum kotzen. Da werden Menschen ausgenutzt und zu Versuchskaninchen gemacht, nur weil die dortigen Gesetze es zulassen.

Das darf man wohl noch aussprechen. Es sind ja Fakten. Ebenso der weit verbreitete Pfusch.
 
In der gesamten Gesundheitsbranche läuft ungemein viel falsch. Angefangen da, wo die Patienten nicht ernst genommen werden mit ihren Beschwerden. Über Pfusch am Menschen bis hin zu teils stark ausgeprägtem Größenwahn die Menschheit vor allen Krankheiten retten zu wollen.
Und ein Heil für Phantasia!
 
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