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Antibiotika - eine schleichende Gefahr d. Resistenzen

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Amant, 19. März 2019.

  1. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    7.646
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    So langsam holt es uns ein.

    Die Entdeckung der Antibiotika gehört zu den Meilensteinen der Medizingeschichte. Nachdem früher Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder Syphilis zu den Haupttodesursachen zählten, brach mit der Entdeckung des Penicillins 1928 eine völlig neue Ära an. Antibiotika sind in der Lage, Bakterien zu töten oder deren Vermehrung zu verhindern.

    Und Heute:
    Resistenzen nehmen rapide zu, die Antibiotika-Forschung dagegen wird aus Kosten-Gründen immer weiter zurückgefahren.

    Nur noch sechs der 50 weltweit größten Pharma-Unternehmen sind an der Antibiotika-Forschung beteiligt, weil hohe Entwicklungskosten und zunehmende Resistenzen auch bei neuen Antibiotika ihr Geschäft zusehends unrentabel machen.


    Antibiotika im Tierstall
    [​IMG]
    Reserveantibiotika kommen auch in der Tiermast zum Einsatz.
    Quelle: dpa
    Michael Wech geht in der Doku auch auf den Einsatz von Antibiotika in der Tiermast ein. 15 Millionen Kilo davon werden heute alleine in den Ställen der USA verbraucht, die Pharmaindustrie macht damit einen Umsatz von 13 Milliarden Euro. Sogenannte Reserveantibiotika, die nur in besonders schweren Fällen eingesetzt werden, sollten laut WHO der Behandlung von Menschen vorbehalten sein - werden aber etwa in Deutschland auch Nutztieren gegeben.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heut...ka-und-gefahr-durch-resistente-keime-100.html

    Doku läuft gerade auf Arte.
     
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  2. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    27.159
    so ist das

    heute muss jede Wunde und Entzündung und damit die Gabe von Antibiotika durch einen Resistenztest abgesichert werden.
    damit man nicht mehr ins Blaue schießt, sondern gezielt die Medikamente einsetzen kann.

    ein Riesenaufwand, und auch einigermaßen teuer, aber eben ein Weg
     
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  3. Waldkraut

    Waldkraut Guest

    Das hat uns schon lange eingeholt - wenn ich es nach der letzten Weiterbildung richtig behalten habe, trägt jeder 10. Mensch in Deutschland multiresistente Keime in sich.
    Dabei ist nicht hauptsächlich das Fleisch ein Problem, sondern viel mehr das Gemüse.
    Warum?
    Weil Fleisch selten roh verzehrt wird und Gemüse mit Gülle gedüngt wird, in der sich die Keime befinden.
    Aber einen resistenten Keim zu tragen bedeutet nicht, dass man krank wird, sondern nur dass man ihn ggf. übertragen könnte.
     
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  4. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

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    tja die Gier.
     
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  5. KingOfLions

    KingOfLions Sehr aktives Mitglied

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  6. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    Was jetzt die Krönung ist, ist dass massenhaft (Nano-, Kolloidales-)Silber eingesetzt wird. Silber ist die letzte wirksame Waffe, wenn alle anderen Antibiotika versagen. Bei Säuglingen wird zB bereits wieder auf silberhaltige Augentropfen umgestellt, weil Antibiotika unwirksam wurde.
    Werden nun standardmäßig Kleider u.s.w mit Silber versetzt, züchtet man Erreger, die gegen sämtliche Antibiotika resistent sind. Auch (Brita)Wasserfilter und Entkalkungsanlagen enthalten zur Keimabtötung Silber....dort lauert in meinen Augen die viel grössere Gefahr als in Tierzuchten...aber darüber redet kein Mensch...
     
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  7. brazos

    brazos Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Schon in der Schule, vor Jahrzehnten, habe ich gelernt, dass man nicht zuviele Antibiotika verwenden sollte, weil man damit resistente Keime züchtet.
    Und jetzt rede ich mit einem Tierarzt, der bestätigt hat, dass man in der Massentierhaltung Colistin verwendet, ein Reserveantibiotikum, als Vorbeugung, damit die Tiere nicht krank werden, wenn es eine Infektion gibt.
    Wie deppert muss man sein, könnte man der Menschheit zurufen.
    Sehr, würde die Antwort lauten.
     
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  8. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Wer die verlinkte Doku auf Arte schauen mag, es wird genau darauf eingegangen. Das aktuell ziemlich letzte wirksame Mittel bei der Gabe in der Massentierhaltung, und das zunächst einmal ohne wirklichen Anlass.
     
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  9. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

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    15.988
    Scheinbar gibts noch bedeutendere "Antibiotikümmer" als Colistin laut diesem Artikel. Zumindest in der Schweiz wird es nur therapeutisch und nicht vorsorglich verwendet (offiziell)....Batteriehaltung ist übrigens in der Schweiz auch seit Jahrzehnten verboten. Der Verbraucher hat es in der Hand, welche Eier er kauft. Es ist halt auch immer bequemer auf andere zu zeigen, aber man selbst unterstützt fast täglich mit Geizistgeilheimlichfeisstaktik solche Praktiken. Wäre der Verbraucher bereit etwas mehr zu bezahlen, würden kontrollierte biologische Produzenten die andern verdrängen...
     
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  10. topeye

    topeye Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    ...und ja...scheinbar wird Silber als Edelmetall statt als Schwermetall betrachtet und als natürlich. Wie gesagt sind silberresistente Erreger automatisch auch gegen sämtliche bekannten Antibiotika resistent. Schön dass das bisher zwei Menschen hier begriffen haben (y)
    ...ansonsten gilt wohl einmal mehr, Zitat von brazos:
    "Wie deppert muss man sein, könnte man der Menschheit zurufen.
    Sehr, würde die Antwort lauten"
     
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