Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Klar, aber das macht den Bau von 52 AKWs am Feuerring nicht unbedingt schlauer, oder?

Damit präsentiere ich Dir die Ursache: Dummheit ;-)

Meinst du Chinas Atomprogramm?

Dummheit ist zu simpel, denn Dummheit ist eine Frage der Bewertung. Wenn dem nich so wäre, würde es helfen, alle Menschen mit IQ unter 120 zu verbieten (um nicht eine Menschenleben verachtende Formulierung zu gebrauchen)?

ja,statt symptome zu bekämpfen, einfach keine weiteren ursachen bauen und die vorhandenen ursachen abbauen, so gut das überhaupt noch möglich ist.

:rolleyes:

Du scheinst davon aus zu gehen, dass wenn ein Symptom die Ursache für weitere Symptome wird, reiche es diese zu bekämpfen, dabei gehören Brandschaden und Feuer zusammen, Feuer ist die Ursache für den Schaden, aber solange man nicht den Ur-Ursprung bekämpft, ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Und woher willst du wissen, dass dein "Kampf" wirklich das schlimmste Feuer betrifft? Ich meine, der Logik nach sollte immer das mit den schlimmsten Folgen bekämpft werden.

Grad heute stand in der Zeitung, das duzende Tierarten in Australien wahrscheinlich aussterben werden, wer kümmert sich darum? Schliesslich bewirken nukleare Unfälle, so schlimm und tragisch sie auch sind, keine unumkehrbare Schäden wie die Ausrottung von Lebewesen -
 
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TV-Tipp (Atommüll)
ORF, Weltjournal, vom 23.03.2011

http://tvthek.orf.at/programs/1328-Weltjournal/episodes/2070031-Weltjournal--Alptraum-Atommuell

lg
Topper

P.S.: Die Schweiz kommt dabei nicht gut weg!

Mh ich muss weg, aber der Begleittext liesst sich nicht gerade vielversprechend, im Sinne komplexer Ursachenforschung. Dass der Müll nicht aufbereitet wird, liegt zB nicht in der fehlenden Machbarkeit, sondern weil die Atomwaffenländer nicht wollen, dass Plutonium hergestellt wird!
 
Brüderle (Wirtschaftsminister) gab vor dem Bundesverband der Deutschen Industrie sehr offen zu, dass das AKW-Moratorium aus Wahlkampfgründen resultiere (wahrscheinlich um den Bossen ein bisschen die Angst zu nehmen). Das kam heraus... Die Süddeutsche Zeitung hat sogar das Protokoll der Sitzung. Jetzt hält er gerade eine Rede im Bundestag und sagt: Das Protokoll sei falsch, und der BDI hat das auch bestätigt. :D

Das sind solche Spinner.



shalom condemn,


das sind keine "spinner" sondern gekaufte politiker... und sie wissen genau was sie tun! (und mich stimmt es auch nicht fröhlicher, dass sie "ihre karma" versauen...)

shimon a.
 
Aber haben uns gut ergänzt. ;)



Das Problem ist: Das kommt bei einem Großteil der Bevölkerung gar nicht an. Diejenigen die es lesen und verstehen, brauchen das gar nicht weil es eh klar ist. Diejenigen bei denen diese Augenwischerei funktioniert (und das gibts), kriegen das gar nicht mit.

Aber die BW-Wahl wird sicher spannend. Klar ist da m.A.n. noch gar nichts. Hoffen wir mal, das die momentane Regierung fällt.

wenn's nur so wäre!!, aber meines wissens war BAWÜ schon IMMER schwarz, da siehste in manchen Gegenden selbst am Tag die Hand vor den Augen nicht...
 
Hall crossfire, sorry, wenn ich Deinen Beitrag für mich verwende, er ist einfach gut und bestätigt die Einfachheit eines Terroreingriffs mit GAU-Folgen.


Wir haben in Deutschland Bedienhandbücher bis zum GAU. Und das wird auch in Simulatoren geübt. Ist schon was.
Aber, eine Situation, die über den größten anzunehmenden Unfall hinausgeht, ist weder beschrieben noch wird sie geübt.
Wie siehts denn mit "Terroranschlägen" aus, was wird denn da "geübt" bzw. zur Verhinderung vorgehalten ?

Nur mal so als Beispiel:
Die Notstromdiesel sind nicht geschützt. Sondern stehen in ganz normalen Fabrikhallen. Und meist auch noch schön geordnet nebeneinander. Ein Flugzeugabsturz reicht vollkommen aus um diese ganze schöne Notvorkehrung außer Funktion zu setzen.
Der Reaktor würde dann zwar nicht direkt was ab bekommen. Aber, das AKW wäre ohne Notstrom.
2-3 Schuß Panzerfaust reichen auch aus.

Wenn dann auch noch der Netzstrom ausfällt (die elektrischen Einspeisung sind genau so ungeschützt), dann war es das mit der Kühlung.
Na prima, ein mal Panzerfaust und schon ist es erledigt...

Nun könnte man sich auch gegen diesen Fall schützen.
Dazu würde es genormte, externe Anschlüsse für eine Not-Notstromversorgung brauchen. Gibt es nicht.
Außerdem müsste man mehrere transportable Notstromgeneratoren vorhalten. Gibt es aber auch nicht.
Die Anschlüsse werden einfach mit C4 unbrauchbar gemacht...

Und schon sind genau in der selben, beschissenen Situation wie die Japaner. Wenn es denn mal kracht, sind wir auf Improvisation angewiesen. Und wie man in Japan sieht, braucht Improvisation mehr Zeit als man hat.
Genau, und im Terrorfall sitzen die Terroristen IM Kraftwerksgebäude und KEINER kommt mehr ran an die Stäbe...
 
wenn's nur so wäre!!, aber meines wissens war BAWÜ schon IMMER schwarz, da siehste in manchen Gegenden selbst am Tag die Hand vor den Augen nicht...

Ja, ich weiß... Aber mittlerweile ist CDU-Abwahl denkbar. Die Umfragen sehen SPD-Grün momentan etwa 5% vor CDU-FDP. Und die Themenlage ist natürlich extrem hart für Mappus. Abgesehen davon, dass Brüderles Statement vor den Wirtschaftsbossen jedem offiziell klar macht, dass es sich bei dem Moratorium um ein Wahlkampfmanöver handelt, kommt jetzt noch eine Analyse über seinen EnBW-Deal heraus, die nicht zu sonnigen Schlüssen führt.

Dann haben sie noch Stuttgart21... usw.

Wenn nicht am Sonntag CDU-Abwahl in BW, dann nie. :D
 
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Hall crossfire, sorry, wenn ich Deinen Beitrag für mich verwende, er ist einfach gut und bestätigt die Einfachheit eines Terroreingriffs mit GAU-Folgen.


Wie siehts denn mit "Terroranschlägen" aus, was wird denn da "geübt" bzw. zur Verhinderung vorgehalten ?

2-3 Schuß Panzerfaust reichen auch aus.

Na prima, ein mal Panzerfaust und schon ist es erledigt...

Die Anschlüsse werden einfach mit C4 unbrauchbar gemacht...

Genau, und im Terrorfall sitzen die Terroristen IM Kraftwerksgebäude und KEINER kommt mehr ran an die Stäbe...

Man braucht hier gar nicht groß argumentieren. Offensichtlich ist *Todeskraut* wenig bis gar nicht informiert, eher gar nicht. Daß unsere AKWs einem gezielten Terrorangriff nicht standhalten, ist bereits von amtlicher Stelle her festgestellt:

Düsseldorf. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sieht deutsche Atomkraftwerke durch mögliche Terroranschläge aus der Luft in höchstem Maße gefährdet. "Die Gefahr, dass durch einen solchen Terroranschlag auch bei uns in Deutschland große Landstriche atomar verseucht würden, ist absolut realistisch", sagte Verbandschef Rainer Wendt Handelsblatt Online. Die Schutzhüllen der Kernkraftwerke könnten dem Aufprall eines Flugzeuges nicht standhalten. Eine Abwehr solcher Anschläge etwa durch die Luftwaffe sei schon aufgrund der kurzen Vorwarnzeiten weder rechtlich möglich noch tatsächlich durchführbar.

Wendt warnte davor, diese Gefahr kleinzureden. Denn: "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass man kein Szenario ausschließen kann, denn Terroristen haben immer wieder unterschiedliche Anschlagsziele und Vorgehensweisen gewählt", sagte er. "Auch und gerade in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland wären unvorstellbare Opferzahlen zu erwarten." (...)

Zu einer ähnlichen Einschätzung wie Wendt kommt die Pilotenvereinigung Cockpit. Auch die modernen deutschen Anlagen würden "einem direkten Angriff mit einem vollgetankten Verkehrsflugzeug aller Wahrscheinlichkeit nach nicht standhalten können", schrieb Cockpit am Donnerstag in einer Mitteilung.

Vernebelungsanlagen wie etwa in Biblis bieten nach Auffassung von Cockpit "einen Minimalschutz" vor Sportflugzeugen - "jedoch bei einem systematischen Angriff mit einem Verkehrsflugzeug sind diese gänzlich ungeeignet, eine Kollision zu verhindern". Moderne Verkehrsflugzeuge seien in der Lage, blind bis auf wenige Meter genau zu navigieren.

http://www.handelsblatt.com/politik...cht-sicher-vor-terroranschlaegen/3960628.html

Es muß auch nicht ein AKW sein. Ein Terroranschlag auf einen Castor-Transport reicht auch schon aus. Daß der Castorbehälter nicht einmal einer einfachen Panzerfaust standhält, ist bekannt.

Und eine noch einfachere Variante. Anschlag auf ein Zwischenlager. In Gorleben, Ahaus und Lubmin werden die Castorbehälter in halboffenen Leichtbauhallen (kein Witz!) zu Hunderten auf klienstem Raum gelagert und zwar für etwa 30-40 Jahre. Für einen erfolgreichen Terrorangriff ein Schlaraffenland. Eigentlich sollte der Großraum Gorleben sofort und ohne Wenn und Aber zur Hochsicherheitszone erklärt werden, denn Bombenattentate könnten hier zu weitaus größeren Folgen als bei Tschernobyl führen.
 
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