Beschneidung - ein furchtbares Verbrechen

Und wenn es hier in DE verboten werden sollte, dann geht es wieder in die Hinterzimmer, oder wer es sich leisten kann, fliegt in sein Ursprungsland.

Ohh, wie fortschrittlich wir doch sind.

daß man mit der gleichen *Logik* dafür plädieren könnte, das Verbot der weiblichen Beschneidung wieder aufzuheben, damits nicht im Hinterzimmer passiert, wurde dir jetzt wie oft erklärt ? (Und daß es verschiedene Beschneidungen gibt ebenfalls usw usw.)

und ebenso oft wurdest du darauf hingewiesen, daß bei Phimose keineswegs der Totalcut notwendig ist und welche Alternativen es gibt - auch chirurgisch.

Ist aber alles wurscht...dein verdrehtes Geschwurbel geht wie gehabt weiter.

@ FHag...du kannst jegliche Argumentation bei Fiwa getrost vergessen - das hatten wir in diesem und anderen Threads jetzt x-mal.

ah wie ich sehe isser mal wieder beim Knickschwanz angekommen.
Endlosschallplatte
 
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Es wäre schön wenn sich hier mal jemand bequemen würde auf die Seite zu gehen die ich vorhin angesprochen habe beschneidung-von-jungen und mir seine Meinung dazu zu sagen bzw. mir mitzuteilen ob er glaubt dass stimmt was da steht: Nämlich dass sich Phimosen auch erst spät in der Pubertät lösen können und dass das total normal ist?

diese und andere Seiten zu dem Thema wurden hier schon mehrfach reingestellt - bei einigen total zwecklos.

:rolleyes:
 
genau darum geht es aber,

medizinisch begründet = o.k.,

religiös, auch wenn chirurgisch durchgeführt = abscheulich

Wo es gemacht ist, gibt es aber keinen Unterschied, ist der Mensch nun medizinisch o.k., oder abscheulich ?
Und die Frage ist genauso gemeint !!!

ich sehe da schon einen Unterschied. Schliesslich schneidet man auch nicht allen Menschen einfach so den Appendix raus, sondern nur denjenigen, deren Wurmfortsatz eine lebensbedrohliche Entzündung aufweist.

Warum muss denn ein operativer Eingriff bei Menschen, die noch nicht in der Lage sind, selbst darüber zu entscheiden, stattfinden, wenn es überhaupt keine Notwendigkeit dafür gibt.
Die Evolution (oder meinetwegen auch der Schöpfer) wird schon einen Grund dafür haben, warum der Mensch so gebaut ist, wie er gebaut ist. ;)
 
ist hier jemand mit Neurodermitis? bitte melden! Hier sind lauter Unwissende.

ich - und ich lehne Cortison für mich ab.
Stattdessen schwöre ich auf Nachtkerze und Margarine (ja, die hilft mir tatsächlich, wenn ich sie draufschmiere!)
Der Vorteil an Margarine ist: sie ist günstig und in jedem Supermarkt zu bekommen, sie hat wenig Nebenwirkungen und auch sonst komme ich gut mit ihr zurecht.
 
ich sehe da schon einen Unterschied. Schliesslich schneidet man auch nicht allen Menschen einfach so den Appendix raus, sondern nur denjenigen, deren Wurmfortsatz eine lebensbedrohliche Entzündung aufweist.

Warum muss denn ein operativer Eingriff bei Menschen, die noch nicht in der Lage sind, selbst darüber zu entscheiden, stattfinden, wenn es überhaupt keine Notwendigkeit dafür gibt.
Die Evolution (oder meinetwegen auch der Schöpfer) wird schon einen Grund dafür haben, warum der Mensch so gebaut ist, wie er gebaut ist. ;)

Da hast du schon Recht, der Mensch ist gut so, wie er ist ...... was aber das Dilemma in sich perfekt macht und in dieser Richtung zielte meine Frage.

Guter Mensch = wenn alles perfekt
Tolerierbar = wenn medizinisch notwendig (obwohl eine Notwendigkeit auch noch in abrede gestellt wird), also nicht ganz so tolerierbar
Abscheulich = aus dem Glauben heraus

Nur der Mensch ist der Gleiche, er bleibt der Gleiche, nur mit Stempel versehen, verwaschen mit einer Praktik aus einem Glauben.

Einem Glauben, den wir derzeit nicht ändern können. Und wenn wir ändern könnten, zum Teil, würde sich auch nichts ändern. Es würde dieser Beigeschmack bestehen bleiben, oh beschnitten !!!!! war doch mit Sicherheit nicht nötig gewesen, hätte doch ein Sälbchen gereicht.

Dazu die Verwischungen weibliche und männliche Beschneidung und das Gleichsetzen. Bei der weiblichen Beschneidung geht es einzig und alleine aus dem Glauben heraus um Lustunterbindung, bis hin zum zunähen. Eine absolute Deklassierung der Frauen.

Beim Mann gibt es das nicht, keine Lustunterbindung, keine Deklassierung ....... nur eine Deklassierung durch den Begriff Beschnitten, immer hinsichtlich einer Glaubensrichtung verbunden, immer mit dem netten Hinweis, hätte doch ein Sälbchen gereicht.

Und darüber urteilen dann "Damen", die genau wissen, dass nun damit die Männer ein Problem doch haben sollten. :D
 
Da hast du schon Recht, der Mensch ist gut so, wie er ist ...... was aber das Dilemma in sich perfekt macht und in dieser Richtung zielte meine Frage.

Guter Mensch = wenn alles perfekt
Tolerierbar = wenn medizinisch notwendig (obwohl eine Notwendigkeit auch noch in abrede gestellt wird), also nicht ganz so tolerierbar
Abscheulich = aus dem Glauben heraus
Von Abscheulich würde ich gar nicht reden, sondern von unnötig. Der Mensch ist gut so, wie er ist.
Wenn es eine medizinische Notwendigkeit gibt, muss man eine Entscheidung treffen, die natürlich vom aktuellen Stand der medizinischen Forschung abhängt. Da würde ich jetzt nicht mal unbedingt frühere Ärzte oder Eltern verurteilen wollen.
Was die aktuellen medizinischen Möglichkeiten diesbezüglich angeht, kenne ich mich nicht aus. Das hängt vielleicht auch von dem individuellen Fall ab, was möglich und sinnvoll ist.

Was den Glauben angeht: da es hierbei nicht um gesundheitliche Einschränkungen/Schmerzen oder lebensbedrohliche Zustände geht, muss das jeder Mensch selbst entscheiden, ob er sich beschneiden lassen möchte. Und das ist mE frühestens mit 18 möglich. Die Eltern sollten ihrem Kind keineswegs diese Entscheidung abnehmen, da die Religionsfreiheit für die Kinder gläubiger Eltern genauso gelten muss wie für alle anderen Menschen auch.
Auch die Entscheidung, ob so eine Beschneidung für den Glauben überhaupt nötig ist, kann jeder Mensch nur für sich selbst entscheiden - DAS sollten nicht die Eltern tun.

Einem Glauben, den wir derzeit nicht ändern können. Und wenn wir ändern könnten, zum Teil, würde sich auch nichts ändern. Es würde dieser Beigeschmack bestehen bleiben, oh beschnitten !!!!! war doch mit Sicherheit nicht nötig gewesen, hätte doch ein Sälbchen gereicht.
Weiss ich nicht, ob das alle so sehen.
Doch denke ich, dass eine Beschneidung ohne medizinische Indikation bei Minderjährigen auf jeden Fall gegen die körperliche Unversehrtheit des Kindes verstößt und deswegen nicht sein sollte.

Und darüber urteilen dann "Damen", die genau wissen, dass nun damit die Männer ein Problem doch haben sollten. :D
Über die Probleme der Männer mag ich nicht urteilen, aber für mich als Frau ist es angenehmer mit einem unbeschnittenen Mann zu schlafen, weil sie in der Regel sensibler vorgehen. Mir bringt stundenlanges Gerammel nämlich gar nichts - nur Frust!
Irgendwer weiter oben hatte es schon gesagt: daran können sogar Beziehungen zerbrechen, wenn die Sexualität nicht stimmt. Es hat also Folgen für den zukünftigen Mann, wenn man ihn als Jungen beschneiden lässt. Und ich finde, solche Entscheidungen sollte er machen, wenn er selbst in der Lage dazu ist (es sei denn, es gab eine medizinische Notwendigkeit und da kenne ich mich mit den alternativen Möglichkeiten - und deren Nebenwirkungen - nicht aus).
 
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Da hast du schon Recht, der Mensch ist gut so, wie er ist ...... was aber das Dilemma in sich perfekt macht und in dieser Richtung zielte meine Frage.

Guter Mensch = wenn alles perfekt
Tolerierbar = wenn medizinisch notwendig (obwohl eine Notwendigkeit auch noch in abrede gestellt wird), also nicht ganz so tolerierbar
Abscheulich = aus dem Glauben heraus

Nur der Mensch ist der Gleiche, er bleibt der Gleiche, nur mit Stempel versehen, verwaschen mit einer Praktik aus einem Glauben.

Einem Glauben, den wir derzeit nicht ändern können. Und wenn wir ändern könnten, zum Teil, würde sich auch nichts ändern. Es würde dieser Beigeschmack bestehen bleiben, oh beschnitten !!!!! war doch mit Sicherheit nicht nötig gewesen, hätte doch ein Sälbchen gereicht.

Dazu die Verwischungen weibliche und männliche Beschneidung und das Gleichsetzen. Bei der weiblichen Beschneidung geht es einzig und alleine aus dem Glauben heraus um Lustunterbindung, bis hin zum zunähen. Eine absolute Deklassierung der Frauen.

Beim Mann gibt es das nicht, keine Lustunterbindung, keine Deklassierung ....... nur eine Deklassierung durch den Begriff Beschnitten, immer hinsichtlich einer Glaubensrichtung verbunden, immer mit dem netten Hinweis, hätte doch ein Sälbchen gereicht.

Und darüber urteilen dann "Damen", die genau wissen, dass nun damit die Männer ein Problem doch haben sollten. :D


ich würd das mal ein bisserl lockerer sehen. abscheulich ist die praxis, ein kind ungefragt und ohne medizinische notwendigkeit (und dann auch oft noch bei vollem bewusstsein) zu beschneiden. dass der mensch deshalb abscheulich ist, hat keiner gesagt.

und was die starren überzeugungen zum tema "beschnittene männer" auf beiden seiten betrifft (einerseits: "beschnittene haben furchtbaren schmerzen beim wichsen und ficken, brauchen alle ein gleitmittel, haben alle schmerzen bei der erektion usw usw usw", und andererseits "negative folgen völlig ausgeschlossen und eingriff in jedem fall ununmgänglich"), wärs vielleicht angebracht, mal ein bissl davon abzurücken, dass das eigene wissen und die eigenen erfahrungen universelle gültigkeit haben. dadurch könnte man die hysterie vielleicht deutlich herunterfahren.

mir war es auch nicht klar, dass die beschriebenen folgen anscheinend wirklich bei einer gewissen anzahl beschnittener eintreten und ich war am anfang dieser diskussion auch der meinung, dass es sich da um ideologisch motivierte schauergeschichten handelt. meine eigene erfahrung und die einiger bekannter widerspricht eben der annahme der von FHag und anderen beschriebenen folgen. andererseits seh ich keinen grund,davon auszugehen, dass Fhag sich ihre geschichten aus dem finger gesaugt hat.

also vielleicht einfach mal auf beiden seiten akzeptieren, dass es verschiedene erfahrungen gibt.
 
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