Begegnungshoroskop

Was ich aus Schnauzes Post heraushöre ist, dass ihn das auf dem Amt ziemlich aufgeregt hat. Warum er so heftig reagierte, weiß ich nicht, weil er nichts Genaueres erzählt hat. Schnauzes ärgerliche Reaktion war sicher überzogen, aber man kennt ja die Zusammenhänge nicht. Da muss sich schon einiges aufgestaut haben, und das hat man immer wieder mal aus Schnauzes Post rausgehört.

Na also :)
 
Werbung:
Hallo Randalia, Flimm und Lilith,

leider habe ich keine Zeit auf eure Posts detailierter einzugehen, jedoch lese ich sie und werde beizeiten ggf. genauer darauf eingehen.
Es passiert viel zur Zeit, wie es aussieht entwickelt sich einiges in eine gute richtung,...dennoch

tNeptun/rJupiter-Quadrat:
- Vorsicht mit den Psychopharmaka: Chemie ersetzt keine Philosophie
tNeptun/rMond-Konjunktion:
- Vorsicht mit den Psychopharmaka: Chemie ersetzt keine Heimat
rJupiter/rMond-Quadrat:
- Philosophie gibt Heimat: Steh zu deinen Wahren Überzeugungen (Jupiter) nur damit findest du die nötige Geborgenheit (Mond).
Die Seele deiner Wahren Heimat sind deine Wahren Werte; pflege sie und du findest Schutz und Wärme.

tSaturn/rMars&rPluto-Konjunktion:
- Vorsicht mit Aggressionen und Abhängigkeit: Nur Unabhängigkeit schaffende/erhaltende Kraftanwendung ist angemessene Kraftanwendung
tPluto/rMars&rPluto-Quadrat:
- Vorsicht mit Aggressionen und Abhängigkeit: Nur Unabhängigkeit schaffende/erhaltende Kraftanwendung löst Verstrickungen


...weise Worte lieber Herr Randalia.

vergiss den Neptun-transit nicht, was er zur Zeit mit dir macht merkst du grad

Wie sieht es aus mit deinen Mutterthemen, was ist da noch ungelöst in dir.
Wie kannst du die jetzige Situation mit ihr in Verbindung bringen?

Zur Zeit geht es um Auflösung überfälliger/angenommener Gemüts-und Gefühlsschwankungen sowie um Familie/ Herkunft vergangenheit .

Ja, themen der vergangenheit *seuftz* das sind sooo viele, das es selbst die Ärzte erstaunt,...wobei ich vielmehr das Gefühl habe, dass sie erstaunt sind wie locker und offen ich damit umgehe weil ich persönlich es als "normal" empfinde ( die Vergangenheit ) aber nicht als "normal" dulden, geschweige denn akzeptieren möchte.

Ich denke viel über die Verknüpfungen mit der Vergangenheit nach und in der tat gibt es einige, blos auf einer anderen ebene.
Aber sie ( die themen ) machen mich aggressiv, ich bin selten wirklich Depri,...vielleicht weil sich dass anstelle von Emotionaler niedergeschlagenheit bei mir in Aggression bzw. in einer Kampfbereitschaft wandelt, also statt traurig zu sein oder so bin ich gepestet, aber nur bei manchen dingen ( dem was ich als ungerechtigkeit empfinde ) also nicht bei allem, das wäre ja schlimm.

Gestern hatte ich einen Fluchtreflex, ich wollte abhauen aber Saturn hat es verhindert, in mir selbst, nicht von außen.
Ich hörte es regelrecht in mir Streiten, hau ab / - auf der anderen Seite: Nein bleib und zieh das durch.

Mutter themen hab ich nicht mehr, zumindest nicht mit Ihr Persönlich.
Ich habe auch so gut wie keinen Kontakt zu Ihr und ich hab Ihr auch letztens gesagt das ich in zukunft keinen Kontakt wünsche ( wir wollten uns treffen, nach einiger Zeit ) wir haben aber normal geredet.


Vielleicht kann Schnauze das eher benennen, was sich da so aufgestaut hat.

Was sich ingesammt aufgestaunt hat,...sorry das würde ne krasse Wall of Text, so dass es für ein Buch reichen würde.

Wenn zum beispiel wie ich oben schrieb, wegen einer ungerechtigkeit Aggro bin, das kann Jahre her sein, das spielt keine rolle.
Und dies jemand anderes versucht zu rechtfertigen, weht demjenigen ein strenger Wind entgegen.
Wie Jung es als "Komplex" beschreibt, das ist wie ein Schlüsselwort der eine Reaktion hervorruft die ich nur schwer mit dem Verstand kontrollieren kann.

Aber was mich aufm Amt hat platzen lassen kann ich Dir sagen.

Da saßen 2 Frauen, die eine wollte mir einen Zeitarbeitsjob für 5,70 € andrehen,...als Umzugshelfer *lol* da sag ich Arschlecken- Rasieren, ich unterstütze keine Sklaventreiber.
Da fingen die an auf mich einzureden, so von wegen ich würde aufgestockt werden, vom Amt.
Da frag ich.
Ach und das ist dann die Rechtfertigung für solche Firmen die Arbeitnehmer mit Niedriglöhnen abzuspeisen?
Da fragte ich nebenbei, was ist eigentlich aus meinem Bildungsgutschein geworden, den sie mir zugesagt hatten. ( wollte an meinem Beruf Verfahrensmechaniker, CTA anhängen )
Da ging se nicht drauf ein und beide fingen an das verhalten der Zeitarbeitsfirmen zu rechtfertigen.
Ich habe se dann darauf hingewiesen, dass sie meiner Frage ausgewichen sind.
Die fingen dann an von Sozialstaat zu labern ich fiel Ihr ins Wort, indem ich sagte: aus dessen Tasche sie Ihre Bezüge erhalten, sie haben zu dienen nicht zu fordern.
Dann fing die Luft an zu brennen, bei dem ich das letzte Worte hatte.

Muss nu wieder los. Aber mir geht es gut :thumbup:
Und ich finde eure Unterhaltung / Ansichten sehr interessant.

Liebe Grüße

Freischnauze
 
Hallo Randalia, Flimm und Lilith,
[...]
Da saßen 2 Frauen, die eine wollte mir einen Zeitarbeitsjob für 5,70 € andrehen,...als Umzugshelfer *lol* da sag ich Arschlecken- Rasieren, ich unterstütze keine Sklaventreiber.
[...]
Die fingen dann an von Sozialstaat zu labern ich fiel Ihr ins Wort, indem ich sagte: aus dessen Tasche sie Ihre Bezüge erhalten, sie haben zu dienen nicht zu fordern.
Dann fing die Luft an zu brennen, bei dem ich das letzte Worte hatte.

Hallo Freischnauze,

da sprichst du eine heikle Thematik an:
- Fordern
- Dienen
- Fürsorge
- (Un)Abhängigkeit
- Fairness

Es geht um Macht, Geld, Recht und Fairness.
Was steht dir zu? Wie setzt du es durch?
Was steht anderen zu? Wie setzen sie es durch?
Wie ist die Verhandlungsposition?

Genau darum geht es bei Einstellungen, Gehaltsverhandlungen usw..

Was leistet der Sozialstaat?
Was steht ihm zu? Wie setzt er es durch?
Was steht jenen zu, denen er sich verpflichtet? Wie setzen sie es durch?

Und vielleicht am wichtigsten: Wie hält man sich bei so einer Geschichte sauber und schadenfrei? Wie bekommt man, was man braucht, und wie behält man seine Würde?

Dazu ist es meines Erachtens wichtig zu verstehen, wie Macht funktioniert, und was wieviel wert ist.
Das lässt sich einfach beantworten: nichts ist wert, dass man dafür seine Freiheit, seine Sicherheit und sein Glück opfere.
Man kann alles bekommen, was man braucht, wenn man jenen Weg geht, in dem man weder seine Freiheit, seine Sicherheit und sein Glück opfert.
Der Weg zum Glück ist das Glück: das ist Regel Nr. 1.

Fordern bringt einen in eine abhängige Position: der Geforderte wird zum "Prüfer" mit Veto-Macht, die man ihm durch seine Forderungshaltung selbst gibt.
Also muss es ohne gehen. Aber wie? Und darum geht es: im Grunde muss man das nicht-Ich als Zufallsgenartor betrachten, dessen Freiheitsgrade zum eigenen Vorteil eingeschränkt werden, wenn man nach Regel Nr. 1 vorgeht.

Das ist übrignes nicht nur der Weg der Macht, sondern auch der Fairness. So bekommt man alles, was man braucht :zauberer1 Man verdient es sich
 
hinzugefügt.
Selbstzitat.



sofern die Begründung fadenscheinig oder undurchsichtig ist.
Hallo Schnauze,

wenn du das Gefühl hast, dass dir eine Ungerechtigkeit widerfahren ist, dann verbleibst du in der Opferhaltung, wenn du auf eine ordentliche Begründung wartest, die dich sozusagen erlösen soll. Der Weg aus der leidenden Position ist der, dich unabhängig von demjenigen zu machen, von dem du meinst, er wäre ungerecht zu dir gewesen. Ich kenne das selber, ich konnte mal jemanden jahrelang nicht loslassen, weil eine Geschichte ungut und mit einer Verletzung meinerseits geendet hatte. Die Erlösung kam, als ich denjenigen loslassen konnte. Und ich überlegte mir, wie ich überhaupt in die Situation kam, dass man mich verletzen konnte.
 
Werbung:
Aber was mich aufm Amt hat platzen lassen kann ich Dir sagen.

Da saßen 2 Frauen, die eine wollte mir einen Zeitarbeitsjob für 5,70 € andrehen,...als Umzugshelfer *lol* da sag ich Arschlecken- Rasieren, ich unterstütze keine Sklaventreiber.
Da fingen die an auf mich einzureden, so von wegen ich würde aufgestockt werden, vom Amt.
Da frag ich.
Ach und das ist dann die Rechtfertigung für solche Firmen die Arbeitnehmer mit Niedriglöhnen abzuspeisen?
Man kann ein und dieselbe Sache unterschiedlich sehen. Du siehst das Jobangebot als eine Zumutung. Man kann es aber auch als eine Chance sehen, aus der Arbeitslosigkeit raus zu kommen, wieder unter Kollegen zu sein, Arbeitserfahrung zu machen. Die eigene Sichtweise ist es im Grunde, die einem viel verderben kann. Wenn es wirklich undenkbar für dich ist, hättest du ja auch einfach sagen können, dass du dir diesen Job für dich nicht vorstellen kannst. Was auf keinen Fall etwas bringt, ist aggressiv werden.
 
Zurück
Oben