An einem schönen Tage

M

maiila

Guest
Hallo maiila,



Hm..hatte auch mal so was geträumt, wo ich wilde Tiere mit meinem Blut gefüttert habe und dann wurden sie zahm.. das würde deine These bestätigen..
Vielleicht ist es der Hunger, der so wütend macht..und das, was wütend ist, hat Hunger nach etwas..wenn man es füttert, beruhigt es sich. Die Frage ist halt, mit was..

Ist das individuell oder denkst du, es muss fleischlich sein?
Kann ja auch vegetarische Kost sein, oder?
Es kann sogar sein, dass das, nach was etwas hungert, sich ändert..
und wandelt, bis man Hunger nach Liebe hat..dem reinsten..

Grüsse


Hallo Maat...


wow...spannend, dass du das so geträumt hast.
Mir kam diese Analogie mit dem Blut füttern der Wilden Tiere einfach so sekundenschnell beim Schreiben...ohne lang drüber nachzudenken. So wie eigentlich das andere auch alles... :)

Ich seh es auch als eine Art Hunger... nach Liebe... letztlich. Danach, sie selbst sein zu können. Die wilden Tiere sind ja aus einem gewissen Grund so wild geworden...und werden sicher nicht wieder zahm und lieb nur weil man es ihnen sagt. Sondern ihr Lebensprogramm heißt jetzt eben: "wild"....
Und sie wollen , wie ja alles andere was lebt auch, als das erkannt werden was jetzt ist..und indem ich sie füttere...tue ich das..ich schenke ihnen diese Liebe und Aufmerksamkeit, die sie sich wünschen. Dadurch erkennen sie wieder die Liebe in sich selbst...und verlieren ihre Wut & Wildheit.

Blut ist natürlich symbolisch gemeint. Du kannst auch vegetarische Aufmerksamkeit schenken.... :D

LG maiila
 
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Maat8

Aktives Mitglied
Registriert
19. Mai 2013
Beiträge
265
Hi maiila,

danke für die schnelle Antwort..ist ja in diesem Forum eher selten.. ;)

wow...spannend, dass du das so geträumt hast.

ist n altes Thema...der Traum liegt viele Jahre zurück und hat wohl geruht.. :)

Mir kam diese Analogie mit dem Blut füttern der Wilden Tiere einfach so sekundenschnell beim Schreiben...ohne lang drüber nachzudenken. So wie eigentlich das andere auch alles...

Hat wohl seinen Sinn... ;) weil es ein Ur-Thema ist, dass im Prinzip alle betrifft...

Ich seh es auch als eine Art Hunger... nach Liebe... letztlich. Danach, sie selbst sein zu können. Die wilden Tiere sind ja aus einem gewissen Grund so wild geworden...und werden sicher nicht wieder zahm und lieb nur weil man es ihnen sagt. Sondern ihr Lebensprogramm heißt jetzt eben: "wild"....

Ja, es geht darum, auch die innere Wildheit und damit das "Wilde" , dass ja mit der Natur lebt (wilde Tiere z.B. Dschungel) zu integrieren und ihm einen Platz zu geben, denn es gehört ja auch zu uns und unserer Natur.. (Instinkt)

Der Instinkt entwickelt sich in der wilden Natur besser als im bequemen Leben, wo man ihn kaum braucht..

Und sie wollen , wie ja alles andere was lebt auch, als das erkannt werden was jetzt ist..und indem ich sie füttere...tue ich das..ich schenke ihnen diese Liebe und Aufmerksamkeit, die sie sich wünschen. Dadurch erkennen sie wieder die Liebe in sich selbst...und verlieren ihre Wut & Wildheit.

Genau. Doch der Instinkt steht jetzt hilfreich zur Verfügung und richtet sich nicht gegen einen selbst. Mich erinnert das auch an "Krafttiere" (Indianer)

Blut ist natürlich symbolisch gemeint. Du kannst auch vegetarische Aufmerksamkeit schenken....

Ja... kommt halt aufs Tier drauf an...Kaninchen kann man Löwenzahn füttern und Pferden Äpfel.. ;)


Ich hab jetzt auch Hunger und esse mal Rote-Beete-Salat mit Schafskäse.. :D

Lg
 
M

maiila

Guest
Hi maiila,

danke für die schnelle Antwort..ist ja in diesem Forum eher selten.. ;)



ist n altes Thema...der Traum liegt viele Jahre zurück und hat wohl geruht.. :)



Hat wohl seinen Sinn... ;) weil es ein Ur-Thema ist, dass im Prinzip alle betrifft...



Ja, es geht darum, auch die innere Wildheit und damit das "Wilde" , dass ja mit der Natur lebt (wilde Tiere z.B. Dschungel) zu integrieren und ihm einen Platz zu geben, denn es gehört ja auch zu uns und unserer Natur.. (Instinkt)

Der Instinkt entwickelt sich in der wilden Natur besser als im bequemen Leben, wo man ihn kaum braucht..



Genau. Doch der Instinkt steht jetzt hilfreich zur Verfügung und richtet sich nicht gegen einen selbst. Mich erinnert das auch an "Krafttiere" (Indianer)



Ja... kommt halt aufs Tier drauf an...Kaninchen kann man Löwenzahn füttern und Pferden Äpfel.. ;)


Ich hab jetzt auch Hunger und esse mal Rote-Beete-Salat mit Schafskäse.. :D

Lg


Jaaaaa.... du beschreibst das schön...Wildheit...Tiere..Instinkt...alles im Grunde eins
Und doch haben wir kultivierten, zivilisierten Leute oft so eine Angst vor diesem Instinkt...vor dieser Brachialität.... :)
Wir müssen sie uns wieder zum Freund machen
Die Kunst zB eignet sich ganz hervorragend dazu...in Rollen zu schlüpfen...und dabei..sich selbst wiederzufinden
Bzw überhaupt erstmal wieder den Zugang dazu zu legen.

:)
 
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Maat8

Aktives Mitglied
Registriert
19. Mai 2013
Beiträge
265
Jaaaaa.... du beschreibst das schön...Wildheit...Tiere..Instinkt...alles im Grunde eins
Und doch haben wir kultivierten, zivilisierten Leute oft so eine Angst vor diesem Instinkt...vor dieser Brachialität.... :)
Wir müssen sie uns wieder zum Freund machen
Die Kunst zB eignet sich ganz hervorragend dazu...in Rollen zu schlüpfen...und dabei..sich selbst wiederzufinden
Bzw überhaupt erstmal wieder den Zugang dazu zu legen.

:)

Moin :)

Danke..nur ist das Beschreiben auch nur eine Verbildlichung..aber es kann anregen, sich selbst auf den Weg zu machen nach innen..

Angst hat man meist vor dem Fremden, Unbekannten..wenn man sich dem stellt und es mal anschaut, verwandelt es sich oft..und dann versteht man.

Es ist klar, dass durch das Zivilisierte und dadurch, dass das unmittelbare Leben in der Natur als Teil davon von vornherein fremd ist, auch der eigene Aspekt dessen im Inneren fremd erscheint.

Doch auch durch Träume (von Tieren z.B.) zeigt sich, dass dieser Instinkt da ist und nur aktiviert werden braucht.


Sehr schön und wichtig, dieses Thema und diese Diskussion, wie ich finde.
Weil es eben alle betrifft.. :)
Danke für´s Erstellen.. :umarmen:

Ja, die Kunst kann öffnen für sowas und über die Kunst wie z.B. deine Gedichte kann da zum Nachforschen angeregt werden..
und im eigenen Aspekt..finde ich auch, dass es Sinn macht, mal aus sich herauszutreten und der festen Norm, um andere Seiten, die noch nicht aktiviert sind, an sich zu entdecken.
Das ist dann eben nicht verstellen, sondern ein sich Wiederentdecken, wie du so schön geschrieben hast. :)
 
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