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Warum Kinder Religionsunterricht bekommen müssen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Colombi, 9. Oktober 2016.

  1. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.576
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    Warum Kinder Religionsunterricht bekommen müssen

    Ein echt guter Artikel!

    Hier ein Auszug davon:

    Mehr davon: http://www.spiegel.de/panorama/gese...onsunterricht-bekommen-muessen-a-1115525.html
     
  2. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2011
    Beiträge:
    6.998
    Setz doch einfach mal diesen Link hier ein, dann musst Du nicht zu jedem Artikel einen extra Thread aufmachen.
     
  3. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.576
    Und hier noch ein guter Auszug aus dem Artikel:

    Mehr dazu: http://www.spiegel.de/panorama/gese...onsunterricht-bekommen-muessen-a-1115525.html
     
    Bougenvailla gefällt das.
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.537
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Ein Kind wurde unlängst gefragt, ob es in seinem Kindergarten auch Flüchtlinge gäbe, worauf der Knirps antwortete: „Nein, nur Kinder.“ Ich halte nichts von konfessionsgebundenem Religionsunterricht, weil damit der Gedanke vom Anderssein erst sichtbar wird. Zudem sind Kinder noch nicht in der Lage die komplexen Inhalte einer Lehre zu verstehen, denn sie haben ja schon große Mühe sich in dieser Welt einzuordnen.

    Wenn wir Erwachsene schon Mühe haben die Bibel zu verstehen, wie sollte das dann einem Kind gelingen? Obwohl es schon eine Ewigkeit her ist, kann ich mich noch an eine Religionslehrerin erinnern, die uns die Geschichte Daniels näherbringen wollte. Ich hatte jedenfalls nicht verstanden, wer denn dieser Daniel gewesen war und was ich mit dieser Geschichte anfangen soll. Gut, heute weiß ich werd Daniel war und was in dieser Geschichte erzählt wird – aber was ich damit anfangen soll, bleibt mir immer noch ein Rätsel.

    Erst mit der Pubertät beginnt der Mensch über die Sinnfrage „Wer bin ich“ wirklich nachzudenken. Wäre es also nicht klüger den Kindern in der Grundschule zunächst das Zusammenleben im Kleinen näher zu bringen und erst später die Werte unserer Gesellschaft, sowie die unterschiedlichen Denkrichtungen gemeinsam zu vermitteln?

    Es reicht zur Orientierung nicht, die Religion zu kennen, in die man hineingeboren wurde, sondern auch die Alternativen, die sich anbieten. Zumindest hätte damit das Verständnis und die Toleranz gegenüber Andersdenkenden eine kleine Chance. Der augenblickliche Ethikunterricht verfehlt leider dieses Ziel, weil dort auf gewisse Weise auch wieder eine Ausgrenzung betrieben wird.


    Merlin
     
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  5. Schnepe

    Schnepe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.296
    Ort:
    Sassnitz, Strandkorb
    Ich fänd Religionsunterricht gut. @DruideMerlin es gibt auch "Kinderbibeln", zum leichteren Verstehen, hab ich öfter bei Lidl gesehen/im Angebot.
     
  6. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.505
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    Wieso verbindet ihr hier mit Religionsunterricht nur die Bibel? :sneaky:
     
    Loop, Fee777, Colombi und 3 anderen gefällt das.
  7. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.844
    Ich kann mich sehr, sehr vage an den Religionsunterricht erinnern: Das war eine knallharte, christliche Indoktrination und als Kind habe ich z.B. den Schwachsinn von der wundersamen Fische- und Wein-Vermehrung sogar geglaubt, auch den brutalen Quatsch mit Hölle und Co. Erst als ich, erwachsen werdend, aufwachte, konnte ich diesen Müll abschütteln...
     
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  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.537
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Schnepe,

    weist Du, ich bin in einem Blauen Ländchen aufgewachsen. Ich selbst erlebte, wie ich jede Woche als Katholischer plötzlich zu einer Minderheit in der Klasse wurde. Während die anderen in unserem angestammten Klassenzimmer blieben, wurden wir paar Katholen zum Religionsunterricht in einen kleinen Lehrmittelraum gezwängt. Das setzte sich dann fort, als die Masse der Schüler zum Konfirmationsunterricht gingen und sich damit eine eigene Gemeinsamkeit in der Klasse entstand. So richtig bewusst ist das mir erst bei einem Klassentreffen einige Jahrzehnte später geworden. Es wurden da Erinnerungen ausgetauscht, zu denen ich überhaupt keinen Bezug hatte.

    Von meinen Enkeln weiß ich, dass dies heute nicht viel anders ist. Wenn ich jetzt nun an muslimische Kinder denke, kann ich mir schon vorstellen, dass hier neben einer kulturellen Barriere auch noch die Religion selbst ein Hindernis zur Toleranz werden kann. Die größte Gefahr der Spaltung liegt darin, den anderen nicht zu verstehen und so wird aus einem Schulfreund plötzlich ein Fremder.

    Ich habe auch nicht davon geschrieben seine Kinder nicht in einem religiösen Kontext zu erziehen, aber das sollte, wie bei den Religionen an sich, Privatsache bleiben. Nach meinen Vorstellungen sollten Religionen auch nicht aus der Schule verbannt werden, vielmehr geht es darum, andere besser zu verstehen. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man eine Lehre erst teilen oder ablehnen kann, wenn man sie auch versteht. Am Ende sollten nicht Lutherische, Katholische, Frei-Kirchler oder Atheisten die Schule verlassen, sondern junge Menschen, die Halt und Orientierung in unserer Gesellschaft finden können.


    Merlin
     
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  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.537
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Am Anfang meiner Kindheit spielten beim mir die Schutzengel eine große Rolle. Hölle und Co. waren wohl deshalb schon zu Beginn kein Thema für mich und wird es auch nicht werden können.

    Der große Einbruch kam dann mit dem Schulbeginn. Die größten Problem waren auch für mich die Ungereimtheiten in der christlichen Heilsgeschichtete. Nun ja, so wurde mit jeder Religionsstunde die Kluft zwischen mir und der Bibel immer größer, wobei mir dann die damaligen Pfarrer den letzten Rest meines Glaubens nahmen.


    Merlin
     
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  10. Schnepe

    Schnepe Sehr aktives Mitglied

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    24. Mai 2016
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    Sassnitz, Strandkorb
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    Ich kann mich nur noch an "Schuhcreme in den Ofen werfen, brennt schön" und sowas erinnern. "Am Anfang meiner Kindheit" (auf dem Dorf). :D;)
     
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