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spätes Erwachen vs. frühes Erwachen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Kayamea, 14. Juli 2011.

  1. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
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    Hallo alle, :)

    es gibt ja die Aussage "besser spät als nie", aber es gibt eben auch das frühe Erwachen. Ich bin mit 12 Jahren, bei meinem ersten Jupiter-Return erwacht, damals war mir das Leben glasklar, rein, logisch und ich wusste über die kosmischen Zusammenhänge bescheid - das ist Fakt, alles trat ein wie schon mal erlebt - also irgendwie rückwirkend. Heute bin ich nach einem "langen Leben dazwischen :D " auf dem selben Stand (wieder) angelangt wie damals. Im Grunde gibt es nichts Neues, das Leben ist das Leben, ist das Leben.... Egal, ob wir früh oder spät erwachen. Was mich aber dabei beschäftigt ist, warum müssen wir über die Erkenntnisse unserer Kindheit, die Urinstinkte hinweg leben, um am Ende doch wieder rauszukommen, wo wir schon waren, sofern wir als Kinder aufmerksam waren und die Chance hatten, in uns zu gehen? Läuft vielleicht alles doch rückwärts und wir deuten die Transite gänzlich falsch (herum). War der Start das Ende und ist das Jetzt erst Morgen? ;)

    Wann seid ihr erwacht - oder schlaft ihr noch oder seid ihr grade wieder eingeschlafen oder weckt Euch grade jemand, obwohl ihr noch schlafen wollt?

    Viel Spass beim reinfühlen oder reingrübeln - jede(r) wie und wenn er mag. :)

    Grüsse
     
  2. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.060
    Hallo Martina,:)

    bei mir kam das "Erwachen" spät, als Neptun in mein 9.Haus lief und ich reib mir immer noch schlaftrunken die Augen.:D
    Zu dieser Zeit stiegen spirituelle Fragen hoch und ein tiefes Bedürfnis mein Weltbild für mich stimmig zu bekommen.

    Die ständigen Wiederholungen, die ja auch durch den Horoskopkreis vorgegeben sind, mit den immer wiederkehrenden Transiten, sind wohl nötig um zu einem bestimmten Thema verschiedene Erlebensmöglichkeiten zu haben. Solange bis wirs kapiert haben oder bis wir endlich in der Lage sind, die Identifikation mit einem bestimmten Thema zu lösen.

    Meine Schwiegereltern sind z.b. beide bis ihrem Tod nicht erwacht. Es gab keine Spiritualität in ihrem Leben. Ich glaube, es ist ein kosmisches Jupiter- und Neptungeschenk, wenn es einem möglich wird, sich auch in die Welt des Grenzenlosen und Unfassbaren zu begeben.

    lg
    Gabi
     
  3. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
    Hallo Gabi, :)

    danke für Dein Feedback, mit meinem verquinquunxten (oder so ähnlich) Merkur ist es manchmal nicht leicht für mich, zu sagen, was ich meine. Aber Du hast es verstanden. :D

    Sowas meine ich. Du sagst aber, du seist immer noch schlaftrunken - was meinst Du könnte das bedeuten? Oder kannst Du Dir vorstellen, dass nach dieser Dämmerphase doch die Erkenntnis stehen könnte, dass das Erwachen sowas wie eine Wiedergeburt der ursprünglich reinen Seele ist?

    Ich meine, unser angepasstes Leben steckt uns ja in Rollen, wir verlassen irgendwann in jungen Jahren den reinen Seelenweg und gliedern uns in die Strukturen unserer Kultur, unserer Gesellschaft ein. Aber der innere Reichtum verschwindet deswegen ja nicht, er wird nur zugedeckelt. In Indien wurde ja neulich auch erst wieder ein Milliardenschatz gehoben. Er war immer da, aber wir haben ihn übersehen....

    So ist Erwachen doch ein Erwachen innerhalb des eigenen Lebens, ein Rückbesinnen auf das, was wir bei der Geburt mitgebracht haben. Das würde das Graben im Hinblick auf die Langsamläufer hinfällig machen. Nichts ist wirklich weit weg von uns, alles ist genau hier. Von daher sind die fernen Planeten nicht ferner als die Nahen. Und die Zeit heute nicht näher als die Zeit gestern.

    Ja, schon, nur sehe ich es so, dass diese Wiederholungen zeitgleich ablaufen. Aber das können wir uns mit unserem Zeitverständnis a là Uhr nicht vorstellen. Wir haben irgendwann eine Erkenntnis, ein Ergebnis, aber ich meine, das war schon immer da, wir haben nur geschlafen und wenn wir erwachen stehen wir jedesmal auf's Neue wieder mitten im Saft unserer Seele. D.h. wir vernachlässigen das gute Stück "Seele" in dem wir immer wieder aus der Zeit auszubrechen meinen, die es aber gar nicht gibt.

    Naja, es ist aber zuweilen auch ein angstmachendes Geschenk, weil man dem ja nicht ausweichen kann und gerade das Ausweichenwollen wäre ja wieder Neptuns Taktik....

    Liebe Grüße
     
  4. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
    Die Erfahrung habe ich auch vor Kurzem gemacht. Durch die die Verwirrung was man noch glauben kann und was nicht, die mir Neptun in 9 bescherrte, habe ich mich wieder auf dieses innere Gefühl und Vertrauen zurückbesinnt das ich kannte als ich noch zu klein war um mich mit verschiedenen Glaubenskonstrukten, Anschauungen etc auseinander zu setzen.
    Meine Eltern interessierten sich nicht für Religion und ich hatte mein inneres Wissen und Bewusstsein.
    Und das ist das wertvollste was es gibt.

    Mir macht es weniger Angst. Im Gegenteil, eher das Leben macht mir dann und wann Angst, wo ich mir wünsche dann lieber tot zu sein, oder sagen wir "drüben" zu sein, weil ich dann weiss, dass ich dort in vollkommener Sicherheit wäre und meine Ruhe hätte :D (Chiron in 12, Jupiter in 8)

    Letztens war ich an diesem Punkt und ich habe die Augen geschlossen und alles losgelassen, alle Gedanken dieser Welt, und ich stellte mir vor ich wäre schon da, oder dass ich auf jeden Fall dort hin komme, fiel die ganze Schwere mehr und mehr von mir ab und es durchströmte mich Glück und Leichtigkeit und reines Sein, unbeschreiblich schön.

    Habe das dann ein bisschen in Worte beschrieben, damit ich mich später daran erinnern kann:

    Ich wünschte ich wäre frei
    Ich wünschte mein Herz wäre leicht
    Ich wünschte mein Herz wäre sicher
    wie gern würde ich bei Dir sein
    Und ich lasse alle Gedanken
    wie Steine zu Boden fallen
    Und ich lasse alle Zweifel
    wie Berge hinter mir
    Und ich gebe mich hin
    damit du zu mir findest
    Ich lasse los
    ich lasse los
    und mir wird warm
    und Schutz ist da
    und wenn Du es tust
    und ich lasse es zu
    bringst Du den Himmel in mein Herz
    Wellen von Frieden
    die nirgendwo zu finden
    Wellen der Gnade
    die mich regenerieren
    mir die Kraft geben
    auf diesem endlichen Weg
    Bis ich nach Hause komme.

    :)


    Lg
     
  5. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
    Hallo Smaragdengel, :)

    wunderschön, danke. :umarmen:

    :)

    Ja, das stimmt - in Wahrheit ist es die Angst vor dem oder überhaupt zu leben obwohl man ja gerade das in solchen Momenten viel mehr und intensiver tut als alle anderen zusammen, die da im Alltag rumwuseln. Genau, dieses "Drübensein" - heißt bei mir dann "Heimkommen", meint aber das selbe.

    Ein Weg der Meditation - in solchen Momenten der inneren Einkehr ist man "drüben" oder eben "zu Hause". :banane:

    Liebe Grüße
     
  6. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
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    Dankeschön :umarmen:
     
  7. Syndra

    Syndra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    2.263
    Ich kann nicht behaupten, dass mir als Kind das Leben "glasklar" erschienen ist, ich befreie mich heute noch ununterbrochen von tiefsitzenden, nicht zu mir passenden Überzeugungen. Meine Gefühle (mein Mond) scheint mir dabei die größte Herausforderung zu sein. Mein Mond bildet Aspekte mit all meinen persönlichen Planeten und ganz ehrlich, meine Gefühle nicht sofort in Handlung umzusetzen, fällt mir mit meinem WidderAC sehr, sehr schwer. Denn die Angst, mit der ich mein gefühlsgesteuertes Handeln in der Kindheit blockiert habe, ist nicht mehr stark genug und die merkurische Einsicht, dass meine Gefühle Produkte meine Überzeugungen sind und deswegen zwar anerkannt und respektiert werden müssen, aber nicht ausschlaggebend für meine Handlungen sein dürfen, ist noch nicht stark genug, um mich zuverlässig zu bändigen. Ich weiß, Gefühle sind das mächtigste menschliche "Werkzeug", immer vorausgesetzt, man beherrscht seine Gedanken/Gefühle und wird nicht von ihnen beherrscht, aber diese Aufgabe ist eine Herausforderung und damit kämpfe ich zur Zeit.

    Vielleicht ist das Leben eine ewige Kreisbewegung, aber ich denke, eher in Form einer Spirale, man kommt immer wieder zum "Ausgangspunkt", aber auf einer anderen Ebene?
     
  8. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
    Glasklar war mir das Leben auch nicht in der Kindheit, eher geheimnissvoll oder suspekt...

    Lg
     
  9. xxMilleniaxx

    xxMilleniaxx Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2009
    Beiträge:
    618
    Ort:
    Österreich
    Es ist ihnen deshalb aber nicht schlecht ergangen im Leben, oder?
     
  10. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.060
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    ....nein, überhaupt nicht. Sie lebten immer in einem fest umrissenen, konkrten Jetzt und haben anscheinend nichts vermisst. (Steinbock und Jungfrau). Ich weiss ja auch nicht, wie ihre innere Welt wirklich aussah, da wollten sie auch nicht drüber sprechen, haben immer gleich abgewunken, wenn das Thema mal aufkam.
    Leider habe ich ihre genauen Daten nicht.

    lg
    Gabi
     

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