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Vertrauen - Selbstvertrauen - Arroganz?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von kona, 27. April 2011.

  1. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
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    Hallo zusammen!

    Ich eperimentiere zur Zeit mit dem Mantra: vertraue Dir selbst voll und ganz.

    Einerseits fühle ich mich ganz fantastisch, wenn ich in dieses Selbst-Vertrauen gehe. Zentriert. Klar. Stark.
    Andererseits finde ich es schwierig, aus diesem Zustand heraus in Kontakt mit anderen zu treten. Es ist, als ob ich vor lauter stark und klar sein in mir selber keinen Platz habe, andere Leute wahrzunehmen. Dann fühle ich mich egoistisch oder arrogant.

    Ich war bis anhin eine sehr fürsorgliche und verständnisvolle Person (sage ich jetzt mal :)), und ich möchte diesen Teil von mir auch nicht einfach ad acta legen. Aber die kraftvolle Klarheit, die zieht mich auch wahnsinnig an. Kann ich mit der Zeit wohl diese beiden Arten, mich selbst zu sein, vereinen?

    Den liebevollen inneren Fokus behalten, den liebevollen Kontakt nach aussen ebenfalls?

    Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit Selbstvertrauen?
    Würde mich sehr interessieren!

    Ich grüss euch herzlich!
     
  2. Aratron

    Aratron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2010
    Beiträge:
    5.053
    das selbstvertrauen ist eine gute basis, auf welcher andere menschen kraft schöpfen können, ohne dass du sie dabei verlierst. das mag vereinzelt arrogant wirken, dürfte dich jetzt aber nicht mehr stören:D
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Es gibt Menschen die das Lob anderer Menschen brauchen um sich selber für wertvoll halten zu können. Wahres Selbstvertrauen entspringt aber einer Liebe zu dem eigenen Selbst. Wenn du deinen Selbstwert aus der Umwelt beziehst bist du abhängig, d.h. wenn du anderen Gutes tust um dich gut fühlen zu können. Wenn du aber dich selber voll annnehmen kannst, kannst du diese Liebe zu dir selber auch ins Außen fließen lassen. So wie Jesus sagte: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst".

    Ein anderer Punkt ist die Macht, die dir aus dieser Unabhängigkeit erwächst. Wenn du diese Macht einsetzt um deine Wünsche Erwartungen und Hoffnungen gegen die Wünsche Erwartungen und Hoffnungen anderer einzusetzen, entsteht Arroganz, dies wäre dann aber nicht mehr die Liebe, die dich stark macht.

    LGInti
     
  4. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.888
    Ort:
    An der Nordsee
    Dazu passt der Text, den D.T.v.G. hier eingestellt hat.

    R.
     
  5. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
    So konkret habe ich das noch nie verstanden...

    Das sehe ich nun ein klein wenig anders.... Es entsteht nicht zwangsläufig Arroganz. Es wird gern als diese interpretiert wenn man nun nicht mehr den Erwartungen der anderen entspricht.
    Selbstvertrauen heisst eben auch Dinge nicht zu tun ( weil andere es erwarten) um nicht sein Selbst in dem Moment zu verletzen.
    Oder liege ich da falsch?

    Dieses Thema beschäftigt mich schon sehr sehr sehr lange.... und bin noch immer nicht fertig damit.

    Liebe Grüße vom Ulien :alien:
     
  6. Ulien

    Ulien Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2005
    Beiträge:
    2.465
    Ort:
    ~ Oche wa?
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    Das ist der anerzogene Minderwert in meinen Augen....

    Das wirst Du auch weiterhin sein mit dem Unterschied, dass du genauer hinschaust.

    Denke mal Du bist auch ein Mensch der eigentlich gern hilft aber sehr oft nur benutzt wird/wurde?

    Grüßlies vom Ulien :alien:
     
  7. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Ulien
    ja das konnte ich in dem Moment nicht genauer darstellen, es ging mir um die Macht und den Umgang damit. Bei Castaneda ist das einer der Kämpfe, die man auf seinem Weg führen muss.

    ganz genau - so sehe ich das auch - ich tue das, was ich als richtig erkenne. Und es kann passieren, dass dann die ganze Welt gegen mich ist. Allerdings halte ich das für unwahrscheinlich, wenn tatsächlich die Liebe die Basis ist. Aber ich kann z.B. aus Liebe zu mir meinen Partner verlassen, weil ich sonst zugrunde gehe, auch wenn das vom Partner oder auch anderen als egoistische Handlung gesehen wird.

    Es geht vor allem um Authentizität, dass ich das, was in mir passiert, annehme und auch so nach außen darstelle.

    LGInti
     
  8. gilla

    gilla Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2011
    Beiträge:
    438
    Ort:
    frankfurt
    nun mit dem selbstvertrauen da hab ich wenn ich auf meine innere stimme höre ganz gut gelegen,
    das mit dem selbstvertrauen hat auch was mit erfahrung zutun mit dem alter also zumindest für mich,
    es gibt auch situationen indenen es gut ist auf andere zuhören und zureflektieren ,

    aber auf jedenfall denk ich ist es wichtig seiner inneren stimme zuglauben,
    es gibt verschiedene techniken auf den esomarkt die kurzfristig helfen aber nicht wirklich eine hilfe sind,

    wir haben im leben vieles zulernen um nicht um sonst gelebt zuhaben höre auf dein gefühl ,

    lieben gruß gilla
     
  9. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.254
    Vielen Dank für eure Antworten! Sie haben mich zu neuen Fragen geführt (oje! :D)

    Lieber Ruhepol:Ja, der Tor von Gor spricht aus, wovor ich mich fürchte: dass das Kreisen um mich selbst mich zur Autistin werden lässt. Andererseits ist das Kreisen um andere/anderes ja auch ein von mir oft gegangener Weg, von dem ich einfach merke, dass er mich gefährlich aus der Balance werfen kann. Und so ganz neben den Schuhen bin ich weder mir selber noch anderen eine Freude.

    Die völlige Annahme meiner selbst (inkl. Aufflackern von Arroganz, Unsicherheit, Orientierungslosgkeit, UND inkl. Aufblinken von Gelassenheit, Freundlichkeit, Freude) bringt mich ins Lot. Es ist aber noch ziemliches Neuland. Was mich nun extrem wundernimmt, wie ich MIT diesem inneren Aufgerichtetsein zur Aussenwelt in Kontakt treten kann.
    Weil, das Problem ist ja, dass man (ich zumindest) sich im Kontakt zu anderen innerlich zu ihnen hinlehnt, und dabei soo schnell auch Erwartungen an sie aufbaut, die dann zu Enttäuschungen führen. Oder soo viel Verständnis hat, dass man erst viel später merkt, dass man selber eigentlich was ganz anderes wollte.

    Frage: was für eine Art Kontakt ist möglich, wenn man nur an sich selber anlehnt? Es muss doch möglich sein, trotzdem Liebe zu senden und zu empfangen?

    Vielleicht fühlt sich dann Helfen, Für Jemanden Da Sein, etc. ganz anders an, als ich es bis jetzt kenne?

    Oder ist Herzenswärme nur möglich, wenn sich Energien vermischen?

    Können sich Energien auch vermischen, wenn man ganz bei sich bleibt?

    :confused:

    Gruss aus dem Lebens-Urwald! :)
     
  10. Aratron

    Aratron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2010
    Beiträge:
    5.053
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    es ist sogar so, das deine wahrnehmung klarer wird, wenn du dies aus einem selbstvertrauen heraus tust. dein interpretationsnebel zieht sich zurück. deine innenwelt dehnt sich zur aussenwelt.
     
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