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Was versteht man unter Depression?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Ottokar, 1. Januar 2007.

  1. Ottokar

    Ottokar Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    401
    Ort:
    Berlin
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    Hallo allerseits,

    wer sich Klarheit über das Thema Depression verschaffen möchte, könne das hier lesen:

    http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/depression.html.

    Um es gleich vorweg mal anzudeuten: Trauer, Demenz, Verstimmung sind nicht das, was man unter Depression versteht. Das Depressive Syndrom ist vermutlich die Erkrankung mit den meisten Gesichtern

    DIFFERENTIALDIAGNOSE: WAS KÖNNTE ES AUßER EINER DEPRESSION SONST
    NOCH SEIN? (Prof.Dr.med.Volker Faust)

    "Wenn man den sogenannten psychopathologischen (seelisch-krankhaften)
    Befund sorgfältig erhebt, desgleichen die Anamnese (Vorgeschichte) und den
    Patienten körperlich und mit allen notwendigen laborchemischen und sonstigen apparativen Maßnahme untersucht hat (z. B.
    Elektroenzephalogramm - EEG, ggf. Computertomogramm - CT, Kernspin- Tomogramm - MRT), dann wird man in der Regel auch auf eine fundierte Diagnose kommen. Und dann fallen auch die sogenannten differential- diagnostischen Überlegungen leichter, nämlich: Was könnte es sonst noch sein? Je nach Symptom-Schwerpunkt wird man also an hirnorganische Veränderungen (Schnittpunkt: Merk- und Konzentrationsstörungen,
    Vergesslichkeit, Orientierungsstörungen), an ein schizophrenes Krankheitsbild
    (Sinnestäuschungen, Wahnerscheinungen), an eine Angststörung (Angstsymptomatik, häufig ähnliches körperliches Beschwerdebild) u. a. denken müssen. Zahlreichen körperliche Erkrankungen aber können ebenfalls depressive Verstimmungen nach sich ziehen, und zwar nicht aus Verunsicherung, Furcht oder Resignation, sondern als seelisches Symptom ein rein organischen Erkrankung (z. B. unerklärliche Niedergeschlagenheit). Dazu gehören beispielsweise endokrine Störungen (Schilddrüsenunter- und überfunktion, Diabetes mellitus), neurologische Erkrankungen wie
    Parkinsonismus, Hirnschlag, Hirnturmore, Schädel-Hirn-Verletzungen, degenerative Hirnerkrankungen, aber auch scheinbar so wenig naheliegende Leiden wie Grippe, Hepatitis, Lungenentzündung, chronische Polyarthritis u. a. Selbstverständlich können Depressionen auch als Nebenwirkung einer medikamentösen Behandlung auftreten, zum Beispiel durch Beta-Rezeptoren-Blocker, Antiparkinsonmittel, Kortikosteroide, Sexualhormone, Arzneimittel gegen Bluthochdruck u. a. Wenn man die Gesamtzahl möglicher Depressionsauslöser einmal tabellarisch zu überblicken versucht, dann wird
    deutlich, mit welchen Schwierigkeiten ein Arzt zu kämpfen hat, bei dem sich das Leidensbild "Depression" nicht so eindeutig darzustellen scheint, wie das aber glücklicherweise in der Mehrzahl der Fälle doch gegeben ist".

    Nichts gegen einen Spaziergang an der frischen luft oder gegen eine fröhliche Gesellschaft, aber so einfach ist es nun doch nicht. Die fröhliche Gesellschaft kann sogar gefährlich werden, wenn nämlich durch die auffälligen Unterschiede die Erkrankung deutlicher macht...

    Gruß
    Otto
     
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