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Wahlausgang warum Rechtsruck ?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von gerard, 28. September 2008.

  1. gerard

    gerard Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    328
    Ort:
    steiermark
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    die "ehe" gusi & willi ist in brüche gegangen und willi wollte einen neuen partner ,er hats erreicht,aber zu was für einen hohen preis.
    er vertrieb förmlich viele seiner wähler ins rechte eck und jetzt ist er wieder in der gleichen patstellung.natürlich trägt er nicht so viel schuld wie man meinen möchte,den es geistert die EU-angst herum.österreich darf sich nicht fallen lassen,braucht stabile eigenständigkeit,zahlt brav, neue länder profitieren davon,das sagt sich so mancher österreicher.dazu kam noch die ausgrenzungspolitik der spö den rechten gegenüber.also die fpö/bzö-werbung übernahm diesmal övp und spö.völlig gratis.
    nun muß fpö/bzö diesen bonus wieder zurückgeben,indem sie sich övp/spö - freundlich konfigurieren.
    eines tages wird es auch funktionieren,die frage steht im raum,wie viel zeit bedürfen nun diese 4 parteien ? :confused:
     
  2. Ja, morgen wird die europäische Presse wieder voll sein mit Artikeln über den Rechtsruck in Österreich!...ist halt immer noch ein Land voller "Nazis" :ironie:

    Seltsamerweise habe ich nie darüber gelesen, dass Österreich z.B. während des Jugoslawienkrieges von allen europäischen Ländern bei weitem(!) die meisten Flüchtlinge (in Relation zur Einwohnerzahl) aufgenommen hat und auch heute noch den höchsten Ausländeranteil hat.

    In Wahrheit waren die Wähler einfach angewidert von der unprofessionellen Performance der großen Koalition.
    Wie es aber aussieht, werden sie eh wieder weiterwurschteln....

    Dann wird der "Rechtsruck" bei der nächsten Wahl noch größer sein...

    lg
    Sunny
     
  3. weisnicht

    weisnicht Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2008
    Beiträge:
    3.739
    Solange sie nicht merken, daß das Volk eine arbeitende, auch in Teamwork,
    Regierung wünscht. Und nicht nur machtgeile Parteien, die zu allen anderen Meinungen und Vorschläge Nein sagen.
    Also Fpö und Bzö sind mir etwas zu radikal (mir persönlich) Also für mich nicht wählbar.
    Die zwei großen zur Zeit zu teppat, daher war ich diesmal nicht wählen, erachte es als verlorene Zeit.

    Solange die Politiker nicht schnallen das sie für Österreich und die darin lebenden Menschen arbeiten, wird das nix werden
    lg:confused:
     
  4. Morticia

    Morticia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2007
    Beiträge:
    29.799
    Ort:
    Bayern
    es ist traurig das die politiker es net raffen das man gemeinsam und net einsam etwas schaffen kann ...da erzieht man kinder in diese richtung doch die wissen sich zu deuten sie sind es die es geschafft haben das die fpö voran kommt und es ist ihnen gar nicht übel zu nehmen ist es doch ihre zukunft?
     
  5. Freija

    Freija Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2008
    Beiträge:
    4.945
    es ist traurig, das die wähler meinen, dass ihnen die auslandsösis, kohle und jobs wegnehmen......
     
  6. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
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    Wesentlich interessanter als die neuen Konfigurationsmöglichkeiten findet meinereins
    die Frage wie es dazu kommen konnte. Gerade der Wahlausgang für die Sozialisten
    ist hier Beispielgebend. Die Regierungsunfähigkeit hat eine Menge Wähler in die Hand
    der Populisten gespielt, das stimmt zwar, aber es wären wesentlich mehr gewesen,
    wenn die Altwähler oder Pensionisten ebenfalls die Fronten gewechselt hätten.
    Interessant ist doch, das die Pensionisten nicht zu BZÖ oder FPÖ übergewechselt
    sind ... warum nicht?

    Diese Frage lässt darauf schliessen, das die langen Jahre der sozialen Gerechtigkeit
    unter SP-Fuchtel nicht vergessen sind. Offenbar wählt das Alter hier mit Wehmut
    um der alten Zeiten willen. Oder hat jemand andere Gründe?

    Das die VP, vor allem mit dem Medienunwirksamen Molterer nicht mehr Wähler
    verloren haben verwundert mich sogar. Aber das dies eine klare Absage an die
    schwarze Politik war, will ich nun nicht allein dem Spitzenkandidaten anlasten.

    Auch der Van der Bellen ist enttäuscht? Warum das denn? Wer mit derartig
    unrealistischen Reformpaketen in den Wahlkampf stürzt, sollte sich nicht
    verwundern das die Ernsthaftigkeit darunter leidet. Dieses Grün war schonmal
    greller in Österreich, langsam beginnt die Farbe wohl zu verblassen (wie auch
    der Spitzenkandidat ... leider)

    Die grossen Sieger, die Populisten Haider und Strache haben eindeutig ihre
    Arbeitsbereitschaft kundgetan. Umsomehr verwundert es doch, das der
    geschlagene Feymann sich schon im Vorfeld vom BZÖ bzw. der FPÖ
    distanziert und selbst die Möglichkeit eines Zusammenwirkens von
    vorne herein ausschliesst. Was bleibt denn dem guten Mann noch,
    als sich wie eine Hure bei der Volkspartei anzubiedern ...
    ... und das, ohne das die Briefwähler noch in der Auszählung berücksichtigt wären?
    Lieber Herr Kanzler: Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall!

    Felix Austria! Armes Felix Austria!


    Euer, sein Heimatland einmal mehr betrauernder, Ischariot

    PS: Das UNwort des Jahres 2008: Koaltionssondierungsgespräche ... :lachen:
     
  7. usagi

    usagi Guest

    Hi! Ich hab mir, wenn auch nicht aus Interesse, die "ganz tollen" Kundgebungen des H.C. angehört, als er meine Heimatstadt besucht hat.

    Auch wenn ich ihn niemals gewählt hätte, aus parteipolitischen Gründen, muss ich sagen, dass ich verstehe, wieso viele Leute Vertrauen zeigen. Die FPÖ fährt mit Dingen an wie: Soziale Privilegien nur für Österreicher, Keine Parasiten, es ist EUER Geld, dass dort investiert wird, etc.... noch dazu eben mit sehr gut eingespielter Power und mit Nachdruck. Da werden Dinge, die uns Ösis seit Jahren in den Kopf gepflanzt wurden ganz einfach noch verstärkt, und Patentlösungen werden angeboten. Dann natürlich stellen sie sich auch noch in ein soziales Licht... inwieweit das wirklich zutrifft, wage ich mich nicht zu urteilen. Rechte Sch*** in hübscher Verpackung. Pauschalisierungen, Verallgemeinerungen.

    Zum BZÖ kann ich nichts sagen.

    So Long
    Malla
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    hm... Mut zu beweisen und eine Minderheitsregierung zu bilden... das könnte der SPÖ zwar auch das Genick brechen, wenn ihre Politik dann in die Hose geht, aber würde sie im Gegenzug as Strahlender Sieger dastehen lassen, wenn die Politik funzt, und damit dei Protestwähler von den Rechtspopulisten wieder abzuziehen... würd jedenfalls eine ziemlich heisse Legislaturperiode werden

    lG

    FIST
     
  9. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    Nun, da mag ich jetzt womöglich irren, aber eine Minderheitsregierung für die
    Dauer einer ganzen Legislaturperiode wäre in der Republik Österreich ein Novum.
    Diese Minderheit als Übergangslösung allerdings halte ich für genau jenen Punkt,
    den sich die Sozialisten momentan überhauptnicht leisten können. Entweder es
    wird nun angepackt - von wem auch immer, oder die Ohrfeige bei der nächsten
    Nationalratswahl (2010? *lol*) wird härter ausfallen, als für die Politik des
    Landes verträglich sein könnte ...
    ... simply, meine Meinung!


    Euer, eine Mehrheit der Minderheit aus demokratischer Sicht vorziehender, Ischariot
     
  10. Werbung:
    1971 unter Kreisky hats ja funktioniert (übrigens mit Unterstützung der Freiheitlichen!)...ein Jahr lang, und dann bekamen die Sozialisten die absolute Mehrheit...aber das spielts halt heute nicht mehr, auch wenn manche noch davon träumen sollten, diese Zeiten sind endgültig vorbei..
     
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