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Schattenarbeit

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Nica1, 9. Januar 2015.

  1. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
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    Ort:
    Wald und Wiese
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    Morgen an Alle!

    Kennt von Euch jemand zufällig das Buch "Den Dämonen Nahrung geben"? Ich beschäftige mich seit kurzem mit "Schattenarbeit" und hätte da ein paar Fragen; falls sich hier jemand mit dem Thema auch beschäftigt, was ich stark annehme und Erfahrung hat, würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns austauschen könnten. Im besonderen geht es mir darum, dass ich Schwierigkeiten mit der Personifizierung bzw. Gestaltannehmung habe; kurz gesagt: ich seh nix!
    Also........... dann freu ich mich mal auf Eure Antworten....
    und, falls das Thema hier nicht so ganz reinpasst; bitte verschieben, Danke
     
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  2. hnoss

    hnoss Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Berlin
    Hallo :)

    Das Buch kenn ich nicht, das Thema schon.

    Ich kann nicht klar erfassen, worum es Dir nun genau geht, magst Du ein paar Worte mehr dazu verlieren?
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ich kenne das Buch und auch die Meditation darin, und praktiziere das selbst immer mal wieder. Ich bin nicht sicher, ob ich verstehe, was du meinst. Aber was ich üblicherweise tue, ist mich erstmal auf das "Problem" oder das "Thema" zu fokussieren, mich also sozusagen einzustimmen und einzufühlen. Dann lockere ich den Geist und schaue, ob spontan irgendein inneres Bild erscheint, was Ausdruck des Themas sein könnte. Oft irgendeine Form von Gestalt, aber manchmal auch eine Blume, ein Gegenstand oder einfach ein geometrisches Muster. Nehmen wir an, du rauchst und möchtest damit aufhören. Wenn du nun dich auf das Thema Rauchen ausrichtest, dann erscheint vielleicht das Bild einer rauchenden Frau. Oder aber das Bild eines unglücklichen Kindes. Oder ein verlassenes Haus. Was auch immer, dein Geist erschafft das Bild letztlich selbst als Ausdruck einer für ihn relevanten Angelegenheit. Wichtig ist hier nicht, dass du die "korrekte" Form findest, sondern es geht darum, dass du deinen Geist auch auf eine visuelle Form ausrichten kannst. Im Vajrayana-Buddhismus spielt Visualisation eine sehr wichtige Rolle, und diese Meditation ist eben verwandt mit existierenden anderen Techniken.
     
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  4. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

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    Wald und Wiese
    Ja, gern!
    Es geht darum, den (jeweiligen, den, den mit dem man sich derzeit beschäftigen möchte) "inneren Dämon" aufzuspüren, und zwar im Zuge einer Mediatation ihn zu personalisieren, also zunächst zB Farben wahrzunehmen und diese dann in ein Gefühl umzuwandeln, wodurch der Dämon Gestalt annimmt und "sichtbar wird, ... und genau das ist für mich das Problem, ich kann ihn (oder das Gefühl) zwar lokalisieren; seh aber weder Farben noch sonst was. Weißt Du jetzt besser, was ich meine?
    LG Nica
     
  5. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
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    Wald und Wiese
    @fckw
    Danke, Du weiß worums geht; in meinem Beitrag oben beschreibe ich meine Schwierigkeiten dabei. .. Viell. hast Du einen Rat für mich, wär super!
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
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    Mach dir nicht zuviele Gedanken darüber, was du nun genau sehen solltest. Es ist keineswegs so, dass diese "inneren Dämonen" eine feste äussere Form haben, die immer gleich wäre, beispielsweise immer "alter Mann mit grünem Gewand" oder sowas. Diese inneren Dämonen haben letztlich keine Form oder Gestalt, und das Bild ist nur eine Art Übersetzung, welches dein Geist besser greifen und fassen kann. So wie die Buchstabensammlung "Apfel" nicht identisch ist mit einem realen Apfel, ihn aber referenzieren, so ist das innere Bild nur eine Referenz auf einen innerpsychischen Prozess. Es ist nicht identisch mit ihm, aber dein Geist kann viel besser mit einem visuellen Bild umgehen, als mit "innerpsychischer Prozess". Geh das Thema mit Lockerheit an, erfahrungsgemäss kann man so gut wie nichts falsch machen hier. Sollte sich wirklich gar kein Bild einstellen, dann erschaff dir einfach eins. Wenn du gut zeichen kannst, dann zeichne es auf ein Blatt Papier, danach versuch's dir innerlich vorzustellen. Oder wenn du das nicht magst, dann such dir im Internet nach irgendeinem Bild, das für dich einigermassen (wenn auch nicht perfekt) diesen inneren Dämonen verkörpert, druck es aus und arbeite damit. Und wenn das immer noch nicht geht, dann stell dir den Dämon einfach als eine schwarze Rauchkugel vor, die vor dir im Raum schwebt. Sobald sie gereinigt ist, wird sie licht-golden.

    Das Bild ist nur eine Krücke, nur eine Hilfestellung und nicht das Wesentliche an der Übung. Viel wichtiger ist es, das - eigentlich immer berechtigte! - Anliegen herauszufinden, welches der Dämon hat. Der Dämon kann zu deinem stärksten Verbündeten werden, aber oft ist er eben zu Beginn so ausgelaugt und ausgehungert, dass du ihm erstmal ganz viel mitfühlende Beachtung entgegenbringen musst. Das ist die Nahrung, die er braucht. Es ist diese innere Haltung von Offenheit und Freundlichkeit, diese Einladung an den Schatten, die ganz viel bewirkt. Geh in einen Dialog mit dem Dämonen, sprich mit ihm, als wäre er eine Person, die vor dir im Raum sitzt. Am Anfang ist das vielleicht seltsam. Oder du weisst nicht, wie und ob das nun genau funktioniert. Das macht nichts, alleine schon die Tatsache, dass du dem Schatten plötzlich all diese freundliche Aufmerksamkeit gegenüberbringst, ist äusserst hilfreich. Wie gesagt, du kannst da eigentlich fast nichts falsch machen.
     
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  7. TomGarden

    TomGarden Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2015
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Göfis
    Ich kenne das Buch nicht und hab auch noch nie was von Schattenarbeit gehört. Das ganze hört sich nach Selbsterkennung an?
     
  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.542
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Liebe Nica,

    den Begriff vom Schatten kenne ich aus der Traumanalyse. Er stellt das andere Ich dar, also Wesenszüge, die man lieber verdrängt - an sich selbst vermisst oder nicht verstehen kann. In den Träumen werden diese Schatten deshalb häufig durch unterschiedliche Personen dargestellt.

    Ich kenne die Kraft der Visionen und wäre deshalb mit einer solchen Suche nach Dämonen sehr vorsichtig, denn damit kann auch ein neuer Dämon in uns geboren werden. Etwas, das man leichter in der Seele verankern – als es wieder loswerden kann.

    Du solltest dir auch darüber klarwerden, dass sich mit solchen Bildern die eigenen Wesenszüge verändern. Wer in seinen Visionen Dämonen erzeugt, wird in dieser Welt auch leben müssen.

    Wie wäre es denn, wenn Du mit den guten Schattenseiten beginnen würdest – denn damit verlieren auch die dunklen ihre Kraft. Das Böse in uns können wir nur durch Gutes denken, Gutes reden und Gutes tun überwinden.


    Merlin​
     
  9. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Die angesprochene Meditationstechnik ist detailliert in Tsültrim Alliones Buch "Den Dämonen Nahrung geben" beschrieben. Hier beispielsweise eine kurze Beschreibung der Meditation. Ich wende diese Technik selbst regelmässig an, und finde sie immer wieder verblüffend effektiv. Es geht über reine Erkenntnis seiner selbst hinaus, insofern als es gezielt eine Integration des Erkannten anstrebt. Die Technik basiert letztlich auf einer viel älteren Meditationstechnik, die im Vajrayana ("tib. Buddhismus") verbreitet ist und oft Chöd genannt wird. Tsültrim Allione hat eine etwas zeitgemässere, mehr auf den westlichen Geist ausgerichtete Version gemacht, aber der Kern ist immer noch derselbe. Dabei bietet man sich selbst "den Dämonen" als Nahrung an. "Schattenarbeit" ist ein westlicher Term aus der Psychoanalyse und trifft den Sachverhalt einigermassen gut, auch wenn beide Systeme sonst nicht unbedingt deckungsgleich sind.
     
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  10. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
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    (Zuerst einmal ein kurzes Dankeschön, ich lese deine Beiträge immer wieder gerne.)

    Ich möchte nur auf den letzten Satz näher eingehen. Du schreibst:
    [qutoe="DruideMerlin"]Das Böse in uns können wir nur durch Gutes denken, Gutes reden und Gutes tun überwinden.[/quote]
    Das ist eine sehr, sehr interessante Aussage. Ich möchte das kurz kommentieren, dazu muss ich ein wenig ausholen. Einiges, was ich heir erzähle, ist vereinfacht dargestellt, ich habe hier keinen wissenschaftlichen Anspruch.

    Es gibt nicht einfach den Buddhismus, sondern es gibt mindestens drei verschiedene Buddhismen: die alten Schulen (davon hat nur die Therevada-Schule überlebt), sowie die beiden neueren Schulen des Mahayana, wovon wiederum der tibetische Buddhismus (Vajrayana) die jüngste ist. So wie die protestantische Kirche aus der katholischen hervorgegangen ist, und es wichtige Unterschiede gibt, so ist auch der Mahayana aus den alten Schulen hervorgegangen, und daraus wiederum der Vajrayana.

    Alle Schulen haben sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie man nachhaltig den Geist trainieren kann, damit er weniger leidvolle Geisteszustände hervorbringt. Die alten buddhistischen Schulen glaubten, dass ein untrainierter und somit unerleuchteter Geist sozusagen recht zufällig (gemäss den karmischen Ablagerungen) positive, neutrale und negative Geisteszustände hervorbringt. Er reagiert einfach immer spontan auf äussere Erlebnisse. Eine zentrale Idee des meditativen Trainings im Therevada ist, dass negative Geisteszustände gezielt durch positive ersetzt werden. Wenn ich beispielsweise Gier verspüre, dann trainiere ich gezielt das Gegenteil von Gier, also Grosszügigkeit. Wenn ich Wut empfinde, dann trainiere ich gezielt das Gegenteil von Wut, also Gelassenheit. Auf dieser Basis funktionieren die Meditationen über die vier "himmlischen Verweilszustände" (Brahma Viharas): metta (liebevolle Güte), karuna (Mitgefühl), muditta (Mitfreude) und upekkha (Gleichmut). Nach und nach beginnt mein Geist, weniger häufig negative und dafür öfters positive Geisteszustände zu produzieren. Das kann jeder nachvollziehen, der diese Schulung durchläuft. Man glaubte damals mehr oder weniger, dass die Menschen initial in einem unerleuchteten Zustand sind, und dann durch eine Schulung nach und nach, Schritt um Schritt in einen erleuchteten Zustand übergehen, bis vollständige Erleuchtung erlangt ist.

    Vor tausenden von Jahren, als aus den älteren Schulen die jüngeren Schulen des Mahayana hervorgingen, gab es verschiedene philosophische Erklärungen, wie dieser Prozess im Geist genau abläuft bzw. warum der Geist eigentlich überhaupt negative Geisteszustände und -Momente hervorbringt. Entsprechend dieser Grundansichten war auch das meditative Training ausgerichtet. Der im Therevada vorgegebene Schulungsweg galt als lange und mühsam. Von den Vertretern der jüngeren Schulen wurde behauptet, dass Erleuchtung durch ein solches Training zwar erreicht werden konnte, dass man dafür aber viele Leben brauchen würde. Quasi als Kritik daran, wurde ein neues Modell des Geistes entwickelt. Nach diesem neuen Modell besitzt jedes fühlende Lebewesen schon von Anfang an erleuchtete Buddha-Natur, aber diese ist zu Beginn verschleiert. So wie Wolken die Sonne zeitweilig verdunkeln können, sie aber nicht grundsätzlich zerstören können, so glaubte man würden eben aus Karma geborene negative Geisteszustände die Buddha-Natur zeitweilig verschleiern, aber nicht grundsätzlich kaputt machen können. Die negativen Geisteszustände haben somit selbst keine metaphysisch reale Grundlage, sie sind nur temporäre Verschleierungen basierend auf einer täuschenden Sichtweise auf die Realität, wie sie tatsächlich ist.

    Für einen Meditierenden bedeutet das eine enorme Erleichterung, weil er jetzt sich selbst zugestehen kann: Ich habe/bin in meinem Wesenskern Buddha-Natur - selbst dann, wenn temporär alles in Negativität versinkt. Das, wogegen ich ankämpfe, liegt sozusagen nicht im Kern meines Wesens, sondern nur an der Peripherie. Es wurde noch stärker als vorher darauf verwiesen, dass die wesentlichen Merkmale des Geistes nicht nur die drei Daseinsmerkmale seien (Nicht-Selbst, Vergänglichkeit und Leidhaftigkeit/"Unzufriedenstellendheit"), sondern v.a. Leerheit und Mitgefühl. Mitgefühl und damit stellvertretend letztlich alle vier Brahma Viharas wurden als spontaner Ausdruck von Buddha-Natur verstanden. Also nicht ausschliesslich als etwas, was erst durch lange Schulung erreicht werden musste, sondern quasi die Grundfähigkeit oder der Wesenskern jedes fühlenden Wesens. Wesentlich war für den Mahayana jetzt das Beseitigen der falschen Sichtweise. Würde diese erst einmal beseitigt, dann würde entsprechend die Buddha-Natur ganz von alleine die positiven Geisteszustände zum Vorschein bringen. So wie die Sonne spontan von sich selbst aus scheint, wenn erst einmal die dunkeln Wolken weggehen. Man braucht nicht die Sonne zum Scheinen zu bewegen, sie scheint von sich aus, ganz natürlich.

    Im Vajrayana wurde diese Sichtweise dann noch einmal etwas modifiziert. Es wurde kritisiert, dass das Beseitigen der täuschenden Sichtweise noch immer relativ lange dauern konnte. Zwar glaubte man, dass auf die Weise des Mahayana das Geistestraining bedeutend schneller vonstatten gehen würde, aber noch immer mehrere Leben in Anspruch nehmen würde. Auf dieser Basis entstanden dann Trainingssysteme wie Mahamudra und Dzogchen, welche als "pfadlos" angesehen wurden. Die Erleuchtung, welche zuvor noch auf irgendeine Weise gesucht wurde, wird in diesen Systemen (aus der höchsten Sichtweise) als bereits jetzt spontan vollständig vorhanden interpretiert. Es gibt nichts mehr zu tun, nirgendwo, wo man hingehen oder hingelangen könnte. Alles und jedes ist ausnahmslos erleuchtet. Das einzige, was jetzt noch zu tun ist, ist, das anzuerkennen und sich danach auszurichten. Paradoxerweise treten aber bei ausnahmslos allen Meditierenden noch immer viele negative Geisteszustände auf, selbst wenn sie diese Sichtweise einnehmen. Ausserdem war auch im Vajrayana immer implizit klar, dass ein intensives Training nötig ist, auch wenn "es nichts zu tun gibt". Das mag paradox erscheinen, aber es geht hier letztlich um das Zusammenspiel zwischen einem metaphysischen Erklärungsgerüst, welches benutzt wird, und einem meditativen Schulungspfad. Also nicht zwingend um rigorose, logisch widerspruchsfreie Metaphysik wie in der westlichen Philosophie. Es wurde postuliert, dass in jedem einzelnen Geistesmoment ein Same sich auf zweierlei Arten entfaltet: entweder auf unerleuchtete oder auf erleuchtete Weise. Aus einem Geistesmoment kann entweder unerleuchtete Wut oder erleuchtete Gelassenheit werden. Oder unerleuchtete Gier oder erleuchtete Grosszügigkeit. Ein ziemlicher Kontrast also zu den alten buddhistischen Schulen!
    Es wurde auch diskutiert, ob es nicht ausgerechnet das Machen des Unterschieds zwischen beiden Möglichkeiten sein könnte, welches einen unerleuchteten Geist von einem Erleuchteten unterscheiden würde. Aus diesem Grund gilt im Tantrismus in einem absoluten Sinne alles als (jenseits von unrein und) rein. Aus diesem Grunde wird dort rituell gegen sämtliche Vorschriften verstossen. Es wird Fleisch gegessen, Alkohol konsumiert und - zumindest dem Geiste nach - sexuelle Vereinigung zwischen Mann und (einer menstruierenden) Frau vorgenommen.

    Wenn also DruideMerlin hier schreibst, das Böse könne man nur durch das Gute überwinden, dann entspricht das mehr oder weniger der Vorstellung der alten buddhistischen Schule. Die jüngsten buddhistischen Schulen würden das vermutlich anders formulieren, bzw. ein modifiziertes Weltbild postulieren. Und die Chöd-Praxis, auf welcher eben die besagte Meditationstechnik basiert, gehört letztlich diesen jüngsten buddhistischen Schulen an.
     
    Nadida und TomGarden gefällt das.

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