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Meditationshäufigkeit und -dauer

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von lazpel, 15. August 2004.

  1. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
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    Hallo,

    Meditation ist konzentrationsfördernd und sorgt dafür, daß man in Konfrontationsfällen sehr viel gelassener reagiert, man fühlt sich um einiges wohler und man ist aufmerksamer, was die "besonderen" Lebensumstände der eigenen Personen und auch anderer betrifft.

    In großer Menge kann das jedoch auch über längere Zeiträume hinweg zu dauerhaften Gehirnschädigungen durch Beeinträchtigung des chemischen Gleichgewichts im Gehirn durch übermäßige Ausschüttung von Endorphinen wie Dopamin oder Serotonin führen.

    Dies führt zu religiösen Haluzinationen ("Gotteserscheinungen") und sogar in einigen wenigen Fällen zu Krankheiten wie Shizophrenie oder Depressionen ("Zen-Krankheit").

    Meine Fragen dazu sind nun:

    - wie lange sollte man maximal pro Tag meditieren, damit die geistige Gesundheit gewahrt bleibt, und man selbst jedoch auch zur "Erleuchtung" gelangt.

    Das ganze scheint ein wirklicher Drahtseilakt zu sein. Sicherlich gibt es auch hier im Forum Leute, die täglich sehr oft und sehr lange meditieren. Da würde mich interessieren, ob es schon zu den oben genannten Erscheinungen kam, und wie diese sich jeweils persönlich ausgewirkt haben.

    Ich meditiere täglich eine Stunde. Meine Technik habe ich in einem anderen Thread beschrieben.

    Für eure Erfahrungeberichte dazu bin ich sehr dankbar.

    Gruß,
    lazpel
     
  2. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo lazpel

    Woher hast Du die Informationen?

    Mir ging es nie um Erleuchtung, sondern immer nur um Heilung. Ich meditiere etwa 2 mal täglich 20 Minuten, mache 2 mal 10 Minuten Yoga und einmal am Tag 10 Minuten Atemübungen.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  3. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo Lotusz,

    die Infos stammen aus neurophysiologischen Forschungsergebnissen. Einen guten Text zu dem Thema findet man z. B. hier .

    Gruß,
    lazpel
     
  4. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo lazpel

    Das scheint ein interessantes Buch zu sein. Ich werde es mir einmal durchlesen. Es kommt auch meiner Vorstellung entgegen, dass alles, was mit Meditation und Erleuchtung zu tun hat, in Wirklichkeit rein physiologisch erklärt werden kann. Aber viele interpretieren dort immer irgendetwas religiöses hinein.

    Gut gefallen hat mir auch der Spruch des Webmasters auf der Startseite:

    Wer die Dummkoepfe gegen sich hat verdient Vertrauen.
    Jean Paul Sartre - französischer Schriftsteller und Philosoph (1905 - 1980)

    Alles Liebe. Gerrit
     
  5. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo,

    Aussage zu Meditation und Dopamin aus dem im letzten Post genannten Text:

    und noch ein Text zur Wirkung bei Überschuß des Dopamin:

    Und nochmal nachgereicht ein Text zur Verbindung zwischen Dopamin Überdosis und Schizophrenie:

    Neurotransmitterstörungen und Schizophrenie

    Im übrigen: Bei Ausübung der Sexualität wird ebenfalls Dopamin ausgeschüttet. Wird also sowohl meditiert als auch im hohen Maße der Sexualität nachgegangen, so kann auch dies zu einer Dopamin-Überdosis führen. Dies untermauert Lotusz Aussage zum Thema "Enthaltsamkeit".

    Dopamin ist einerseits ein wunderbarer Stoff.. er ist verantwortlich für die Kreativität, die Hochgefühle und die Freude.. in Überdosis jedoch wandelt er das chemische Gleichgewicht im Gehirn um und der Geist wird schizophren.

    Gruß,
    lazpel
     
  6. Metanoia

    Metanoia Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2004
    Beiträge:
    111
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    Was ist Deiner Meinung nach Erleuchtung?

    Zum dem übrigen kann ich nur sagen: eine mir persönlich als ungenügend erscheinende Reduzierung auf ein paar chemische Zusammenhänge.

    LG, Metanoia
     
  7. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo Metanoia,

    Vollständige Übereinstimmung zwischen phänomenaler und transphänomenaler Sicht. Was ists nach Deiner Meinung?

    Inwiefern ungenügend?

    Gruß,
    lazpel
     
  8. Metanoia

    Metanoia Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2004
    Beiträge:
    111
    Hallo Lazpel!

    Klar.

    Stille. Sein. Klarheit. Gewißheit, ohne Fragen. Das Ende allen Leids. Das Aufhören falscher Identifikationen. Mitgefühl. Tiefe Freude.

    In Bezug auf die Erklärung des Geistigen.

    LG, Metanoia
     
  9. lazpel

    lazpel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2004
    Beiträge:
    4.907
    Hallo Metanoia,

    Klar.

    Das sollten die Texte nicht erklären. Die Texte erklären, welche Botenstoffe im Gehirn durch Meditation freigesetzt werden, und was bei der jeweiligen Überdosis des jeweiligen Stoffes passiert.

    Falls Du nicht glaubst, daß simple Chemikalien Bewußtseinszustände dieser Art hevorrufen können, hast Du offensichtlich noch nie gehört, wie sich z. B. Substanzen wie LSD oder Heroin auswirken können. Und Endorphine/Dopamin/Serotonin sind körpereigene Drogen, die natürlich ebenso bei Überdosierung fatale Auswirkungen haben können.

    Gruß,
    lazpel
     
  10. nada

    nada Guest

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    Hallo,

    Meditation führt nicht zur Erleuchtung,sondern verstärkt psychischen

    Ballast in uns,danach kann bei den meisten eine Art "Krise" einsetzen !!!

    Erleuchtung bedeutet der physische Körper besteht aus

    100%igem atomarem Material,d.h. dieses Wesen hat die 4.planetare

    Einweihung durchlebt (Alice Bailey - Einweihungen ).

    Zuerst sollte der Mensch eine Transformation durchstehen,nach welcher

    die Meditation zugänglich wird .


    Gruß,nada
     

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