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Seit Jahren immer wieder Alpträume von verstorbener Oma

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Lis-si, 11. November 2015.

  1. Lis-si

    Lis-si Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2015
    Beiträge:
    2
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    Hallo liebe Forumsmitglieder.

    Da ich heute Nacht wieder einmal einen beängstigenden Traum von meiner geliebten und leider vor vielen Jahren verstorbenen Oma hatte und diese mich schon immer sehr verwirren, bedrücken und traurig machen, habe ich im Netzt versucht irgendeine Information darüber zu finden, was es mit solchen Träumen auf sich hat. Leider hatte ich dabei keinen Erfolg.

    So bin ich beim suchen auf dieses Forum getroffen und habe mich entschlossen hier meine Träume zu schildern und mich dazu mit euch aus zu tauschen.

    Also erst einmal ein Hallo an euch alle.
    Schön euch gefunden zu haben.
    Ich hoffe es ist okay, dass ich gleich loslege.

    Meine Oma und ich hatten eine wunderschöne Zeit zusammen. Sie war der liebevollste, geduldigste und freundlichste Mensch den ich bisher getroffen habe.
    Nie war sie boshaft oder gemein zu mir oder Anderen.
    Sie war selbst dann nie wirklich ernsthaft böse, wenn ich als Kind mal Unsinn machte.
    Ich habe meine Oma sehr geliebt und sie mich ebenso. Natürlich liebte sie auch ihre anderen Enkel sehr.
    Aber unsere Beziehung war anders, etwas Besonderes.

    Zur Vorgeschichte
    Leider erkrankte meine Großmutter 2002 an Darmkrebs.
    Es folgte eine schlimme Zeit im Krankenhaus, wo ich sie nur selten besuchte.
    Heute denke ich, ich konnte damals einfach nicht richtig mit der Situation umgehen, ansonsten wäre ich sicher so oft es geht bei ihr gewesen.
    Nachdem es keine Aussicht auf Heilung gab, holte meine Tante meine Oma zu sich nach Hause.
    Dort bekam sie starke Schmerzmittel/Morphium. Laut meiner Tante und deren Kindern hat meine Oma sich unter den Schmerzen und den Medikamenten total verändert.
    Sie soll fürchterlich aggressiv und launisch gewesen sein. ( Was sie vorher nie war )
    So kam es, dass ich es auch dann nicht übers Herz brachte meine Oma zu besuchen.
    Ich hätte es nicht ertragen diesen wundervollen Menschen so zu erleben.
    Meine Cousine und mein Cousin erzählen heute noch, dass es einfach nur schrecklich war unsere Oma so verändert zu erleben und ihr nicht helfen zu können.
    Als es für meine Oma unerträglich wurde, brachten meine Tante und meine Mutter sie wieder ins Krankenhaus. Dort gab man ihr letztlich eine so große Menge an Schmerzmitteln, dass sie sich endlich ohne Schmerzen und wieder so im Wesen, wie meine Eltern und meine Tante sie kannten, verabschieden konnte und dann einschlief.
    Auch zu diesem verabschieden brachte ich es nicht übers Herz zu ihr zu fahren.
    Ich war wie gelähmt. Hin und her gerissen zwischen den Gedanken zu ihr zu fahren um noch einmal mit ihr zu sprechen, aber ihr bei allem Leid nicht helfen zu können und sie dann auch in frieden sterben lassen zu müssen, oder aber sie so in Erinnerung zu behalten wie ich sie kannte.
    Ich war einfach zu jung und unerfahren und völlig überfordert mit der Situation.

    Meine Träume begannen erst ein paar Jahre später.
    Sie kommen nicht regelmäßig. Manchmal Jahre nicht.
    Oft habe ich den letzten Traum vergessen bis ein Neuer alle Anderen wieder ins Gedächtnis ruft.

    Meist befinde ich mich zu Beginn meiner Träume dort wo meine Großmutter wohnte.
    Das Haus an sich wirkt auf mich schon beängstigend und unheilvoll.

    In meinem Traum von heute Nacht. Gehe ich also in ihre Wohnung.
    Und ja da sitzt meine Oma ( allerdings nicht auf ihrem gewohnten Platz ) gesund und munter.
    Ihr geht es offensichtlich gut.
    Ich freue mich wahnsinnig sie zu sehen. Ich teile meine Freude darüber meiner Mutter mit, die mit mir dort ist. ( das 1. Mal, dass sie dabei ist ). Meine Oma spricht nicht ( tut sie nie in meinen Träumen ).
    Ich gehe zu ihr und versuche sie zu umarmen. Meine Mutter warnt mich, ich solle dies nicht tun.
    Als ich sie frage warum nicht, da es Oma doch gut gehe und ich meine Oma daraufhin ansehe, wird ihr Gesicht alt und krank und sie versucht mich festzuhalten, als ich von ihr zurückweichen möchte.
    Ich löse mich und setzt mich auf einen anderen Platz und versuche mit ihr zu sprechen. Doch sie Antwortet nicht. Erschient mir böse und verärgert. Die Stimmung ist bedrohlich. Als ich aufstehe, packt sie mich plötzlich von hinten und zerrt an mir. Versucht mich zum Fenster zu ziehen und mich aus dem 3. Stock zu werfen. Wir verlassen die Wohnung und steigen ins Auto. Plötzlich sitzt meine Oma mit im Auto und fasst dem Fahrer ( keine Ahnung wer es ist ) ins Lenkrad, so dass wir mit voller Geschwindigkeit gegen eine Mauer fahren. Eine Insassin ( ich weiß nicht wer sie ist ) wird aus dem Wagen geschleudert und stirbt.
    Dann bin ich aufgewacht.

    Ähnlich sehen all meine Träume von meiner Oma aus. Zuerst begegnen wir uns.
    Oft in ihrem alten zuhause. Welches mir bedrohlich und unheilvoll vorkommt.
    Immer freue ich mich sie zu sehen. Immer möchte ich mit ihr sprechen. Nie redet sie mit mir.
    Jedes mal kippt die Stimmung, wird bedrohlich, ernst, gefährlich. Auch kommt es öfter vor das meine Oma versucht mir etwas an zu tun.
    Heute Nacht der Versuch mich aus dem Fenster zu werfen und der Autounfall.
    In einem anderen Traum hat sie mich immer wieder unter Wasser gezogen und versucht mich zu ertränken.

    Auch wirkt sie zu Beginn des Traums meist gesund und dann verändert sie sich.
    Wird krank oder verwest vor meinen Augen. Dann wirkt sie böse und verärgert.
    Wenn ich dann versuche von ihr weg zu gehen. Kommt sie mir hinterher.
    Kennt ihr solche Träume in denen man vor einer Gefahr versucht davon zu laufen, aber es nicht gelingt, weil die Gefahr immer wieder dort ist wo ihr seid. Genau so fühlt es sich an.

    Ich bin wirklich verirrt über diese Träume. Und traurig.
    Wie gerne würde ich ihr im Traum begegnen und fröhlich mit ihr sein. In einer friedlichen Stimmung.
    Mit ihr sprechen oder einfach nur zusammen sein.
    Aber immer wenn ich ihr im Traum begegne endet es in einem Alptraum.
    Und das finde ich furchtbar. So kenne ich sie überhaupt nicht.

    Vielen Dank wenn ihr bis hierher gelesen habt. Ist doch eine Menge Text.

    Ich freue mich auf eure Gedanken und Antworten dazu.
    Grüße Lis-si
     
  2. 0bst

    0bst Guest

    Man könnte vor dem Einschlafen darum bitten, daß die Oma im Traum nur mit geeigneter Begleitung erscheint, die verantwortlich für ein nettes Treffen sorgt und euch beiden gut tut.
     
  3. Lis-si

    Lis-si Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2015
    Beiträge:
    2
    Erstmal danke für deine Antwort.

    Die Träume kommen wie erwähnt, nicht regelmäßig.
    Manchmal Jahre kein Einziger bis ich sie ( die Träume ) schon vergessen habe und dann plötzlich taucht sie wieder in einem Traum auf.
    Und dann läuft es immer auf das Selbe hinaus. Wobei meine Oma mich tatsächlich angreift. Das verstört mich am aller meisten.

    Was mich wirklich traurig macht, ist dass ich zu ihren Lebzeiten so ein tolles Verhältnis zu meiner Großmutter hatte
    und diese Träume überhaupt nicht dazu passen.
    Ich habe nie etwas derartig böses mit ihr erlebt geschweige denn böse Erinnerungen an ihre Wohnung.
    Da ist Nichts was mir Angst gemacht hätte oder was ich als unangenehm empfunden hätte.

    Was also soll das Ganze? Was Bedeutet so etwas?
    Das frage ich mich schon seit Jahren.

    Du gehst also davon aus, dass wir uns nur nicht richtig verstehen?

    Gehen wir also davon aus es passiert nicht nur in meinem Unterbewusstsein, sondern Oma kommuniziert tatsächlich mit mir.
    Oder versucht es.
    Ich kenne mich mit der Thematik überhaupt nicht aus.
    Geht es ihr nicht gut? Ist sie wütend auf mich?
    Mache ich etwas falsch? Oder was passiert da überhaupt?

    Viele berichten davon, im Traum von ihren verstorbenen Angehörigen besucht zu werden oder eben von ihnen zu Träumen,
    wie man es eben hält, und dies als äußerst positiv zu empfinden. Das Selbe würde ich auch gerne sagen können.
    Aber was ich träume ist zutiefst beunruhigend und macht mir Angst.

    Danke für deinen Tipp
    Ich werde es mir überlegen. Frage mich nämlich wen sie da noch Mitbringen soll?
    Ehrlich gesagt ist das Treffen mit ihr schon mehr als unangenehm und verstörend.
    Da braucht sie dann bitte keine Verstärkung auf meine Einladung hin mitbringen.

    Grüße Lis-si
     
  4. 0bst

    0bst Guest

    Ich habe das seit ich sieben Jahre alt war. Nicht so häufig, aber es läppert sich zusammen.
    Ich hatte nach vielen Jahren mit teils unangenehmen Träumen den Eindruck, daß es Angriffe dort nur so lang gibt, wie der Träumende auf "seinem Körper" dort besteht und Angst darum hat.
    Im Traum daran denken meine Hand verschwinden zu lassen... Das hatte ich geübt, im Traum ein Tuch auf die Hand gelegt und weggezogen - Hand weg. Wieder draufgelegt - Hand wieder da. So konnte ich wütigen Besuchern manchmal im Traum vermitteln, daß es sich nicht lohnt aggressiv zu sein.

    Ich kann daher nur vermuten, daß einige Besucher darauf hinweisen möchten, daß wir die gleiche geistige Substanz haben: Gar keine, oder daß keine sichtbare Substanz nötig ist.

    Bei meinen Träumen hatte ich den Eindruck, daß die Gesprächspartner unterschiedlich kompetent waren mit der Situation umzugehen. Die meisten waren zurückhaltend, so daß ich sie kaum wahrnahm.
    Jedenfalls waren in solchen Träumen oft weitere, sehr zurückhaltende Erfahrene in der Nähe.

    Als ich Astralreisen üben wollte bat ich jedes Mal vorher um erfahrene Begleitung und dann war da auch welche, angenehm ruhig und mehr im Hintergrund. Da gab es kaum unangenehme Erlebnisse.
     
  5. GladiHator

    GladiHator Aktives Mitglied

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    Ort:
    ungefähr hier *auf Landkarte zeig*
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    Doch, da gibt es was, nämlich deine Angst vor ihrer Krankheit und der damit zusammen hängenden Veränderung, mit der du nicht umgehen konntest. Dazu dein schlechtes Gewissen, dass du den Kontakt deswegen hast einschlafen lassen. Du warst ein Kind und konntest damit nicht umgehen, aber als du alt genug warst, begannen die Träume. Deine Oma verkörpert deine damalige Angst vor ihrer Krankheit, dein schlechtes Gewissen, das dich einholt und dich ängstigt.
    Bei der Szene mit dem Fenster wird es deutlich. Das Fenster symbolisiert den Durchblick, die Sicht auf Dinge außerhalb deiner Welt, du musst dich ihnen stellen, selbst auf die Gefahr hin, dass es unangenehm sein könnte. Die Autofahrt auch, sie versucht dich auszubremsen, deine Lebensfahrt zu unterbrechen, damit du dir diese Dinge anschaust und dich ihnen stellst.
    Was du machen kannst: Frage deine Oma mal vorm Einschlafen, was sie dir mitteilen will, und bitte sie gleichzeitig um Vergebung, dass du sie in ihrem Elend allein gelassen hast.
     
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