Karma
Aktives Mitglied
Es gibt da zwei Gesichtspunkte:
Zum einen haben die AKW-Betreiber sich an das Atomgesetz zu halten. Und das sagt klar, dass die Sicherheitsvorkehrungen immer dem neuesten Stand zu entsprechen haben.
Bisher ging man aber in der Sicherheitsbetrachtung davon aus, dass manche Dinge so unwahrscheinlich sind, dass sie nicht berücksichtigt werden müssen.
Japan hat hier eine neue Lage geschaffen. Denn dort passieren gerade diese unwahrscheinlichen Ereignisse.
Also ist es rechtens, und damit Betreiberrisiko, dass die Sicherheitsanforderung jetzt verschärft werden.
Zum Anderen sind, nach den Ereignissen in Japan, jetzt 70% der Deutschen gegen AKWs. Vor den Ereignissen waren es ungefähr 25%.
Diese 70% sind gleichzeitig auch Kunden und Wähler.
Und niemand wird sich auf Dauer mit einer Mehrheit anlegen. Wäre politischer und wirtschaftlicher Selbstmord.
crossfire (der denkt, dass wir in dem Bereich jetzt eine neue Zeit haben)
jaja, aber die haben das kerntechnische Regelwerk von Rot-Grün ja gleich mal in die Tonne getreten....
und ausserdem: duu kennsch doch de Schwob, 's isch doch bis jetzt allles no guatganga...

