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Mein Hund ist gestern gestorben....

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von Fee, 26. April 2005.

  1. Fee

    Fee Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    1.915
    Ort:
    100 km um Aachen
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    Hallo, Ihr Lieben,

    hatte gestern regelrecht einen sehr traurigen Tag.

    Mein Pluto, mein kleiner Dackel, erst 1 1/2 Jahr alt, hat die Chance der Sekunde genutzt und ist über eine stark befahrene Strasse zum Nachbarn gelaufen, um dessen Koniferen zu "untersuchen", die er neu gepflanzt hatte.

    Ich hatte ihm schon so oft davon abgehalten, auf die Strasse zu laufen, und jedesmal habe ich ihn rechtzeitig erwischt, wie er "ausbüchsen" wollte, er war ein Jagdtier, ein neugieriges, liebes Kerlchen.

    Er liebte mich und meinen Partner über alles, war misstraurisch anderen gegenüber, und treu und lieb zu mir. Er war wie mein "Baby", überall nahm ich ihn mit, er stand im Mittelpunkt und war dazu noch so schön....

    Ein Autofahrer hat ihn seitlich angefahren, als er zurück wollte zu uns, ich hatte Fenster geputzt und hörte nur, wie etwas dumpf gegen ein Auto schlug, ich dachte erst, der Autofahrer hatte eine Reifenpanne, weil er auch an die Seite fuhr und rückwärts in unsere Richtung, wo ich wohne, fuhr...

    Ich lief um nachzusehen, was passiert war, und da sah ich meinen Pluto auf der Strasse sich jaulend aufbäumend und herzzerreissend weg-wollen von der Strasse und nicht können, als ich bei ihm war, liess er sich "fallen" und fiel ins Koma. Ich roch einen Geruch der Verwesung, als ich ihn im Arm hielt, was mich erschreckte, denn "es war doch gerade erst passiert" und Pluto atmete noch, dennoch hing dieser Geruch in der Luft, ich denke, es war der Adrenalin, der Tod, der ihn eingeholt hatte...

    10 min. später waren wir mit ihm bei seinem Hausarzt, er sagte, dass Pluto ins Koma gefallen ist, sehr stark verletzt sei und nichts mehr mitbekomme, er habe sich das Rückrad gebrochen und seitliche Brüche, er habe keine Reaktionen mehr und es wäre besser, wenn wir ihn einschläfern würden.
    Ich bin dann nach draussen gegangen, wollte nicht sehen, wie er diese Spritze bekam, mein Freund ist dabei geblieben, er kam dann mit Pluto heraus in seinem Korb und während der Heimfahrt ist er dann in unserem Auto gestorben, ohne Qual, ohne Schmerzen.

    Wir haben ihn beerdigt in unserem Garten und er hat ein Kreuz bekommen mit Blumen geschmückt, ja, ich habe gelitten und geheult und war schockiert den ganzen Tag, er fehlt mir sehr, er war ein treuer Freund, der mein Leben bereicherte.

    Abends kam der Autofahrer mit seiner Frau noch einmal zu uns zurück, und fragte, was mit unserem Hund sei. Ihc sagte ihm, dass er gestorben wäre und heulte dabei. Er sagte, dass auch seine Frau geweint hatte und ihm das Ganze auf dem Magen geschlagen sei und er nun nichts mehr essen könne, so übel war ihm. Sein Mitgefühl kam aus reinem Herzen und brachte mich nur mehr zum Heulen...

    Heute bin ich noch immer traurig, die "Bilder", wie er auf der Strasse jaulend nach mir sah und zurück wollte, den Aufprall, ich kann das so schnell nicht vergessen.

    Nun bin ich allein im Hause, irgendwie erscheint es mir leer. Als ob ich ein "Kind" verloren habe......

    Ich denke, dass ein Mensch sehr gut zu einem Tier eine innige Beziehung aufbauen kann, ich jedenfalls habe einen Freund verloren, und das ist hart.

    Naja, manche sagen, es gibt Schlimmeres, aber ich fand es auch sehr schlimm.

    Meine Signatur war einmal: "und morgen scheint die Sonne wieder"..., ja, sie scheint heute, aber er fehlt mir sehr.

    LG
    Maike

    PS: hätte gerne ein Foto von ihm beigefügt, aber es ging nicht, die Datei wâre zu gross, muss mal sehen, wie man das macht.
     
    DorisAnita gefällt das.
  2. sabine m.

    sabine m. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. April 2005
    Beiträge:
    6
    Ort:
    Unterfranken
    Hallo-
    das mit Deinem Hund tut mir sehr leid, und ich kann da gut mitfühlen.
    Als mein Vater vor 6 Jahren an Krebs verstarb, erkrankte unser Kater,
    der damals bei meinen Eltern lebte, auch 2 Jahre vor dem Tod meines
    Vaters an Krebs.
    Es war eine Geschwulst am Rücken, und er wurde operiert, und der Tierarzt
    sagte, die Chancen seien 50 zu 50, dass der Krebs evt. wieder zurückkommen
    würde.
    Nach der Operation ging es dem Kater wieder ganz gut, er hing sehr an meinem Vater und begleitete ihn auf Schritt und Tritt, und mein Vater sagte immer zu ihm"Komm-mein Bub!"----
    als dann mein Vater im Sterben lag, lag der Kater immer zu seinen Füßen,
    er hat richtig "mitgelitten" er wich ihm nicht mehr von der Seite.
    Als mein Vater dann eingeschlafen ist, kehrte nach seinem Tod(ungefähr
    6 Monate später) der Krebs zurück und wir mußten unseren Kater
    einschläfern.
    Ich hatte das Gefühl, er wollte nicht mehr leben, da sein geliebtes Herrchen
    gestorben war.
    Als ich mit meinem zweiten Kind schwanger war, hatten wir uns selbst auch
    wieder 2 Katzen angeschafft, Perserkatzen.
    Wir ließen meinem Lieblingskater, er hieß Momo, Zahnstein beim Tierarzt
    entfernen(ein doch absolut harmloser Eingriff!!)---
    und wir holten ihn dann nach Hause-
    und im Badezimmer lag er dann(er war nach der Narkose noch nicht wieder
    richtig aufgewacht---) und plötzlich erbrach er sich.
    Wir dachten uns nichts Schlimmes dabei, aber unser Momo kam garnicht mehr
    richtig zu sich, er verkroch sich auf seinen Kratzbaum, und aus seiner Nase kam durchsichtige Flüssigkeit.
    Ich war dann so geschockt, dass ich meinen Mann anrief, und wir fuhren
    sofort zum Tierarzt.
    Der Tierarzt stellte dann fest, dass Momo durch das Erbrechen davon etwas
    in die Luftröhre bekommen hatte, und er bekam eine Infusion.
    Wir fuhren dann nach Hause und unseren süßen Momo mußten wir
    beim Tierarzt lassen.
    Plötzlich klingelte mitten in der Nacht das Telefon, und der Tierarzt war dran,
    und sagte meinem Mann, dass Momo gestorben war(er war damals auch erst
    zwei Jahre alt) und wir saßen im Bett und haben geheult und geheult,
    es war so ein Schock, er war noch so jung und es war doch so eine
    harmlose Operation----
    es war mein Lieblingskater, er kuschelte sich jeden Abend auf meinen Schoß.
    Also trauere ruhig um Deinen geliebten Hund, es wird eine Zeitlang dauern-
    aber das ist denke ich, ganz normal, man braucht einfach eine Zeit der
    Trauer, und dann eine dankbare Erinnerung.
    Aber den Sinn versteht man wohl nie, warum so etwas passiert.
    Liebe Grüße von
    Sabine mit Familie!!
     
  3. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe Maike!

    Es gibt keine Worte, die Dir jetzt wirklich helfen....

    Lass Dich ganz fest drücken!

    Auch ich hab schon Haustiere auf so eine schreckliche Art und Weise verloren (wir wohnen direkt an einer Raser-Strecke), es gibt in Wahrheit nichts, was Dir die Trauer nehmen könnte.

    Vielleicht meldet sich Dein Hund bei Dir in Deinen Träumen oder Du wachst auf und hast das Gefühl, dass er da ist? Bei mir haben sich meine geliebten kleinen Schätze immer "verabschiedet", das war total schön und ein wenig tröstlich...

    Alles Liebe & viel Kraft!

    Reinfriede
     
  4. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    19. Mai 2003
    Beiträge:
    8.029
    Ort:
    Oberösterreich
    Hallo Maike!

    Das tut mir so unendlich leid!

    Es ist soooo schlimm wenn man sein Tier verliert!

    *fühl dich ganz fest gedrückt*

    Wenn du möchtest, schicke mir das Bild und ich verkleinere es für dich!

    Alles Liebe
    Margit :kiss4: :trost: :trost: :trost:
     
  5. friedl

    friedl Mitglied

    Registriert seit:
    14. April 2005
    Beiträge:
    212
    Ort:
    österr
    Hallo Maike,

    ich kann dich gut verstehen, weil man ein tier unendlich lieben kann. keine worte können den schmerz lindern...

    alles alles liebe!
    f.
     
  6. evy52

    evy52 Guest

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    Liebe Maike....

    ...ich möchte dir hiermit mein tiefstes Mitgefühl aussprechen - ich weiß, wie dir zumute ist.
    Vor etwa fünf Jahren mussten wir unseren Strolchi (12)einschläfern lassen - er hatte Lungenkrebs im Endstadium.....
    Mein Mann blieb bei ihm, als ihm die Ärztin die Spritze gab - ich bin ´rausgegangen......
    Die Ärztin fragte uns, ob wir ihn mitnehmen wollen oder dort lassen wollten....
    Wir entschieden uns, ihn dortzulassen - aber unsere Kinder waren sehr traurig und wollten ihn lieber im Garten begraben.
    Also rief ich am nächsten Tag in der Tierklinik an und zum Glück war der Hund noch da und wir durften ihn holen....
    Ich seh ihn noch heute vor mir - war zusammengerollt, so - als ob er schlafen würde und er roch so, wie immer!
    Nicht ein bissi nach Verwesung - obwohl - es war August!
    Wir trauern heute noch um ihn, er war ein selten liebes Tier - noch dazu für einen Dackel, die ja als ziemlich nervös gelten....hat sich mit unserer Katze die Pflege der Kleinen geteilt (siehe Anhang) .. vielleicht hat dein Pluto auch so ausgesehen?
    Liebe Maike, entschuldige bitte, dass ich jetzt so viel über meinen Hund geplaudert hab - eigentlich geht es ja in diesem Thema um deinen Hund und ich möchte dir nochmals sagen, dass ich deine Trauer gut verstehe und mit dir fühle!
    Ich grüß dich lieb
    evy
     
  7. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

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    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
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    Salzburg
    Das tut mir so leid!!!!!!!!

    Laß Dich visuell von mir knuddeln :kiss3: !

    Ich zünde eine Kerze für Deinen Pluto an:)

    Alles Liebe :kiss4:
     
  8. Aniere

    Aniere Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2004
    Beiträge:
    424
    Ort:
    NRW
    Hallo Maike,
    dir alles Liebe und fühle dich umarmt, ich habe meinen Hund letztes Jahr im Oktober einschläfern lassen, bei mir zu Hause unter dem Küchentisch,in meinem Arm. Krebs, Endstadium. Noch heute denke ich, wenn es an der Tür klingelt, gleich bellt er.
    Gruß Aniere
     
  9. Raphael 0022

    Raphael 0022 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    518
    Ort:
    Frankreich franz./deutsche Grenze
    Hallo Maike,

    du hast auch mein beileid. es ist so traurig wenn man auf diese art loslassen muss. ich trauere heute noch um meine katze. alles liebe für dich.
     
  10. Kartendeuterin

    Kartendeuterin Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2004
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    50
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    Liebe Maike,

    ich kann keine Worte finden, die dich trösten könnten, aber meine Gedanken sind bei dir und ich fühle mit dir, denn ich habe schon so einige Tiere wieder "zurückgeben" müssen, und es tat jedesmal wahnsinnig weh. Es ist, als wenn ein Teil von einem selbst fortgenommen wurde.

    Fühle dich ganz lieb in den Arm genommen von mir.

    Liebe Grüße, Rosaly
     
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