EmmaRa
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Guten Morgen!
Aus meiner Sicht gibt es zwei Zugangswege mit dem Atem zu arbeiten. Der erste und wohl auch älteste (aus den östlichen Traditionen wie Yoga, Pranayma, tibetischer Buddhismus u.a.m.) Weg ist ein rein spiritueller, mit verschiedenen Markern, was, wie, auf welche Art, durch welche Atemtechnik auf dem spirituellen Weg anvisiert und ggf. auch erlebt werden kann.
Dann hat sich natürlich die "Superkraft Atem" den Weg auch in die westliche Entdeckung und gleichzeitig (kapitalistische) Vermarktung geebnet. Hier geht es vorrangig um Stressreduktion, gesundheitsfördernde Aspekte, wie Blutdruckregulation, höhere Sauerstoffsättigung, psychisches Regulans bei Panikattacken, Linderung von Kopfschmerzen, Migräne, Resilienzförderung, die Liste lässt sich beliebig und fast meilenweit fortsetzen. Was völlig in Ordnung und absolut begrüßenswert ist, immer vorausgesetzt die fachliche Kompetenz ist gesichert. Die klassische Atemtherapie ist davon noch einmal ausgenommen.
Hier der Trailer einer sehr spannenden Doku dazu (WDR):
www.ardmediathek.de
Schwierig wird es meiner Ansicht nach, wenn diese beiden Blöcke miteinander vermischt werden. Also wenn der (in eher westlichen Regionen aufkommende) Drang zur Verkürzung eines meist aber langen Weges, wollte man ihn ernsthaft gehen, also wenn diese Tendenz wieder die Oberhand bekommt und man mal
- ein bißchen Mantren singt
- Bandhas geschlossen werden
- Kundalini erschüttelt wird (wobei die Medi von Osho schon knackig ist
)
- Chakren aktiviert oder geöffnet werden usw. halt.
- Krafttierwanderungen gemacht werden, wo dann Teilnehmer mit 3, 4 oder 7 Krafttieren nach Hause kommen
Das Eine ist das Eine z.B. Gesundheitsförderung, Stressreduktion etc. und dabei sollte es mE auch bleiben, wenn man es selber praktiziert oder meint es anbieten zu wollen.
Das Andere ist das Andere, sprich das Begehen eines spirituellen Weges, vielleicht verbunden in einer der o.g. Traditionen oder einer anderen, mit dem Atem als Werkzeug arbeitenden, spirituellen Praxis.
Wie seht ihr das? Was sagen eure eigenen Erfahrungen diesbezüglich?


Aus meiner Sicht gibt es zwei Zugangswege mit dem Atem zu arbeiten. Der erste und wohl auch älteste (aus den östlichen Traditionen wie Yoga, Pranayma, tibetischer Buddhismus u.a.m.) Weg ist ein rein spiritueller, mit verschiedenen Markern, was, wie, auf welche Art, durch welche Atemtechnik auf dem spirituellen Weg anvisiert und ggf. auch erlebt werden kann.
Dann hat sich natürlich die "Superkraft Atem" den Weg auch in die westliche Entdeckung und gleichzeitig (kapitalistische) Vermarktung geebnet. Hier geht es vorrangig um Stressreduktion, gesundheitsfördernde Aspekte, wie Blutdruckregulation, höhere Sauerstoffsättigung, psychisches Regulans bei Panikattacken, Linderung von Kopfschmerzen, Migräne, Resilienzförderung, die Liste lässt sich beliebig und fast meilenweit fortsetzen. Was völlig in Ordnung und absolut begrüßenswert ist, immer vorausgesetzt die fachliche Kompetenz ist gesichert. Die klassische Atemtherapie ist davon noch einmal ausgenommen.
Hier der Trailer einer sehr spannenden Doku dazu (WDR):
Atmen: Breathe your life: Trailer: Atmen – Breathe Your Life - hier anschauen
'Atmen: Breathe Your Life' ist ein Film über die wiederentdeckte Kraft in uns. Der Atem ist lebensverändernd, sagen manche. Entscheidend über Sieg und Niederlage, meinen die Profis vom SV Werder Bremen. Oder ist der Atem, wie die Zen-Mönche glauben, gar die Brücke zwischen Körper und Seele?
Schwierig wird es meiner Ansicht nach, wenn diese beiden Blöcke miteinander vermischt werden. Also wenn der (in eher westlichen Regionen aufkommende) Drang zur Verkürzung eines meist aber langen Weges, wollte man ihn ernsthaft gehen, also wenn diese Tendenz wieder die Oberhand bekommt und man mal
- ein bißchen Mantren singt
- Bandhas geschlossen werden
- Kundalini erschüttelt wird (wobei die Medi von Osho schon knackig ist
- Chakren aktiviert oder geöffnet werden usw. halt.
- Krafttierwanderungen gemacht werden, wo dann Teilnehmer mit 3, 4 oder 7 Krafttieren nach Hause kommen
Das Eine ist das Eine z.B. Gesundheitsförderung, Stressreduktion etc. und dabei sollte es mE auch bleiben, wenn man es selber praktiziert oder meint es anbieten zu wollen.
Das Andere ist das Andere, sprich das Begehen eines spirituellen Weges, vielleicht verbunden in einer der o.g. Traditionen oder einer anderen, mit dem Atem als Werkzeug arbeitenden, spirituellen Praxis.
Wie seht ihr das? Was sagen eure eigenen Erfahrungen diesbezüglich?
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