Wie bingt man einen Menschen dazu sich einer Konvention zu beugen?
Ganz einfach: s geht nicht. Man kann es nicht erzwingen.
Was man aber machen kann ist: ihn dazu zu inspirieren.
Wie macht man das?
- Man erzählt ihm Wahrheit
- Man erzählt ihm Lügen
- Man macht etwas, was er will
- Man macht etwas, was er nicht will
- usw..
Inspirieren ist aber wie gesagt nicht erwzingen.
Die Fähigkeit jemanden zu inspirieren sich dem eigenen Vorschlag zu beugen nenne ich Autorität.
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Wie bingt man einen Menschen dazu
- etwas zu können (bemächtigen),
- etwas nicht zu können (entmachten),
- etwas nicht vermeiden zu können (erzwingen)?
Je nach dem worum es geht:
- es geht nicht
- es geht sehr wohl..
Wie macht man das?
- Man trifft einsetig die entsprechend(en) Entscheidung(en).
Die Fähigkeit jemanden zu bemächtigen, entmachten, zwingen nenne ich Macht.
Ich weiß nicht. Ich sehe es genau andersherum.
Wenn du jemanden ins Gefängnis steckst, arbeitest du mit Zwang und tust das kraft einer bestimmten Autorität (z.B. der des Staatsanwalts, der den Haftbefehl ausschrieb).
Du könntest jemanden auch "inspirieren", ins Gefängnis zu gehen, nachdem er seine Täterschaft offiziell zugegeben hat, z.B. einen Mord o.ä.
Nehmen wir an, keiner außer dir, wüsste davon.
Es gäbe also auch keinen offiziellen Haftbefehl kraft einer "Autorität", die diesen auszustellen hätte.
Keiner weiß bisher davon, nur ein ... sagen wir: ein Freund des Täters.
Die "zwingst" ihn nicht, redest ihm aber zu (meinetwegen "inspirierst" du ihn dazu *g*) - solange, bis er seine Schuld am Tatbestand und die Tatsache, dass er das nicht ohne entsprechende Konsequenzen zu tragen, auf sich beruhen lassen kann, selbst einsieht.
Du bringst ihn also dazu nicht kraft deiner "Autorität", sondern kraft der "Macht" deiner Einflussnahme auf ihn.
Und kraft der "Macht" des Stellenwertes, den du bei ihm rational-emotional innehast.
Diese Macht kann verbaler Art, suggestiver Art, bittender Art usw. sein .... du könntest ihm auch "androhen", ihm sonst die Freundschaft zu kündigen, weil du mit einem Menschen, der nicht zu seiner Verantwortung stehen kann, keine Freundschaft aufrechterhalten kannst.
Wenn er das dann einsieht, dann dank der "Macht" des Einflusses/der Bedeutung/der "Wertigkeit" deiner ureigenen Person im Verhältnis zu seiner (sogar als Freund ginge das).
"Macht" muss nicht immer mit Brachialgewalt und konventionellem Zwang einhergehen. Sie muss nicht mal egoistischer Art sein (also motiviert durch: ich möchte gern Macht über jemanden/etwas ausüben).
Es gibt "Mächtige", die man nicht mal als solche wahrnimmt und die doch mächtiger sind als jeder andere, der mit List oder Zwang versucht, "Macht" über andere zu erlangen oder auszuüben.
(Sorry, krasses Beispiel, ich weiß. Falls ich irgendjemanden damit wiederhole oder nur andere Worte benutze als ein möglicher anderer Schreiber, also wenn das schon jemand hier so ähnlich gesagt haben sollte, dann nehmts einfach mal so hin.
Finde den Thread insgesamt gerade zu lang, um ihn von Anfang bis Ende durchzulesen und beschränke mich daher mehr auf die Eingangsüberlegungen und -vorgaben ...)