Gestrandeter Wal in der Ostsee

Ja, mit einem wehrlosen Wal als leidtragenden Versuchskaninchen. :(


Ich sehe es schon so, dass man versucht ihm zu helfen und nicht nur experimentieren will, auch wenn es letztlich natürlich ein Experiment ist.

Sehr sympathisch übrigens dieser Walforscher. Aber auch er sagt, dass nicht davon auszugehen ist, dass der Wal in den nächsten Tagen gestorben wäre.
Diese Quälerei an Land finde ich aus den hier schon oft genannten Gründen auch keine gute Lösung. Wer weiß, wie lange sich das noch hingezogen hätte?
So besteht doch wenigstens eine Chance, dass es noch gut gehen könnte.
 
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Ich sehe es schon so, dass man versucht ihm zu helfen und nicht nur experimentieren will, auch wenn es letztlich natürlich ein Experiment ist.

Sehr sympathisch übrigens dieser Walforscher. Aber auch er sagt, dass nicht davon auszugehen ist, dass der Wal in den nächsten Tagen gestorben wäre.
Diese Quälerei an Land finde ich aus den hier schon oft genannten Gründen auch keine gute Lösung. Wer weiß, wie lange sich das noch hingezogen hätte?
So besteht doch wenigstens eine Chance, dass es noch gut gehen könnte.
Na ja, trotzdem ist es jedoch gleichzeitig „auch“ ein - dem Wal dadurch physisches/psychisches Leid zufügender Tierversuch, denke ich.

Ein Wal kann sich ja vermutlich nicht wie ein menschlicher „Patient“ einfach sagen: „Hey, auch wenn’s jetzt wehtut, anschließend geht’s mir bestimmt wesentlich besser, als in Ruhe gelassen auf einer Sandbank einsam und allein zu verenden“. :(
 
Beiläufig zum Surrounding: selbstverständlich (leider) waren auch sofort wieder Grifter auf dem Plan.
(Ganz wie zu Corona-Zeiten)

Auf Tiktok sammelt ein Profil seit Anfang April Spenden, um den gestrandeten Buckelwal „Timmy“ zu retten. Es nutzt dafür Dokumente, die offenbar mit KI generiert wurden. Die Regierung in Mecklenburg-Vorpommern warnte bereits vor der Fake-Kampagne. Digitale Spuren deuten auf eine Person aus Wuppertal.
 
Im "Spiegel" Liveblog steht übrigens, dass er wahrscheinlich nicht "singt", wie heute gemeldet wurde und wie die Retter glauben, sondern eine Expertin (ich kriege langsam ne Allergie gege das Wort, weil es so inflationär gebraucht wird) ist der Meinung, das seien Stresslaute, was in den Videos zu hören sei.
Ich dachte das auch bei diesem "Massage"-Video, in dem er auch nach ein paar Minuten den Kopf wegzog.
Und oben auf dieser Brücke von dem Kahn steht irgendso ein Typ und dröhnt herum, "he likes that!" wenn ich das richtig verstanden habe.
Aha, woher will er denn das wissen, dass der Wal es "liked", wenn 4 Leute auf ihm herumpatschen, ich fand das gefühlt zuviel und unangenehm zu sehen.
Seine Muskulatur wird dadurch glaube ich auch nicht lockerer, denn direkt unter der Haut befindet sich eine dicke Speckschicht ("Blubber"), nicht Muskeln.
>Der arme Kerl, ich hoffe, das endet einfach alles bald.
Auch wenn ich es so besser finde als unter 15 Tonnen Gewicht wochenlang auf Sand aufzuliegen mit kaputter Haut, tut er mir trotzdem die ganze Zeit leid. Und sowas erst recht. Da sind irgendwie so Typen dabei, die meinen jetzt tatsächlich, "Timmy" sei ihr neuer persönlicher Kumpel oder sowas...gefällt mir nicht.. :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, trotzdem ist es jedoch gleichzeitig „auch“ ein - dem Wal dadurch physisches/psychisches Leid zufügender Tierversuch, denke ich.

Das können wir leider nicht ausschließen, ja. Ich verstehe auch sehr gut die unterschiedlichen Meinungen und Empfindungen dazu. Letztlich kann niemand wissen, was das Richtige in diesem speziellen Fall ist.


Ein Wal kann sich ja vermutlich nicht wie ein menschlicher „Patient“ einfach sagen: „Hey, auch wenn’s jetzt wehtut, anschließend geht’s mir bestimmt wesentlich besser, als in Ruhe gelassen auf einer Sandbank einsam und allein zu verenden“. :(

Das kann er leider nicht, stimmt.
 
Ein Wal kann sich ja vermutlich nicht wie ein menschlicher „Patient“ einfach sagen: „Hey, auch wenn’s jetzt wehtut, anschließend geht’s mir bestimmt wesentlich besser, als in Ruhe gelassen auf einer Sandbank einsam und allein zu verenden“. :(

Das stimmt schon.

Aber auch für ein Pferd ist es nicht nachvollziehbar, dass der unter Umständen angstmachende Transport in eine Klinik ein notwendiger Schritt zur Genesung sein kann. Während die Alternative ein in Ruhe lassen und verenden auf der Koppel ist.
 
Das stimmt schon.

Aber auch für ein Pferd ist es nicht nachvollziehbar, dass der unter Umständen angstmachende Transport in eine Klinik ein notwendiger Schritt zur Genesung sein kann. Während die Alternative ein in Ruhe lassen und verenden auf der Koppel ist.
Ja, das würde ich auch nicht wirklich als Experiment und/oder Tierversuch bezeichnen.

Wobei Karin Walter-Mommert, die die Rettungsaktion des Wals ja mitfinanziert – als Besitzerin eines der größten Rennpferde-Portfolios Europas gilt. Da sind Tiertransporte ja eh an der Tagesordnung. Wenn auch nicht immer zwingend zum Wohl und der Gesundheit der jeweiligen Pferde, versteht sich.
 
Dann verlinke mal bitte.
In diesem Falle verlinke ich nicht, weil dieses Medium eh in einer vorteilhafteren, gunztigeren Lage ist. Wal-ter Gunz hier ´ne Anzeige geschaltet hatte, und die Millionäre hierüber zusammen gefunden haben. Entsprechend überschrieben ein Bericht bzw. Video der Überseefahrt/ des Wals in der Barge: "Wal Timmy: Exklusive Aufnahmen".
Als Stichpunkt so viel "Tag 29 im Wal-Drama". Da das Video sehr lang ist (fast 12 Stunden) ab 3:57:45 ca. 4 Min sind die o.g.Stellen zu finden.

Hier wurde ja in Zweifel gezogen, ob jemand auf den Wal gestiegen sei.
Hier ein Video von Jemanden, der sich wohl deutlich im Video tendentiell positiv zu der ""Rettung"" ausspricht und zur Tierärztin und doch sehr klar sagt, dass seiner Ansicht nach eindeutig jemand auf den Wal gestiegen sei.
(bei ca. Minute 6:00)
sondern eine Expertin (ich kriege langsam ne Allergie gege das Wort, weil es so inflationär gebraucht wird)
🧑‍🏫
Qua Amt und Studium sowieso automatisch. Selbst Herr Bambarén erklärte nach dem Angriff von Wallace, dass er studiert habe in seinen ersten einleitenden Worten zum Gegenangriff und auch Herr Backhaus obwohl der längste Minister eines Bundeslandes in
Deutschland, musste darüber dringend informieren.
 
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