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danke Tommy
wie sollen wir mit dem danzen Leid umgehen?
wie mit unserer Ohnmacht dem gegenüber leben?
ein buddhistischer Mönch aus Thailand
aus einem Blogg von Namo:
Mitfühlen, aber nicht anhaften, bedeutet diese gelebte Lektion eines großen buddhistischen Mönchs. Wenn uns Leid begegnet, sollten wir ihm nicht ausweichen, sondern uns öffnen und daran teilhaben. Dann jedoch sollten wir wieder den Kontakt zu uns finden und uns nicht vom Leiden überwältigen lassen. Mitfühlen und loslassen. Einatmen und ausatmen. Sterben und Wiedergeboren werden.
Der Zen Meister Thich Nhat Hanh schreibt, dass wir angesichts der unfassbaren Tragödie in Japan das Gefühl erleben, selbst zu sterben. Er sagt, alle Menschen und die Erde sind ein Körper. Was dir passiert, passiert auch mir. Wir werden also an zwei Dinge erinnert:
Zum einen an die Verbundenheit und Abhängigkeit aller Dinge.
Zum anderen an die Unbeständigkeit des Lebens. Wir alle können jederzeit sterben und wir werden sterben. Zivilisationen sterben - eine nach der anderen erlebt Aufstieg und Niedergang und vielleicht ist der Zeitpunkt gekommen, wo auch unsere Zivilisation zu welken beginnt.
Darum sagt Thich Nhat Hanh, ist das Beste war wir in dieser Situation machen können, Liebe zu entwickeln für alle Lebewesen auf dieser Erde. Das größte Geschenk, dass wir an Japan richten können, ist ein achtsames und liebevolles Leben zu führen, so dass alle gestorbenen Menschen glücklich in uns weiterleben können. Wenn wir wollen, können wir den verstorbenen Kindern den beginnenden Frühling zeigen: "Sieh mal, liebes Kind: Hier blühen die ersten Krokusse. Sie blühen für dich." Und wenn wir draußen spazieren gehen, dann können wir leise flüstern, "ich spaziere nun für dich, lieber Bruder und lieber Schwester. Mein gelebtes Leben soll mein Geschenk an dich sein."
http://ibuddhismus.blogspot.com/
LG Ali![]()
LGUnd ums Sparen wird niemand kommen, aber auch das wird langsam gehen, oder sollen die Leute gezwungen werden? Erzwungenes "Gutes" ist der Erfahrung nach eher schlecht...

Ja...nur Nietzsche beging selbstmord und er sagte auch als Beobachter der Menschheit: "Gott ist tot".
Tja, in Japan ist es im Moment so, dass sie täglich 4 - 6 Stunden den Strom abschalten müssen. die werden so gesehen also praktisch zum Sparen gezwungen.
Womöglich sollte sich der Mensch ansehen, was er als Gegeben betrachtet.Nietzsche sagt, Gott ist tot. Gott sagt, Nietzsche ist tot.
Es ist ein Unterschied, ob der Zwang von Menschen kommt oder von Gegebenen Notständen. Denn sonst sind wir wieder beim alten Dillema: Wer entscheidet ode kann wissen, was tatsächlich das Richtige ist? Die Geschichte ist voller Beispiele, in denen in objektiv empfundenen bester Absicht die Menschen zu ihrem Glück gezwungen wurden, selten ging das gut aus...