Schleichwerbung in Frauenzeitschriften

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Colombi, 6. Dezember 2016.

  1. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

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    Schleichwerbung in Frauenzeitschriften

    "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie nicht Ihre Frauenzeitschrift!"

    Mehr dazu: http://www.spiegel.de/gesundheit/di...as-ist-dran-an-den-versprechen-a-1120185.html
     
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  2. Loop

    Loop Faith of the Heart Mitarbeiter

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    Das finde ich nicht ok, sowas. Da sollten keine Produkte empfohlen werden, sondern bei Beschwerden der Gang zum Arzt, oder wenigstens sich in der Apotheke beraten zu lassen. Ich hab zum Glück schon ein paar mal erlebt, wie Apothekerinnen dringend einen Arztbesuch empfohlen haben oder sogar ein rezeptfreies Mittel gar nicht hergegeben haben.

    Es sind halt viele Menschen so, daß sie erst mal alleine probieren wollen, gesund zu werden, das ist normal, oder daß sie kein Vertrauen zu Ärzten haben, auch, weil es Leute gibt, die Ärzte generell gern schlecht machen, gibt da leider so einige, auch hier im Forum, und sogar ähnliche Empfehlungen gibt es:

    Das ist für Pharmaunternehmen natürlich eine gute Einnahmequelle und sie wird auch ausgenutzt. Da sollte der Gesetzgeber dringend einen Riegel vorschieben.
     
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  3. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

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    12.861
    Schleichwerbung für Medikamente
    Krankes Geschäftsmodell


    Mehr dazu: http://www.spiegel.de/gesundheit/di...mente-krankes-geschaeftsmodell-a-1122955.html
     
  4. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    die Apotheken-Umschau ist auch so ein Anzeigenblatt.
    das Heft gibt es kostenlos in der Apotheke, und es macht einen auf ganz seriös.
    dabei besteht der Großteil des Inhalts aus Werbung, die aber wie Information
    aufgemacht ist, als handele es sich um wertvolle Gesundheitstips.
     
  5. KassandrasRuf

    KassandrasRuf Sehr aktives Mitglied

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    Die Apotheken-Umschau schaltet keine Medikamenten-Werbung, nichtmal für Aspirin...

    http://www.zeit.de/2010/01/Apotheken-Umschau/seite-2
    "Und dabei wäre den Kollegen von der Kaufpresse eigentlich insgeheim nichts lieber, als wenn sie die AU einmal bei einem richtigen Patzer erwischten. Bei einer Pharmaprodukt-Nennung zum Beispiel. Die AU nennt nur Wirkstoffe, die in Medikamenten vorkommen, selbst Medikamentenklassikernamen wie »Aspirin« sucht man in den Texten vergeblich. Zwar will die AU eine Werbeplattform für die Apotheken darstellen – aber nicht für die sie beliefernden Pharmaunternehmen."
    und weiter
    "Die völlige Autarkie von pharmazeutischen Unternehmen soll eine unique selling proposition (USP) der Apotheken Umschau sein."
    (Hervorhebungen von mir)

    Wobei sie nicht davor zurückschreckt Homöopathie und ähnliche "Methoden" zu bewerben.
    Aber eben Methoden (und natürlich Apotheken) und keine Pharmaprodukte.
     
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    Wer liest denn Frauenzeitschriften?
     
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  7. KassandrasRuf

    KassandrasRuf Sehr aktives Mitglied

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    2.329
    Männer in Wartezimmern :rolleyes:
     
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  8. Cornetto

    Cornetto Neues Mitglied

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    Kommerz ist heutzutage alles
     
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  9. KassandrasRuf

    KassandrasRuf Sehr aktives Mitglied

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    Interessant ist die Auswertung von Spiegel
    http://www.spiegel.de/gesundheit/di...hat-spiegel-online-ausgewertet-a-1124003.html
    Es werden vor allem pflanzliche Präparate bzw. Nahrungsergänzungsmittel und Homöopathika "beworben".
    Mittel ohne Evidenzen, v.a. für die in den Texten behaupteten Wirkungen....
    Die profitierenden Pharmaunternehmen sind dabei u.a. Heel, Schwabe, Deutsche Homöopathie Union, Boehringer Ingelheim mit den rezeptfreien Produkten (z.B. Antistax), Dr. Loges ....
     
  10. Loop

    Loop Faith of the Heart Mitarbeiter

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    Das ist die Angst vor dem Arztbesuch, die Männer lesen die Frauenzeitschriften, weil die noch beängstigender sind, so daß der Arzt dann gar nicht mehr so schlimm erscheint. :p
     

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