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Verstorben!!Erst meine Mama dann meine Oma...

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Jona*, 28. September 2004.

  1. Jona*

    Jona* Guest

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    Hallo an alle hier !!

    Ich bin heute morgen auf dieses forum gestossen und habe hier viel gelesen- vieles hört sich sehr interessant an- ich bitte euch um hilfe- und rat........

    Also dann fang ich mal an... ich bin 26 jahre alt meine Mama ist ist viel zu Jung 1997 an einer Hirnblutung verstorben-Hirntot
    Ich denke täglich an sie...ich hab angst das sie mir böse sein könnte- da ich nicht rechzeitig helfen konnte- da ich in dem moment etwas an der Situation falsch interpretiert habe....ich vermisse sie sehr.....dazu kommt das ich es damals entscheiden musste das die Geräte abgeschaltet werden....

    Ich hoffe seitdem immer auf irgendein Zeichen von ihr- aber nichts ....

    jetzt am 24.9.04 ist meine Oma verstorben- nach dem zweiten Schlaganfall-sie war in einem kleinem Heim untergebracht- sie bekam von meiner Tante wöchentlich besuch...ich war am Anfang des Einzugs auch oft da- aber dann wurd es immer weniger- sie weinte immer so wenn ich wieder gehen musste- ausserdem sagte sie zu mir immer den Namen meiner Mutter(auf Grund einer Sprachstörung)..also ihrer Tochter...das hat mich fix und fertig gemacht

    Mit meiner Oma bin ich immer sehr gut zurecht gekommen- ich war so zusagen ihr Lieblingsenkel

    Jedenfalls war ich das letzte mal im Sommer 03 bei ihr..........und jetzt das!

    Ich mache mir viele Vorwürfe nicht da gewesen zu sein....

    was ist nur mit mir los...ich verliere Menschen dir mir so lieb sind- und vieles ist im Unreinen wie kann ich das nur wieder gut machen ???

    Was gäbe ich für ein Gespräch ....

    Ich hoffe es nimmt sich vieleicht jemand Zeit mir zu Antworten....
     
  2. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
    Als erstes drück ich dich mal ganz lieb.
    Nun, deine Mama und deine Oma sind nicht weg, sie sind nicht getrennt von dir. Und der Ort, an dem sie jetzt verweilen, ist ein Ort des Lichtes und der Liebe. Du brauchst also keine Angst haben, daß dir irgendjemand böse ist. Und du solltest dir auch keine Vorwürfe machen wegen deiner Entscheidung, die Maschine abzuschalten. Du hast diese Entscheidung nach bestem Wissen und Gewissen getroffen, deshalb ist es die richtige Entscheidung.

    Ich kann mir auch gut vorstellen, daß diese Selbstvorwürfe, die du dir machst, wie eine Barriere sind, so daß die Liebe deiner Mama und deiner Oma gar nicht fühlbar ist für dich. Also wenn ich jemand lieb habe, und dieser würde sich als in Selbstvorwürfen verstricken, meinetwegen, dann wäre ich ganz schön traurig, denn meine Liebe könnte ihn kaum erreichen.
    Von daher rate ich dir, diese Selbstvorwürfe völlig wegzulassen. Außerdem kannst du damit nichts ändern. Du hast deine Oma ein Jahr lang nicht mehr besucht.

    Überleg mal, was ist ein Jahr? Dereinst wirst du bei deiner Mama und bei deiner Oma sein, und dann wird es niemals mehr eine Trennung geben! Niemals mehr. Deshalb wäre es sicherlich das beste, wenn du liebevoll an die beiden denkst und für sie betest, Gott bittest, ihnen alles Liebe und Gute zukommen zu lassen in der geistigen Welt. Du kannst auch in ihrem Namen etwas gutes tun, das kommt ihnen dann auch zugute. Ich bin ganz fest davon überzeugt, daß das geht. Denn Gott liebt es, wenn jemand seine Eltern / Großeltern liebt. Dieses Leben auf der Erde ist nur ein kurzer Zwischenaufenthalt auf unserer ewigen Reise. Die Trennung ist nur von dir aus gesehen da....

    Ich wünsche dir viel Kraft dich aus der Klammer der Selbstvorwürfe zu lösen,
    . :blume:
    Alles Liebe von Yojo
     
  3. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.368
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Hallo Jona*

    Mein herzliches Beileid an Dich.

    Du fragst nach Tips. Schwere Frage. Zuerst solltest Du mit Dir Frieden schließen. Kannst Du Dir verzeihen???

    Deine Mama und Deine Oma verstehen Dein Handeln und sie wachen über dich. Rede mit ihnen wann immer du willst. Sie sind auch jetzt noch für Dich da. Sie hören Dich und du fühlst sicher, daß sie da sind, bei dir sind.

    Ich wünsch Dir viel Kraft und Halt in der Zeit der Trauer. Und Mut Dich auch von den Selbstvorwürfen zu befreien. Vorwürfe behindern Dich und Du wirst immer wieder selbst drüber stolpern.

    Alles Liebe
    Romy
     
  4. liebe jona!

    mein herzlichstes beileid. ich drück dich auch mal ganz lieb.
    mach dir bitte keine vorwürfe, es ist alles gut so wie du es gemacht hast. die liebe zu deiner mutter und deiner oma überwindet die *grenzen*. sie spüren sie, freuen sich darüber und sie begleiten dich auch. sie sind immer bei dir.

    du wartest auf ein zeichen? einen traum vielleicht? das kenn ich. und ich glaube, je intensiver man sich das wünscht, umso verkrampfter wird man und kann nicht von den lieben verstorbenen träumen. das kommt aber noch, wirst sehen.

    ich stelle diese überlegungen auch erst seit kurzer zeit an. habe vor zwei monaten meine mutter, die auch meine beste freundin war, verloren. jeder trauert zwar anders und empfindet anders, aber so ungefähr kann ich mir vorstellen, was in dir vorgeht.

    ich wünsche dir viel kraft und grüße dich ganz lieb. wann immer du magst, *sprich* mit uns, wir hören dir gerne zu.
     
  5. Jona*

    Jona* Guest

    Ich danke euch allen sehr für diese lieben Antworten....

    Das baut mich sehr auf :)

    Es ist wirklich ein sehr schwieriges und Endloses Thema.....meint ihr wirklich das wenn man träumt und meine Mama ist da das sie versucht mir etwas zu sagen ??
    Ich habe nämlich schon von ihr geträumt...ich kann mich leider an den zusammenhang nicht erinnern oder an den sinn *heul*

    Ja ich hoffe wirklich innigst das sie vieleicht auch auf mich warten werden..wenn ich gehen sollte

    Ich bin Altenpflegerin und arbeite vollzeit- ich habe sehr viel am Tag mit der grenze des Todes zu tun...sowie ich auch versuche vernünftige sterbebegleitung durchzuführen...sag ich deshalb weil die peronal besetzung wie immer eigentlich zu gering ist ...

    Daher beschäftige ich mich sehr viel mit diesem Thema..aber mit meinen Angehörigen scheine ich überhaupt nicht mit umgehenn zu können- habe den Eindruck dort alles falsch gemacht zu haben...

    Meint ihr meine mama kann evtl dort wo sie ist nicht weiter kommen- weil ich hier auf erden sie nicht loslassen kann- den Grund dafür kennt ihr ja ??

    Ich habe mich sehr über eure Antworten gefreut- habe sie regelrecht verschlungen, Vielen vielen dank dafür!! Ich drück euch auch !!

    ich bin übrigens weibl.

    Jona*
     
  6. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
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    Vielen Dank für deine bewegende Antwort.

    Was mir sofort aufgefallen ist, du bist Altenpflegerin! Und begleitest die alten Menschen auf ihren letzten Schritten hier auf der Erde! Und jetzt möchte ich dir etwas sagen, und es dir ganz tief und ganz innig ins Herz legen:

    Auf dieser Erde, da entwickeln wir uns, und die Welt, wo deine Mama und deine Oma jetzt verweilen, die Welt ist anders. Diese liebevolle Begleitung, die du den alten Menschen zukommen läßt, die gilt nicht nur ihnen, die gilt der gesamten Menschheit! Also auch deiner Oma, auch deiner Mama, jeden Tag! Dies ist in sich selbst ein wundervolles Gebet.
    Sieh mal, wie wunderbar Jesus das ausdrückt:

    "Alles, was ihr Meinem Geringsten getan habt, das habt ihr Mir getan". Das ist die Bedeutung. Auf dieser Erde sind wir begrenzt durch unseren Körper. Gedanklich können wir überall sein, unsere Seele auch, aber wirken können wir nicht überall zugleich. Und wenn du eine liebe Oma begleitest, in deiner Arbeit, die in sich selbst ebenfalls Gottesdienst ist, dann bist du gleichzeitig bei deiner Oma, und erreichst damit deine eigene Oma genauso, denn du tust es für Ihn. Und das bedeutet, in Wirklichkeit, in der Seele, für die Menschheit. Dies ist glaube ich eines der schönsten Geheimnisse dieses Erdenlebens.... Ich bitte dich, denke darüber nach, nimm es an, deine Oma ist traurig, wenn du traurig bist, denn du tust Ihr gutes, Tag für Tag! Und deiner lieben Mama genauso.

    Ich fühl ganz tief daß ich dir dies genauso schreiben soll, als wäre deine Mama und deine Oma auch da, so wie alles in inniger Liebe verbunden ist.
    :blume: :blume: :blume:
    Alles Liebe Dein Yojo
     
  7. HizSeHi

    HizSeHi Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2004
    Beiträge:
    65
    Ort:
    Linz
    Hallo :winken5:

    Großes Beileid! Es ist sicher sehr schmerzlich für dich!!
    Versuch es mal mit dem Buch : Über den Tod und das Leben danach! Von Elisabeth Kübler-Ross!

    Sie ist eine Forscherin die eine Studie über den Tod, nah toderlebnisse macht!

    Ich habe zwar keinen Verwandten verloren muste immer so viel über den Tod allgemein wie auch über meinen nachdenken!

    Das Buch half mir sehr mit dem Leben und dem Tod was ja das Leben so mitsich bringt fertig werde!

    Ich wünsche dir das Buch hilft! :guru:

    Yahoo123
     
  8. Jona*

    Jona* Guest

    Hallo Yoyo

    Ich danke dir für diese Zeilen- ich musste mir deine Zeilen gleich ein paar mal durchlesen.....wirklich mich hat das sehr bewegt...ich drücke dich ganz doll!

    Ich habe gerade meine Spätschicht beendet- daher kann ich erst jetzt antworten, mich fasziniert wirklich wie du über mein geschriebenes nachgedacht und geantwortet hast...

    ausserdem ist mir noch aufgefallen das ich auch an der Weser wohne :rolleyes:
    quasi an der Nordseeküste...

    Ich möchte dir von einem Vorfall berichten der mir vor ca. 8 o 9 Jahren passiert ist-

    es spielte sich in einer Dachwohnung ab- ich hatte mich von meinem Freund getrennt und zog zu meiner Mutter- die Wohnung war sehr klein- meine Mutter und ihr freund übernachteten deshalb in der Stube und überließen mir das kleine Schlafzimmer...soweit dazu .....eines Nachts ich lag im Bett hörte ich ein schnaufen- und ich schwöre ich war wach! dieses etwas war sehr klein... wie ein kleiner mann..er war dunkel/schwarz und hatte leuchtend rote Augen- ich habe vor Angst fast keine Luft mehr bekommen ich versteckte mich als ob ich nicht da wäre unter der Bettdecke und versuchte so wenig wie möglich zu atmen- dann wurde mein Bettdecke schwer- als ob ein großer Hund auf den Beinen läge.....nach einiger zeit war auf einmal alles weg- und ich rief meine mutter glaub ich......

    dieses Ereignis beschäftigt mich noch heute - also ich meine das ich immer wieder daran denken muss- das ist wirklich kein quatsch! ich will hier keinen auf dem Arm nehem-

    Was war das ??????? hast du so etwas schon mal gehört??
    Dies passierte mir nie wieder (toi toi toi).........

    wäre sehr interessiert was du davon hälst...

    Und nochmal zu deiner Antwort.. ich werde versuchen deine Zeilen zu beherzigen...und morgen muss ich die Beerdigung überstehen....

    danke noch mal für diese liebe Antwort-

    Jona*
     
  9. Jona*

    Jona* Guest

    auch dir jahoo vielen dank!

    Ich werde mir das Buch bestimmt in nächster Zeit zulegen- hoffe das mir das bei allem eine Hilfe sein wird
     
  10. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
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    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
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    ich denk an dich, und wünsche dir von ganzem Herzen daß du morgen spürst, daß es deiner Oma gut geht, daß sie nun befreit ist....

    was du berichtet hast von dem kleinen schnaufenden etwas, was sich auf dein Bett legte,- hin und wieder wurde hier ähnliches berichtet. Und es war auch so daß es einmal, oder zweimal war und nicht wiederkommt. Ich weiß nicht, ob es möglich ist, dies zu erklären was du erlebt hast. Eine Forum-Freundin aus Marokko schrieb dazu daß dieses Phänomen in Marokko allgemein bekannt wäre. Aber sie sagte auch daß es keine weitere tiefere Bedeutung hat. Am besten gibst du es in Gottes Hand, das Erlebnis, vertraust es Ihm an, ein kleines Gebet:

    "O Gott! Erquicke und erfreue meinen Geist. Läutere mein Herz. Entflamme meine Kraft. Alle meine Angelegenheiten lege ich in deine Hand. Du bist mein Geleit und meine Zuflucht. O Gott! Nicht länger sollen mich Angst plagen noch Sorgen quälen. Ich will nicht bei den niedrigen Dingen dieses Lebens verharren. O Gott! Du bist mir ein besserer Freund als ich selbst mir bin, ich weihe mich dir, o Herr". (Ábdu'l-Bahá).

    Schön daß du auch an der Weser wohnst. So wird dieser Fluß zum Symbol unserer Verbindung. Ich weiß immer, er fließt zu dir.
    :blume: :blume: :blume: :blume: :blume:
    Alles Liebe von deinem Yojo
     
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