An die Männer

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Hallo Paulus,


Das lässt sich doch 1 zu 1 gar nicht auf einen anderen Menschen übertragen...

Zu sagen, ich mache das nicht, warum machst du das...ist so überflüssig wie ein Kropf.

Ich habe nicht gesagt er soll es so machen wie ich, solch ein "Befehl" steht mir nicht zu! Und mir ist klar, dass nur ich meinen Weg gehen kann --- ich gab meine Erfahrung zum Thema als Diskussionsbeitrag - nicht mehr und nicht weniger!

Das macht er doch nicht, weil er Spass daran hat (bei der Ausführung sicherlich), sondern weil er sich eines Zwanges, eines alten Urbildes des Mannes nicht erwehren kann....

Den Zustand kann Mann, wenn ihn dieses Hinziehen zu anderen Frauen/Körpern wirklich stört, nur verändern, indem er sein Bewusstsein verändert....

Damit rückt Ethik in den Vordergrund, an der sich dann das Leben ausrichtet, und das Aufgeben dieser zusätzlichen Bestätigungen und Befriedigungen in anderen Personen wird nicht als Verzicht empfunden....

Ehtik? Oder vielleicht die Ehrlichkeit zu sich selbst gegenüber?

Trieb lässt sich doch nicht mit Vernunft auflösen. Vielleicht für eine gewisse Zeit verdrängen.

Verdrängen aber ist nicht auflösen, befreien..

Gegen Triebe werden vernunftsgemäss Gesetze erlassen...und, das Ergebnis....?

Wenn ich mich dazu entscheide im Schutz einer Gemeinschaft zu leben, dann habe ich aus der Konsequenz auch deren Gesetze und Regeln zu befolgen - möchte ich die Regeln nicht befolgen, habe ich auch kein Recht auf den Schutz der Gemeinschaft --- das ist Ehrlich!

Triebe als "zwanghaft" zu betiteln oder die zwanghaft betitelten Triebe als Ausrede seiner eigenen Lust freien Lauf zu lassen --- auch dies unterliegt der Ehrlichkeit zu sich selbst und kann nur vom Betroffenen selber ehrlich beantwortet werden.

Darum stellte ich die Frage - warum @moezart geheiratet hat? Er ist die Gemeinschaft der Ehe eingegangen --- aus welchem Grund? Natürlich setzt das ein Bewusstein voraus - über die Konsequenzen mit dieser Bindung, mit der Entscheidung diese Bindung einzugehen. Dieses Bewusstsein macht den Unterschied zum Tier aus - oder diskutieren wir mit einem vom Intinkt getriebenen Tier???
Ebenso setzt es ein Bewustsein voraus, welche Konsequenzen jede Handlung nach sich zieht. Alles andere sind nach meiner Meinung dumme Ausreden um nicht die Verantwortung für die eigenen Handlngen zu übernehmen --- oder anders ausgedrückt...

...handelt es sich dann um Unehrlichkeit!

Die Entscheidung die Ehe einzugehen, hat niemand anderes für ihn getroffen, also liegt auch die Verantwortung und das Annehmen der Konsequenzen bei ihm! Wenn er einen zwanghaften Trieb unterliegt, warum hat er sich dann für die Ehe entschieden, es muss ihm doch bewusst gewesen sein, was für Konzequenzen mit der Ehe einhergehen, welche Grundregeln er zu befolgen hat??? --- Oder nicht? Lebe ich dann auf einem anderen Planeten?

Nach meiner Meinung ist es als Mann immer einfach zu sagen: "Ich unterliege einem natürlichen Trieb und kann nicht treu bleiben." um mich der Lust hinzugeben mit anderen Frauen rum zu machen, nachdem meine eigene Frau in den Ehejahren für mich scheinbar unattraktiv geworden ist...

...und dann schreibe ich in einem Esoterik Forum um mir dort Bestätigung zu holen, dass ich ein armer triebgesteuerter untreuer Ehemann sein darf? Das ich für meine Triebe nichts kann, weil sie einen natürlichen Ursprung haben?

Das ist nach meiner Meinung etwas zu einfach! Zu einfach seiner eigenen Unehrlichkeit zur Legalität zu verhelfen!


Es geht um die Frage aus welchem Bewusstsein Entscheidungen zu welchen Handlungen getroffen werden!
Es geht nicht um Vernunft und mit Vernunft Triebe zu unterbinden --- es geht um die eigene Ehrlichkeit sich selbst gegenüber!


Welche Antworten will @moezart denn hören, wenn er an die Männerwelt da draussen appeliert?

Ich gebe hier natürlich nur meine Meinung wieder, die auf meinen Erfahrungen beruht, auch auf meinen Erfahrungen, meine Lust auf andere Frauen nicht als natürlichen Treib zu entschuldigen, sondern in Ehrlichkeit zu mir selber auf den Bezug der goldenen Regel - meine Partnerin ehrlich und offen, mit den von mir entschiedenen Handlungen, zu bedenken und dafür auch die Verantwortung und die daraus entstehenden Konsequenzen zu tragen!
 
Also, ich glaube - nein, ich bin überzeugt, dass es Menschen mit polygamen und Menschen mit monogamen Neigungen gibt. Ich behaupte auch (dies ist wissenschaftlich übrigens auch bewiesen), dass Männer eher zur Polygamie neigen als Frauen.

Wenn man sich selbst nicht lebt, d.h. wenn man jemandem zuliebe bspw. die Polygamie unterdrückt, dann funktioniert das nur kurzfristig. Langfristig wird dieses Bedürfnis immer wieder zum Vorschein kommen.

Es ist doch genau so, wie wenn ich gerne Pizza habe, aber Bohnen essen muss. Wie lange wird das wohl gehen, bis ich wieder mal im Heisshunger nach Pizza eine riesen-Pizza verputze?:)
 
Also, ich glaube - nein, ich bin überzeugt, dass es Menschen mit polygamen und Menschen mit monogamen Neigungen gibt. Ich behaupte auch (dies ist wissenschaftlich übrigens auch bewiesen), dass Männer eher zur Polygamie neigen als Frauen.

Wenn man sich selbst nicht lebt, d.h. wenn man jemandem zuliebe bspw. die Polygamie unterdrückt, dann funktioniert das nur kurzfristig. Langfristig wird dieses Bedürfnis immer wieder zum Vorschein kommen.

Es ist doch genau so, wie wenn ich gerne Pizza habe, aber Bohnen essen muss. Wie lange wird das wohl gehen, bis ich wieder mal im Heisshunger nach Pizza eine riesen-Pizza verputze?:)

Ja, deine Wahrnehmung kann aus deiner Sichtweise nur richtig sein.

Wer die Wissenschaft an ihrem Platz sieht, und bereit ist zu wagen ins HERZ zu hören, bekommt allerdings auch andere Zusammenhänge gezeigt...

Der weiss, dass der Augenblick des Erscheinens immer die Summe der gesamten Existenz eines Wesens durch alle Inkarnationen ist..., und die Ursache für diese "Harmonie-Störung" weit zurück liegt..., und die Erscheinung allein den Zweck hat erkannt zu werden, um in LIEBE erlöst zu werden...

Dazu gehört der gesamte Ablauf der Evolution, mit allen Vor- und Nachläufern...

Und so blöd sich das anhört, wir vögeln, um zu uns selbst zurückzufinden...., zunächst über einen sog. Partner..., monogam ist derzeit auf dem Papier noch angesagt und gesellschaftsfähig...

Die ersten Menschen westlicher Welten sind bereits bereit, auch diese Monogamie, die Bindung, Fesseln und Abhängigkeiten der sog. Partnerschaften aufzulösen, und Beziehungen neu zu gestalten..., den anderen frei zu lassen. Und so muss nicht länger der eine "Partner" in dieser Beziehung alles geben können....

Die dann empfundene höhere ETHIK regelt wie von Geisterhand, was das Ego jetzt noch nicht zulassen mag...:blume:

Lieben Gruss
Paulus
 
Also, ich glaube - nein, ich bin überzeugt, dass es Menschen mit polygamen und Menschen mit monogamen Neigungen gibt. Ich behaupte auch (dies ist wissenschaftlich übrigens auch bewiesen), dass Männer eher zur Polygamie neigen als Frauen.

Wenn man sich selbst nicht lebt, d.h. wenn man jemandem zuliebe bspw. die Polygamie unterdrückt, dann funktioniert das nur kurzfristig. Langfristig wird dieses Bedürfnis immer wieder zum Vorschein kommen.

Es ist doch genau so, wie wenn ich gerne Pizza habe, aber Bohnen essen muss. Wie lange wird das wohl gehen, bis ich wieder mal im Heisshunger nach Pizza eine riesen-Pizza verputze?:)

Die Pizza ißt du solange , bis du dich überessen hast damit , dann erneuert sich dieses Spiel mit einem andren Fokus ...bis es aufgelöst ist ...

dann hast du gelernt , das Essen Nahrungsaufnahme bedeutet , oder so :)

meint die Fee :)
 
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Also, ich glaube - nein, ich bin überzeugt, dass es Menschen mit polygamen und Menschen mit monogamen Neigungen gibt. Ich behaupte auch (dies ist wissenschaftlich übrigens auch bewiesen), dass Männer eher zur Polygamie neigen als Frauen.

Diese Annahme wurde wissenschaftlich schon längst widerlegt und hat sich als nicht haltbar erwiesen.

Wenn man sich selbst nicht lebt, d.h. wenn man jemandem zuliebe bspw. die Polygamie unterdrückt, dann funktioniert das nur kurzfristig. Langfristig wird dieses Bedürfnis immer wieder zum Vorschein kommen.
Meiner Meinung nach sind aber Menschen (Männer und Frauen) polygam die Bestätigung ihrer Attraktivität brauchen. Ganz einfach, und da ist es mit der Selbstliebe weit her. Das hat mir Trieb nichts zu tun, sonst würde man ja auch sagen, daß Frauen jeden Typen anspringen, der ihnen genetisch zusagt. Ist ja aber (meistens :D) nicht so.

Es ist doch genau so, wie wenn ich gerne Pizza habe, aber Bohnen essen muss. Wie lange wird das wohl gehen, bis ich wieder mal im Heisshunger nach Pizza eine riesen-Pizza verputze?:)

Kannst ruhig ne Pizza essen, ob deinem Bohnenmann das aber gefällt und ob du dann überhaupt wieder Bohnen essen wirst ist ne andere Frage..:D
 
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