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"Mameloschn"

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 16. September 2008.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.728
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    Ja, die Muttersprache!

    Das Jiddische war ursprünglich die Umgangssprache deraschkenasichen, orthodoxen Juden. Entstanden in Deutschland nach der Vertreibung (1492) aus Spanien. Diese Sprache (weil es mehr war als nur ein "Dialekt") hatte Mittelhochdeutsche und hebräische Elemente aber auch polnische, russische, ukrinische, rumänische und sogar auch ungarische Übernahmen. Als schrift diente lange Zeit die Hebräische, was heute nicht mehr unbedingt der Fall ist.
    In diese Sprache wurde geschrieben und gedichtet (Texte von Kletzmer - Musik) und mit der Shoah ist die Sprache im Osten (Polen und Russland) so gut wie ausgestorben.Noch in der 50er und 60er Jahren beklagte sich Lea Salzman, dass niemnd mehr jidisch verstünde...

    Die Zeiten ändern sich und damit auch die Gewohnheiten. Seit einige Zeit entsteht in der USA, hauptsächlich in New York, eine Genaration, die das Jiddische neu entdeckt, lernt und benützt als Umgangsprache (neben die englische Sprache).
    Es sind vorwiegend nicht relligiös gebundene, gut ausgebildete und weltoffene Jüdinnen und Juden die die jiddische Sprache für sich entdecken und als Fremdsprache lernen und auch benützen.

    Die "Welt" (und auch hier im Forum) diskutiert kleinlich über die "unmögliche" ("terroristische") Haltung der Israelis gegenüber die "Palestinenser" und niemand scheint es zu merken, wie Wandlungsfähig das Judentum in Wirklichkeit ist. Es wird nicht mehr von Zionismus geredet und sie setzen alles daran sich mit den Deutschen und Palestinensern zu versöhnen. Das verbindende Element dieser Wandlung ist das "Memeloschen", die Muttersprache... Ein "lechaim" ("es lebe") für das Mameloschn...

    (Quelle die taz 15. September 2008)

    Shimon1938

    P. S. Die korrekte schreibweise (nach dem jiddischen Wörterbuch) ist "Mameloschn" und nicht "Mameloschen" !
     
  2. sage

    sage Guest

    Jiddische Worte werden wohl schon lange, gerade an der Ostküste der USA, gern mit eingeflochten.
    Auch von Nichtjuden?
    Da ich ja DVDs grundsätzlich im O.ton english höre, ist mir das schon in diversen Filmen aufgefallen.


    Sage
     
  3. Bulldackel

    Bulldackel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. August 2008
    Beiträge:
    2.277
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    Berlin
    Was leider nicht auf Gegenseitigkeit beruht.
     
  4. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
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    16.728
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD

    shalom sage,

    da ichenglisch überhaupt nicht kann, kann auch deine frage nihct beantworten. in der taz war die rede davon, dass jüdinnen und juden auf ihre kultur, auf ihre "alte muttersprache" besinnen, die sprache in kursen erlernen und in ihren alltag beurtzen. ich finde das bemerkenswert, da diese juden relligiös ungebunden und seht weltoffen sind und trotzdem auf "ihre traditionelle muttersprache" besinnen.
    die jiddische sprache ist neben der "wiener dialekt" eine der ausdruckstärksten sprachen die ich kenne und leidlich auch verstehen kann. für mich ist es eine grosse freude, dass diese sparche aufersteht...

    lg shimon1938
     
  5. sage

    sage Guest


    War auch nicht als direkte Frage gedacht.
    Aber "kosher", "meschugge" oder die "Mischpoche"(hoffe, daß ich´s richtig geschrieben habe) wird auch bei uns öfter gesagt.
    Und, ich habe es eben auch öfter in US-movies gehört , die nicht ausschließlich von eine jüdische Familie handelten.

    Sage
     
  6. sage

    sage Guest

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    Schätze, mit eine Überschrift "Jiddisch, die neue Geheimwaffe der US-Juden gegen die Palestinenser" hätte dieser Thread mehr Zulauf...
    Aber wer weiß, vielleicht kann man ja schnell ne Verschwörungstheorie draus basteln?
    Wenn man allerdings mal googled, stellt man schnell fest, daß einige jiddische Worte im deutschen Sprachgebrauch einen festen Platz haben, ohne daß man sich dessen bewußt ist.
    Z.B. reibach machen, Zoff, Macke


    Sage
     
  7. Bulldackel

    Bulldackel Aktives Mitglied

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    Die Israellobby muss unbedingt auch mit rein. Und - je nach Forum - auch das Finanzjudentum. Meint zwar dasselbe. Aber als korrekter israelkritischer Antifaschist legt man Wert auf eine schneidige Nomenklatur: Israellobby ist politisch korrekt. Finanzjudentum nicht. Das ist nicht zu verstehen. Aber MArketing ist halt alles.
     

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