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verbrannte planeten

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von safari, 9. Mai 2004.

  1. safari

    safari Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2004
    Beiträge:
    1.591
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    In meinem horoskop stehen sonne und venus 6 grad aus einander, sowie venus zum merkur 4 grad. weiß jemand was das im einzelnen bedeutet?
    der merkur ist allerdings rückläufig.
    bei meinem freund überschneidet die sonne den merkur und den mond (auch noch im 1. haus im widder unterm ac).
    sind diese planeten verbrannt und wenn ja, was heißt das? danke schon mal im voraus, wäre nett wen mir jemand helfen könnte!
    gruß, safari
     
  2. Juppi

    Juppi Guest


    So eine Konstellation muß im Zusammenhang als Konjunktion gedeutet werden.
    Von verbrannt spricht man meines Wissens nur von Merkur, ( 1° und weniger ) und das bedeutet , ein sehr subjektives Denken. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

    aL.......................................Juppi :wut1:
     
  3. biggi123

    biggi123 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2003
    Beiträge:
    36
    Ort:
    Westerwald
    Hallo Ihr beiden,

    ja, verbrannt ist der Merkur, wenn er weniger als 1° zur Sonne steht, also die Kraft des Merkurs von der Sonne „überstrahlt“ wird und seine Wirkung nicht ausbreiten kann.

    Venus und Sonne sind nie weiter als 48° voneinander entfernt. Eine Konjunktion von 5 – 10° gilt als günstiger als eine von weniger als 5°, da die Venuskräfte sich bei einer Konjunktion mit weiterem Orbis besser entfalten können und nicht von der Sonnenkraft einfach überstrahlt werden, „verbrannt“ werden.

    Bei der Konjunktion zwischen Venus und Sonne drückt sich das natürliche Liebesempfinden stärker aus. Ein liebenswürdiger Mensch ergänzt ein natürliches Bestreben, Harmonie und Einklang zu erzielen.

    Gruß
    Biggi
     
  4. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2003
    Beiträge:
    4.583
    Ort:
    WestfALIA
    sind es meines Wissens, wenn Merkur "verbrannt" ist.
    Der Grund: merkur ist dem "Element" QUECKSILBER zuzurechnen, und ist somit wie ein Termostat vom Einfluss der Sonne überschattet, und kann eigene Qualität entwickeln, sondern verstärkt den Sonneneinfluss, der dadurch mehr an Kraft bekommt. Merkur ist niemals mehr als 30ig Grad von der Sonne entfernt.

    Eine andere "Verbrennung" kenne ich nicht. Nur: Wenn ein Planet zu nahe an einem anderen steht, dann spricht man von einer Konjunktion, die entweder GUT, oder nicht so gut gewertet werden kann,- kommt ganz auf die Planeten, ihrem Haus-stand und ihrer Beeinflussung an.
    Aber: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

    Alles LIEBE
    ALIA
     
  5. tomtom

    tomtom Mitglied

    Registriert seit:
    25. November 2005
    Beiträge:
    57
    Ort:
    A krems an der donau
    laut traditioneller astrologie kann jeder andere planet auch verbrannt sein.
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.742
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    shalom,

    die Verbrennung der planeten ist ein ausdruck der klassische/traditionelle astrologe. jeder planet kann verbrannt sein wenn er weniger als 8,5° von der sonne in beide richtungen entfernt und im selben zeichen ist. Das ist ein ernste verletzung des Planeten. (nach william lilly ist es auch zu beachten, ob die sonne auf dem planeten zueilt, oder sich von der planeten wegbewegt. in diesem fall ist immer die sonne massgebend.)
    (es gibt auch ein spezialfall, casimi: im herzen der sonne genannt. wenn der planet bis zu 17' bogenminuten von der sonne entfernt ist, ist der planet gestärkt. die casimi ist die bestmögliche stellung eiens planeten, die verbrennung ist ziemlich die schlimmste.) alle andere definitionen haben mit der klassische astrologie nichts zu tun. worüber wollen wir reden?

    shimon1938
     
  7. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
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    Hi

    traditionell wird die Sonne als BÖSER Stern gesehen.

    Die Sonne ist übrigens von den klassischen Qualitäten her warm-trocken, das Leben wird übrigens mit feucht-warm in Verbindung gebracht, als lebensfördernde Qualitäten zumindest (Jupiter ist feucht-warmer Qualität). Also ist sogar die Sonne aus Sicht dieser Qualitäten nicht ganz für das Leben förderlich, Jupiter dagegen schon. Deshalb ist der gute Jupiter auch Wohltäter.

    Aber diese Eigenschaft, dass die Strahlen der Sonne verbrennen, gilt meines Wissen nach (als Verbrennung ) nur bezogen auf Planeten, die der Sonne in Konjunktion zu nahe sind.

    Alle anderen Schädigungen innerhalb von Konjunktionen resultieren - gemäß der klassischen Lehre - aus den Qualitäten der Planeten (zB Saturn und Sonne schädigen sich gegenseitig; Mond und Saturn ebenso gegenseitig - weil die Qualitäten völlig gegensätzlich sind; Mond wird aber nur einseitig von Mars geschädigt und es gibt vieles weitere).

    Mond hat die Qualität kalt-feucht, und Saturn kalt-trocken.
    Mars hat die Qualität warm-trocken, daher sind Mars und Sonne auch natürlicherweise Freunde. Doch wenn die beiden in Konjunktion zusammen kommen, sieht das wieder anders aus. Denn dann handelt es sich um die typische Verbrennung.

    Zum einen sind es natürlich Zuordnungen, die von den alten Astrologen (al Biruni) getroffen sind, und zum anderen gibt es stets mehrere Betrachtungsebenen. Und wenn man die Verbrennung betrachtet, ist das ein Sonderfall, wenn man die Aspekte betrachtet, ist es eine grundsätzlichere Ebene. Man kann also von einer gewissen Ebene aus betrachtet bei einer Mars/Sonne Konjunktion dieser noch was positiveres abgewinnen, als wie einer Saturn/Sonne Konjunktion. Die Verbrennung bleibt in beiden Fällen bestehen.

    Die Urqualitäten helfen beim Verständnis von sonstigen Feindschaften und auch Freundschaften unter den Planeten, - aber es ist nicht immer ganz klar, warum Mond und Saturn sich gegenseitig schädigen, da sie doch immerhin das "Kalte" als Qualität gemeinsam haben, und so taucht diese Feindschaft bei einer eigenen Tabelle von gil Brand nicht mehr auf. Letztlich sind es wohl auch Erfahrungswerte aber auch Sichtweisen und darunter fallende Betonungen. Deshalb ist es kein Widerspruch, dass wir als moderne Astrologen der Sonne eigentlich als Lebenskern eine so wichtige Rolle beimessen, während die Alten (und manche Inder noch heute) die Sonne technisch gesehen als schädigend bewerten (immer in Bezug zu anderen Planeten).

    Aufgrund der heutigen Erfahrung lässt sich aber schon regelmässig feststellen, dass jede Konjunktion mit der Sonne zumindest einen ganz enormen Charakter annimmt , und auch die Sonne teilweise beeinflusst (geschädigt) wird, meist wenn ein langsamerer Planet mit der Sonne in Konjunktion steht. Die klassischen Astrologen bezogen freilich die Wertung Verbrennung vordergründig auf die Natur des Planeten, und da wird es dann offensichtlich, wie ein Planet mit den Strahlen des Fixsternes genannt Sonne überstrahlt wird.

    Bei einem Planeten, der aber im Zeichen stark steht, in Domizil oder Erhöhung, oder wenn die Sonne in Domizil oder Erhöhung steht, ist diese Verbrennung aber nicht mehr so stark, weil der Planet Unterstüzung erhält oder die Sonne solche angenehme Würde hat, dass ihre Beeinflussung auch etwas günstiger wird.

    Der Orbis für die Verbrennung wird aber unterschiedlich angegeben. Meist zwischen 7° (Venus/Merkur) und 6° für alle anderen Planeten, obwohl Ibn Ezra auch 10° speziell für den Mars angibt.

    Innerhalb von 17` (Bogenminuten) befindet sich ein Planet im HERZEN der Sonne, und ist überragend gut und schicklich gestellt. Das nennt man dann Casimi.
    Ist wohl wie das Auge des Wirbelsturmes. :)

    LG
    Stefan
     
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