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Was ist Meditation?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von vanessa1991, 8. Juni 2005.

  1. vanessa1991

    vanessa1991 Guest

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    Ich dachte eigentlich bei meditation "geht "man "in sich".
    wie das genau funktionieren sollte, darüber habe ich mir nie gedanken gemacht. dann bin ich auf diese seite gekommen und habe ein paar sachen gelesen.. und jetzt stellt sich mir die fragre, Was meditation eigentlich ist?! und Wozu dient meditation/ wozu ist es nützlich zu meditieren?

    Ich hoffe viele Antworten zu bekommen! Danke jetzt schonmal. :)
     
  2. Kolibri

    Kolibri Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2004
    Beiträge:
    213
    Ort:
    Zentralschweiz
    schön wenn du dich in jungen jahren bereits für meditation interessierst. es gibt sicher viele mögliche erklärungen was meditation ist.
    für mich ist es vor allem eine technik, um den ganzen körper zu entspannen, damit er neue energie aufnehmen kann.
    die meditation dient auch dazu, deinen verstand ruhig zu bringen, damit du zugang zu deinem unterbewusstsein und zu deiner intuition bekommst.
    in einer meditation kannst du dich auch darauf trainieren, dass du deine ziele erreichen kannst. dies nennt man dann mentaltraining.
    die ganze esoterik ist ein spannendes gebiet. wenn du jeoch mal einen fuss drinnen hast, wird es dich das ganze leben nie wieder in ruhe lassen. es ist auch der richtige weg, um deinen eigenen weg zu finden.
    wenn du etwas nicht verstehst, dann lass es wieder los, wenn du soweit bist, kommt es wieder.
    ich wünsche dir viel spass hier im forum
    liebe grüsse
    kolibri
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi Vanessa - Im Bereich "Meditation" wurde diese Frage schon oft gestellt und viele Antworten gegeben - ich fass mal zusammen - meditieren kannst du im sitzen, stehen, liegen, gehen oder beim arbeiten - du kannst bestimmte Gedanken denken (Mantras) und innerlich hersagen, du kannst während der Meditation etwas betrachten, du kannst die Augen auf oder zu haben, du kannst auch die Gedanken nur beobachten, oder aber du wirst Gedankenfrei, falls du Gedanken denken blöd findest, du kannst deine Aufmerksamkeit auf deine Gefühlswelt lenken und beobachten was für Empfindungen entstehen während der Meditation. Die bekanntesten Möglichkeiten wären vielleicht Kontemplation, Vipassana, Zen und die Dynamische.

    Und falls du noch Fragen hast, vielleicht auch spezifische, dann frag oder nutze die Suchfunktion.

    Liebe Grüße Inti
     
  4. tiefe meditation ist nicht für jedermann/frau

    manch einer/eine sollte lieber karriere machen und/oder familie gründen
     
  5. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo

    Ich habe bei Patanjali, dem "Gründer" des Yoga, in Wirklichkeit war er nur der erste, der die Yogalehren aufschrieb, eine sehr interessante Definition über Meditation gefunden:

    Im ersten und zweiten Sutra wird von Patanjali der Unterschied zwischen Dharana, der Konzentration auf ein Objekt, und Dhyana, der Meditation beschrieben. Es wird von Patanjali darauf hingewiesen, dass erst ein ungebrochener Fluß der Wahrnehmung, zwischen dem Geist und den Objekten, einer Meditation entspricht. Es findet also erst dann wirklich Meditation statt, wenn die Konzentration auf ein Objekt, welches real oder ideell sein kann, ungebrochen ist, und der Geist nicht mehr abschweift.

    Wenn man meditiert (Dhyana), sitzt man in einer Yogahaltung (Asana), reguliert den Atem (Pranayama), zieht die Sinne nach innen zurück (Pratyahara) und konzentriert sich auf ein Objekt (Dharana). Man spricht aber erst dann von Meditation, wenn die Konzentration anstrengungslos ist, wenn man total mit dem Meditationsobjekt verschmolzen ist (dieses kann beim Beten geschehen (Konzentration auf Gott), bei der Meditation (Konzentration auf die Atmung, auf das "Dritte Auge", auf das Mantra, auf...), beim Tanzen (Sufis - Konzentration auf die Musik, auf den Tanz) oder irgendeiner anderen spirituellen Praxis) und der Geist nicht mehr abschweift. Schweift der Geist dagegen immer wieder ab und muss erneut auf das Objekt konzentriert werden, so spricht man nicht von Meditation, sondern von Konzentration.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  6. vanessa1991

    vanessa1991 Guest

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    :danke: für die netten Antworten!!! :kiss4:
    Aber, kommt das nicht eigentlich öfters mal vor das man "meditiert" ohne es eigentlich vorzuhaben, also.... jmd. der noch nie etwas vom meditiern gehört hat, der macht sowas doch auchmal von allein, oder nicht? ich meine, ich hatte auch bestimmt mal momente in denen ich mich einfach ruhig hingesetzt hab undmal abgeschaltet hab oder so... ?!
     
  7. Sun22

    Sun22 Mitglied

    Registriert seit:
    23. September 2004
    Beiträge:
    281
    Hallo Vanessa,

    das Thema interessiert mich auch. Wenn du erlaubst, würde ich hier gerne auch eine Frage loswerden: Was ist der Unterschied zwischen Entspannung (z.B. Autogenes Training) und Meditation? Oder gibt es da vielleicht keinen?

    Lieben Dank und viele Grüße
    Sun22
     
  8. Peter-O

    Peter-O Guest

    Nun, Autogenes Training ist eine einfache Entspannungstechnik, wobei sich der Körper entspannt und das ist einfach gesund, besonders in der heutigen, hektischen Zeit.
    Gibt es heute in jeder Kur auf ärztliche Anordnung.
    Ist also keine Spinnerei, wie früher angenommen.

    Eine wesentlich tiefere Entspannung bezeichnet man dann als Meditation.
    Meditation kannst du dir vorstellen, wie eine mit Wasser gefüllte Sanduhr, deren beide Gefäße, die in der Mitte durch einen dünnen Kanal verbunden sind, während der Entspannung in die waagerechte gerückt werden.
    Warum?
    Weil du dir diese „Wasserwaage“ als deine beiden Gehirnhälften vorstellen kannst, wobei die linke immer tiefer hängt als die rechte, weil sie ständig mit materiellen Aufgaben belastet wird, außer im Schlaf.
    Die rechte Hirnhemisphäre ist folglich „zu hoch“ und uns somit fast unzugänglich.
    Dort sitzt aber unser Zugang zum Überbewusstsein!
    Psychologen sagen "Unterbewusstsein".
    Während der Meditation lernen wir aber diese Hirnhemisphären in die Waagerechte
    (in die Mitte – zu meditieren) zu bringen und dann haben wir durch den engen Verbindungskanal die Möglichkeit auch in die rechte Seite, wie mit einem Boot hinüberzugleiten und dort von unserem unsterblichen Geist abgelegte Informationen abzurufen und lernen ganz nebenbei bewusst unsere spirituellen Sinne zu gebrauchen, die Sinne, die uns zur Verfügung stehen, wenn unser Körper nicht mehr funktioniert.
    Diese Sinne gebrauchen wir ganz selbstverständlich auch im Tiefschlaf, denn auch dann können wir trotz geschlossener Augen sehen, riechen, schmecken, fühlen, hören und verstehen.
    Verstanden? :)
    Lieben Gruß
     
  9. brinisan

    brinisan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    388
    Ort:
    hamburg
    hallo ihr lieben!
    also zuerstmal denke ich, im gegensatz zum autogenen training wird bei der meditation mehr auf die 'gedankenlosikeit, gedankenleere' geachtet. also allgemein achtet man beim autogenen training bewusst darauf, wie sich der körper (oder ein körperteil) anfühlt, nachdem man sich vorher oder währenddessen einen passenden 'satz' dazu suggeriert. z.b. meine arme sind ganz schwer etc.

    wenn ich hingegen meditiere, suggeriere ich mir gar nichts. mein ziel ist es, durch meditation zu meiner 'inneren mitte' zu gelangen. daraus folgt dann halt auch, dass der körper, wenn man es schafft, 'nichts' zu denken, sich total entspannen kann.

    des weiteren halte ich meditation für einen prima einstieg in die esoterik ganz allgemein. welchen weg man auch immer einschlagen will, mit meditation kann man nichts falsch machen. und es gibt auch kein 'patentrezept'. ich glaube, jeder meditiert im endeffekt anders.

    und, klar ist es so, wenn man sozusagen in gedanken versunken, tagträumt oder sich sonst irgendwie kurz aus dem hier und jetzt 'beamt', kann man es auch als eine art meditation bezeichnen. auch, wenn's nicht gewollt passiert sondern einfach so.

    ganz liebe grüße an euch!!! :kiss4:
     
  10. Sun22

    Sun22 Mitglied

    Registriert seit:
    23. September 2004
    Beiträge:
    281
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    @Peter-O
    Verstanden!! Dass du es so bildlich erklärt hast, hat es mir leichter gemacht. :danke:

    @Brinisan
    Auch dir vielen Dank.

    Ich wusste doch, dass ich hier gescheite Antworten bekomme ;)

    Liebe Grüße
    Sun22
     
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