Attentat auf Satire-Magazin in Paris

Die Zeitungen leben ja ohnehin nur von negativen Schlagzeilen.
Ohne "Negative" wäre es ja keine Zeitung.
Gabs schon mal eine Zeitung in dieser Welt, welche "nur Positives" geschrieben hat?

Das wäre mal was.

Aber mit "Positivem" kann man keine Leute einschüchtern und ihnen Angst machen - sie leiten.

Ja leider und so ist es nun wie es ist.

Eine Herde Schafe die dem Hund hinterher läuft und ewig in die Scheiße tritt.

Lg.
 
Werbung:
http://meta.tagesschau.de/id/81308/opium-anbau-in-afghanistan-hat-sich-vervielfacht
Opium-Anbau in Afghanistan hat sich vervielfacht
16. Januar 2014 - 9:50 Uhr


Die Mohn-Anbaufläche ist in Afghanistan geradezu explodiert, seit westliche Truppen hier einmarschiert sind. Ein Beauftragter des US-Kongresses sieht das Land auf dem Weg zum Drogenstaat. Weder die afghanische noch die US-Regierung hätten eine Strategie dagegen.

| Artikel auf tagesschau.de

http://www.spiegel.de/politik/ausla...er-zahlt-schutzgeld-an-warlords-a-702117.html
Korruption in Afghanistan: US-Militär zahlt Schutzgeld an Warlords

Sie fordern bedingungslosen Einsatz gegen Korruption in Afghanistan - und zahlen selbst Bestechungsgelder: US-Militärs entrichten amerikanischen Medien zufolge für jeden Truck ihrer Versorgungskonvois hohe Schutzgelder an Warlords und möglicherweise sogar an die Taliban.
...
2,16 Milliarden Dollar zahlen die USA für diesen Logistik-Komplettservice, nur haben sich die zuständigen Offiziere laut "Washington Post" nie weiter darum gekümmert, wie diese Transportkette organisiert war: "Sie haben nicht einmal ihren Stützpunkt verlassen, um zu kontrollieren, dass alles gesetz- und regelkonform verläuft", schreibt das Blatt.
...
"Warlord AG: Erpressung und Korruption in der US-Versorgungskette in Afghanistan" - das ist der Titel des 79-seitigen Untersuchungsberichts, und die Überschrift passt. Denn die Spuren führen auch dieses Mal wieder zu den üblichen Verdächtigen in Afghanistan; die Korruption ist perfekt organisiert und funktioniert wie ein Großunternehmen, an den Schalthebeln sitzen Vertraute und Verwandte des Präsidenten."
...
Aber nicht nur korrupte Provinzfürsten, hohe Beamte und gefürchtete Warlords profitieren von den amerikanischen Steuermillionen - offenbar streichen auch die Taliban ihren Anteil ein. Die Ermittler konnten zwar keine direkten Verbindungen oder Zahlungen nachweisen, doch sie haben Spediteure befragt, die von einer "symbiotischen" Verbindung zwischen Warlords wie Ruhullah und den Aufständischen berichten. Nach Schätzungen eines afghanischen Logistik-Managers fließen so jede Woche an die zwei Millionen Dollar in die Kriegskasse der Taliban.

Deutscher Einsatz in Afghanistan Bundeswehr stützte indirekt Warlords
Eine Studie zeigt die Mängel des Afghanistan-Einsatzes. Und die Bundesregierung gibt erstmals zu, dass die Bundeswehr vor Ort mit einer umstrittenen milizähnlichen Truppe zusammenarbeitet..

http://www.tagesspiegel.de/politik/...swehr-stuetzte-indirekt-warlords/9065894.html
 
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mit-dem-teufel-spielen
Mit dem Teufel spielen
USA Zu Obamas neuer Anti-Terror-Koalition gegen den IS-Vormarsch sollen auch die Golfmonarchien stoßen. Deren Taliban-Light-Natur stört den Präsidenten nicht weiter
...
Der von George W. Bush 2003 geführte Angriff auf den Irak mit seinen verheerenden Folgen und der Krieg in Afghanistan ab 2001 haben den IS-Dschihadisten zum Aufstieg verholfen.
Mitmachen gegen IS sollen Saudi-Arabien und andere arabische Machthaber vom Golf. Deren Geld und reaktionäre Interpretation des sunnitischen Islam jedoch nähren seit langem den Boden für fundamentalistische Gruppen. Jetzt haben die Herrscher der Golfstaaten kalte Füße.
Seit Jahrzehnten ist das der Deal der US-Politik am Golf: Die Regionalmacht Saudi-Arabien liefert günstig Öl und sorgt für „vernünftige“ Preise – die USA helfen der saudischen Königsfamilie mit Sicherheitsgarantien. Washington, Paris, London und Berlin schauen bereitwillig weg von der Taliban-Light-Natur der Regierungen in Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein „bisschen“ sunnitischer Fundamentalismus ist für die Profiteure der Öl- und Erdgasressourcen und Waffenlieferanten wie Deutschland durchaus hinnehmbar.
 
Der Westen hat damals zwar die afghanischen Freiheitskämpfer und Untergrundkämpfer gegen den Einfall der Sowjetunion unterstützt, aber keinesfalls eine kriminelle Vereinigung wie Al Qaida. M.E. gab es die damals auch noch gar nicht.
Der Hintergrund der Unterstützung war klar: die Russen als Aggressor aus Afghanistan zu entfernen, ohne selber militärisch einzugreifen. Hat ja auch geklappt. Die Sowjetunion zog sich zurück.

Lg
Urajup


Nein, das stimmt so nicht. Al Qaida wurde schon in den 1980gern gegründet um gegen die sowjetische Besatzung Afghanistans zu kämpfen. Zusammen mit Osama bin Laden eröffnete Abdallah Azzam 1984 in Peschawar ein Dienstleistungsbüro, um die aus den verschiedenen arabischen Ländern kommenden jungen Männer aufnehmen, betreuen und organisieren zu können, die nach Afghanistan in den Dschihad gehen wollten. (Wiki)
Dabei hatten die Amerikaner selber den Dschihad in Afghanistan massiv gefördert - und einen Sieg der Mudschaheddin über die Rote Armee wohl erst möglich gemacht. Für die USA organisiert ihr Geheimdienst CIA den Stellvertreterkrieg gegen die Sowjets auf afghanischem Boden.
Die CIA arbeitete dabei eng mit dem berüchtigten pakistanischen Militär-Geheimdienst ISI zusammen, der im Kampf gegen die Rote Armee besonders islamistische Gruppen förderte. Dabei wurden diese islamistischen Gruppen massiv mit modernsten Waffenlieferungen unterstützt.
 
Und was die USA betrifft, sehe ich sie natürlich nicht als Alleinschuldigen. Aber unschuldig sind sie keineswegs.

Sie mischen sich überall ein, unterstützen auch radikale Gruppen, wenn sie ihnen gerade politisch in den Kram passen.

Afghanistan war jedenfalls ein blühendes Land, bevor die Taliban, die mit Hilfe der USA überhaupt erstmal so anwachsen konnten, dort einmaschiert sind.
(y)
Gerade als Deutscher war man immer sehr willkommen in Afghanistan.
Und ja, erst durch die Unterstützung durch CIA/ USA sind die Taliban an die Macht gekommen. Das war 1996. Auch Abu Mussab al-Sarkawi , ein Mitkämpfer BinLadens wurde von den USA gestützt, das ist der Mann, aus dem später die IS hervorgegangen ist.
Und Nasir al-Wahischi, genannt Abu Baschir, war über Jahre in Afghanistan ein Vertrauter Bin Ladens. Heute betreibt AQAP Terrorlager im Jemen - wo einer der Paris-Attentäter eine Kampfausbildung erhalten haben soll......
Aber sowas wird ja heute nicht mehr im Zusammenhang gesehen.
 
ping, was hat das den aber alles mit dem Ereignis in Paris zu tun, ich meine die links, ist das nicht eher eine andere Nachrichtensparte, oder täusche ich mich?
Außerdem jetzt Allgemein, ich dachte der Vorfall ist Vergangenheit.
 
Werbung:
Dank Islamismus ist Frankreich für Juden anscheinend kein sicheres Land mehr:
http://www.welt.de/politik/ausland/...ael-mit-einer-Einwanderungswelle-rechnet.html

Die Frage ist nun, ob wir auch darauf warten sollten, dass die Juden wieder aus Deutschland fliehen müssen...

Die Frage stellt sich so nicht, denn das tun sie schon zunehmend. Nicht so stark wie aus Frankreich, aber hier in D gibt es ja auch noch nicht so viele Tote. Aber dass letztes Jahr bei einer antisemitischen Demo für den Krieg der Hamas in Gaza friedliche Muslime aus dem freundlicherweise von der deutschen Polizei zur Verfügung gestellten Mikrofon "Juden ins Gas" gechantet haben war schon mal ein klares Signal.

Leider gibt es Demos gegen islamistischen Terror ja nur in besonderen Härtefällen. :(
 
Zurück
Oben