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Lehrer am Ende ihrer Kräfte ....... die Inklusion

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von FIWA, 3. Dezember 2014.

  1. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2011
    Beiträge:
    12.990
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    Es war so logisch, dass es so nicht geht.

    Eine Betreuung und damit Inklusion von Körperbehinderten, Blinden, Tauben geht alles noch im normalen schulischen Rahmen, aber nie nicht wenn sonderpädagogische Maßnahmen notwendig sind. Das gibt unser normales Schulsystem so gar nicht her.

    Schon alleinig bei den Klassenstärken von 30 bis 40 Schüler ist eine einzelne sonderpädagogische Betreuung gar nicht umsetzbar. Das war von vornherein klar, denn der Schulbetreuer kann den Pädagogen gar nicht ersetzen, ist auch nicht einmal ansatzweise sein Aufgabengebiet.

    Alles geht noch nur mit Betreuer, wenn die Schüler körperbehindert sind, da reichen Hilfestellungen eines Betreuers. Bei taub oder blind, wird es schon schwieriger. Bei geistig behindert mit sonderpädagogischen Bedarf ein Ding der Unmöglichkeit in Klassen mit 30 bis 40 Kindern.

    Soweit konnte man wohl nicht denken, oder bessere Frage, die sich aufwirft, meinten da etwa einige, die Kinder mit sonderpädagogischen Bedarf müssen doch nur einfach wollen und doch nur einfach ihre Blockaden der Behinderungen ablegen ?!

    Man könnte so etwas schon beinahe annehmen.
     
  2. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.687
    Ort:
    Kärnten
    Hm,...so denke ich da nicht.

    Die Inklusion ist anstrebenswert, doch die Umsetzung ist dermaßen schwer und vor 2020 sehe ich da noch wenig Licht dafür, wenn nicht mal die Integration wirklich funktioniert ( ! ) , bei uns. Ab 2020 wird es keine Sonderschulen mehr geben, und es sollen ALLE gemeinsam unterrichtet werden. Das heißt aber auch, dass es mehr an Ausbildungen für Lehrer geben wird, um dem gerecht zu werden. Und zum jetztigen Zeitpunkt, klar wären viele damit überfordert. Ohne zusätzlicher Ausbildung und mehr an Begleitung/Assistenz in dem Bereich werds net gehen.

    Bis dahin denke ich, ist es noch ein weiter Weg , obwohl daran gearbeitet wird. Und ob es dann wirklich überall und bei jeden so funktionieren wird, wie es sich vorgestellt wird,...hm,...ich werde es es sehen,....( stecke ja mitten in der Ausbildung, und es ist ein zentrales Thema bei uns und für die Zukunft ) .

    Jedenfalls würde ich es begrüßen, wenn es klappt ! ( Obwohl ja, die Behindertenpädagogik noch nicht sehr lange besteht ( Ganzheitlich gesehen ) und da noch viel zum Tun ist )

    GLG Asaliah

    PS.: und "blockiert " fühlen sich beeinträchtigte Menschen nicht, und möchten auch so nicht angesehen werden.
     
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  3. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    28.871
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    Wien
    An unserem Gymnasium gab es in einer Klasse ein Mädchen im Rollstuhl, der musste dann von Mitschülern über die Stufen getragen werden, mehrmals in der Woche bis in den dritten Stock und wieder hinunter, wenn dort Unterrichtsstunden waren, der Biologiesaal war genauso wie der Physiksaal im dritten Stock. Aufzug hat es keinen gegeben.

    Hier will man die Sonderschulen abschaffen und alle Kinder zusammen unterrichten, in meinen Augen schaut es aber eher so aus, als wenn sich der Staat bloß das Geld für diese teuren Schulen sparen will.
    Alle Kinder zusammen ohne Ausgrenzung wäre schön, da braucht es aber dann entsprechende Hilfen, alles den Lehrern und Kindern aufladen geht nicht.
    Aber es wird lieber gespart, die Kinder sitzen wegen kaputter Schulgebäude teilweise jahrelang in Containern und werden dort drinnen unterrichtet. Das will man jetzt auch noch behinderten Kindern antun. (n)
     
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  4. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
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    Ort:
    Kärnten
    Für manch einen Lehrer oder für manch einen Schüler mutet es sich als Zumutung an, wenn sie mal Bücher einer beeinträchtigten Person tragen müssen, ja solche Fälle gibt es, traurig aber wahr in unserer ach so sozialen Gesellschaft .

    Diese beeinträchtigen Menschen WOLLEN aber so weit als möglich autark leben und mögen gar niemanden zur Last fallen ! Daher gibt es vermehrt die Bemühungen der Assistenz , die helfen , wo sie es wollen /benötigen aber sie so weit als möglich selbstbestimmt leben lassen. Und dies ist sehr wohl möglich .

    Ja, Schulen müssen dementsprechend aufgebaut /umgerüstet werden und das ist auch gut so.

    GLG Asaliah
     
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  5. Nithaiah

    Nithaiah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. November 2004
    Beiträge:
    5.049
    Was mich an der Sache ärgert, ist dass sich immer neue Modelle ausgedacht werden, ohne die entsprechenden Bedingungen dafür zu schaffen. Die Ansprüche werden immer höher geschraubt, das Personal dafür immer weniger.

    Ich hatte damals auch einen behinderten Jungen in meiner Hortgruppe, eigentlich hätte ich Anspruch auf einen Stütz-Erzieher gehabt, der natürlich nie gekommen ist. Dazu gab es noch eine Überbelegung meiner Gruppe, so dass ich viele Kinder mehr zu betreuen hatte, als es eigentlich vorgesehen wäre. Aber so ist das eben, wenn Schreibtischtäter zu entscheiden haben, wie es in der Praxis auszusehen hat.

    Das mal nur eben auf die Schnelle geschrieben, deinen Link dazu sehe ich mir noch an...
     
  6. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Meiner Meinung nach, je länger in den Köpfen der Gedanke herrscht, dass geht doch nicht , um so länger dauert die Umsetzung in unserer Gesellschaft und wenn man sich den Bereich Heilpädagogik, Sonderpädagogik und Behindertepädagogik umsieht, wie jung der Teil noch ist und wo man beeinträchtigten Menschen gar nix zutraute, sie kein öffentlicher Teil unserer Gesellschaft ( sind ) waren, dann sieht man auch wie sehr wie in den Kinderschuhen stecken !

    GLG Asaliah
     
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  7. Shania

    Shania Guest

    Ich bin sehr im Zweifel, ob Inklusion für alle Kinder die Lösung ist.
    Ohne Zweifel stärkt es den Zusammenhalt, wenn ein Rollstuhl gemeinsam vom obersten Stock ins Erdgeschoss getragen wird usw.
    In meinem Bekanntenkreis gibt es ein behindertes Kind, mittlerweile junger Mann. Als er in die Volksschule ging, haben alle mitgeholfen, um ihm vieles zu erleichtern. Später im Gymnasium hat sein Vater durchgesetzt, dass ein Lift eingebaut werden musste. Dieses Kind war voll integriert in die Klassengemeinschaft und alle haben davon profitiert.

    Ich frage mich allerdings, wie geistige/psychische Beeinträchtigungen im Schulalltag integriert werden können.
     
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  8. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    12.990
    Brauchst du ja auch nicht. :sneaky:

    Das Problem ist, in unserem Schulsystem derzeit ist das nicht umsetzbar. Denn, dann müssten wir Klassen von so maximal 8 Schüler haben und leistungsorientiert müsste abgeschafft werden.

    Da das nicht geht, hast du dann im Endeffekt die Sonderschule in der normalen Schule, ein bis zwei Klassen und das in jeder Schule. Inklusion wäre das dann aber nicht.
     
  9. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

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    Kärnten
    Ich meine, kommt auf den Grad der Beeinträchtigung an. Schon mal in einer Tagesstätte und /oder Wohnstätte eine Behinderteneinrichtung gewesen ?
    Es geht sehr wohl;) und für Alles andere müssen eben auch die Rahmenbedingungen geschaffen werden. Wie bereits geschrieben , es ist noch ein langer Weg bis dorthin ,aber ich glaube daran.

    GLG Asaliah
     
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  10. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

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    in den eigenen staatlichen Bereichen halten .......... genau das
     
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