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Wass soll ich von Pius XII halten?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 2. November 2010.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Gesten lief bei ARD der 2 Teilige Dokumentarfilm Pius XII. In dieser gesapielten "Dokumentation" war der Papst als "wahrer Judenfreund" Dargestellt, offensichtlich aus der Blickwinkel derer, die die Seeligsprechung des Papstes vorantreiben möchten.

    Heute Abend läuft bei arte das Drama: "Der Stellvertreter" der ein völlig anderes bild über Pius Xii zeigt.(20 Uhr 15 min. In diesem Drama geht es darum was hat der vpabst über Zyklon B gewusst und wie hat er drauf "reagiert" ?)

    So wiededrsprüchlich können die darstellungen sein...welchen soll man vertrauen?


    Shimon A.
     
  2. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2007
    Beiträge:
    9.772
    Ort:
    Wien
    Niemandem sich selbst eine Meinung bilden aufgrund der Fakten
    die Kack Kirche war so oder so auf Seiten Hitlers .

    Abgesehen davon kennst du meine Meinung von wegen man sollte das ganze Ruhen lassen und nicht noch extra danach graben .
    Das ganze damals war eine Dunkle Zeit und wir sollten eher unsere Zeit darauf
    verschwenden es im hier und jetzt besser Zu machen .

    ( Just my 5 cents)


    mfg Tvg
     
  3. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........

    vllt solltest du darüber erst gar nicht nachdenken, weil wenn es sich bestätigen würde, du der Gegenwart damit skeptisch gegenüber treten würdest.

    lg
     
  4. Cerion

    Cerion Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Dezember 2009
    Beiträge:
    1.755
    Ort:
    Wien
    Überall wo die Kirche die Finger im Spiel hat(te), kannst du davon ausgehen, daß Verbrechen mit dabei waren/sind!

    PAPST JOHANNES PAUL II, (der jetzige Papst) hat ebenfalls eine interessante und sicherlich erwähnenswerte Vergangenheit. Über ihn schreibt William Cooper, der zwölf Jahre für die »Naval Intelligence« (den Geheimdienst der Navy) gearbeitet hat, in seinem Buch »Behold a Pale Horse«, daß er während des 2. Weltkrieges in Deutschland für die I.G. Farben an der Produktion des Gases für die Gaskammern der KZs mitgearbeitet haben soll. Zu Ende des Krieges, aus Angst, er würde durch die Mitarbeit an Kriegsverbrechen hingerichtet werden, soll er dann in den Schutz der katholischen Kirche in Polen geflohen sein. Dort soll er dann geblieben sein und später eine ähnliche Entwicklung wie die Eisenhowers gemacht haben, nur dauerte es etwas länger, bis er später als Kardinal Wojtyla zum heutigen Papst wurde.(110)

    Quelle:http://www.vho.org/D/Geheim1/40g.htm

    Ich glaub, das erleichtert dir, welcher Darstellung du vertrauen sollst!
     
  5. Shalom Shimon,

    bist du ehrlich genug zu dir und in dir selbst?

    Ja: Dann bilde deine eigene Meinung.

    Nein: Dann ist es egal welche Meinung anderer du dir überstülpst. :)

    Abramith
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    shalom,


    ... mir hat eher "sauer" aufgestossen, dass so eine "softdarstellung" über pius gestern lief--- und nur weil man ihn "seeligsprechen" will... für mich ist das eine "geballte freichheit!"
    (warum musstr ich gestern diese sendungun "antun2???)


    shimon a.
     
  7. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Na und? Dann wird er halt seelig gesprochen. Hat das eine Bedeutung?

    Für die RKK sicher. Aber nicht für den Rest der Welt.

    Und in diesem Zusammenhang gilt, auch für die RKK: Jeder blamiert sich so gut er kann.

    :D

    crossfire
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Die Wahrheit ist in der Mitte... Pius hat zuviel geschwiegen - aber er hat den Juden auch geholfen. Er hat den Faschismus und den Rassismus verdammt, aber hat nichts dafür getan, dies aus den Worten Taten folgen würden
     
  9. jona

    jona Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2007
    Beiträge:
    372
    Ort:
    Niederösterreich
    Interessant ist u.a. auch, dass von den vielen Aspekten von Pius XII er heute (fast) ausschliesslich unter dieser einen Frage gesehen wird!
     
  10. Bulldackel

    Bulldackel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2008
    Beiträge:
    2.277
    Ort:
    Berlin
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    Das sehe ich genauso.

    Tatsache ist jedenfalls, dass er schon relativ frühzeitig, ziemlich deutliche Worte gegen den Faschismus fand. Das war immerhin mehr als das, was alle anderen politischen Führer damals geleistet haben. Chamberlain wusste ganz genau, wie Juden und Oppositionelle im Dritten Reich verfolgt und entrechtet wurden. Dennoch setzte er unbeirrt seine unsägliche "Appeasement"-Politik fort. Die Franzosen waren um nichts besser. Auch ihr letztes Vorkriegs-Versprechen - den Polen im Falle eines Angriffs zur Seite zu stehen - haben sie praktisch nicht gehalten. Sie haben sechs Jahre lang tatenlos zugesehen, wie Hitler aus Deutschland eine gigantische Kriegsmaschinerie machte.

    Gandhi, der gefeierte Pazifist, hat den Juden später vorgeworfen, sie hätten ihr Schicksal nicht duldsam genug ertragen. Was er tat, war nichts anderes als die wissentliche und willentliche Hinnahme der Hitler-Verbrechen. Ihm war es wichtig, die Opfer zu kritisieren, während er mit den Tätern in buchstäblich freundschaftlicher Korrespondenz stand.

    Wir müssen uns vorstellen, was geschehen wäre, wenn Chamberlain oder Gandhi statt Pius Papst gewesen wären: nichts. Beide hätten achselzuckend zugesehen, wie die Juden aus Rom abtransportiert wären. Sie hätten nicht ihre Stimme erhoben. Sie hätten keine Juden gerettet.

    Es stimmt, dass Pius nicht genug getan hat. Aber er hat weitaus mehr getan als fast alle anderen Menschen damals. Und er hat seine persönliche Sicherheit, vielleicht sogar sein Leben, dafür aufs Spiel gesetzt. Für einen alten Mann ist das durchaus beachtlich.

    So sehe ich das. Vorerst.
     
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