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War Jesus verheiratet und hatte Kinder?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Dolphins Mind, 29. Juli 2008.

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War Jesus verheiratet und hatte Kinder?

  1. Mit Sicherheit

    20 Stimme(n)
    29,0%
  2. Möglicherweise

    29 Stimme(n)
    42,0%
  3. Nein

    11 Stimme(n)
    15,9%
  4. Das weiß ich nicht

    9 Stimme(n)
    13,0%
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    Meine Meinung dazu deckt sich mit diesem Autor hier und es ist auch übereinstimmend mit dem, was ich als Wahrheit erkennen kann:


    "Jedenfalls war Jesus nach allem, was biblisch-historisch herausgefunden werden konnt, nie verheiratet gewesen. Was in Kenntnis der strengen Ehegesetze seiner Zeit ein schwerwiegendes Indiz gegen die Existenz von Jesuskindern ist und in dem unwahrscheinlichen Fall, dass es doch welche gegeben haben sollte, deren Aufspüren wegen der Illegitimität noch um einiges unmöglicher machte.
    Die Sex-Frage bewirkt vor allem eines: Sie lenkt von Jesu wirklich bedeutender Hinterlassenschaft ab - seiner Lehre."

    (Helmuth Santler: Geheime Schriften des Christentums)


    Das macht die "Sex-Frage" ja heute noch, dass sie von wirklich bedeutenden Dingen ablenkt. ;)

    Es gibt übrigens eine einzige Stelle im apokryphen Philippus-Evangelium, nach dem Jesus Maria Magdalena auf den Mund geküsst haben soll (wobei dies auch nicht viel bedeutet haben muss). Das Philippus-Evangelium ist aber, nach allem was ich davon gelesen habe, im Gegensatz zum Thomas-Evangelium (ebenfalls ein apokryphes, also außerbiblisches Buch) nicht ernst zu nehmen.

    Ich glaube, die Apostel hätten sich auch kaum gefragt "Warum liebt er diese (Maria Magdalena) mehr als uns?" wenn die beiden verheiratet gewesen wären. Denn dann wäre das ja irgendwie auf der Hand gelegen und hätte jedenfalls nicht zu so großer Verwunderung bei den männlichen Aposteln geführt ...


    Liebe Grüße
     
  2. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Jesus wurde als Rabbi bezeichnet.
    Rabbi konnte man nur werden wenn man verheiratet war.
    Demzufolge liegt es imho nahe dass er verheiratet war...
     

  3. Ich glaube, dass Rabbi einfach ein Wort für Lehrer war. Es ist kaum vorzustellen, dass er als jüdischer Rabbi solche Probleme mit den Hohepriestern gehabt hatte ... Außerdem war sein Beruf Zimmermann, wenn man der Überlieferung glaubt ...
     
  4. emporda

    emporda Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2008
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Costa Brava
    Ob oder was Jesus war, das wäre erheblich nachdem seine Existenz belegt ist.

    König Herodes (basileus) stirbt gemäß Flavius Josephus (Ant. XVII, 8:1) nach 34 Jahren als König im April 4 v.C. und wird vom Sohn Archelaus in Herodium begraben. Antipater als Sohn und Nachfolger wird im Jahr davor. hingerichtet wie auch die Söhne Aristobulus and Alexander. Flavius Josephus berichtet (Ant. 17.6.5 174) über Massenverhaftungen in diesem Jahr und geplante Hinrichtungen, ein Motiv für die Kindstötung in der Bibel. Der Lukas-Schreiber verfügte offenbar nur über eine Kurzfassung der Antiques.

    Nach dem Tod des Herodes kommt es zu Aufständen, von den Römern werden mit 2 Legionen 2.000 Aufständige gefangen und gehängt. Johannes der Täufer tritt erst Jahre nach dem fiktiven biblischen Tod von Jesus auf und nicht wie in den Evangelien im Zwist mit Königin Herodias. Der Lukas-Schreiber nennt zur Volkszählung zwar Quirinius als Gouverneur in Syrien, das war aber erst 10 Jahre nach Herodes oder im Jahr 6 n.C. der Fall bei der Auflösung des Reiches von Archelaus.

    Kaiser Augustus sagte über Herodes (73 – 4 v.C.) „es wäre besser Herodes Schwein zu sein denn sein Sohn“. Der Sohn Antipas (20 v.C. - 40 n.C.) wird Regionalherrscher (tetrarch) von Gallilea und Perea (Westbank) und wird 39 n.C. nach Lyon verbannt. Er heiratet 34 n.C. seine Schwägerin Herodias. Der Sohn Antipas (20 v.C - 40 n.C.) existiert in der Bibel nicht, dafür regiert ein ominöser Herodes 80 Jahre lang bei nur 69 Jahren Lebenszeit. Der Sohn Archelaus (45 v.C. – 18 n.C.) wird unter Kaiser Augustus nur nationaler Führer (ethnarch) von Samaria, Idumäa, Judäa und wegen Unfähigkeit 6 n.C. nach Vienne in Gallien verbannt. Während Archelaus nach Rom reist, kommt es unter Führung von Judas, Simon und Athronges zu Aufständen, die 4 Legionen unter Publius Quinctilius Varus brutal niederschlagen. Danach werden Judäa, Samaria und Idumea römische Provinzen regiert in Folge von 14 römischen Provinzgouverneuren wie Felix (52 – 60 n.C.), Festus (60 – 62 n.C.), Albinus (62 – 64 n.C.) und Florus (64 – 66 n.C.), die sich unter Neros Regentschaft bereichern. (http://www.newadvent.org/cathen/07289c.htm)

    Der letzte Herodes Sohn Philippos (20 v.C. – 34 n.C.) wird Regionalkönig (tetrarch) von Itureäa und Trachonitis. Kaiser Tiberius Caesar Augustus (42 v.C. – 37 n.C.) überträgt 37 n.C.dem Herodes Enkel Agrippa I die Regentschaft des Philippos, unter Kaiser Gaius Caesar Augustus Germanicus (12 n.C. – 41 n.C.) kommen die Gebiete des Antipas und unter Kaiser Tiberius Claudius Nero Germanicus (10 n.C. – 54 n.C.) die des Archelaus dazu. Der römische Proconsul in Syrien hält 6 n.C. in Judäa und Samaria eine Volkszählung ab wie bereits 14 Jahre vorher in den Provinzen Syrien und Judäa. Im Land Galiläa gibt es in römischer Zeit nie eine Volkszählung.

    1961 n.C. wird am Toten Meer ein Steuerformular aus 127 n.C. gefunden, Volkszählungen zur Steuerschätzung sind in Ägypten und Babylon seit 3050 v.C. bekannt. Als römische Bürger wären Josef und Maria nach Bethlehm gereist um eventuellen Besitz zu reklamieren. Die jüdische Führung verfügt über kein Recht auf kapitale Gerichtsbarkeit, ein römischer Bürger kann nur Publius Sulpicius Quirinius verurteilen. Das Vorgehen der Bibel widerspricht dem Recht. Da der Stiefvater Pappos Ben Yehudah mit Rabbi Akiva von römischen Soldaten gefangen und getötet wird, hat die Familie kein römisches Bürgerrecht.

    In der Bibel stirbt Herodes (Mt 2:15) als der Romanheld Jesus in Ägypten ist, Archelaus wird König in Judäa (Mt 2:22), der bereits tote Herodes regiert trotzdem 42 Jahre lustig weiter. Das Lustmädchen Maria gebar nach Origenes Adamantius (Contra Celsum 1:32) den unehelichen Bastard des Soldaten Panthera. Der Grieche Celsus (178 n.C.) berichtet in Buch 1, Kap.28 Jesus gibt sich als Sohn einer Jungfrau und armen Handarbeiterin aus. Dabei wurde sie von ihrem Mann wegen Ehebruch verstoßen und hat heimlich einen Bastard geboren. Der ist als Tagelöhner nach Ägypten gegangen. Zurückgekehrt bildet er sich viel auf seine Zauberkräfte ein, die nicht besser als die der Gaukler auf dem Markt sind und erklärt sich als Gott. Die Genesis bezeichnet er als Märchen für alte Weiber.
    (http://www.angelfire.com/mt/talmud/jesusnarr.html)

    Flavius Josephus nennt über 20 Personen mit Namen Jesus wie Jesus Ben Phiabi, Jesus ben Sec, Jesus ben Damneus, Jesus ben Gamaliel, Jesus Ben Sirach, Jesus Ben Phandira, Jesus Ben Ananias, Jesus Ben Spahat, Jesus Ben Gamals, Jesus Ben Thebuth usw. Der christliche Jesus wird nur als Bruder eines Verbrechers erwähnt. Josephus Nennung von Jesus als Messias wäre für gläubige Juden eine Gotteslästerung und wurde später eingefügt, ein Beweis ist die typisch christliche Wortwahl in diesem speziellen Textteil. Simeon ben Azzai berichtet um 100 n.C. von einer Aufzeichnung in Jerusalem, in der ein „so-und-so“ als Bastard einer verheirateten Frau geboren wurde.
    (http://ccat.sas.upenn.edu/~humm/Topics/JewishJesus/yebamoth49a.html)

    Ein Jesus (Yeishu) Ben Stada oder Ben Pandira, Sohn der Friseuse Miriam Bat Bilgah und des Stiefvaters Pappos Ben Yehudah, war ein Agitator und beherrschte nach dem Talmud die schwarze Magie. Römische Soldaten steinigten und hängten ihn in Lydda 15 km vor Jerusalem, was religiöse Phantasten zur Legendenbildung nutzten. Nur die schandhafte Herkunft als Sohn einer Soldatenhure war zu verschleiern. Nach Flavius Josephus kam 52 n.C. ein ägyptischer Prophet Joshua nach Jerusalem, überzeugte die Menschen ihm auf den Ölberg zu folgen um durch Wunder die Mauern Jerusalems zu zerstören. Der Procurator entsendet umgehend Truppen, die 400 Mann erschlagen und 200 arrestieren. Mangels Fakten hat man weit ab vom Ort der Handlung die wenigen Tatsachen mit den Inhalten bekannter religiöser Kulte wie Herakles und Mithras wortgetreu vermischt und daraus den biblischen Mythos der ersten 4 biblischen Evangelien gezaubert, die Übereinstimmungen sind zu groß um als zufällig eingestuft werden zu können.

    Erstmalig nennt Irenäus von Lyon nach 180 n.C. die 4 zentralen Evangelien des Neuen Testaments, das älteste Markus-Evangelium existierte da noch keine 90 Jahre. Es entstand somit 3 Generationen nach der Handlung aus reinem Hörensagen. Neben peinlicher Unkenntnis in der Geographie Palästinas lässt Markus den Romanhelden Jesus in Kapitel 7 aus der Septuaginta Dinge zitieren, die nicht drin stehen. Nazareth nahe Jerusalem existiert zur Jahrtausendwende noch nicht einmal, der Talmud und Flavius Josephus listen in Galiläa 63 Orte auf etwa 2.500 km² Fläche mit Yafa Japhia nur 1 km südlich Nazareths bestätigt durch neuzeitliche Gräberfunden. Es gab nie eine Volkszählung in Galiläa, Jesus ben Stada stammte nicht von Josef und Maria ab und war ganz sicher kein Nachkomme Davids, die jungfräuliche Geburt kopiert die Kirche 431 n.C. aus Heidenkulten wie auch alle anderen wesentlichen Punkte der Jesusgeschichte. In der Liste des Irenäus von Lyon über die frühen Bischöfe Roms taucht der Name Petrus nicht auf, eine Autorenerfindung..
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    burgenland.at
    der nazaräner war in der zeit seiner religiösen zurückgezogenheit und missionszeit bereits witwer.

    sowohl im bezug auf seine frau, als auch auf seinen nachkommen, einem sohn,
    den er sinniger weise damas, als er selbst etwa 25 bis 30 jahre alt gewesen ist - vorsichtig angegeben, immanuel nannte.

    dazu finden wir in der beschreibung der hauptperson selbst immer wieder vergleichende glorifizierende angaben in den schriften:

    "ein weisses gewand, in einem stück, von oben bis unten"

    und

    "mit öl übergossen"

    was anderes als endlos scheinende binden bei der einbalsamierung eines leichnams?

    wer es aber ein wenig kritisch und hinterfragend haben möchte:

    der findet das in der befragung der pharisäer, wem nun die frau gehört,
    die im leben mehrmals verheiratet gewesen ist.

    das war sehr wohl ein persönlicher angriff,
    aber nicht in der art: "warum bist du nicht verheiratet?"

    sondern: "nun, wo ist den heute deine frau?"

    das lässt sich auch jetzt praktizieren. oder?!


    und ein :zauberer1
     
  6. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Hallo,

    ich glaube, dass in den Überlieferungen so viel aus den Schriften raus genommen und verschönert wurde, bis Jesus der war, den man als Werkzeug gut gebrauchen konnte.
     
  7. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    Coburg
    Diese Frage ist eine "Gotteslästerung" und kann nur von einem "negativen Vertreter" :)geist:) kommen.

    Natürlich darf der Mensch Sex haben, denn es steht geschrieben: "Seid fruchtbar und vermehret euch". Aber es gibt auch welche, die haben keinen. Die sind ganz rein und trotzdem voll großer Liebe.
     
  8. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
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    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier

    Du bist nicht rein zufällig der Papst, der sich hier anonym tummelt? :D


    LG

    believe :)
     

  9. Das stimmt auch. Man kann aber aus den Überlieferungen und auch aus neuen Werken, die tatsächlich aus der Akasha-Chronik schöpfen, die Wahrheit herausfiltern.

    In der Umfrage ist es momentan ausgeglichen - das entspricht wohl auch dem tatsächlichen Bild, dass die Menschen momentan haben.


    Liebe Grüße
     
  10. Werbung:

    :confused:
     
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