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Zu viele Zufälle - Komme emotional nicht von ihm los

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von BlackFlower, 24. Mai 2013.

  1. BlackFlower

    BlackFlower Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2013
    Beiträge:
    66
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    Hallo, ich trau mich grad nicht so recht die komplette Geschichte (mit Jahreszahlen usw.) zu erzählen und fass es daher zusammen. Und ich weiß auch nicht, ob das hier überhaupt die richtige Rubrik ist.

    Ich habe IHN vor vielen Jahren kennengelernt, an einem Ort, wo ich eigentlich nicht ganz hingehört hätte. (Evtl. hab ich IHN vorher schon einmal gesehen und ich wollte IHN dort schon anbaggern, ich hab aber Angst davor hierfür Beweise zu finden.) ER hat mit mir geflirtet, meinte dies aber nicht ernst. In dem Moment als ich mich ganz auf IHN einlassen wollte hat ER mich abserviert. (ER wusste dass ich Interesse habe bevor es zu dem Date kam nachdem er mich abserviert hat!) Ich konnte keine Freundschaft mit IHM aufrecht erhalten, weil ich meine Gefühle für IHN nicht in den Griff gekriegt habe. Ich habe den Kontakt zu meinem Schutz komplett abgebrochen. ER hat ihn weiterhin per Internet gesucht. So alle 2 Jahre oder so. Ich habe, wenn überhaupt nur knapp reagiert, Freundschaftsanfragen einfach nicht beachtet. Sein letzter Kontaktversuch liegt ein paar Jahre zurück und klang nach einem verzweifelten Single, der keine abkriegt. Ich hab IHM damals eine ziemlich böse Nachricht zurück geschickt und IHN endgültig auf die Ignore-Liste gesetzt. Unter anderem fielen da vermutlich auch die Worte, dass ich IHN mit keiner anderen Frau sehen wollte! Evtl. hat er später nochmal versucht einen Kontakt herzustellen, aber ich hatte die Gedanken an IHN so aus meinem Gedächtnis verbannt, dass die Zeitpunkte verschwimmen.

    Ich hatte Erfolg: Ich habe IHN auf der Straße nicht mehr wiedererkannt! Bis ich vor ein paar Wochen ein Bild von IHM gesehen hab... und seit her bin ich mit den Nerven am Ende. Denn ab hier wird es seltsam:

    Ich habe vor Jahren einen Mann im Supermarkt gesehen. Ihm fiel die Kinnlade runter und wir starrten uns an. Ich bin näher ran. Die Person von der ich dachte, das sie es wäre war es nicht. Ich weiß nicht mehr, ob ich ihn angesprochen habe oder nicht. Ich weiß nur noch, dass ich recht schnell zu meinem Lebensgefährten (mittlerweile Ex) zurück gelaufen bin, ich meine sogar, dass ich gerannt bin. Vielleicht weil es ER war? ER hat übrigens einen großen Supermarkt in der Nähe und keinen Grund bei uns in der Stadt einzukaufen.

    Vor knapp 2 Jahren mussten wir umziehen. Ich habe gedacht ich fange an zu halluzinieren, als ich irgendwann nach dem Umzug eine mir vertraute Stimme im Hausflur hörte. Hier und da ein vertrautes Auto in der Nähe. Oder ein unhöflicher Mann, der mich nicht gegrüßt hat, aber der mir so vertraut vorkam. Jetzt weiß ich, dass es ER war. Mein Ex und ich standen neben ihm und seiner Neuen mitten auf einer Verkehrsinsel und ich wusste nur ich kenne IHN, wusste aber nicht woher. Ich wohne in einer Großstadt, ER in einem Kaff. Seine Zukünftige (evtl. war sie beim letzten Zusammentreffen sogar schwanger) kommt nicht mal aus meinem Bundesland. Wieso zur Hölle hat sie Verwandte (der Name an der Klingel stimmt überein) hier im Haus???

    Was ist da los? Warum so viele seltsame Zufälle? Warum muss ich jetzt das mit ansehen, was ich nicht ertragen kann? IHN und eine andere Frau??? Warum komme ich emotional nicht von ihm los? Warum kann ich auch mit Antidepressiva im Blut wie ein Schlosshund heulen wegen ihm?

    Ich muss dazu sagen: Ich war jahrelang in einer Beziehung und seine Kontaktversuche haben da garnicht gut getan. Diese Beziehung habe ich auch vor ein paar Wochen dann endgültig beendet. (War aber schon länger überfällig, ER ist nicht der Grund dafür!)

    Ich habe Angst davor IHM in den nächsten Tagen wieder zufällig über den Weg zu laufen... Ich habe Angst, dass ich sobald ich hier ausgezogen bin wieder irgendwo zufällig in IHN rein renne... Ich dachte ich hätte das alles verarbeitet. Warum hören diese Zufälle nicht auf???

    Edit: Hab was vergessen. Mein Verstand weiß, wie verrückt sich das alles anhört! Es ist mein Herz, das durchdreht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2013
  2. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Du solltest dir einen guten Therapeuten suchen.

    Lg, R.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2013
  3. BlackFlower

    BlackFlower Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2013
    Beiträge:
    66
    Ruhepol, ich hab kein halbes Jahr Zeit um auf einer Warteliste zu vergammeln und dann nochmal ein halbes Jahr bis die Krankenkasse die Therapie genehmigt usw... Mal abgesehen davon, dass es nicht die einzige unerwiderte Liebe in meinem Leben ist, und die anderen NICHTS mehr auslösen!

    Im Grunde läuft es doch einfach nur darauf hinaus herauszufinden, warum diese Gefühle immer wieder hochkommen. Bzw. jetzt so verstärkt, wo ich mich doch jahrelang im Griff hatte. Ja, da war Wehmut vorhanden, aber doch nicht so massiv. Ich hab da auch durchaus Ideen wo das herkommen könnte und ich weiß, dass der Teil meines Herzens, der ihn noch immer will auch wieder leiser werden wird...

    ... aber was eben nicht in mein Hirn will: Er suchte den Kontakt. In dem Moment wo er das aufgibt fängt er an mir über den Weg zu laufen! Im selben Haus! Das hat nur noch nicht früher 'gekracht' in mir, weil ich ihn nicht wiedererkannt habe! Und wenn ich jetzt mathematisch an die Sache rangehe und versuche die Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass er jemanden hier in der Stadt kennt, dann kämen da noch durchaus realistische Zahlen heraus. Wenn man jetzt aber weiterrechnet und auch noch dieses Haus hier mit einbezieht, dann würden die Zahlen nicht mehr so gut aussehen. Und dann fragt sich ein Teil des Unterbewusstseins: WTF? Und deshalb bin ich hier im Forum gelandet...

    Den Tipp mit dem Therapeuten kann ich mir nämlich leider selbst geben. :(
     
  4. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Der Tipp mit dem Therapeuten ist aber gut !

    Warum nimmst du Antidepressiva ? Warum lässt du zusätzlich keine Therapie zu ?

    Zufälle ? Nein ,...

    Aber es zeigt dir in einem gewissen Mass , dass du nicht losgelassen hast , sondern nur verdrängt . Daher auch der Spruch : Man sieht sich immer zweimal ( was auch des Öfteren sein kann ), oder man begibt sich in Situationen die schon mal waren, weil man nix aufgelöst hat , sondern nur verdrängt , und wird immer wieder in solche Situationen gelangen- womöglich .
    Warum etwas ansehen, was du nicht ertragen kannst ? Um Akzeptanz zu lernen und ihm sein Glück zu gönnen und endgültig loszulassen .

    Oder hoffst du insgeheim auf eine Chance und das macht dir Angst ?

    GLG Asaliah
     
  5. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Naja, wenn du keine Zeit hast ,......................für dich ,..
     
  6. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.523
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    Aber Jahre über Jahre an dieser Wehmut leiden kannst Du offenbar schon. Ein Zeitraum, indem Du hättest längst sehr viel für dich klären können. :umarmen:

    Was ich hier wahrnehme (ist rein subjektiv, ok?):

    Lass mich doch verlasse mich nicht, danach klingt deine Geschichte und nach massiver Abhängigkeit für mich. Eine Abgabe deiner Eigenverantwortung an das Außen (hier diesen Typen) und klaro tut dir das schlecht.

    Für Zufriedenheit in dienem Leben und die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen bist Du selbst zuständig. Also fang an und kümmere dich liebevoll um dich selbst.

    Dieser Typ da ist lediglich eine Projektion, ein Schatten, eine Verlagerung ins Außen.

    LG
    Any
     
  7. Marieh

    Marieh Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2010
    Beiträge:
    557
    Mir scheint, es geht bei allem gar nicht um ihn selbst, sondern nur um dich.
    Er stellt für dich nur ein Bildnis deiner bis jetzt erlebten Beziehungsversuchen dar, und in dir gärt die stille Hoffnung, dass diese Versuchsreihe mit einem Partner beendet wäre, wenn du damals Mumm genug gehabt hättest, dich von diesem einem damals nicht einfach abservieren zu lassen, sondern ihn an den Kragen zu packen und sich ihn zu nehmen.

    Meiner Meinung nach sind das deine eigenen stillen Anklagen, dass du damals versagt hättest, und es laufen bei dir Selbstbestrafungsprogramme.
    Es ist nunmal so, dass Frauen einen Korb eigentlich nie wirklich überwinden können, die nagen noch über Jahre hinweg deswegen.
    Männern fällt es da oft leichter, auch wenn es sie erstmal abbremst, aber sie finden zurück zu ihrem Elan.
    Du aber dokterst schon seit Jahren an der Sache herum, dabei wäre ein klares "Nein" deinerseits für ihn sicherlich unmißverständlich, und er hätte sich auch nicht in deiner Nähe getraut.

    Mache dich frei von diesen Selbstvorwürfen und Selbstbestrafungen.
    Hätte er wirklich zu dir gepaßt, dann wäre es nicht so gelaufen wie es gelaufen ist.
    Und die Zufälle jetzt, müssen auch nichts bedeuten, vllt. sind es einfach nur wirklich Zufälle, die gar nichts mit dir zu tun haben.
    Hört sich bei dir leider - sorry - etwas schizophren an, dass er dich verfolgen würde, oder das Schicksal ihn dir ständig vor die Füße spülen würde.

    Wünsche ihm gedanklich alles gute und lass ihn los.
    Beende auch deine Selbstvorwürfe und münzte deinen Lebensverlauf nicht ständig auf den damals erhaltenen Korb.

    Du bist inzwischen auch ein anderer Mensch geworden, bist nicht mehr diejenige von damals, sondern bist die von heute, und die steht mit beiden Füßen auf den Boden der Realität.
     
  8. LovePeaceJoy

    LovePeaceJoy Guest

    Registriert seit:
    17. Mai 2013
    Beiträge:
    1.064
    Nagarjuna begenete einem Dieb
    der war zutiefst beindruckt von den Fähigkeiten des Heiligen
    so wollte der Dieb bei Nagarjuna lernen...

    Nagarjuna wandte sich also an seinen neu gewonnenen Schüler: "Stelle dir alle begehrenswerten Dinge wie Hörner auf deinem Kopf vor. Wenn du so meditierst, wirst du ein Licht sehen, das wie ein Smaragd funkelt."

    Er meditierte über diese begehrenswerten Edelsteine und schon nach wenigen Tagen konnte er fühlen, wie ihm allmählich ganz kleine Hörner wuchsen.

    Sehr stolz war der Ex-Dieb über diesen erkennbaren Erfolg seiner geistigen Bemühungen, und eifrig übte er sich weiter. Nach eingen Wochen waren die Hörner auf seinem Kopf bereits so groß, dass jeder sie sehen konnte und nach einigen Monaten konnte man schon von einem richtigen kleinen Geweih sprechen. Allmählich schwand jedoch die anfängliche Begeisterung über diesen neuen Besitz, denn die Hörner hörten nicht auf zu wachsen. Im Laufe der Jahre waren die Hörner so gewachsen, dass er nicht nur unter dem Gewicht seines Geweihes stöhnte, wenn er irgendwohin ging. Es war inzwischen so schlimm, dass er nicht mehr durch die Tür der Hütte passte, so dass er nunmehr Gefangener seiner Wohnung war, eine Gefangener seines eigentümlichen Besitzwunsches. So saß er in seiner Hütte mit all´ den Edelsteinen, meditierte über die "begehrenswerten Dinge wie Hörner auf seinem Kopf", wie ihm dies Nagarjuna aufgetragen hatte, und hatte doch Mühe sich zu bewegen, denn überall stieß er mit seinem mächtigen Geweih an. Er war ein Gefanener seines Besitzes und litt buchstäblich unter der Last des Besitzes. Tiefe Niedergeschlagenheit bemächtigte sich des Ex-Diebes und als dieser nicht mehr aus noch ein wusste, erschien Nagarjuna wieder in der Hütte - nach zwölf langen Jahren.

    "Nun, wie geht es dir, mein Freund?" fragte der heilige Mann.

    "Es ist entsetzlich", wimmerte der Ex-Dieb und schilderte seine Qualen.

    Nagarjuna aber lachte und sagte: "Genau so, wie du unglücklich wurdest durch die bloße Vorstellung von Hörner auf deinem Kopf, in ebendieser Weise zerstören die lebenden Wesen ihr Glück, weil sie an ihren falschen Vorstellungen hängen und sie für reel halten. Jedwedes Begehren ist wie Wolken, die einen schönen Tag trüben. Diejenigen aber, deren Geist rein ist und leer von jeder Illusion, werden nicht einmal leiden unter Alter, Krankheit und Tod. Nur wenn du auf alle Besitztümer herabblicken kannst als etwas, das genauso unwirklich, ebenso unerwünscht und in gleichem Maße lästig ist wie die eingebildeten Hörner auf einem Kopf, nur dann wirst du frei sein von den Schrecken des Samsara."

    Da fiel es wie Schuppen von den Augen des Ex-Diebes, er erkannte die Leerheit aller Dinge nach denen er in seiner Einfalt zeitlebens strebte, seine Gier schwand dahin und ebenso alle seine Besitzwünsche, er wurde frei von jedem Anhaften - und auch seine Hörner lösten sich in Nichts auf.

    http://www.gelnhausen-meditation.de/nagarjun.html

    LG Ali:umarmen::trost:
     
  9. Sayalla

    Sayalla Guest

    Verpauschalieren würde ich das nicht, aber es kommt hin und wieder vor.
    Sollte das in diesem Fall so sein - was ich mir durchaus vorstellen kann - so wäre die Einsicht ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Der Rest erledigt sich dann peux a peux von alleine in dem Masse, wie die TE das annehmen kann.
     
  10. Marieh

    Marieh Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2010
    Beiträge:
    557
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    Das war auch nicht pauschalierend gemeint.
    Natürlich gibt es auch Frauen, die einen Korb wegstecken ohne Jahre hinaus darüber zu brüten.
    :D
     
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