Atomstrom (2. Teil) und die Katastrophe in Japan

Mal nur am Rande,

was bedeutet der Worst Case in Fukushima für
die anderen Kraftwerke in näherer Umgebung.

Und was für ein Worst Case bedeutet das.


Und Apropos:

Die Erde bebt ja deshalb nicht weniger.
Bitte auch das miteinbeziehen.
 
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Ich will es mal so sagen:

Im Moment ist jede einigermaßen begründete Maßnahme, die schnell durchgeführt werden kann, eine richtige Maßnahme.

Und der Erfolg einer Maßnahme ist schnell an der austretenden Radioaktivität abzulesen.

Die Techniker in Japan haben das Problem, dass es keine Bedienanleitung für diesen Fall gibt. Und auch kein Lehrbuch. Sie sind darauf angewiesen, auf der Basis ihrer physikalischen Kenntnisse zu improvisieren.
Ist ein weiterer Grund, alle AKWs abzuschalten.

:)

crossfire

Was sagt das über das (nicht vorhandene) Sicherheitskonzept der Japaner aus, und über unser, die wir nicht nur solche "Bedienanleitungen" haben, sondern auch die Szenarien geübt werden, sowohl realistische als auch unrealistische?
Es gibt gute Gründe, die Zukunft mit erneuerbare Energien zu planen, aber irrationale Ängste und unzulässige Vergleiche zählen nicht zu den guten Gründe.

Ein Bsp welches die irrationale Angst entlarvt: Andere Gefahren werden als total unwesentlich ignoriert. Damit man mein Bsp nicht so gut wegdiskutieren kann, wähle ich eines, dass ebenfalls mit Radioaktivität zusammenhängt: Radon, ein radioaktives Edelgas, welches durch Keller in die Häuser eintritt und zu anderen radioaktiven Elementen weiterzerfällt. In der Schweiz sind über 10 000 Menschen deswegen Werten ausgesetzt, die weit über der Belastung Radioaktivität von Tschernobyl und sämtlichen Kernwaffenversuchen liegt, selbst zT über den Werten, die nach dem Tschernobylunglück für ein paar Tagen aufgetreten sind. Radon ist die zweithäuftigste Lungenkrebsursache nach dem Rauchen. Man merkte erst letztes Jahrzehnt, dass man die Gefahr weit unterschätzt hatte und erliess strengere Richtlinien, doch die gelten erst für Neubauten.

Also was nützt es, gegen einge zumindst bei uns eher unwahrscheinliche Gefahr zu kämpfen (und in Europa wirds immer weniger KKW geben, bis nach und nach die Länder gar keine mehr haben, im Gegensatz zur übrigen Welt), wärend unsere aktuelle Verstrahlung weitgehend ignoriert wird??
Ich weiss, psychologisch gesehen sind mögliche Gefahren viel wirksamer als bereits Passierendes, auch weil die Vorstellung die Wirkung schlimmer ausmalt als es tatsächlich erlebt wird, und es desshalb gar nicht richtig realisiert wird (da es sich wie gesagt nicht richtig mit der Vorstellung deckt)
 
Gestern waren Kauder, Özdemir, Gysi, Steinmeier und den Namen von der FDP-Dame habe ich vergessen, bei Hart aber Fair.

Also diese unvorhersehbaren Risiken, denen die Menschen ausgesetzt sind, sind ja eine wirkliche Geißel. Nun gut, sie hatten einen "CDU-Stand" aufgebaut, mit dem bekannten Aufkleber

"Atomkraft, Nein Danke!" und nun ganz neu Frau Merkels Konterfei darinnen.

Manche fandens gut, manche fühlten sich verarscht.

:-(


Aus dem Thread von nebenan ein verirrter Schriftzug:

"Die besten Fehler sind die, die man einfach wieder korrigieren kann."

Cool, ne? Bin echt gespannt darauf, also auf die neuen Realitäten.
 
Der bestmöglich einzutretende Fall reicht mir völlig. :)

Bitte um Wortmeldung. Weiss den jemand?

Klar, ein möglichst grosser Teil Japans bleibt bewohnbar,
Japan löst sich als Staat auf in autarke Kommunen.

Und kehrt zurück zu einem gesundem, lebensbehajendem,
sozialem Alltag.

Und schafft Uhren ab.
 
Mal nur am Rande,

was bedeutet der Worst Case in Fukushima für
die anderen Kraftwerke in näherer Umgebung.

Und was für ein Worst Case bedeutet das.


Und Apropos:

Die Erde bebt ja deshalb nicht weniger.
Bitte auch das miteinbeziehen.

Also für die anderen KKW hats höchstens politische Auswirkungen, und hoffentlich wird die jetzt endlich auf die Sicherheit überprüft und verbessert!

Der Worst Case würde bedeuten, dass nix gemacht werden würde, und irgendeinmal kommt wieder ein Tsunami und die Geschichte könnte sich wiederholen...
Aber immerhin wollen sie sich jetzt vor Tsunamis gleicher Höhe schützen, allerdings muss der Schutz auch greifen und nicht weggespühlt werden oder so, sonst lieber auf Strom verzichten und wieder mit Holz heizen und so ;)

Obwohl mal die Vermutung rumgeisterte, die KKW seien nur bis Erdbeben 7 sicher, überstanden sie Problemlos das stärkste Beben seit iher Aufzeichnung, erst der Tsunamie und die schlechte bzw gar nicht vorhande Wartung zB von Notkühlsystem lösten das Unglück aus.

Klar, ein möglichst grosser Teil Japans bleibt bewohnbar,
Japan löst sich als Staat auf in autarke Kommunen.

Und kehrt zurück zu einem gesundem, lebensbehajendem,
sozialem Alltag.

Und schafft Uhren ab.

Man kann nur zu etwas zurückkehren, wo man schon einmal war...
Aber besonders in der Arbeitsstrukturen muss viel radikal geändert werden, denn auch die tragen eine Mitschuld am Unglück.
 
Also für die anderen KKW hats höchstens politische Auswirkungen, und hoffentlich wird die jetzt endlich auf die Sicherheit überprüft und verbessert!

Der Worst Case würde bedeuten, dass nix gemacht werden würde, und irgendeinmal kommt wieder ein Tsunami und die Geschichte könnte sich wiederholen...
Aber immerhin wollen sie sich jetzt vor Tsunamis gleicher Höhe schützen, allerdings muss der Schutz auch greifen und nicht weggespühlt werden oder so, sonst lieber auf Strom verzichten und wieder mit Holz heizen und so ;)

Obwohl mal die Vermutung rumgeisterte, die KKW seien nur bis Erdbeben 7 sicher, überstanden sie Problemlos das stärkste Beben seit iher Aufzeichnung, erst der Tsunamie und die schlechte bzw gar nicht vorhande Wartung zB von Notkühlsystem lösten das Unglück aus.

Ich habe gelesen der 3.größte Betreiber plant bei irgendeinem Kraftwerk
ein 12m Tsunami Schutzwall.

Blöd, dass der Tsunami 20m hoch war.

Same thing, different story. ;-)


p.s.:
Dein Letzer Absatz belegt, dass das AKW das Beben nicht überstanden hat.
Überstanden hätte es das Beben, wenn das nicht geschehen wäre.

Denn: Tsunami ist Teil des Events: Erdbeben 9.0 gewesen.
 
Man kann nur zu etwas zurückkehren, wo man schon einmal war...
Aber besonders in der Arbeitsstrukturen muss viel radikal geändert werden, denn auch die tragen eine Mitschuld am Unglück.

Naja, schau mal seit wann es AKWs gibt und wie der Stand der Dinge so ist.

Inklusive Tschernobyl Sarkophag, den ganzen Atomtests,
Three Mile Island, und und und.

Wenn man da nicht schon einmal gewesen wäre,
wären wir heute nicht hier. :-))


Also:
Möglich ist es. (den Weg kennen)
Nur TUN muss man es auch. (den Weg beschreiten)
 
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