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Verdammter Nanny-Staat!

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von GrauerWolf, 25. März 2015.

  1. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.919
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    Darüber bin ich heute morgen gestolpert und es stieß mir äußerst übel auf...

    http://www.faz.net/aktuell/feuillet...htbar-fuersorgliche-vater-staat-13483540.html

    Ich kenne es auch aus eigenem Erleben: Wenn mal wieder ein Sturm in der Region gewütet hat, stehen am Waldrand prompt die Warnschilder samt Flatterband:
    Betreten verboten, Lebensgefahr...
    Sorry, aber ich bin gewohnt, mit weit offenen Sinnen durch die Natur zu laufen, inkl. Achtung auf evtl. losbrechende Äste oder umkippende Bäume (kann manchmal noch nachträglich passieren). Ich brauche keine Nanny, die meint, mich am Händchen nehmen und beschützen zu müssen, zumal diese Sesselquetscher überhaupt keine Ahnung vom "draußen" haben...

    Und so zieht es sich durch nahezu alle Bereiche. Demnächst wird einem noch vorgeschrieben, was man zu essen und wie man zu atmen hat... :(

    LG
    Grauer Wolf
     
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  2. Palo

    Palo Guest

    Schließe mich dem obersten Leserkommentar an... man muss sich nicht jeden Schuh anziehen.
    Mir wurscht.
     
  3. sage

    sage Guest

    Betreffend die Flatterbänder und Warnschilder...ohne diese kommt der teutsche Vollpfosten mit ner Klage gegen den Waldbesitzer, wenn er beim latschen durch den Wald stolpert und sich den Knöchel verrenkt...ist also eher als Disclaimer zu werten...


    Sage
     
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  4. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2009
    Beiträge:
    5.327
    Ort:
    Wien
    Im Artikel steht ja auch völlig richtig, dass es sich nicht um Zwang handelt und genau das ist der springende Punkt. Da finde ich es eher fragwürdig, dass der Artikel von weinerlichen, anlehnungsbedürftigen Erwachsenen ausgeht, die offenbar auf Lobhudelei von Vater Staat aussind, als dass man eine gesunde "scheiss drauf, was die oberen Etagen sagen"-Haltung unterstellt, also im Grunde jener Standpunkt den man an allen Ecken und Enden wiederfindet, wenn es um andere weniger persönliche Themen geht. Aber wenn es ums Stillverhalten geht, da wollen Deutsche Frauen plötzlich Volk und Führer nicht verraten...also ich finde den Artikel schwachsinnig, genauso wie Wolfs Kommentar. Dass Staaten Biopolitik betreiben ist seit vielen Jahrzehnten bekannt, und in vielen Fällen halte ich das auch für gerechtfertigt - das nennt man dann halt Aufklärung, aber wie gesagt darf jeder selbst entscheiden inwieweit er sich aufklären lässt. Dass es vernunftresistente individuen beweist dieses Forum sehr augenscheinlich und weil wir die nicht alle einsperren können, darf es sich also auch nicht um Zwang handeln. Also ich versteh Dackels Kommentar nicht.
     
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  5. AaronsJaw

    AaronsJaw Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2014
    Beiträge:
    382
    Ort:
    CH
    Es gibt wohl unter anderem auch eine neue Generation von 'Stadtmenschen', vor allem jüngere Leute als ich, die praktisch nichts mehr über ihre Umwelt wissen.
    Es gab da einen Test, den ich mal machen durfte (neben vielen anderen auch), Dinge am Geruch erkennen. Ich war der einzige unter um die hundert Probanden, der nasses Grass noch kannte (ich verbrachte in meiner Kindheit mehr Zeit im Wald als Zuhause; manchmal auch mehr Nächte dort als im Bett).
    Ebenso ein Junge, der sich mal am Finger verletzt hatte - etwas, womit man sich auskennen sollte als 12-14 Jähriger, meine Hauptbeschäftigung in diesem Alter war das Herumstreunen in der Natur und schnitzen. Ich sagte ihm, er soll das Blut ablecken anstatt alles vollzubluten. Er schaute mich erschrocken an und fragte dann noch mit grossen Augen: "Ist das nicht giftig??"
    Des weiteren Leute, die den B-Movie Blair-Witch Project unheimlich finden (mich regte er auf), und Rascheln und Knacken von Holz nachts im Wald mit Terror und Monster in Verbindung bringen. Die sterben dann förmlich auf dem Heimweg durch ein Waldstück, wenn ein Tier aus dem Unterholz schlüpft (war da auch dabei).

    Was ich sagen möchte; Menschen mit Sinne für die Natur sterben anscheinend aus in unseren Breiten. Wir sind wohl die letzten...
     
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  6. Sabbah

    Sabbah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Februar 2009
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    5.327
    Ort:
    Wien
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    inwiefern genau ist es von Vorteil zu wissen wie nasses Gras riecht?
     
  7. AaronsJaw

    AaronsJaw Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. März 2014
    Beiträge:
    382
    Ort:
    CH
    Es geht um die Sinne für die Umwelt. Alle anderen jungen Leute haben es wohl versäumt sich so sehr mit der Natur zu beschäftigen, um mal ins nasse Grass zu liegen und all die Eindrücke aufzunehmen.
    Wenn es schon so anfängt, versäumen sie auch andere Dinge, wie Geräusche in ihrer Umwelt zu interpretieren. Man entwickelt schlicht kein Gefühl für die Natur; Manche haben schlicht keine Ahnung mehr.
     
  8. Palo

    Palo Guest

    Er macht halt gerne auf großen wilden Wolf.
     
  9. Palo

    Palo Guest

    Ich bin kein Freund von Zecken, Bienenstichen und Co. Drum latsch ich weder barfuß durch Gras, noch leg ich mich in selbiges rein, weder trocken gechweige denn wenn es nass ist. Für derartigen Killefitz muss man wahrscheinlich wirklich ein realitätsfremder Städter sein. :D

    Hier werden derzeit die Felder, Äcker und Wiesen gedünkt. Wer also mal ein wenig Natur, gerne auch barfuß erleben möchte...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. März 2015
  10. sage

    sage Guest

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    Na ja...notfalls trete ich auf´m Land lieber in nen Kuhfladen als in der Stadt in Glasscherben...Schweinestall ist zwar geruchsmäßig etwas gewöhnungsbedürftig...aber mir immer noch lieber als Autoabgase...


    Sage
     
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