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Wie gut tut WUT?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Possibilities, 24. Oktober 2014.

  1. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2010
    Beiträge:
    7.335
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    Wut ist ein starkes Gefühl.
    Bei vielen Menschen führt sie zu heftigen Überreaktionen oder wirkt als Antrieb für eine längst überfällige Veränderung/Entscheidung.
    Endgültig die Fassung verlieren oder gegensteuern?
    Wie dosiert man Wut und warum?
    Toleriert die Gesellschaft das Wutablassen bei Männern immer noch eher als bei Frauen? Wenn ja, warum?
    Diverse wissenschaftliche Studien belegen, dass häufig unterdrückte Wut Krankheiten hervorrufen könne. Andererseits konnte ebenso nachgewiesen werden, dass "gewohnheitsmäßige Wut" signifikant die Anfälligkeit für Herzerkrankungen erhöht.

    Also was tun mit der Wut?
     
    McCoy gefällt das.
  2. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139
    erkennen, dass wut ausdruck des gefühls der hilflosigkeit ist -
    nach und nach erkennen, wieso man sich hilflos fühlt -
    und die hilflosigkeit auflösen lernen.
     
  3. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.943
    Kontrollieren! Sie darf niemals blindwütig sein, man darf niemals die Fassung verlieren.
    Mein Sensei sagte mal in einer Diskussion zu dem Thema, wenn wir blinde, heiße Wut zulassen, haben wir verloren, im Kampf wie im Leben. Die Wut muß abkühlen, kälter als das kälteste Eis, vollkommen kontrolliert und ausgerichtet werden, dann stellt sie uns ungeheure Kräfte zur Verfügung.

    LG
    Grauer Wolf
     
  4. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139
    und wie setzt du die ungeheuren kräfte ein, die du aus der eiskalten und ausgerichteten wut entwickelst?

    also, ich möchte lieber nicht zielobjekt sein, dieser wut.:escape:
     
  5. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.287
    Ort:
    Kassel, Berlin
    ganz genau.
    plus Mitgefühl bzw Nächstenliebe, besonders für die Fälle,
    wo man sich über Andere aufregt.

    im Grunde landet man wohl wieder beim "liebe deinen Nächsten wie (=und) dich selbst".
    damit muß man sich weder über die eigene Hilflosigkeit noch das Tun Anderer entrüsten.
     
  6. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.943
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    Wirklich wütend bin ich sehr, sehr selten. Ich erlaube mir das normalerweise einfach nicht. Verärgert, ja. Stinksauer, na klar doch, wer ist das nicht mal. Auch mal richtig zornig, aber es gibt doch eigentlich selten Grund zur Wut (Jähzorn, wie man ihn bei manchen Personen findet, ist eine andere Geschichte, die ich aber schon fast in der Pathologie verorten möchte, weil faktisch keine Eigenkontrolle mehr möglich ist, und das selbst bei geringsten, oft sogar lächerlichen Anlässen)... Wie sagt man so schön: "Harte Worte brechen keine Knochen." und so sind Wortgefechte oder Beleidungen kein Grund, wütend zu werden. Die läßt man besser einfach abtropfen (was den Beleidiger oft am meisten trifft. :D)

    Aber wenn mir jemand Grund zur echten Wut gibt (er müßte schon meine Familie oder mich angreifen, in meiner Gegenwart einen Wolf töten o.ä.), dann geht er mir besser fluchtartig aus dem Weg (die Gelegenheit hat er, denn das hört man an meiner Stimme und sieht man an meinen Augen), denn dann bricht bei mir wirklich das Raubtier durch und ich bin dann nicht geneigt, es zurückzudrängen...

    Will sagen: Es ist immer so eine Sache, Gefühle kontrollieren zu wollen (dazu gehört viel Selbstdisziplin), denn es liegt ja in ihrer Natur, einfach zu kommen, da zu sein. Aber man sollte sich schon fragen, ob deren Heftigkeit für die Ursache steht, ggf. auch dreimal durchatmen und/oder 2 Stunden an die frische Luft gehen und sich dort austoben... ;)

    LG
    Grauer Wolf
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2014
  7. trollhase

    trollhase Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2014
    Beiträge:
    5.447
    ich ärgere mich jedesmal, dass ich meiner wut nicht so richtig nachgebe, bin zu blockiert, glaub ich.
     
  8. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139
    ok, klingt schon viel weniger bedrohlich.;)

    ich persönlich kenne das gefühl von wut nicht, auch dann nicht, wenn ein geliebter mensch bedroht wird - mich selbst eingeschlossen.
    bei mir gehen andere mechanismen los -
    ich aktiviere meine kreativität - laufe zu meiner persönlichen höchstform auf - um das drohende unheil nach möglichkeit abwenden zu können.
     
  9. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.846
    Ort:
    hear(hier)
    guter tip
    schrei innerlich den himmel an
    und zwar mit voller wucht
    der wird schon nicht gleich auf dich niederfallen
    ja die urschreitherapie ist schon ein wenig her
    damals hatte man es leichter:D
    wenne da jemanden beim schreien gestört hast
    dann hielt der dich für bekloppt..:D
    heute geht das nicht mehr so
    deshalb dieser vorschlag
    du beschimpfst niemanden und der himmel kann das ab
    im gegenteil
    der sagt sogar
    gut ,dass de dir vorher die füsse abgetreten hast:D
    also raus damit
    besser als an seiner heiligkeit zugrunde gehen:):rolleyes:
     
  10. magdalena

    magdalena Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Mai 2009
    Beiträge:
    14.139
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    schreien kann ich gut,
    aber nicht aus wut.
    aus trauer, aus verzweiflung -
    der himmel bleibt dabei ungeschoren.
    meine eigene - meine momentane -
    hilflosigkeit klage ich an -
    im wissen darum,
    dass die verzweiflung der beste motor ist -
    für neue ideen.
     

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