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Kübler Ross vs. Positives Denken

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von PapisEngelkind, 10. Juni 2004.

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    Hallo, ich lese derzeit gleichzeitig Kübler Ross "Der Tod und das Leben danach" und das Arbeitsbuch zu den Prophezeiungen von Celestine. Kübler Ross sagt, wir hätten uns dieses Leben und vor allem die negativen Ereignisse selbst ausgesucht, um daran zu wachsen. Es scheint also unabwendbar, was uns passiert.
    Erhard Freitag, J. Murphy und auch James Redfield vermitteln einem das Gefühl, man könne sein Leben selbst bestimmen durch Suggestionen und positives Denken.
    Beiden Glaubensrichtungen liegt zugrunde, daß wir alle aus einer Energie bestehen und mit dem "Universum" (Gott) in Verbindung stehen bzw. am "Ende" unseres Lebens zu ihm zurückkehren. Wir sind gottähnlich und können deshalb kleine Schöpfungen erschaffen durch das PD.
    Nur in dem Punkt "Schicksal" gehen sie total auseinander. Das stört mich, da ich gerne meine eigenen, jetzigen Pläne verwirklichen würde.
    Wir habt ihr diesen Konflikt gelöst?
     
  2. Diana

    Diana Guest

    Hallo PapisEngelkind ( ein aussagekräftiger Nick übrigens ) ;-)

    Schicksal ist für mich das was Anderen widerfährt und ich nicht ändern kann, wo ich keinen Einfluß habe , außer Wohlergehen zu wünschen- aber eben nicht das Recht habe ÜBER sie zu bestimmen.

    So mag ich in ein Schicksal eingreifen wenn ich unmittelbar beteiligt bin und Leben zu retten, Leid zu verhindern ist , sonst wäre ich ja nicht zur rechten Zeit am rechten Ort- aber niemand kann eben überall sein.

    Was mich selbst betrifft habe ich die freie Wahl und wenn dies bewußt ist, ist die Entscheidung eigentlich schon lange vorher bereits getroffen worden ;-) . . . . .positives Denken allein genügt da allerdings nicht- es ist wichtig die positiven wie die negativen Aspkete in allen Situationen herauszukristallisieren um positiv Konstruktives für sich selbst zu schaffen- so verwirklichen sich meine Pläne immer zum Wohle Aller und im Sinne der allgegenwärtigen Göttlickeit, einfach von selbst , weils von Innen heraus natürlichst und selbstverständlich ist das Geburtsrecht, Lebensrecht : Glück und Wohlergehen selbst zu schaffen und zu erleben wie ein jedes Andere für sich selbst auch ;-)

    Liebe Grüße von Diana
     
  3. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hi PEK,

    also ich sah und sehe zwischen
    und
    für mich keinen Widerspruch.

    Gehen sie das?
    Oder scheint es für dich so, weil du in beide Aussagen unterschiedliches hinein interpretierst?

    Für mich persönlich bedingt
    absolut nicht
    Für mich ist das wie ein grober Arbeitsablauf, oder ein Lehrplan in der Schule - beides wird irgendwann festgelegt - von mir für mich - ob ich dann diese Arbeit auch wirklich so ausführe, wie ich sie mir ursprünglich gedacht hatte - oder ganz was anderes mache - liegt in meinem Ermessen.

    Ich mach mir nen groben Plan - und dann halt ich mich vielleicht dran - oder auch nicht - bei beiden Möglichkeiten liegt es in meiner ureigensten ständigen und stetigen Neu-Entscheidung, was ich tue - und sobald ich mich im Hier und Jetzt entschliesse, es mir gut gehen zu lassen, dann brauch ich auch keine negativen Ereignisse mehr - meine Erfahrung und Überzeugung.
     
  4. Ja, aber Kübler-Ross sagt doch, man könne sich nicht weiterentwickeln, wenn man es hier zu gut hat---? Also würde man quasi sein Leben vertun, wenn man reich, glücklich und in einer tollen Partnerschaft lebt etc pp. DAS ist für mich der Knackpunkt, denn die Lehrer des PD sagen, man vertut gerade sein Leben, wenn man nicht das Beste rausholt. HILFÄÄ *g*
     
  5. Seelenfluegel

    Seelenfluegel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2003
    Beiträge:
    1.716
    Ort:
    Donnersbergkreis

    Tip: nimm den Mittelweg.

    Ja, es darf uns gut gehen. Wir sollen aber dabei darauf achten, das wir aufmerksam bleiben und nicht in etwas fluechten, was uns abhaelt, weiter zu wachsen (Problemverschiebung und so).


    lg
    Chris
     
  6. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    rehi,

    wo genau hast du das raus gelesen? Ich gestehe, hab bis jetzt erst 2 Bücher von ihr gelesen, aber DAS ist MIR noch nie aufgefallen :daisy:
     
  7. Ich habe nur das eine Buch gelesen und da sagte sie (aus dem Kopf zitiert), daß man sich nicht weiterentwickeln kann, wenn alles um einen herum rosarot ist.....weil man eben an den Schwierigkeiten wächst und das sei der Sinn unseres Erdenlebens :fechten:
     
  8. Diana

    Diana Guest

    Beides ist möglich, Papis Engelkind, es ist tatsächlich beides möglich:

    Wir können an Schwierigkeiten wachsen und wir können wachsen wenn alles rundherum rosarot und himmelblau ist - das Eine schließt das andere nicht aus und ich kenne kein Leben wo sowohl das Eine als auch das Andere hat nicht wachsen lassen ;-)

    Entweder /oder ist OUT , Sowohlalsauch ist IN :)) . . . .
     
  9. Augen

    Augen Guest

    Es geht um Bewusst-sein, PE. (PE ist die Abkürzung für deinen eigenartig langen nick)
    Die meisten Menschen können in einem harmonischen Umfeld schwerer wachsen, als in einem hinderlichen Umfeld. Der Grund: Das hinderliche Umfeld stößt dich die ganze Zeit an. es stößt dich an deinen wunden Punkten an > du kannst nicht 'einschlafen'.


    ist das verständlich?
     
  10. Astroharry

    Astroharry Guest

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    beide haben recht.

    Jeder Mensch hat einen individuellen Bauplan. Dieser Bauplan ist die Essenz all seiner Erfahrungen. Wir sind keine unbeschriebenen Blätter, sondern haben eine einzigartige individuelle Eigenart.
    Bedingt durch diese Eigenart haben wir ganz verschiedene Interessenslagen und Reaktionsmuster. Wir bringn uns selbst und zwangsläufig in Situationen, wo wir uns selbst begegnen. Denn wie man in den Wald hineinruft, so hallt es heraus.
    Das was wir denken und fühlen verursacht unser Handeln und genau das verursacht die ENTSPRECHENDEN Auswirkungen und Reaktionen unserer Umwelt und der Menschen die uns umgeben.

    Daher hat Frau Kübler Ross recht, wenn sie sagt. Wir suchen uns unsere Probleme selbst.

    J. Murphy hat aber ebenso recht, wenn er sagt. Alles was wir tun und alles was uns begegnet sind die Auswirkungen unserer Gedanken und Gefühle.

    Primär ist es unser Denken, womit wir unser Schicksal bestimmen.
    Aus den Gedanken erwachsen die Gefühle und schließlich die Handlungen.
    Es ist wie mit einer Pflanze. Der Samen ist winzig klein. Das ist der Gedanke, er ist der Anfang. Wenn man ihn ständig nährt und pflegt, dann wird darus eines Tages vollendetes Schicksal. Es wächst aus der Erde der äußeren Welt wie eine Pflanze und wird eines Tages zu einem Baum.

    Da wir aber eine Geschichte haben können wir aus uns selbst nicht sofort das machen was wir gerne möchten und selbst wenn, so müssten wir das bereits verursachte Schicksal noch erdulden, bis es aufgezehrt ist.

    Deshalb fragen wir uns immer zuerst selbst: "Wodurch habe ich es verursacht.". Und vor allem "Was kann ich daraus lernen".

    Unser Schicksal hat einen einzigen Zweck: ERKENNE DICH SELBST

    Gruß Willibald
     
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