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MRL: 7er Rhythmus rechtsrum

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Dilbert, 30. Juli 2013.

  1. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2008
    Beiträge:
    1.312
    Ort:
    D-Südpfalz
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    Grundsätzlich kann ich Beispiele zu Auslösungen nachvollziehen, doch selbst in de Anwendung komme ich nicht zurecht.

    1. Welche Toleranz gebt ihr einer Auslösung? Ich habe schon von +/- 3 Monaten bis zu einem Jahr gelesen. +/- ein Jahr is fast ein Drittel des Zeitraumes.

    2. Ein Bekannter von mir hat damit seine Geburtszeit korrigiert. Er hat sie fast um eine Stunde verändert. Er meint, sie paßt jetzt. Damit habe ich so meine Schwierigkeiten. Man kann ein Radix damit "schön" verschieben. Was sind eure Erfahrungen?

    D.
     
  2. Christel

    Christel Aktives Mitglied

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    Saarland
    Bei der Suche nach meiner Geburtszeit, die nach Auskünften von meiner Mutter und dem Standesamt
    zwischen 3.00 und 5.00 Uhr liegt, waren die Planetenzyklen wesentlich effektiver als diverse Rhythmenlehren.
    Sich sein Horoskop *passend schön* zu machen, ist Selbstbetrug.
     
  3. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2008
    Beiträge:
    1.312
    Ort:
    D-Südpfalz
    Hi Christel
    Yeep, doch er hat es i.S. von persönlichen gravierenden Ereignissen gemacht - z.B. Unfall. Ok, Geburtsjahr 50er Jahre sehe ich anders, als Anfang 1900 (meine Großeltern). Zu dieser Zeit waren die Geburtszeitangaben sehr großzügig. Meine Schwester - Ende 60er - waren die Angaben schon minutengenau. Doch man weiß ja nie, wann die Akteure auf die Uhr schauen.

    Wegen Mißverständnis, was meinst du unter Planetenzyklen? Eigentlich ist das ein Begriff aus der Mundan-Astrologie: z.B. Pluto-Saturn Zyklus. Oder meinst du damit Planeten-Revolution (Wiederkehr) wie Solar, Lunar, ....

    Doch mein Hauptanliegen hier ist MRL.

    D.
     
  4. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
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    5.379
    Ort:
    Graz
    Hi Dilbert,

    ich meine auch, dass 1 Jahr Toleranz ein wenig großzügig veranschlagt ist. Da kommen dann ja in der Regel auch schon andere Faktoren ins Spiel, die das komplexe Muster der Auslösungs-Szenarien modifizieren, und es wird unklar, was denn nun wirklich "der" Auslöser war (wenn man schon so kausalmechanisch denken mag).

    Das mit der gebotenen Vorsicht bei der GZ-Korrektur sehe ich auch so ... in meinem Fall war es zum Beispiel eine Hausgeburt mitten in der Nacht, und es hat mit Sicherheit niemand daran gedacht, dass das einmal von Belang sein könnte für astrologische Interessen ... "so gegen drei" sagte meine Mutter, und 3:00 Uhr steht auch in der Urkunde. Ich hab's dann auf 2:48 Uhr korrigiert, seinerzeit noch auf der Basis von MRL-Auslösungen, später korrigiert mittels Fraktaler Progression, die mir am Rechner handzahmer von den Fingern geht.

    Grundsätzlich meine ich, dass die Auslösungen im 7er-Rhythmus auch nicht alles anzeigen (dann hätte W.D. ja gar nicht erst anfangen müssen, auch andere Rhythmen zu untersuchen). Wenn ich dann hergehe und jedes Ereignis, von dem ich (!) meine, es müsse sich in einer ganz bestimmten astrologischen Methode abbilden lassen, deutend auf irgendwas in der Nähe zurechtpfriemele, komm ich ziemlich ins Unscharfe. Da schau ich doch lieber nach, ob nicht andere Astro-Kontexte plausiblere Zusammenhänge liefern.

    Was mich nachdenklich stimmt und letztlich für die Versuche mit der Entwicklung der FP das Motiv bildete, war der jeweilige "Sprung" in den Rhythmen, wenn's um ein Haus weitergeht (was mich auch an den anderen Verfahren stört, die jeweils für eine bestimmte Zeit lang gelten und dann "plötzlich" in ein ganz anderes Bild kippen) ... darum der Ansatz, ein progressives Verfahren zu basteln, das einerseits beim 7er-Rhythmus ansetzt und andererseits kontinuierlich in die Zeit hinein verläuft.

    Ich hab jetzt keine Beispiele bei der Hand, könnte mir aber vorstellen, dass bei so großen Auslösungstoleranzen auch dieses "Springen" eine Rolle spielen könnte ... wenn etwa sieben Jahre lang das Fische-Thema dominiert und dann die nächsten sieben Jahre der Wassermann, dann können ja u.U. in der Übergangszeit der Zeichen sehr unterschiedliche Konstellationen nahezu "von heute auf morgen" gegeben sein, vor allem, wenn ich nicht nur die direkten Auslösungen nehme, sondern auch die indirekten über Aspekte, Halbsummen etc. ... nachdem wir ja wissen, dass die Grenzen der Zwischenhäuser schon im "normalen" Horoskop kein exakt definierender Lichtschalter sind, mag das in den Auslösungen, die auf Häusergrenzen aufbauen, umso deutlicher werden!?
     
  5. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2008
    Beiträge:
    1.312
    Ort:
    D-Südpfalz
    Hi Jake,

    Es geht nicht ohne Toleranz, nicht mal in den "exakten" Wissenschaften. Beispiel Elektrotechnik: Widerstand 10% Toleranz kostet ein paar Cent, Meßwiderstand besser als 1% kostet einige Euros. Folglich Null-Toleranz = unbezahlbar!

    Wenn auch uns die Zeitbetrachtung in der Astrologie "exakt" erscheint, hat uns unsere Erfahrung etwas anderes gelehrt! Auch wenn uns die Himmelsmechanik als "exakt" erscheint - weil es ja der PC errechnet - sind es Annäherungsrechnungen. Das "Drei-Körper-Problem" läßt dies erst gar nicht zu. Ein bisschen davor oder danach ist immer in der Auslösung drin. Der Spielraum ist und bleibt Ermessungssache. Nach meinem "Gefühl" würde ich nicht weiter als 3 bis 4 Monate im 7er-Rhythmus gehen. Mich interessiert es wie es erfahrene MLRer sehen. Für mich ist dies einer Auseinandersetzung, darum beginne ich erst garnicht mit Kritik, sondern versuche ich mich in deren Betrachtungsweise zu versetzen.

    Natürlich ist MRL eine von vielen Methoden. Methoden betrachte ich wie Werkzeuge. Der Anspruch ist m. E. sehr hoch, wenn ein Wekrzeug für alles brauchbar wäre. Gerade bei den heutigen Rechnern, ist es sehr "verführerisch", schnell mal eine andere Methode oder anderer Rhythmus und schon paßt es!

    Als Krebs hätte ich gerne "weiche" übergänge, aber vieles in der Natur zeigt mir was anderes. Übergänge haben es m. E. in sich und wenn ich dabei an die Physik denke, mit das schwierigste, was es gibt. Ein leichtes Beispiel ist der optische Blick ins Wasser. Impuls (m1*v1 = m2*v2) liest sich leicht, wenn dem Impusübergang nicht betrachtet. Moderne Schiffe habe komische Nasen, was mit dem Übergang Wasser Luft zu tun hat. Sogar die Mathematik kennt Sprünge und Lücken in der Kurvendiskussion.
    Mundan-Astrologie; Ingress
    Stundenastrologie: Zeichenwechsel; Frage zu früh zu spät
    ....
    Ich denke schon, daß W.D. sich damit auseinander gesetzt hat.


    Auch das Häuser-Problem ist bekannt. Drum gibt es ja so viele Systeme. "Exakt" ist eigentlich nur ASC un MC! Beide habe einen sehr großen örtlichen Toleranz-Bereich.

    Nicht vergessen sollte man den Zeitschlüssel:
    1 Tag = 1 Jahr enspricht ein 360er Zeitschlüssel
    1 Grad = 1 Jahr dann 360 mal 360 beim ASC
    der 7er Rhythmus liegt dazwischen.
    Andere Systeme haben einen anderen Schlüssel, ....

    Ein Wald besteht ja aus Bäumen. Ist die Auflösung zu hoch, istnicht mehr erkennbar, aus welchen Bäumen der Wald besteht oder was sich im Unterholz so alles tut. Mein Leiblingssatz dazu kennst du ja: Eine Landkarte ist ein Abblid der Landschaft und der Landschaft ist es egal, wenn die Landkarte nicht stimmt.

    Auch nicht zu vergessen werden sollte, daß die meisten Prognose-Werkzeuge in einer Zeit entstanden sind, als es noch keine PC´s gab.

    Man fixiere eine Klarsichtfolie im Mittelpunkt des Radix, zeichne das Radix nach und dreht ein Grad pro Jahr = Sonnenbogen-Direktion.

    Bevor wir uns ganz in der Methodik verirren, sollten wir eines nicht vergessen. Die Astrologie gibt uns die Möglichkeit die Welt symbolisch, analog und systemisch zu sehen. Und durch die veränderte Sichtweise biete sie andere Lösungsansätze.

    D.
     
  6. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

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    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
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    Ich empfehle den Pyramiden rhythmus von Peter Johannes hensel. Äußerst exakt.

    Einfach mal Googlen.

    LG
     
  7. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    4.971
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    Kirchseeon/München
    Hi,

    Genau, die Astrologie beeinhaltet die Geometrie und die Mathematik. Die Umlaufzeiten der Planeten schaffen zeitliche Zyklen. Klar kann ich sagen, dass zum Beispiel ein Uranus - Saturn Trigon im Transit dann die stärkste Wirkung entfaltet, sobald der Winkel hier genau 120 Grad beträgt. Dann gibt es die Orbtabellen verschiedener astrologischer Schulen, ebenso den linken und rechten Rythmus nach Wolfi Döberreiner, welcher jeweils sieben Jahre durch ein Haus wandert. Dieser Rythmus ist mir auch als Saturnrythmus bekannt, der ja grob gesehen seine siebenjährigen Zyklen beinhaltet.

    Ich selbst arbeite mit dem Sechserrythmus, so dass - hier - der Alterspunkt sechs Jahre benötigt, um ein Haus zu durchwandern. Im Radix läuft dieser AP beginnend am AC in Richtung der Häuser eins, zwei usw. - während der AP des Mondknotenhoroskop gegen den Tierkreis läuft. Der Siebenerrythmus enstpricht der Zahl sieben, und der Sechserrythmus der Zahl sechs. Beide Zahlen findet man gemäß den hermetischen Gesetzen im ganzen Kosmos wieder. Zum Beispiel gibt es sechs- sieben - acht- und auch zwölfblättrige Pflanzen.

    Eine besondere Stärke des API liegt sicher darin, dass man jedes Haus in mehrere Zonen einteilt, somit auch fließende Übergänge besser interpretieren und bedeuten kann. Ganz einfach deswegen, weil es nicht nur um den Planeten im Haus geht, sondern um den jeweils herrschenden Aggregatzustand des jeweiligen Hauses.

    Grundsätzlich gilt die Einteilung Spitze, Invertpunkt, Talpunkt, Stressbereich vor der folgenden Hausspitze, sowie zuletzt nach der Spitze im "Schatten der Spitze." Vom Alterspunkt, dieser Lebensuhr im Horoskop her gesehen, kann man rasch die innere Dynamik nachvollziehen, was einer sehr präzisen Deutung gleichkommt. Geburtszeitkorrektur lässt sich auch besser berechnen, sobald einige wichtige Erlebnisse des Klienten bekannt sind, wie zum Beispiel Geburt der Kinder, Hochzeit und auch solche Ereignisse, die innerlich sehr bewegt haben. Das hat nichts mit schönrechnen zu tun, und meistens sind es nur geringe Abweichungen von einigen Minuten. Klar ist, dass die Kliniken in der Vergangenheit die Geburtszeit gerne minutenmäßig auf- oder abgerundet haben. Man schaut auf die Uhr....wenn der Mensch ins Leben tritt, andere auf die Durchtrennung der Nabelschnur. Meine Uhrzeit wurde mit 18 Uhr angegeben, wobei es mit Sicherheit 18 Uhr drei war, entsprechend meiner Altersprogression. Der Sechserrythmus und die Häuserzonen beziehen sich auf das goldene Schnittmaß.

    Der goldene Schnitt ( lat. Sectio Aurea ) ist ein mathematisches Unterteilungsverhältnis von 0.6180333333 + 0.3819666666 = 1 Der GS ist in der gegenseitigen Unterteilung der Striche im Pentagramm veranschaulicht. das Pentagramm ist ein fünfstrahliger Stern, der in einem einzigen Strich gezeichnet werden kann.

    Um einen exakten "Drudenfuss" zu konstruieren, zeichnet man in einem Kreis fünf Punkte, in je einen Abstand von 72° ein, die man dann in einen einzigen Strich verbinden kann. Die sich dabei überkreuzenden Linien unterteilen sich gegenseitig mehrfach im Verhältnis A:B=B:C.

    Viele Strukturen in der Natur und bei menschlichen Artefakten sind - gewollt, oder zufällig - nach diesem Teilungsverhältnis aufgebaut: Cheops-Pyramide, Leonardo`s Mensch, Kunstwerke der Antike und der Renaissance, Dombauten des Mittelalters usw.

    Der Alterspunkt bezieht sich in den Hauszonen, sowie im ganzen Tierkreis auf den GS! Der Talpunkt eines Hauses befindet sich demnach immer auf 0.618 im Verhältnis zur Hausgröße. Interessant dabei ist auch die Tatsache, dass der Talpunkt des ganzen Tierkreises im achten Haus am Talpunkt ebenso zu finden ist! Das erklärt auch den Tiefgang dieses Hauses, dieses Zeichens und zeigt ebenso an, dass es sich um das schwierigste Haus handelt, welches man mit dem Alterspunkt im Alter von 42 - 48 Jahren durchwandert. Der Talpunkt des ganzen Zyklus findet somit mit 46 Lebensjahren statt.

    Statisch kennt man die Abfolge im Tierkreis mit kardinal - fix - veränderlich, also Energie - Form - Gedanke. Aber man kennt vom Menschen her die logische Abfolge von Gedanke - Energie - Form. Daher beginnt ein Folgehaus dynamisch bereits am Talpunkt des Vorhauses.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Hallo Dilbert,
    Völlig d'accord ... ich gehöre nicht zu denen, die den Glaubenssatz von der prinzipiellen Berechenbarkeit der Welt vertreten, und ich sehe es nicht als Argument gegen Astrologie, dass Auslösungen Unschärfen aufweisen. Für mich geht es um die Abbildung von Mustern und Strukturen, und ich sehe das wie einen "strange attractor" in der Chaostheorie ... eine Bandbreite von Ereignismöglichkeiten in Raum und Zeit. Weder beliebig noch punktgenau.
    Ich meinte nicht die allgemeine Methodenvielfalt, sondern die unterschiedlichen Rhythmen innerhalb der MRL. Ich denke, wenn sich zum Beispiel eine Auslösung im 7er-Rhythmus nicht oder nur unter verdächtig weit gewählten Toleranzen abbilden lässt, könnte es prinzipiell ja sein, dass sich das Ereignis, für das die Auslösung untersucht wird, im 10er-Rhythmus durchaus hinreichend zielgenau zeigt. Döbereiner unterscheidet ja selbst verschiedene Arten von Auslösungen, auch nach ihrem "Charakter", ohne sich da allzu konkret festzulegen ... 7er, 10er und noch andere Rhythmen, linksrum oder rechtsrum ... es lässt sich also vermuten, dass sich nicht alle Auslösungen in einem einzigen Rhythmus finden lassen müssen, sondern es wären je nach Fokussierung vielleicht verschiedene Rhythmen auf ihre Auslösungen hin zu untersuchen. Also innerhalb der derselben Methode MRL, aber mit unterschiedlichen Anwendungsvarianten. Das war nicht als Kritik gemeint, sondern als Hinweis auf Komplexität, der WD ja durchaus gerecht wird ... mehr, als es den Liebhabern scheinbarer(!) Klarheit und Exaktheit recht ist.
    Eh, mich hat's zum Beispiel sehr mit der Mathematik versöhnt, als ich auf die Chaosmathematik gestoßen bin, auf Mandelbrot, Feigenbaum & Co. ... auch da sind ja zum Beispiel die "Übergänge" der Bifurkationen sehr spannend. Um's abzukürzen, weil sich da ja viel schreiben ließe: Ich sehe --- sollte eher sagen: spüre, vermute --- Unterschiede bei verschiedenen Arten von Übergängen. Und Übergänge in der Zeit sehe ich eher "weich". Ein Zeicheningress ist hingegen "hart" ... wobei/weil das Zeichen ja nicht existiert, sondern eine willkürliche Skalenteilung ist. Ein Maßstab wäre sinnlos, wenn ich ihn nicht exakt verwende. Häusergrenzen hingegen sehe ich wiederum eher "weich", weil da ja (rekursive Ana-Logik, weiß schon) das Raum-Zeit-Kontinuum bei der Häuserberechnung eine Rolle spielt. WD selbst deutet ja gern Planeten an Häusergrenzen schon ins nächste Haus, also "weich". Zugleich nimmt er diese "weichen" Grenzen als Eckdaten für seine Auslösungs-Annäherungen. Und da war meine Überlegung, dass sich größere als die gern zugestandenen Toleranzen vielleicht auch dadurch erklären lassen, dass eine "weiche" Häusergrenze die auslösenden Konstellationen zeitlich verschiebt ...
    Ja, der Korzybski ... das Originalzitat lautete: „Die Landkarte ist nicht die Landschaft, aber wenn die Landkarte brauchbar ist, ist sie der Struktur des Gebietes ähnlich“ ... ein Autor, der für eine aktuelle "Philosophie der Astrologie" einiges zu sagen hätte :)

    Schönen Sommertag in welcher Landschaft auch immer,
    Jake
     
  9. Dilbert

    Dilbert Sehr aktives Mitglied

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    Um mal beim Anwendbaren zu bleiben:

    API: 6 Jahre
    Hensel: + 4 Monate
    MLR: nochmals + 8 Monate = 7 Jahre

    Unschärfe ist systembedingt vorhanden, doch welche Unschärfe verwendet ihr?

    !0% = +/- 5 %? Das wären in den 3 Rhythmen +/- 3 bis 3,5 Monate? Kommt da so hin?

    ---------
    @Smaragdengel

    Da ich regulativ denke, gibt es Ähnlichkeiten mit der Vorgehensweise von Hensel. Es geht nicht darum schöne astrologische Geschichten zu erzählen, sondern darum, wo drückt der Schuh und wo sind für den Gegenüber machbare Möglichkeiten der Änderung. Dies setzt voraus, daß ich zuerst zuhöre - wie Hensel. Mein Unterschied zu Hensel ist: "Unvoreingenommenheit sehe ich als Ideal". Ich weiß, daß ich durch meine Biographie (Lebenslauf, Erfahrung, durch meine selektive Wahrnehmung) voreingenommen bin! Und dies wird prakmatisch berücksichtigt. Mit der Zielrichtung bin ich gleich mit Hensel: Wer schöne Geschichten erwarten, der ist bei mir fehl am Platz. ...

    ----
    @jake
    es kommt noch was


    -----

    D.
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Damit bist Du nicht allein, zum Glück ;-)

    Humberto Maturana: "Alles, was gesagt wird, wird von einem Beobachter gesagt."
    Ernst v. Foerster: "Alles, was gesagt wird, wird zu einem Beobachter gesagt."
     

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