Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Man müsste Sicherheit anders definieren, dh. wie sicher ist eine einzelne Anlage, dh. von der Statistik her kann man nur pro Einheit rechnen, weil man es ja wieder auf Einheit zurückrechnet.
Also die Sicherheitsfaktoren sind:
- Wartung
- Sicherheit des Gebäudes
- Sicherheit des Gebäudeschutzes
- Sicherheit des Personals
- Sicherheit der Anlage, dh. Bedienbarkeit.
- Wahrscheinlichkeit der äusseren Einflüsse Erdbeben, Tsunami, andere, ... .
- etc..
Also so kann man für jedes einzelne AKW ein Art Risikoberechnung machen.
Dh. die Wahrscheinlichkeit gilt pro AKW, denn wenn eines in Russland anders betrieben wird als hier, stellt es zwar für die dortige Umgebung eine höheres Risiko dar, dass aber abnimmt mit der Distanz, ... .
Also wäre der Lösungsansatz, jedes AKW zu prüfen, eine seperate Risikoanalyse zu machen und somit mit der Wahrscheinlichkeit pro Reaktor rechnen.
Denn so kann man eher auf Sicherheit machen, denn dann müssen die Reaktoren vom Netz, wo eine zu hohe Risikowahrscheinlichkeit haben.
lg
Cyrill
 
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@Akwaaba,
aber ich gebe Dir Recht, es ist unterschätzt worden, denn ein AKW beinhaltet Risiken, die aber kontrollierbar sein müssen, dh. man kann es nur pro AKW beurteilen und wenn es nicht sicher ist, gehört es vom Netz, dass sehe ich so und bin dieser Meinung.
Ziel ist, das ganze so sicher wie möglich zu betreiben und dh. die Reaktoren müssen auch gewartet werden, die Erkenntnisse müssen vorzu einfliessen und niemand möchte einen Super Gau, ... . Ebenfalls bin ich der Ansicht, dass diejenigen wo nicht nötig sind vom Netz genommen werden sollen, wenn es dafür Alternativen gibt mit Alternativem Strom. Auf jedenfall wird es ein Prozess werden der über Jahre dauern wird. Aber wäre jetzt sinnlos, ein AKW durch zwei Kohlekraftwerke zu ersetzen, sinnvoll wäre Biogas, Wind, Wasser und dort wo der Wirkungsgrad effizient ist Solaranlagen zu bauen.
lg
Cyrill
 
Die Wahrscheinlichkeit für einen Lotto-Volltreffer ist ca. 1:140.000.000
Trotzdem gewinnt fast jede Woche jemand..... witzig, gell :D
 
Wobei natürlich
- es mehr Lottospieler als AKW gibt
- die Behauptung stark übertrieben ist

Es geht schlussendlich um ein Politikum, dh. will die Regierung AKWs oder will sie keine?
Dann geht es darum, was sind die Alternativen, Fossile sehe ich nicht als Alternative an.
Dann geht es um die Grundversorgung, dh. die muss gesichert sein zumindest steht es so oft in den Gesetzen.
Wie man es jetzt löst, wird ein politischer Entscheid sein, dh. man kann keinen Einfluss darauf nehmen. Was sicher niemand will, ist ein Super Gau in Europa zu haben, weil wirtschaftliche Interessen zu hoch waren und die Anlagen deshalb unsicher sind, dh. man spart bei der Sicherheit.
Deshalb ist es eine komplexe Thematik.
lg
Cyrill
 
Selbst wenn alle Einwohner der BRD spielen würden, kämen keine 140 Millionen zusammen :D
Und? Reicht doch aus, dass 14 Mio. spielen. Dann gibts immer noch alle paar Wochen einen Volltreffer. Und 14 Mio. liegt doch ein paar Größenordnungen über der Anzahl der AKW in D.

Und stell Dir mal vor, es gäbe alle paar Wochen eine Kernschmelze....
Ein - offenkundig - vollkommen unrealistisches Szenario.
 
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Richtig, und bei den AKWs weltweit kommt eben alle 40 Jahre raus...
Schlimm genug. Aber da wir von den Lottospielern in Deutschland sprachen, können wir natürlich auch nur von den AKW in D sprechen. Das sind grob geschätzt 20 von runden 400 Weltweit. Die 40 Jahre können wir also locker verzwanzigfachen und landen dann bei 800 Jahren.

Eben. 40 Jahre reichen ja auch.
Oder halt 800. Aber selbst bei den geschummelten 40: wieso schlägst du mal eben einen Faktor von ca. 2000 drauf? So gegenüber "alle paar Wochen"?
 
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