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Wie motiviere ich einen Teeny?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Sunnygirl, 7. Juli 2008.

  1. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
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    Hallo Leutz

    Mein 14-jähriger Neffe ist schon länger in einem schulischen Tief und es ist sehr schwierig für mich, ihn da rauszuholen. Ich hab schon alles Mögliche versucht, doch liegt es einfach daran, dass zwei Lehrerinnen offensichtlich nicht nur bei ihm für trübe Stimmung sorgen, sondern mehrere Klassen darunter leiden. Diese Lehrerinnen setzen leider immer noch auf negative Motivation, sagen den Schülern immer wieder, sie taugen nichts etc.

    Doch hängt die Zukunft meines Neffen davon ab, dass ich ihn da auffangen kann. Er macht sofort zu, wenn irgendwelche Forderungen an ihn gestellt werden. Deshalb versuche ich, ihm auf anderem Wege zu helfen. Morgen wird er für eine Woche eine Schnupperlehre machen in einer Firma, wo Sportwaffen hergestellt werden. Dafür interessiert er sich brennend. Wir werden auch zur Berufsberatung gehen.

    Am Besten wäre es, er bekäme einen besonders lieben Lehrmeister, der auf positive Motivation setzt. Das wäre das Wichtigste. Schade, dass ich da niemanden kenne und nicht Beziehungen spielen lassen kann. Nur weiß ich, dass mein Neffe weitere dürre Jahre nicht gut verkraften würde. Schön wäre auch, wenn er für sich einen ganz bestimmten Beruf ins Auge fassen könnte, der ihm richtig Spaß macht, wo er auch unangenehme Nebenfaktoren in Kauf nähme, um sein Ziel zu erreichen.

    Welche Erfahrungen habt ihr mit euren Teenys gemacht? Und, habt ihr praktikable Lösungen gefunden? Welche?
     
  2. sage

    sage Guest

    Ich war in der Schule auch nicht die Fleißigste, aber immer als erste draußen.....
    Hab nach der Mittleren reife das Gym gexhmissen, mir ne Ausbildungsstelle gesucht, die kurz vor der Prüfung für´n Job im Öffentlichen Dienst aufgegeben und es bis heute nicht bereut.
    Hat zwar ein paar Jahre gedauert, bis ich dann ne Festeinstellung hatte, aber es war damals die richtige Entscheidung.
    Allerdings habe ich mich immer allein um alles gekümmert und Vit.B hatte ich auch nicht.
    Meine zeugnisse konnte man schon wegen den "Führungsnoten" knicken, aber reden konnte ich immer schon gut und hab halt aus meinen Talenten das beste gemacht.



    Sage
     
  3. ayole

    ayole Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2008
    Beiträge:
    200
    Ort:
    karlsruhe
    versuche wenigstens irgendwas gegen diese lehrer zu unternehmen ich glaube als jugendlicher redet man sich das dann manchmal ein das die respektspersonen recht haben.
    das selbswertgefühl ist halt noch nicht so ausgeprägt.
    du solltest es aber mit ihm absprechen da er mögliche reaktionen zu (er-)tragen hat.
    die ideen von dir bezüglich seinem weitern beruflichen lebensweg sind auch nicht schlecht.
    man kann in betrieben auch einfach so vorbeischauen die freuen sich fast immer über interesse und wenn nicht dann habt ihr natürlich auch kein iteresse mehr. nur ein bisschen kommunikativ sein das trau ich dir zu. ich glaube du meintest auch irgendwo du siehst besonderst gut aus, mein gott, was soll ich dann noch dazu sagen. den jungen erst mitnehmen wenn er sich dafür begeistern kann.
    viel glück noch
     
  4. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Hallo zusammen

    Gegen die Lehrer kann ich leider nichts unternehmen, hab das schon mal in einer Schule davor versucht, hat rein gar nichts gebracht. Ich hoffe, ich kann ihm eine gute Lehre verschaffen aufgrund meines überzeugenden Auftretens als Inhaberin einer Einzelfirma, durch weiblichen Charme und die Vorzüge, welche ich bei meinem Neffen zu benennen weiß.

    Gerade heute zeigte ich ihm meine eigenen Unternehmensstrategien, um meine Marktchancen zu verbessern, und erklärte ihm, dass ihm jedes Praktikum in einem Betrieb als Referenz dienen kann, wenn die Leute mit ihm zufrieden sind. Ich hoffe, das motiviert ihn ein bisschen. Vor allem aber geht es darum, ihm marktwirtschaftliches Denken beizubringen, denn er kann an sich gut strategisch überlegen und macht das auch gern.

    Ich glaube, es hilft ihm auch, dass ich jetzt nicht auch auf ihm herumhacke, sondern Verständnis für seinen Frust habe und versuche, logische Lösungen zu finden, damit er damit umgehen kann. Ich wünschte nur, ich hätte mehr Beziehungen und am besten einen Partner, der ihn in sein Unternehmen aufnehmen könnte. Mein eigenes besteht noch zu wenig lange. Außerdem kann ich niemanden ausbilden als Lektorin.
     
  5. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.577
    Ort:
    Wien
    Dein Neffe ist 14. Er ist vermutlich in der Pubertät und das letzte, das er vermutlich jetzt braucht ist eine Tante, die ihn ständig motivieren will. Glaub mir, damit erreichst du gar nichts.
    Jungs in der Pubertät verbringen ihre Zeit oftmals damit, in ihrem Zimmer zu sitzen, laute Musik zu hören und Löcher in die Luft starren.

    Dass die schulischen Leistungen mal darunter leiden können ist schon klar.
    Ich mein, ich weiss ja nicht, wie schlimm es mit den Noten ist, aber im allgemeinen schaffen sie es dann, gegen Schulende, wenn Feuer am Dach ist, doch immer wieder irgendwie, durchzurutschen.

    Und ganz ehrlich - wenn man mal ein Jahr wiederholt es auch noch lang kein Weltuntergang.

    Zitat:
    Gegen die Lehrer kann ich leider nichts unternehmen, hab das schon mal in einer Schule davor versucht, hat rein gar nichts gebracht. Ich hoffe, ich kann ihm eine gute Lehre verschaffen aufgrund meines überzeugenden Auftretens als Inhaberin einer Einzelfirma, durch weiblichen Charme und die Vorzüge, welche ich bei meinem Neffen zu benennen weiß.


    Sag mal, merkst du eigentlich was, wenn du dir diesen Abschnitt durchliest?
    DU und DU und immer nur DU. Traust du dem Jungen denn gar nichts selbst zu? Lass ihn doch einfach mal selbst was machen oder besser lass ihn einfach mal in Ruhe nichts machen.


    :)
    Mandy
     
  6. Spätzin

    Spätzin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. März 2004
    Beiträge:
    192
    Ort:
    im Schwobaländle
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    Hallo Sunnygirl,

    hat Dein Neffe keine Eltern mehr, die sich um ihn kümmern???

    als Tante ist es eigentlich nicht Deine Aufgabe, Neffen/Nichten zu erziehen oder in die Erziehung einzugreifen!!!
     
  7. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.296
    Ort:
    Achtern Diek
    Hallo Sunnygirl,

    am besten hilfst du deinem Neffen, wenn er spürt, daß ihm deine uneingeschränkte Solidarität gehört und das du fest an ihn glaubst!
    Lehrer, die einen runterziehen, dagegen kann man fast nichts machen, aber ein Versuch ist es allemal wert, wenn es allzu ungerecht wird. Mein Mann und ich standen heuer dieses Jahr auch zweimal vor den Lehrern und der Direktorin und mußten etwas geradestellen. Man hatte unserem Sohn nämlich 2 seiner (guten) Noten "unterschlagen" und nicht gewertet....Das klingt alles unglaublich, war aber so...Die Direktorin war auf unserer Seite und hatte eine Untersuchung in Gang gesetzt. Das Fazit: Die Zensurnote in Deutsch wurde revidiert und das Zeugnis neu geschrieben. Meinem Sohn hat unser Einbringen und unser "Kampfeinsatz" gezeigt, daß wir zu ihm stehen und ihn nicht allein lassen, auch wenn es ihm zuerst regelrecht peinlich war, daß wir in seine Schule angetrabt kamen......;) Aber dann freute er sich doch, dass die Gerechtigkeit gesiegt hatte....:)


    LG
    Urajup
     
  8. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Hi Mandy

    Ich hab ihn so sehr in Ruhe gelassen, dass er wieder durchgefallen ist. Es geht jetzt auch nicht darum, ihn zu stressen, sondern eine Lehre für ihn zu finden. Wahrscheinlich wird er das Jahr wiederholen müssen, wär für mich kein Thema, aber für ihn, denn er will diese Lehrerinnen nicht noch ein weiteres Jahr ertragen. Gerade weil die Lehrerinnen immer so sehr auf ihm herumritten, weiß ich, dass jede Art von negativer Motivation ihn nur noch mehr frustriert. Also versuche ich es andersherum. Ich traue dem Jungen sehr viel zu, ich weiß, er hat viel Potenzial, aber auch er ist nur ein Mensch. Da ich selbst auch gern mal Hilfe erhalte, biete ich ihm diese, so weit er es annimmt, was er schon auch tut. Doch möchte ich nicht, dass er sich seine Zukunft vollends verbaut. Ich möchte nicht, dass er mir später mal Vorwürfe macht, weil ich ihn einfach so machen ließ in seinem Teeny-Frust. Er weiß nicht, was auf dem Spiel steht. Dafür ist er noch zu sehr Kind mit 14. Dafür bin ich verantwortlich.

    Hast Du denn Kinder oder Nichten/Neffen in dem Alter, welche Du großziehst? Das war ja meine Frage, denn ich gehe davon aus, dass man schon auch eigene Erfahrungen mit Teenys haben sollte, um darüber sprechen zu können. Ich meine: Wenn man selbst Kinder großzieht, ist es leichter, meine Sorgen zu verstehen. Da sind einem die Kinder eben nicht egal. Das hat viel mit Liebe zu tun, weißt Du.
     
  9. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Hi Spätzin

    Das war nicht meine Frage. Es gibt eben auch Kinder, welche bei Tanten wohnen. Gab es schon immer, gibt es sogar in der Natur, ist also absolut natürlich.
     
  10. Sunnygirl

    Sunnygirl Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Dezember 2005
    Beiträge:
    3.146
    Werbung:
    Hi Urajup

    Ja, war bei meinem Neffen auch so an der anderen Schule, wo ich ihn gegen einen falschen Vorwurf erfolgreich verteidigte. Er war richtig stolz auf mich und glücklich über meine Hilfe. Doch diesmal will er nicht, dass ich mich einmische, sonst würde ich es sofort tun. Es ist seine Entscheidung, das respektiere ich. Er hatte schon öfter solche mobbenden Lehrer, es hat nie etwas gebracht, sogar dann nicht, als sich Eltern miteinander verbündeten und etwas unternehmen wollten. Es ist das System.
     
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