doscho
Mitglied
- Registriert
- 7. September 2010
- Beiträge
- 329
Hallo Moezart,
danke für den interessanten Anstoß! Meine Sicht: wir Männer (nicht pauschal aber mehrheitlich) sind zwischen den Lenden polygam und im Kopf monogam. Hormonell sind wir darauf angelegt unser Genmaterial möglichst weit zu streuen. Dem entgegen stehen moralische, religiöse, ökonomische (Vielehe ist teuer) oder romantische Vorstellungen.
Die lebenslange, monogame Beziehung aus großer Liebe ist ein kulturelles Ideal, das wir anstreben und selten erreichen. Einige wichtige Aspekte wurden genannt. FÜR Monogamie spricht:
1. Prioritäten. Ist der hormonelle Kick die Schmerzen wert, die anderen entstehen? Es erscheint dumm, für einen besseren Orgasmus seine Familie zu verlassen oder zu gefährden.
2. Intimität. Was wir nur zu zweit teilen wird dadurch vertrauter und tiefer. Diesen Kreis erweitern bedeutet Intimität schwächen.
3. Sicherheit. Viele empfinden, dass es sich in "fester" Beziehung und in Einklang mit den gesellschaftlichen Normen leichter lebt. Freiheit muss man auch aushalten können.
GEGEN verbissene Monogamie spricht:
1. Hingabe. Wahre Liebe ist frei von Besitzanspruch und Eifersucht sondern nimmt den anderen wie er ist und nicht wie man/frau ihn gern haben möchte. Wenn ich liebe, möchte ich dass der andere glücklich ist.
2. Gummiband. Laß ihm Spielraum, dann kommt er immer wieder zurück. Viele Beziehungen halten nur weil einer oder beide auch mal Seitensprünge haben (besser heimlich als offen).
3. Hedonismus. Wenn Eros so Freude macht, warum dann verzichten? Moralvorstellungen wechseln je nach Jahrhundert, die Versuchung bleibt. Kann den Liebe Sünde sein?
Welche Seite schwerer wiegt muss jeder für sich und mit dem Partner klären. Du scheinst bereit, aus Rücksicht auf erotische Begegnungen zu verzichten. Die gute Nachricht: Du bist 32 - ab Mitte 30 baut sich der Hormonhaushalt langsam um und der Trieb wird ruhiger (nicht bei Machtmenschen wie Berlusconi oder DSK deren Testoreronspiegel dank ständigem Erfolgskick oben bleibt.).
danke für den interessanten Anstoß! Meine Sicht: wir Männer (nicht pauschal aber mehrheitlich) sind zwischen den Lenden polygam und im Kopf monogam. Hormonell sind wir darauf angelegt unser Genmaterial möglichst weit zu streuen. Dem entgegen stehen moralische, religiöse, ökonomische (Vielehe ist teuer) oder romantische Vorstellungen.
Die lebenslange, monogame Beziehung aus großer Liebe ist ein kulturelles Ideal, das wir anstreben und selten erreichen. Einige wichtige Aspekte wurden genannt. FÜR Monogamie spricht:
1. Prioritäten. Ist der hormonelle Kick die Schmerzen wert, die anderen entstehen? Es erscheint dumm, für einen besseren Orgasmus seine Familie zu verlassen oder zu gefährden.
2. Intimität. Was wir nur zu zweit teilen wird dadurch vertrauter und tiefer. Diesen Kreis erweitern bedeutet Intimität schwächen.
3. Sicherheit. Viele empfinden, dass es sich in "fester" Beziehung und in Einklang mit den gesellschaftlichen Normen leichter lebt. Freiheit muss man auch aushalten können.
GEGEN verbissene Monogamie spricht:
1. Hingabe. Wahre Liebe ist frei von Besitzanspruch und Eifersucht sondern nimmt den anderen wie er ist und nicht wie man/frau ihn gern haben möchte. Wenn ich liebe, möchte ich dass der andere glücklich ist.
2. Gummiband. Laß ihm Spielraum, dann kommt er immer wieder zurück. Viele Beziehungen halten nur weil einer oder beide auch mal Seitensprünge haben (besser heimlich als offen).
3. Hedonismus. Wenn Eros so Freude macht, warum dann verzichten? Moralvorstellungen wechseln je nach Jahrhundert, die Versuchung bleibt. Kann den Liebe Sünde sein?
Welche Seite schwerer wiegt muss jeder für sich und mit dem Partner klären. Du scheinst bereit, aus Rücksicht auf erotische Begegnungen zu verzichten. Die gute Nachricht: Du bist 32 - ab Mitte 30 baut sich der Hormonhaushalt langsam um und der Trieb wird ruhiger (nicht bei Machtmenschen wie Berlusconi oder DSK deren Testoreronspiegel dank ständigem Erfolgskick oben bleibt.).
