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Liebe: Was versteht Ihr unter dieser Aussage?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Zauberin, 22. August 2005.

  1. Zauberin

    Zauberin Guest

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    Hallo!

    Es gibt nichts, was an der Dualität falsch wäre, solange sie keine Probleme erzeugt. Vielzahl und Vielfältigkeit ohne Kampf ist reine Freude. Reines Bewusstsein bedeutet Licht. Wärme braucht Berührung. Über die Einheit des Seins steht die Vereinigung der Liebe. Liebe ist der Sinn und Zweck der Dualität.

    Nisargadatta Maharaj


    Was vesteht Ihr unter dieser Aussage?

    Alles Gute :)
    P.
     
  2. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
    Ort:
    Graz
    HI und Mahlzeit!

    Ich finde, dieser Satz spricht für sich. So lange etwas (Dualität) niemandem schadet (Probleme) ist sie in Ordnung -> Tue was du willst, aber schade niemandem.

    ohne Kampf = friedlich = Freude...

    In der Liebe => Bewusstsein, zu lieben und geliebt zu werden => positiv => Licht.

    Jeder Mensch braucht Berührungen und Zärtlichkeit...menschliche Wärme und Liebe.

    Wenn man sich liebt, so ist man gemeinsam. Man ergänzt sich gegenseitig, ist gemeinsam vollkommen.

    Lg,

    Shanna
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    hi Zauberfrau -
    Grundsätzlich wär das akzeptabel - nur dass halt Dualität Probleme erzeugt.
    Kann ich nachempfinden
    grundsätzlich ja wobei ich das Licht in dem Fall für eine Metapher halte
    würde ich so nicht sehen - ich würde sagen Berührung ist Wärme, aber Wärme braucht keine körperliche Berührung, außer es ist auch eine seelische Berührung gemeint.
    erstmal Korrektur "über der Einheit" und welche Vereinigung ist hier gemeint? Oder Vereinigung in Liebe? Liebe muss sich nicht vereinigen - Liebe versteht sich auch so - Menschen in Liebe sind verbunden.
    Nur der Dualität??

    Liebe Grüße Inti
     
  4. Zauberin

    Zauberin Guest

    Hallo Shanna!
    Hallo Inti!

    Danke für Eure Anrworten.
    Inti, danke für die Korrektur: Über der Einheit... Mein Fehler.


    Ich kann die Aussage nicht verstehen.
    Vielleicht helfen weitere Nisagadattas Aussagen:

    Alle Yogas enden schließlich in der Vermählung des Bewusstseins (der Braut) mit dem Leben (dem Bräutigam). Bewusstsein und Sein (Sad-Chit) treffen sich in Glückseligkeit (Ananda).
    Um die Glückseligkeit emporsteigen zu lassen, muss es ein Zusammentreffen geben, eine Berührung, DIE BETEUERUNG DER EINHEIT INNERHALB DER DUALITÄT.

    Ich glaube, dass in diesen Ausagen die Antwort auf meine "ewige" Frage ver-
    steckt ist: Warum sind wir überhaupt aus der Einheit rausgefallen?

    Aus meiner Sicht, geht es eben darum, die Dualität SO ZU ERLEBEN, dass sie
    KEINE Probleme MEHR verursacht. Und das geht nur, wenn wir DIE EINHEIT
    INNERHALB DER DUALITÄT wahrnehmen können.

    Nisargadatta sagte noch Folgendes:

    Die Welt selbst bedeutet Berührung - die Gesamtheit aller Berührungen im Bewusstsein.
    Der Geist kommt mit der Materie in Berührung und resultiert in Bewusstsein.
    Solches Bewusstsein jedoch, befleckt von Erinnerungen und Erwartungen, wird zum GEFANGENSEIN.
    REINE Erfahrung erzeugt KEINE VERHAFTUNG; die Erfahrungen, die durch Begierden und Ängste verfärbt werden, sind unrein und erzeugen KARMA.

    Ich erkläre mir das so: Die Enheit "geht" in die Dualität, sie ist eine Zeit lang
    "verwirrt" (>>> es entstehen "Probleme" d.h. Ängste, Begierden aus der - momentanen - Vehaftungen), bis sie sich SELBST in der Dualität wieder-
    findet >>>> und so entsteht Bewusstsein, Sein und Glückseligkeit.
    Es scheint, als könnte die Einheit ERST durch die Dualität die Glückseligkeit (Liebe?) erfahren, aber erst NACHDEM sie sich selbst in der Dualität findet.

    Das könnte für mich einen Sinn geben.

    Es wird mich sehr freuen, wenn Ihr schreiben werdet, wie Ihr es versteht.

    Alles Gute :)
    P.
     
  5. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    Hallo Zauberin,

    So Ähnlich, aber nicht ganz so, sehe ich es auch.

    Einen ganz enspannten schönen Urlaub auf der Welt (Dualität) zu genießen, den wir durch das Leben machen können.
    Diese Welt hat so viel zu bieten, für jeden etwas, hinter jedem Grashalm kann das Glück lauern.

    Der Liebe messe ich nicht soviel Bedeutung zu, wie Du es tust.
    Sie ist für mich das, das hinter einem dieser Grashalme lauern kann.
    Allerdings ist sie eventuell der Wegbereiter, das "Reisebüro" für den Urlaub im "Paradies" Erde.

    lg
     
  6. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
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    hi Zauberin
    ich denke es ist so daß wir momentan auch mit unserem bewussten Ich in der Dualität leben, wir sind voll und ganz im Dualen. Wenn aber nun unser Geist im geistigen Raum bewusst wäre, obwohl wir in der Physis leben, könnte das klappen. Wie das allerdings gehen soll, übersteigt meine Vorstellungskraft.
    Die Physis ist Dual also ein Ich und Du - wäre ich eins, könnte ich mich nicht berühren aber im Du ist Berührung möglich. Da wir in Wahrheit eins sind aber in der Dualität zwei kann ich mich selber im Du berühren und wahrnehmen.
    Nur durch diese Trennung in Ich und Du in Subjekt und Objekt ist es möglich Bewusstsein zu entwickeln, da nur in dieser Dualität Wahrnehmung eines Äußeren möglich ist.
    Erinnerungen: also die Vergangenheit und Erwartungen: also Zukunft behindern uns in der Gegenwart.

    Liebe Grüße inti
     
  7. intrabilis

    intrabilis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Februar 2005
    Beiträge:
    1.541
    Ort:
    ungefähr da
    Hallo Inti,

    Ich bin mir garnicht so sicher, ob das Prizip Dualität tatsächlich uneingeschränkt auf das uns Umgebende und uns Selbst anwendbar ist.
    Im Einfachen/Naiven scheint sie mir nicht zu stimmen.
    Es gibt (zumindest gehe auch ich davon aus) ein Ich und Du, aber wo ist das, das uns trennt/unterscheidet?
    Oder noch einfacher. Wo ist das Gegenteil von einem Baum oder einer Kugel?

    Auf Ebene Materie mag es Antimaterie geben, aber wie sieht das in Bezug zu Energie aus?
    Oder kann es überhaupt Energie ohne Materie und umgekehrt geben?
    Ist Materie/Energie widersprüchlich?
    Ist Geist/Körper widersprüchlich?

    Ich denke nein, Fehler und Irrtümer natürlich nicht ausgeschlossen.

    Liebe Grüße inti[/QUOTE]
     
  8. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
    Au weia. Da ist einiges durcheinander, und am Ende des Ausspruches steht dann auch nichtmals eine klare Aussage. Es erinnert mich ein wenig an ein Interview mit jener Frau Roth von den Grünen:

    Stern: Welche Schritte sieht ihr Wahlkampfprogramm vor?
    R.: Zunächst kommt es darauf an, Deutschland zukunftssicher und wettbewerbsfähig zu machen. Dazu müssen die richtigen Schritte in die Richtung gemacht werden, die Reformen sind unvermeidlich. (...blabla)

    Typisch Claudia Roth: von Schlagwort zu Schlagwort; von Metapher zu Metapher. Keine Querverbindungen zwischen den Gedanken, keine Aussagen. Was sind denn die ersten Schritte, und wer wird sie tun? Und wer entscheidet, welches die richtige Richtung ist? Welche Reformen sind denn unvermeidlich, und welche nicht? Alles substanzleeres Blabla.


    Und bei Nisargadatta Maharaj ist es das Gleiche. Aber eine Rede wird nicht besser, indem man eine Liste von wohlklingenden Begriffen herunterrattert. In welchem Zusammenhang stehen die Aussagefragmente "Reines Bewusstsein bedeutet Licht" und "Wärme braucht Berührung."


    So spricht kein erleuchteter Mensch.
    An der Art, wie jemand spricht, erkennt man, wieweit er über seinen Redegegenstand Klarheit verschafft hat. Dieser Aussagewirrwar von Nisargadatta Maharaj hat es sogar nötig, in einem Forum analysiert zu werden.



    Ich würde von diesem Menschen Abstand nehmen.
     
  9. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
    Nochmal als Exempel, um es plastischer zu machen. Ich nehme mir vor, einekurze Rede zu verfassen. Folgende Bergiffe sollen darin vorkommen:


    • Licht
    • Bewusstheit
    • Liebe
    • Einheit
    • Das Sein
    und ein paar Kontrastbegriffe (jeder Krimi-Fan weiß, dass es ohne Kontraste nicht geht: der Gute kann nicht gut sein ohne das Böse... ;) )
    • Dunkelheit
    • Schatten
    • unbewusst




    Die Liebe ist ein Ausdruck des Lichtes, und das Licht ist nichts anderes als das Sein selbst. Wo Dunkelheit herrscht bleibt die Liebe unbewusst, obwohl sie dennoch da ist. Dunkelheit ist nicht der Gegensatz von Licht, sondern der Zustand, in dem das Licht fehlt. Wo Schatten ist, durchdringt die Bewusstheit das Sein nicht, und das Bewusstsein gegenwärtigt auch nicht die Einheit von Liebe und Licht.


    Zugegeben: es ist verbesserungswürdig. Aber es zeigt imho, wie solche wirren Reden per Baukastenprinzip zustande kommen.

    Grüße,
    KTG
     
  10. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
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    Und abschliessend noch ein Positiv-Beispiel:

    [​IMG]

    Aus dem Vorwort von "Kernholz des Bodhibaumes"m Ajhan Buddhadasa.
    Das Buch ist von der Unesco gefördert und kann kostenlos zb unter http://www.zenforum.de/texte/t_vi_hwd.pdf heruntergeladen werden.
     
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