Beschneidung - ein furchtbares Verbrechen

Nach meinen letzten Informationen ist das was du ansprichst das Einzige auf das jetzt noch gehofft werden kann. Dass einer der betroffenen Männer klagt. Oder dass jemand die Beschneidung seiner minderjährigen Tochter vor einem Gericht verteidigt. Früher oder später wird es dazu kommen und dann wird der Gesetzgeber nochmal ernsthaft über alles nachdenken müssen. Ich kanns kaum erwarten :rolleyes:

wenn man die weibliche Beschneidung der männlichen, wie du es tust, gleichsetzt, dann kann genau das passieren.

Habe ich hier schon vor zig Seiten gegen gewettert.

Und sollte die Rechtssprechung hier in Hinsicht Verbot laufen, geht es bei den Glaubensanhängigen wieder ins Hinterzimmer, mit Glasscherbe ......
 
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Jahr für Jahr werden immer noch Millionen von unschuldigen Säuglingen, Kindern und Jugendlichen brutal verstümmelt und mißhandelt. Bei einer Beschneidung werden den Kindern meist ohne Betäubung Teile der Klitoris und der Schamlippen entfernt. Manche der Beschnittenen sterben danach an Blutungen und Infektionen. Die Überlebenden leiden ihr Leben lang an gestörter Menstruation, erhöhtem Infektionsrisiko und verminderter bis gar nicht mehr vorhandener Lust an Sexualkontakten. Auch Geburten können durch eine Beschneidung erschwert bis unmöglich gemacht werden.
Diese Tradition ist hauptsächlich im westlichen und nordöstlichem Afrika verbreitet. Die EU hat die Beschneidung unter gesetzliche Strafe gestellt. Trotzdem lassen Emigranten in der EU oft noch ihre Töchter bei Aufenthalten in den afrikanischen Heimatländern beschneiden.

liebe rose,

grausam, was ab post 4 aus deinem thread geworden ist.

sollte im laufe des threads ein user tatsächlich auf das eingangspost bezug genommen haben, dann möge mir dieser verzeihen.

grundsätzlich - denke ich - könnten nur betroffene selbst über ihre erfahrungen erzählen.

ich selbst wurde zwar mit dreizehn jahren 'beschnitten' -
korrektur der vergrößerten äußeren schamlippen -

aber es war immerhin ein eingriff von ärzten - in steriler umgebung - und mit medizinischer indikation.

der eingriff hat mir keinen schaden zugefügt, auch wenn die sache äußerst schmerzhaft war.

schlimm war, dass mir die schuld zugewiesen worden ist -
vergrößerung der schamlippen infolge eigener manipulation.

schlimm war, dass die ärzte auch noch ihre witze gerissen haben, als ich mit entblößter scham auf den gynäkologischen stuhl gesetzt worden bin.

lange zeit habe ich mich später gefragt, ob der umstand, dass ich keine jungfrau war, damit in zusammenhang stand.

mein erster freund hat mich nach dem ersten mal aus dem bett geschmissen, weil er dachte, dass ich ihm die jungfrau vorgemacht hatte.

schlimm war auch, dass ich in der schule nach der operation auf einem gummireifen sitzen musste, ohne erzählen zu dürfen wieso.

ich wurde trotz allem zu einer ganz normal empfindenden frau, die viermal schwanger geworden ist -
mit sehr viel freude an der sexualität.

bloß eines wurde extremst geschärft -
die sensibilät gegenüber psychischer gewalt.

wofür ich dankbar bin.

nicht auszudenken - noch nicht mal für mich - wie sich die grausamen praktiken auswirken, die viel vordergründiger und brutaler angewandt werden, um die sexualität zu unterbinden.

was sind das für eltern, die solches tun?
 
wenn man die weibliche Beschneidung der männlichen, wie du es tust, gleichsetzt, dann kann genau das passieren.

Habe ich hier schon vor zig Seiten gegen gewettert.

Und sollte die Rechtssprechung hier in Hinsicht Verbot laufen, geht es bei den Glaubensanhängigen wieder ins Hinterzimmer, mit Glasscherbe ......

Es ist ja auch das selbe. Die Glasscherbe hat nichts damit zu tun. Religiöse Begründungen gibt es für beide. Beide sind medizinische Eingriffe. Sie stammen vom selben urischen Volksglauben ab. Sogar das Abschleifen der Schneidezähne kann mit in den Topf geworfen werden. Dann gibt es ja noch das Anlegen von sogenannten Segelohren, das Trennen zusammengewachsener Fußzehen bzw. Finger oder das Durchtrennen des Jungenfernhäutchens durch den Arzt.

Bis zu einem gewissen Grad kann ich derlei Praktiken medizinisch begründet nachvollziehen. Aberglaube ist aber keine Rechtfertigung, sonst hätte ich längst eine eigene Religion gegründet.
 
@FIWA ich setze männliche Beschneidung nicht mit der weiblichen Beschneidung gleich. Ich behaupte aber dass man sie vergleichen kann wenn man endlich sich bequemen würde bei der weiblichen Beschneidung zu differenzieren und nicht alle Beschneidungsarten über einen Kamm zu scheren. Dass diese Vereinheitlichung immer noch die Regel ist haben wir nicht zuletzt der mangelhaften Information durch die radikalfeministische Seite zu verdanken.

Die sich angegriffen fühlenden Religionsvertreter sollten einmal hinterfragen ob es noch zeitgemäß ist an den Genitalien ihrer gesunden Babys herumzuschneiden. Für die Juden gäbe es die Möglichkeit auf einen kleinen Piekser auszuweichen, wenn denn schon unbedingt Blut fließen muss. Und für die Muslime besteht - wie sie selbst zugeben - ohnehin kein religiöser Zwang zur Beschneidung, sondern es handelt sich um einen hergebrachten Mannbarkeitsritus zur allgemeinen Familiengaudi, der jetzt nach außen mit Hygienevorsorge verteidigt wird.
 
Die sich angegriffen fühlenden Religionsvertreter sollten einmal hinterfragen ob es noch zeitgemäß ist an den Genitalien ihrer gesunden Babys herumzuschneiden. Für die Juden gäbe es die Möglichkeit auf einen kleinen Piekser auszuweichen, wenn denn schon unbedingt Blut fließen muss. Und für die Muslime besteht - wie sie selbst zugeben - ohnehin kein religiöser Zwang zur Beschneidung, sondern es handelt sich um einen hergebrachten Mannbarkeitsritus zur allgemeinen Familiengaudi, der jetzt nach außen mit Hygienevorsorge verteidigt wird.

Hach, meinst du wie oft so etwas passiert, der kleine Piekser. Bei dem Nachweis der Jungfräulichkeit sehr beliebt .......
 
Bis zu einem gewissen Grad kann ich derlei Praktiken medizinisch begründet nachvollziehen. Aberglaube ist aber keine Rechtfertigung, sonst hätte ich längst eine eigene Religion gegründet.

Habe ich hier auch schon angeführt, einen 8 jährigen Jungen zu beschneiden, im Hinterzimmer unter vollem Bewusstsein ....... ist barbarisch

Dann lass es wenigstens einen Mediziner machen. Wir leben doch nicht den Glauben.
Und wenn es hier in DE verboten werden sollte, dann geht es wieder in die Hinterzimmer, oder wer es sich leisten kann, fliegt in sein Ursprungsland.

Ohh, wie fortschrittlich wir doch sind.
 
Lieber FIWA,

keine Ahnung was das jetzt damit zu tun haben soll,

liebe Grüße

FHag (die sich ihrer Jungfernschaft selbt entledigt hat)
 
Lieber FIWA,

keine Ahnung was das jetzt damit zu tun haben soll,

liebe Grüße

FHag (die sich ihrer Jungfernschaft selbt entledigt hat)

wieso Glaubensfrage und Nachweis.

Nur du übersiehst da etwas, bei den Jungen wird der Beschnitt hochgehalten, vorgezeigt ..... im Glauben und da reicht kein Piekser und bisschen Blut.
 
Habe ich hier auch schon angeführt, einen 8 jährigen Jungen zu beschneiden, im Hinterzimmer unter vollem Bewusstsein ....... ist barbarisch

Dann lass es wenigstens einen Mediziner machen. Wir leben doch nicht den Glauben.
Und wenn es hier in DE verboten werden sollte, dann geht es wieder in die Hinterzimmer, oder wer es sich leisten kann, fliegt in sein Ursprungsland.

Ohh, wie fortschrittlich wir doch sind.

ja, ich bin für Fortschritt. Der Fortschritt, dass muslimische Buben jetzt wenigstens - sofern ihre Eltern wohlhabend genug sind - unter Narkose beschnitten werden, ist durchaus zu begrüßen. Es gibt aber keine Rechtfertigung für ein solches Vorgehen, auch keine religiöse Begründung bei den Muslimen - im Gegensatz zu den Juden.

Aber ich bin nicht für Stillstand, sondern der Fortschritt muss weitergehen, Hallo? Wir haben Menschenrechte. Es ist die Frage ob bestimmte Menschen (in diesem Fall schutzbefohlene Kinder) auf Grund ihrer Religion von diesem Regelwerk ausnommen werden sollen. Und wenn ja, warum sollen im Fall der Kindesbeschneidung nur männliche Kinder ausgeschlossen werden?

Und: ich bin hier bewusst noch gar nicht auf die mentalen Folgen eingegangen die solche schmerzhaften Zwangseingriffe an kindlichen Genitalien nach sich ziehen, oft das ganze Leben lang. Der Text würde einfach zu lang werden.

Danke trotzdem fürs Lesen

FHag
 
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wieso Glaubensfrage und Nachweis.

Nur du übersiehst da etwas, bei den Jungen wird der Beschnitt hochgehalten, vorgezeigt ..... im Glauben und da reicht kein Piekser und bisschen Blut.

Ich sehe hier das Problem auch bei der Unmündigkeit der Kinder. Alle bäumen sich auf, dabei wissen zu wollen, was für diese und deren Zukunft am wichtigsten und besten ist. Die Hauptargumente sind aber meist an eine gesellschaftliche Norm angepasst und nur von zweifelhaftem Vorteilhaft für das Kind, da rein kulturell begründet.

Den Weg zu finden heißt hier, dass die Argumente in der Lage sind allein zu stehen ohne einen äußeren Halt.
 
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