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Wer will gerne Kelte sein?

Dieses Thema im Forum "Kelten, Germanen, europäische Naturreligionen" wurde erstellt von Harser, 6. April 2006.

  1. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
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    "... Deshalb breiteten sich die Kelten während ihrer Blütezeit weniger durch kriegerische Eroberungen als durch friedliche Übernahmen ihrer Kultur aus. Die Bewohner der Britischen Inseln, der Iberischen Halbinsel und später etliche Germanenstämme mussten nicht unterworfen werden - sie wollten zu Kelten werden. Sie übernahmen deren Kultur einschließlich der Sprache und keltisierten sich bis auf wenige Reste. Dieser Prozess vollzog sich über mehrere Generationen und führte letztlich zur Ausbreitung der kletischen Kultur. Ihre Zivilisation stand allen offen und bot eine gemeinsame Grundlage, ohne auf ethnische Unterschiede zu achten. Hinzu kam, dass die meisten ihrer Angehörigen ähnliche Sprachen benutzten und sich miteinander verständigen konnten."

    Aus: Arnulf Krause: Die Welt der Kelten. Geschichte und Mythos eines rätselhaften Volkes. Campus 2004.
     
  2. Sitanka

    Sitanka Guest

    o ja dagegen hätte ich auch nichts. entweder ich werde keltin oder indianerin :D
     
  3. eugenique

    eugenique Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2006
    Beiträge:
    2.149
    Ort:
    Uferstrasse 30 A
    Vielleicht sollten wir einen Film machen ? :rolleyes: :)
     
  4. sage

    sage Guest

    `Yeah,`nen stummfilm:foto:
     
  5. Eulenspiegel

    Eulenspiegel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2006
    Beiträge:
    17
    Meines Wissens waren die kelten doch auch ein Kriegerisches Volk, bzw Teile davon. Sie dienten als Söldner im Heer Alexanders des Großen und kamen mit ihm bis nach Persien und Ägypten. Die Römer setzten Kelten ein um Britannien reif für die Eroberung zu machen und Gallien in der eigenen Abwehr zu schwächen. Kurzum waren die Kelten genau so wie alle anderen Völker dieser Zeit. Natürlich hatten sie aber auch nichts gegen freiwillige Eingliederungen.
     
  6. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
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    Hallo Eulenspiegel, ich kann deiner Schlusskette nicht folgen. Arnulf Krause hebt hier hervor, dass "friedliche Übernahmen der Kultur" eine Anomalie dieser Epoche sind. Der Normalfall sind entweder die Imperiums-Kriege, wo andere Völker eine Kultur zwangsweise übernahmen, oder Völker, die sich kulturell abschotteten.

    Ich kenne keine Kriege der Kelten, die den Zweck hatten, Nicht-Kelten zu keltisieren, vergleichbar mit den Feldzügen des römischen Reiches, Alexanders, des osmanischen Reiches usw. . Die überlieferten Kriege waren Stammesfehden, Kriege um Ehre, Kriege zur Landnahme, Kriege um Ressourcen, aber nicht Kriege um Menschen.

    Die Keltisierung von Germanenstämmen und der vorkeltischen Iberer hat nichts mit Eingliederung zu tun, da es da keine übergeordnete Macht gab, unter die sie sich unterordnen mussten.

    Meines Wissens legten z.B. die Juden (als Volk in dieser Zeit, von dem relativ viel überliefert ist) großen Wert auf ihre Abstammung, die Eingliederung von anderen Stämme als Juden ist völlig undenkbar und auch nicht erwähnt. Die Einheirat von Einzelnen hat damit nichts zu tun. So ähnlich würde ich das auch für die meisten anderen Völker aus dieser Zeit sehen.

    Die Bewohner der von den Imperien (Römer, Makedonien, Osmanien) eroberten Gebiete hatten bei weitem nicht die gleichen Rechte wie die ursprünglichen Bürger (Ausnahmen bestätigen die Regel!).
     
  7. Sitanka

    Sitanka Guest

    kriegerisch ist gut gesagt, es gibt im grunde kein naturvolk das nicht auf eine bestimmte art und weise friedlich waren. sie mussten ja auch um ihre lebensmittelvorräte, ihr jagdrevier usw.......verteidigen, daher sind sie natürlich sozusagen in den krieg gezogen, aber das war für ihr überleben einfach wichtig, ansonsten hätte es sein können, dass der ganze stamm quasi ausstirbt oder ausgelöscht wird.

    sie sind aber nicht böswillig in den krieg gezogen so wie es bei uns heute ist, heute ist es rein nur mehr ein machtverhalten, nicht so sehr um jagdgründe und familie zu verteidigen, ich denke schon, dass es in diesem fall dann ganz andere rahmenbedingungen waren.
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    hmm... Komische Kelten

    soweit ich weis, waren die kelten eines der Kriegerischten Völker der damaligen Zeit (gleich nach den Germanen, den Römern und den Normannen, welche nichts anderes waren als noch kriegerischere Germanen)...

    Wie sonst hätte das Keltische Volk Rom erobern können, wie kommt es sonst, dass es einen ganzen kriegs kult gab, beidem die Köpfe der Tapferen Gegnern als Opfer und Trophäe mitgenommen wurde? oder der Kampfbund unter dem wohlbekannten Zeichen des Ebers...
    ich weiss nicht, aber wenn so ein kriegheer voller Eberkrieger vor mir stehen würde, nackt, anneinandergekettet, blau geschminkt, die Haare mit Kalk gestärkt, in den händen die AK 47 ihrer Zeit... sogar die Germanen haben davor gezittert, und dvon den Germanen hiess es, dass sie keine Angst kennen.. nu ja, diese Angst vor den verücken Galliern kam doch sicher nicht davon, dass sie zuhaus Häckelten.
    Nuja und auch war der Kriegsgrund nicht die erhaltung der Familie (das kam erst später) oder die Nahrung (Europa bot damals für alle genug Platz und genug nahrung), sondern, wie bei den Griechen, aus purer Lebensfreude heruas, aus der Lust als Held zu sterben oder als Held über andere Helden zu Triumpfieren... wenn man über die Antiken Kriegen spricht sollte man immer wissen, dass die Antiken Völker von Europa im krieg eine art von Sport sahen - ein Mann, der nicht im Krieg war, war kein Mann.

    Nuja, und das die Kelten keine anderen Völker Keltisiert haben lag wohl daran, dass sie selber von anderen Völker Dinge mitnahmen (sie standen vorallem auf alles Griechische) und ein anderer Grund wird sicher sein, dass sie schon untereinader nicht Frieden halten konnten (man denke nur an die Averner und die Haeduer), so hatten sie weder die Kraft für grosse Expansionen, noch hätten sie sich unter die Führung eines Generales einigen können, da bald schon ein Streit darüber ausgebrochen währe, welcher Stamm den nun das Recht hat, die Militärische Führung zu übernehmen...

    Um die Frage zu Beantworten "wer währe geren Kelte"... nun, mein Blut ist rein Keltisch (ha, der Vorteil wenn man aus altem Innerschweizer Bauernadel kommt*gg*)

    mfg by FIST
     
  9. Sitanka

    Sitanka Guest

    wobei das ja nicht heisst das sie kriegerisch waren, sondern das sie nur ihre ländereien, ihre kultur und religion schützen wollten, sie haben schon gewusst, das sie dem untergang geweiht waren.


    willst du leicht uns mit den damaligen menschen vergleichen, im gegensatz dazu sind wir jetzt die reinsten weicheier. wenn du in dieser zeit gelebt hast, dann hättest du so was für normal empfunden.

    also ich habe da andere geschichten gelesen, aber wer weiß, vielleicht mag es auch so gewesen sein.


    tröste dich, ich habe auch keltisches blut in meinen adern, auch wenn ich nicht reinrassig bin :D
     
  10. Celticdream

    Celticdream Guest

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