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Religion, Feind der Wissenschaft

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von emporda, 7. Juli 2008.

  1. emporda

    emporda Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2008
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Costa Brava
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    Zwar siegt die Intelligenz am Ende, aber der Bremsklotz von Religion, Dünkel und Dummheit kann das lange verhindern. Für die Religion ist Wissen ganz allgemein der Feind schlechthin, nur Dumme und Einfältige Zeitgenossen eignen sich als willige Mitläufer. Bildung und Wissen reduziert die Zahl der Einfaltspinsel und beschneidet das faule Luxusleben der Glaubensphantasten.

    Für Thales von Milet (640 - 545 v.C.), Anaximander von Milet (611 - 547 v.C.), Anaximenes von Milet (525 v.C.), Anaxagoras von Klazomenae (497 - 428 v.C.) und Leukippos of Abdera (450 - 420 v.C.) war die Erde flach. Aristotoles von Stageira (384 – 322 v.C.) formt das geozentrische Weltbild mit kreisförmigen Planetenbahnen, Apollonius von Perge (262 - 190 v.C.) erklärt die scheinbare Rückläufigkeit des Mars. Claudus Ptolemäus vereint die widersprechend Fakten mit einem retrograden Rechentrick. Auch Aristarchos von Samos (310 – 230 v.C.) bezeichnet das heliozentrische System als antireligiös falsch, für Lucretius (99 – 55 v.C.), Lactanius (245 – 325 n.C.), Cyril von Jerusalem (315 – 368 n.C.), John Chrysostom (344 – 408 n.C.) Bischof Severian von Gabala (um 408 n.C.) ist die Erde flach. Die Universität Tübingen verurteilt Kepplers Heliozentrismus, Johannes Calvin (1509 – 1564 n.C.) beweist mit Psalm 93:1 die flache Erde als Mittelpunkt des Universums, die Lehre des Kopernikus pervertiere jede natürliche Ordnung. Dabei braucht Kopernikus noch 34 Epizykel für die Bahnen von Venus und Merkur, geistig viel zu anspruchsvoll für einen Pfaffen.

    Latein, Hebräisch, Griechisch, ägyptische Keilschrift, Hieratisch, Demotisch, Aramäisch, Akkadisch, Phönizisch und andere kannten weder NULL noch Vorzeichen. Die mehrfache Bedeutung von Zeichen schaffte nur Verwirrung und Fehler. Die Römer nutzen als Bruch nur 1/12 oder ein Mehrfaches davon, deswegen hat das Jahr 12 Monate und Worte wie Dutzend oder Gros sind bekannte Werte. Die zuerst im vorchristlichen Indien benutzte Null wird erst um 750 n.C. ins Zahlensystem eingeführt, die Kalenderreform durch Papst Gregor III 1585 n.C. schafft volle Akzeptanz. Vorzeichen bzw. negative Zahlen werden erst mit dem Rechnen in arabischen Zeichen etwa ab 1200 n.C. bekannt, waren sie doch für kaufmännische Rechnungen mit Lagerbeständen wie die der Fugger unverzichtbar.

    Anders als in Mittelamerika und Indien schafften es die Mittelmeerkulturen nicht die Logik der NULL zu erkennen und umzusetzen. Wissen und Erkenntnis galten wenig, große Geister erzielten keine Breitenwirkung. Vielfach wurden epochale Schriften achtlos in die Ecke gelegt, das wertvolle Pergament gereinigt und mit sinnlosem Religionsgeschwurbel erneut beschrieben. Allein Mythen, Macht durch Verehrung von Götzen und Manipulation von Menschen zählte. Erst die Null und Dezimalstellen ermöglicht Bruchrechnen und Dividieren, Grundlagen der Mathematik und Wissenschaft auf denen alles Andere aufbaut. Mit dem Abakus war Multiplizieren als vielfache Addition zwar machbar, aber zeitraubend und unterblieb folglich. Dividieren ging gar nicht, die Ausführung als kombinierte Multiplikation und Subtraktion überstieg die geistigen Fähigkeiten.

    Beim damaligen Analphabetismus war das Rechnen über 10 reiner Zufall. Man versuche ohne Dezimalsystem nur mit römischen Zahlen LXIV * CXXVII = zu lösen und erkennt die fundamentalen Schwierigkeiten. Eine vorchristliche Beschreibung Jerusalems ergibt durch die Mauerlängen zwischen den Toren eine Fläche von 48 km² anstelle der realen 6 Hektar, selbst für Schreibkundige war das Einmaleins eine kaum überwindbare Schwierigkeit. Ägypten mit fast 60 Millionen Einwohnern hat 50% Analphabetismus und in 10 Jahren 77 Patente angemeldet, weniger als eine deutsche Mittelstandsfirma. Dabei kannten die Ägypter nach dem Rind-Papyrus bereits 1650 v.C. die Zahl pi sowie gerade und ungerade Zahlen, was spätere Religionsspinner nicht darin hinderte pi=3,0 als ewige und absolute Wahrheit ihres Obergötzen zu definieren. Wissen ist Macht, nichts zu wissen macht nichts; sagt der Mullah und zitiert der Gemeinde einen Vers aus dem Koran. 95% der Mullahs in Afghanistan sind Analphabeten. 3000 Jahre Menschheitsgeschichte und Kultur sind spurlos verstrichen.

    Die Geisteswissenschaft als brotlose Kunst programmiert keine Computer, bestimmt mittels Massenspektrometer und Gaschromatograph keine Elemente, datiert keine Artefakten durch Messung radioaktiven Zerfalls, berechet keinen Standort in Satellitennavigation, ja sie reicht nicht einmal aus ein Stück Butter zu wiegen. Zwar erkannte bereits Archimedes den Auftrieb, aber in einer wissensfeindlichen christlichen Kultur des Abendlandes schwammen Schiffe 2000 Jahre lang nur weil sie aus Holz waren. Der Allwissende im Vatikan reduzierte führende Universitäten zu winzigen Predigerschulen, weil die Ärzte im menschlichen Körper partout keine Seele fanden, weil der Mann soviel Rippen hatte wie die Frau und weil die dämlichen Mathematiker/Astronomen nicht mit der flachen Erdenscheiben zurecht kamen.

    Dafür haben geisteswissenschaftliche Schöngeister und Wortdrechsler Hunderte von Kriegen angezettelt, haben 1618-1648 n.C. Europa bis zu 50% entvölkert und endloses Leid und Elend verursacht. Alles nur für leere Ideale, fiktive Idole und der Verdammung von Allem, was nicht willig mit einem freudigen Lied auf den Lippen mitmarschierte um der Gegenseite den Kopf einzuschlagen, zum Wohl und Segen von irgendwas.
     
  2. La Dame

    La Dame Guest

    :D:D:Dist ja alles weiland bekannt...


    Es sind die Schulungsleiter der Menschen...

    wir überwinden die Hindernisse... unser Lohn ist die Bewußtwerdung.

    Allerdings könnte die Schulung der Menschen ökonomischer und lustvoller geschehen.



    Was schlägst Du als Ersatz der Priesterkasten und ihrem Treiben vor?



    Mercie:)
    La Dame
     
  3. emporda

    emporda Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2008
    Beiträge:
    154
    Ort:
    Costa Brava
    Kastrieren und als Harems-Eunuchen an muslimische Herrscher verkaufen. Die haben außer Quatsch sülzen nichts gelernt und arbeiten können die auch nicht.

    So ist zumindest die umfangreiche Schwuchtelei zu Ende.
     
  4. La Dame

    La Dame Guest

    Daß sie sehr viele Homosexuelle haben, stimmt. Soll jeder seine Sexualität nach Gutdünken leben. Was mich massiv stört, ist die Pädophilie, welche in diesen Kreisen nicht unwesentlich zubuche schlägt.

    Wer soll nun wie die Menschen in ihrer Bewußtwerdung schulen????



    Mercie:)
    La Dame
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    wenn man schon anderen Dummheit vorwirft, solte man nicht so dumm sein und die Philosophie mit Religion verwechseln

    weiter sollte man, wenn man anderen Dummheit vorwirft nicht so dumm sein uns Sprachen mit Religion verwechseln

    weiter sollte man, wenn man anderen Dummheit vorwirrft nicht so dumm sein, die Anerkennung und die Verehrung die z.b. Aristoteles oder Thales von Milet oder Ibn Arabi oder Greber, Galen, Archimedes, Thomas von Aquin, Roger Bacon und wie sie alle hiessen unter den Tisch zu kehren... denn wenn man so dumm ist, dann fällt es nämlich sehr schnell auf, dass man im grunde keine Ahnung hat, wovon man spricht.

    auch sollte man, wenn man anderen Dummheit vorwirft nicht ausser Acht lassen, dass es Religiöse Spinner waren, die Phi als 3.1415 usw definierten und nicht die Ägypter, bei denen Phi 3.16 war.

    weiter sollte man, wenn man anderen Dummheit vorwirft nicht so dumm sein dass man nicht wies, dass das Binärystem zuerst als Religiöses Konzept entworfen wurde.

    auch sollte man, wenn man anderen Dummheit vorwirrft nicht so dumm sein um nicht zu erkennen, dass der Vatikan, neben dem Kaiser der grösste Förderer der Wissenschaft war, und dass das Drama z.b. mit DaVinci darin nur eine Fussnote darstellt.

    weiter sollte man, wenn man anderen Dummheit vorwirrft nicht so dumm sein um nicht zu wissen, dass der dreissigjährige Krieg zu keiner Sekunde ein Religiöser Konflikt war, sondern ein Staatspolitischer und an dessem Ende Souveräne Nationalstaaten standen, wo früher Fürstentümmer im Deutschen Reich vorhanden waren. Und vieleicht sollte man, wenn man anderen Dummheit vorwirft auch nicht so dumm sein, den Faktor Wirtschaft zu unterschlagen, der gerade im 30 Jährigen und vorallem bei den Niederlanden und Spanien der Wesentlichste Faktor des Konfliktes ausmachte.

    Macht unterm strich: zurück ans Reissbrett und den Hass den du trägst besser an Fakten anpassen, sonst bist du nur ein Spiegel der Dummheit die du ankreidest... Fanatiker halt

    lG

    FIST
     
  6. Wido Barbarossa

    Wido Barbarossa Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2007
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    129
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    Also nach dieser geistigen Diarrhoe da oben, bleibt mir nur zu hoffen, dass dein Samen von der Erde getilgt wird.
     
  7. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
    Beiträge:
    5.897
    Ort:
    nördliches Waldviertel
    ... der nächste Dünnschiss-Beitrag! Sammelst du neuerdings Bonuspunkte? :tomate:


    Euer, über diese neue Ausdrucksweise äusserst verwunderter, Ischariot
     
  8. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
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    2.906
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
    Es ist ja sehr einfach, rückwärtsgewandt den Menschen vorzuwerfen, was sie alles noch nicht gewusst oder gar verhindert haben. Das ist eigentlich anspruchslose Stimmungsmache.

    Ich fände es anspruchsvoller, die gegenwärtigen Entwicklungen zu analysieren, in wieweit Religion und Wissenschaft sich einander angenähert haben bzw. einander bedingen.

    Aber ich denke, es ist interessanter, dafür ein neues Thema zu eröffnen.
     
  9. Kokosnuss

    Kokosnuss Mitglied

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    213
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    bei Nürnberg
    Hör mal, das ist doch ganz einfach zu erklären.
    Einen Mann zieht es nicht zu Frauen hin.
    Er erkennt aber seine Neigung (noch) nicht.
    Er fühlt sich also zum katholischen Priestertum berufen.
    Mit der Zeit erwachen seine Neigungen.
    Die können unpathologisch sein: Homosexuell.
    Die können aber auch pathologisch sein: Pädophil.

    Mit ersteren sollten wir kein Problem haben.
    Den zweiteren sollten wir helfen, eine andere erfüllende Befriedigung zu finden, die niemandem Schaden zufügt.

    (Pathologisch nenne ich es auch, wenn jemand mit ersteren ein Problem hat.)
     
  10. emporda

    emporda Mitglied

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    Papst Ratzinger dreht mit der Enzyklika Spe-Salvi das Rad der Geschichte ins Mittelalter zurück: „Materialismus und Evolution sind ungeeignet das Leben und die Gesetze der Materie zu erklären, sie bringen nur Not und Elend. Nur eine theistische Wissenschaft mit göttlichem Bezug ist akzeptabel, sofern deren Erkenntnisse niemals über Gottes Wort stehen“.

    Der Großinquisitor Ratzfatz: „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“ Glauben im Sinne der RKK verlangt Verstand und Vernunft haben zu schweigen, jede individuelle Auslegung ist ein großer Frevel.

    Theologie ist derart definiert, dass sie so wenig an eine Universität gehört wie Voodoo, indianischer Fruchtbarkeitszauber und Hokuspokus. Theologen sind nur moderne Medizinmänner, die ihre Zuhörer mit schön klingendem Geschwafel und feierlichen Zeremonien beeindrucken.

    Ein Verleich von Religion und Wissenschaft ist unmöglich. Wissenschaft basiert auf Prinzipien, die die Religion ablehnt und verbissen bekämpft. Gleichzeitig ist für Wissenschaftler die Religion nur eine Idiotenspielwiese - Einstein hat es mit Kinderkram höflicher ausgedrückt..
     
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