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Was passiert im Schweine-Hochhaus?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Amant, 12. März 2015.

  1. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.104
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    Das Jenke-Experiment: Jenke von Wilmsdorff zwischen 1.800 Schweinen

    10.03.15 10:41

    Im Viehtransporter unterwegs - zwischen hunderten Schweinen

    "60 Kilo Fleisch isst der Deutsche durchschnittlich im Jahr, das sind 25 ganze Schweine in seinem Leben. 628 Millionen Hühner und 58 Millionen Schweine werden jährlich geschlachtet. Was nicht konsumiert wird, landet auf dem Müll: allein 45 Millionen Hühner werden nach dreißig Tagen Mast weggeschmissen. Das sind nur einige nackte Zahlen zum Thema Fleischkonsum. Wo das Fleisch herkommt und unter welchen Bedingungen die Tiere für ihren späteren Konsum gehalten werden, verdrängen wir jedoch gerne. Jenke von Wilmsdorff, überzeugter Fleischesser, geht dem nach.

    Mit Bio-Landwirten spricht er über ihre Nöte und darüber, was der Preis ist für eine verantwortungsvolle Erzeugung. Unter welchem Druck stehen Fleisch- oder Milcherzeuger und gibt es echte Alternativen zur Massenzucht? Ein sensibles Thema rund um die Tierhaltung ist der Transport. Jenke von Wilmsdorff will es am eigenen Leib verspüren und setzt sich einer für Schlachttiere geschaffenen Extremsituation aus: Sechs Stunden lang fährt er auf einem Viehtransporter mit - nicht im Führerhaus, sondern angeschnallt auf der Ladefläche zwischen 1800 Ferkeln. Er begleitet die vier Wochen alten Tiere auf ihrem Weg zu einem norddeutschen Massen-Mastbetrieb, um zu erleben, wie sie sich auf der Ladefläche verhalten.

    In einem Experiment veranschaulicht er zudem, wie ein genetisch verändertes Küken zu einem reinen Fleischlieferanten hochgezüchtet wird und wie das Turbohuhn auf einem Biohof im Vergleich mit freilaufenden Artgenossen abschneidet.

    Jenke von Wilmsdorff lässt sich von einer Veganerin bekochen (vegetarische Bratwurst, Chili sin carne) und testet im Kuhstall auf einem Laufband, wieviel Energieaufwand er aufbringen müsste, um im Vergleich zu einer Milchkuh einen Liter Milch zu produzieren. Das Jenke-Experiment 'Massentierhaltung' läuft am 2. März um 21.15 Uhr."

    Lies mehr über Das Jenke-Experiment: Jenke von Wilmsdorff zwischen 1.800 Schweinen - RTL.de bei www.rtl.de


    Was passiert im Schweine- Hochhaus?


    Für überzeugte tierliebe Fleischesser muss das vielleicht so sein. Schweine sind zum Essen da, gerne auch gequält vorab, Hauptsache das Schnitzel liegt täglich auf dem Teller! Und was keinen rechtzeitigen Absatz findet, landet auf dem Müll. So z.B. 45 Millionen Hühner jedes Jahr. Egal, wen interessiert´s.

    Oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. März 2015
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  2. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    Und wer konsumiert "mein" Schweinefkeisch, was ich nicht esse?

    Shimon
     
  3. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.104

    Wer konsumiert geschächtetes und gequältes Lammfleisch als Beispiel?

    "Das Leid der Tiere beginnt schon beim Verladen. Sie werden mit Tritten und Schlägen
    auf die Ladeflächen getrieben und mit elektrischen Treibhilfen gequält. Viele der Tiere
    haben vorher monatelang in engen Ställen keine Bewegung gehabt und müssen nun
    plötzlich schnell reagieren und laufen. Ein unwahrscheinlicher Stress für die Tiere.
    Wenn Tiere während des Transports stürzen, werden sie oft panischen Artgenossen zu
    Tode getrampelt. Aber die Ausfälle sind einkalkuliert. Verletzungs- und Todesraten von
    mehreren Prozent werden in Kauf genommen. Als „Transportschäden“ gelten die ab
    gerissenen Ohren, ausgestoßenen Augen und verendete Tiere. Sie stehen so dicht
    gedrängt, dass sie an eventuell vorhandenes Wasser oder Futter gar nicht herankommen. Gleichzeitig liegen ist ausgeschlossen. Extreme Temperaturen und oft defekte
    oder gar nicht vorhandene Belüftungsanlagen belasten sie zudem.

    "Jährlich werden nach Angaben der UNO rund 50 Milliarden Tiere lebendig transportiert. Die Strecken ziehen sich über den gesamten Globus. Zwischen Herkunfts- und
    Bestimmungsland liegen oft tausende Kilometer über Land und Meer. Die Tiere sind
    unvorstellbaren Strapazen ausgesetzt. Keine Tierart wird dabei geschont. Ob Bullen für
    Libanon, Frösche für Frankreich, Pferde für Italien, Ziegen für Saudi-Arabien, Schweine
    für Kanada. Die Transporte entsprechen häufig nicht den gesetzlichen Vorgaben. Selbst bei Einhaltung derGesetze sind die Leidenswege der Tiere unvorstellbar."

    http://www.bund-deutscher-tierfreunde.com/wp-content/uploads/2014/05/Tiertransport__1-1-1.pdf

    Das Schweine-Hochhaus steht exemplarisch für den Umgang des Menschen mit den Tieren, hier mal die Nutztiere, bei denen offenbar durch das Attribut "nutz" ein Freifahrtschein für Qual, Qualtransporte, Qualhaltung und qualvolles Schlachten gleich mitgeliefert wird.

    Jährlich werden rund 170.000 Lämmer von Frankreich nach Spanien auf die Ladeflächen getrieben und mit elektrischen Treibhilfen gequält. Aus religiösen Gründen wird vorrangig koscheres Fleisch verzehrt (halal bei Muslimen). Die Tiere werden geschächtet.

    Über das Schächten

    "Dieses Video zeigt wieder einmal, wie grausam die Halal-Schlachtung ist. In einem Raum stehen (und liegen) etwa ein Dutzend Kamele. Diese armen Tiere müssen mitansehen, wie der Schlächter einem ihrer Artgenossen nach dem anderen den Hals durchschneidet. Allmählich sacken sie zusammen und verbluten elendig langsam und zuckend auf dem Boden. So etwas passiert aber nicht nur in islamischen Regionen – dieser Wahnsinn wird auch in deutschen Schlachthöfen durchgeführt. Mit der “Sondererlaubnis” wegen seltsamer religiöser Bestimmungen, die vor eineinhalbtausend Jahren in die Welt gesetzt wurden. Es muss endlich Schluss sein mit all den Erlaubnissen für Grausamkeiten im Rahmen einer sonderbaren Auffassung von “Religionsfreiheit”.

    (Von Michael Stürzenberger)

    Warnung: Dieses Video ist absolut nichts für Tierliebhaber. Die bedauernswerten Kamele drücken sich in Todesangst an die Wand, während einem nach dem anderen das Blut aus der Kehle läuft."

    http://www.pi-news.net/2012/10/video-so-grausam-ist-halal-schlachtung/

    Fleisch aus solcherlei Schlachtung ist ganz sicher weder koscher, noch halal, noch von Gott gewollt. (sinngemäßer O-Ton einer Jüdin).


    Damit wir uns richtig verstehen, Shimon, es gibt auch in unserem .... Kulturkreis trifft es wirklich nicht, in unserem Kriegsgebiet gegen Tiere ähnliche grausame fürchterliche Bedingungen, diese nur auf andere Arten und Weise, sehr vielfältig, sehr kreativ der Mensch im Erfinden von Foltermethoden, sich dabei selbst auf den Thron hebend. Mit welchem Recht ist nicht nachvollziehbar.


    Eine Mär, die Mär von der Krone der Schöpfung.
     
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  4. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.161
    Es gibt da diesen schönen Spruch: Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch noch Schlachtfelder geben.
     
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  5. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. April 2012
    Beiträge:
    19.109
    Ich bin grundsätzlich dagegen, Lebensmittel über den ganzen Erdball zu transportieren.

    Massentierhaltung und Schlachtanlagen sind NoGo.
     
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  6. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
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    Wenn 46.000 Menschen auf ihr Billigschnitzel aus dem Supi verzichten würden...wäre das schon ein Gewinn!
    Oder am besten gar keins oder nur einmal im Monat...das macht die Schweine glücklich!
     
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  7. Amant

    Amant Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2012
    Beiträge:
    4.104
    Da sagt Ihr was.

    Diese Beschränkungen sind Menschen nicht mehr gewohnt. Nachkriegszeit ist Jahrtausende her, da erinnert wenig daran. Dazu kommt, dass es einem ja praktisch gebraten und duftend unterwegs schon ins Gesicht fliegt.

    Man kann sich die Frage stellen: Wie konnte das passieren?

    Wie kann es sein, dass Menschen unbeschwert durch den Supermarkt gehen, sich den Einkaufswagen vollstopfen mit Zeugs, was aus derartiger Produktion und Qualen resultiert und zu Hause der Grill angeworfen wird und keiner merkt´s?

    Wie kann es dazu kommen, auf Deine Frage des Verzichts bezugnehmend, dass z.B. 45 Millionen Hühner pro Jahr am 30. Tag der Mast bei Nichtverwendung einfach entsorgt werden? Dass Kälber im Mutterleib als Schlachtabfall gelten, das bei Schlachtung der Mutterkuh im Mutterleib qualvoll stirbt und ebenfalls im Müll entsorgt wird? Und kaum einen interessiert es. Also selbst die, die es wissen und das sind sehr, sehr wenige, einfach darüber hinwegsehen? Auch die Pelzfritzen mit ihren Bommeln interessiert das einen Schei**, dass den Tieren, die dafür gezüchtet und übelst gehalten werden, das Fell bei lebendigem Leib heruntergehäutet wird.


    Wie kann es sein, dass Menschen sich für einerseits für tierlieb halten und gleichzeitig die Mütze oder Kapuze mit Echtpelzbesatz tragen, die nicht einmal der Erwärmung dient, praktisch nutzlos ist?

    Wie konnte es zu all dem kommen?
     
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  8. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.672
    Mal eine Frage:

    Ging es den Tieren denn früher besser?

    Ich fürchte: Nein ....
     
  9. Dvasia

    Dvasia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2012
    Beiträge:
    6.467
    Ort:
    Weil ganz einfach Tiere in Nutz-Haus-und Wildtiere kategorisiert werden.

    Dazu kommt, dass es keine Verbindung mehr zwischen dem Fleisch aus dem discounter und dem Schwein aus der Massenhaltung gibt.

    Und welches Kind weiß schon aus was die Wurst besteht woran es gerade knabbert?

    Kinder mögen in der Regel zB gar kein Fleisch, bzw nur das was mit Geschmacksverstärkern und Farbstoffen versetzt ist.
     
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  10. Hellequin

    Hellequin Guest

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    Ehe Fleisch mit Geschmacksverstärkern und Farbstoffen versetzt wurde, mussten Kinder folglich dazu gezwungen werden, welches zu essen, und heute sorgt eine riesige Industrie dafür, dass Kinder sich nicht ihrer Natur entsprechend vegan ernähren. Diese Industrie könnte zwar genau so viel Geld mit den pflanzlichen Nahrungsmitteln machen, die Kinder über alles lieben, aber sie verzichtet darauf, weil es ihr unglaublich viel Spaß macht, Tiere abzuschlachten.
     
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