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Krishna der Transzendentale Herr

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 5. April 2017.

  1. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

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    Eine Erklärung durch sich selbst ist keine Erklärung.
    Das Kräfte Kräfte sind, ist ja eh klar.

    Irgendwann hört der Schmerz auf - wenn man realisiert hat, wer man ist.
     
  2. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Tauchen in der ekstatischen, transzendentalen Liebe

    Als Sri Cetanya - der Transzedentale Herr, der die Form eins Geweiten annahm - Bhakta-Rupa
    und ein großer Bhakti-Gelehrter , namens Raghupati Upādhyāya traf,
    sagte Er die Worten „Sei im Krishna Bewusstsein“ - bali' vacana rahu kṛṣṇe mati

    Als Upādhyāya es hörte, wurde sein Geist zufrieden - upādhyāyera śuni' haila mana ānandita
    Der Herr sagte ihm, „Spräche, (und) beschreibe Krihsna“. - prabhu kahila tāńre kaha varṇana kṛṣṇera

    Er rezitierte selbst komponierte Verse über die Spiele Krishnas - paḍila nija-kṛta śloka līlā kṛṣṇa
    Als der Höchste Herr sie hörte, tauchte Er in der ekstatischen göttlichen Liebe ein - mahāprabhura śuni' āveśa mahā prema

    "Lass diejenige, die vom materiellen Dasein Angst haben, das was (direkt vom Höchsten Herrn) gehört wurde (die Vedas) verehren - bhava bhītāḥ śrutim bhajantu
    Andere, das, was aus der verganen Zeit errinert wurde (die Puranas verehren) - apare smṛtim
    Andere, die Große Erzählung Mahābhārata (und) andere (spirituelle Schriften) (verehren) - itare bhāratam anye
    Ich verehre hier Nanda (derjenige welche Krishna sich als eigenes Kind gewünscht und bekommen hat) - aham vande iha nandam
    In dessem Hof die Hochste Absolute Wahrheit (Krishna) ist - yasya alinde param brahma
     
  3. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Cetanya Cearitamrita 2 19.97-100

    Sprich weiter sagte der Herr (Sri Cetanya) - kaha āge vākye prabhu
    Raghupati Upādhyāya sprach, (aber vorher) brachte (dem Herrn) (seine) Ehrerbietung - upādhyāya kahila raghupati upādhyāya kaila namaskāra

    Wem könnte ich sagen und wer könnte mir jetzt glauben - kam prati kathayitum vā kaḥ samprati pratītim
    Dass der Höchste Herr der transzendentale Jäger der Frauen der Kuhhirten - īśe āyātu brahma viṭam vadhūṭī gopa
    in den Hainen (auf dem Ufer) der Tochter des Sonnengottes (des Flusses Yamunā) sei - kuñje tanayā pati go

    Der Herr sagte, „Sprich (weiter)“ prabhu kahena kaha
    Er (Upādhyāya) rezitierte über die Spiele Sri Krishnas - teńho paḍe līlā kṛṣṇa
    Der Herr tauchte in der ekstatischen göttlichen Liebe - prabhura āveśe prema
    (Sein) Körper und Geist entspannten sich - deha-mana āyuyāilā

    Als Raghupati Upādhyāya die (Symptome) der göttlichen Liebe sah - upādhyāyera prema dekhi'
    war sehr verwundert - haila camatkāra
    es war sicher, Er war kein Mensch sondern Krishna - karila nirdhāra ińho nahe manuṣya kṛṣṇa

    Tika:
    Es ist offensichtlich, dass Raghupati Upādhyāya Wissen über Rasa Tattva (die Prinzipien der Geschmäcker der Göttlichen Liebe) hatte,
    und anhand dieses Wissen hatte er verstanden, dass die Symptome der göttlichen Liebe, welche Sri Caitanya manifestiert hatte,
    nur vom dem Höchsten Herrn manifestiert werden können.

    Zum Beispiel, es gibt acht Arten von Manifestationen der göttlichen Liebe wenn der Gottgeweihte die der reinen Tugend erreicht hat:
    1) jaDimä (starr werden),
    2) gharmodgama (stark schwitzen),
    3) romAnca (die Haare stehen zu Berge),
    4) svara-bhaGga (ziternde Stimme),
    5) kampa (Fieberschauer),
    6) vaivarNya (blass werden),
    7) nayanAshru (große Tränen),
    8 ) acaitanya (in Ohnmacht fallen).

    Je nach Art des Fortschritts, der Vertiefung in der göttlichen Liebe,
    werden diese acht Symptome in verschiedenen Stärken erlebt.
    1) dhUmAyita (verraucht), wenn
    einer der acht Symptome, auch kombiniert mit einem anderen,
    sich in einer kleinen Quantität manifestiert
    und man kann es leicht verstecken.
    2) jvalita (entflammt), wenn
    zwei oder drei Symptome sich bedeutend und gleichzeitig manifestieren
    und man kann sie schwierig verstecken.
    3) dipta (brennend) wenn
    drei, vier oder sogar fünf dieser Symptome sich sehr stark und gleichzeitig manifestieren,
    und man kann sie unmöglich verstecken.
    4) uddipta (glühend brennend) wenn sechs, sieben oder acht dieser Symptome sich gleichzeitig und im höchsten Maße manifestieren.
    5) suddipta (lodernd brennend) wenn
    alle sattvika bhavas sich manifestieren und erreichen den Gipfel des Ausdrucks außerordentlich strahlend.
    Dieser Zustand kann man nur in den Kuhhirtenmädchen von Vrindavan und in dem Höchsten Herrn beobachten.
     
  4. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Madhya 19.101

    Der Herr sagte, „Upādhyāya, wen betrachtest du als der Beste“ - prabhu kahe upādhyāya kāya māna śreṣṭha
    Upādhyāya antwortete, „Die Höchste Form (des Transzendentalen Herrn) ist sicherlich Shyām (Der Dunkle) (Krishna wurde auch so genannt weil seine Hautfarbe Dunkelblau ist) - upādhyāya kahe param rūpam eva śyāmam

    Tika:
    Sri Rupa Goswami schreibt über die Formen des Transzendentalen Herrn in seinem Buch Laghu Bhagavat-amrita
    1.10-14

    Um viel mehr werde ich hier von (all) den Wichtigsten die verehrt werden - atha iha mukhyatvaḿ upasyesu
    über die Überlegenheit Sri Krishnas der Besitzer der Erde sprechen - utkarṣa kṛṣṇasya bhūmataḥ vaktum
    und eine nach der anderen Seine eigenen Formen beschrieben –kramat tat sva-rupani nirupyante

    Auf diese Weise in seinem Aufenthaltsort, jenseits der materiellen Welt – iti dhāmasu atīta prapañca
    ist Er auf drei Art und Weise manifestiert - asau tri-vidham bhati namaka
    genannt
    (1) Seine eigene (originale) Form - svayam-rupa
    (2) Erweiterungen– Formen eins in der Seele mit Ihm und - eka-atma-rupa
    (3) Ermächtigte Formen - avesha-rupa

    Jene Form die unabhängig ist - yad rūpaḿ ananyāpekṣi
    Ist originale Form genannt - svayaḿ-rūpaḥ sa ucyate

    īśvaraḥ paramaḥ kṛṣṇaḥ
    sac-cid-ānanda-vigrahaḥ
    anādir ādir govindaḥ
    sarva-kāraṇa-kāraṇam (aus Brahma-samhita (5.1))

    Der Höchste Kontrollierende ist Krishna - paramaḥ īśvaraḥ kṛṣṇaḥ
    (seine) Form ist ewig, voll wissend und spiritueller Ekstase - vigrahaḥ sac-cid-ānanda
    (er ist) der anfangslose, ursprüngliche Govinda (so wird Er im Vrindavan genannt) - anādir ādir govindaḥ
    Die Ursache aller Ursachen - kāraṇa sarva-kāraṇam

    yad rūpaḿ tad abhedena
    svarūpeṇa virājate
    akṛty-ādibhir anya dṛk
    sa tad ekātma-rūpakaḥ
    sa vilāsaḥ svāḿśa iti
    dhatte bheda-dvayaḿ punaḥ


    Diese Form (Krishnas) nicht verschieden von seiner eigenen Form - yad rūpaḿ tad abhedena svarūpeṇa
    (wenn) unvollständig manifestiert, ist betrachtet als eine andere- akriti virajate dṛk anya adibhih
    Und dies ist eine Form eins in der Seele (mit der Ursprüglichen) - sa tad rūpakaḥ ekātma
    Welche wieder in zwei Arten sich manifestiert – sa punaḥ bheda-dvayaḿ dhatte
    Und zwar Spielerische (Form) - Vilas und die wie der eigene Erweiterung - Svamsha – iti vilāsaḥ svāḿśa
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Dezember 2017
  5. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Sri Rupa Goswami schreibt weiter über die Vilas Formen Krishnas
    in seinem Buch Laghu Bhagavatamrita 1.15 -16:

    Wenn Seine eigene Form mit anderen Eigenschaften erscheint - svarūpam tasya anya akāraḿ bhāti
    wird sie für (Seine) Spiele gedacht. – yat vilāsataḥ
    Sie hat fast dasselbe Seelische Energie - prāyena samaḿ śaktyā ātma
    (Und) sie wird Vilas (Spielerisch) genannt - sa nigadyate vilāso

    Auf diese Weise erinnert man sich Govinda, der (originale) Herr der spirituellen Welt– yathā smṛtaḥ govindasya nāthasya paramavyoma
    Als der Herr der spirituellen Welt Vasudev – yādṛśaḥ nāthasya paramavyoma vāsudevas
     
  6. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Sri Rupa Goswami schreibt weiter über die Svamsha Formen Krishnas
    in seinem Buch Laghu Bhagavatamrita 1.17:

    tādṛśo nyūna-śaktiḿ yo
    vyanakti svāḿśa īritaḥ
    sańkarṣaṇādir matsyādir
    yathā tat-tat-svadhāmasu


    So sind die Formen die Svamsha genannt sind, manifestiert – tādṛśo svāḿśa īritaḥ vyanakti
    Welche weniger Macht (haben): - yo nyūna śaktiḿ
    (Forme die) mit (dem Herrn) Sankarshan anfangen – sańkarṣaṇa ādir
    (Und Forme die) mit (dem Herrn) Matsya anfangen – matsya ādir
    Und auf diese Weise werde auch ihre eigenen (spirituellen) Räume (manifestiert) - yathā tat-tat-sva-dhamasu
     
  7. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Die dritte Art der Formen des Transzendentalen Herrn ist Avesha

    Zu Erinnerung, laut dem Transzendentalen Wissen gibt es
    (1) Seine eigene (originale) Form - svayam-rupa
    (2) Erweiterungen– Formen eins in der Seele mit Ihm und - eka-atma-rupa
    - Spielerische (Form) - Vilas
    - eigene Erweiterung mit weniger Kraft als die Vilas Formen- Svamsha
    (3) Ermächtigte Formen - avesha-rupa

    Jñāna śakty ādi-kalayā
    yatrāviṣṭo janārdanaḥ
    ta āveśā nigadyante
    jīva eva mahattamaḥ

    vaikuṇṭhe 'pi yathā śeṣo
    nāradaḥ sanakādayaḥ
    akrūra-dṛṣtāne cāmé
    daśame parikīrtitaḥ


    Die Lebewesen, die sicherlich große Seelen sind - jīva eva mahattamaḥ
    In denen der (Höchste Herr) Djanardan eingeht – yatra janārdanaḥ āviṣṭo
    mit der Energie des Wissens und andere Energie – śakty jñāna ādi-kalayā
    sind „Avesha“ genannt - ta āveśā nigadyante

    Auf diese Weise Shesha, Naarad und Sananka (aus der vier Kumaras) - 'pi yathā śeṣo nāradaḥ sanaka
    Sind solche Beispiele in der spirituellen Welt Vaikuntha – adayaḥ vaikuṇṭhe
    Sie wurden auch von Akrura gesehen – ami ca Akrura drstante
    Wie im zehnten Kanto (von Bhagavat Puran) verherrlicht – dasame parikīrtitaḥ
     
  8. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Außer dieser 3 Arten der transzendentalen Formen:
    (1) Seine eigene (originale) Form - svayam-rupa
    (2) Erweiterungen– Formen eins mit Ihm in der Seele - eka-atma-rupa
    - Spielerische (Form) - Vilas
    - eigene Erweiterung - Svamsha (mit weniger Kraft als die Vilas Formen)
    (3) Ermächtigte Formen - avesha-rupa

    in der ersten Kategorie gibt es auch die Prakash Formen

    prakāśas tu na bhedeṣu
    gaṇyate sa hi nau pṛthak
    1.20

    Die Formen Prakash sind nicht (von der orginalen Form) verschieden - prakāśas tu na bhedeṣu
    (und alle die) genau so folgen sind (auch) nicht verschieden - gaṇyate sa hi nau pṛthak

    tathā hi anekātra prakatatā rūpasyaikasya yaikadā
    sarvathā tat svarūpaiva sa prakāśa itīryate

    dvāravatyāà yathā kṛṣṇaḥ pratyakṣaḿ prati-mandiram
    citraḥ bataitat ity ādi pramāṇena sa setsyati
    1.21- 22

    Zudem die Manifestierung einer einzigen Form - tathā hi prakatatā ekasya rūpasya
    an mehreren Orten zur selben Zeit – anekātra ekadā
    welche in jede Beziehung wie Seine eigene Form sind – yā sarvathā tat sva rūpa eva
    sind Leuchtende Formen – Prakaash genannt - sa prakāśa itīryate

    Wie in Dvaraka, Krishna – yatha dvaravatyam kṛṣṇaḥ
    Direkt in fast allen Gebäuden (anwesend war) – pratyaksam prati mandiram-
    Oh, dies ist erwiesen (aus Bhagavat Puran 10.69.2)
    Der Beweis wird angegeben - pramanena sah setsyati

    kvacic catur-bhujatve 'pi na tyajet kṛṣṇaḥ-rūpatam
    ataḥ prakāśa eva syāt tasyāsu dvi-bhujasya ca
    1.23

    Manchmal obwohl (Er) an seine Krishna Form nicht verzichtet hat – kvacit api kṛṣṇaḥ-rūpatam na tyajet
    hat Er vier Arme - catur-bhujatve
    somit ist dies offensichtlich ein Prakash - ataḥ syāt eva prakāśa
    Seiner zwei armigen Form – tasya asau dvi-bhujasya ca

    prapañcātīta -dhāmatvam eṣāḥ śāstre pṛthag-vidhe
    pādmiyottara-khaṇdādau vyaktam eva virājate
    1.24

    Diese Erscheinungsformen (des Transzendentalen Herrn) – eṣāḥ vyaktam
    Die sich jenseits der materiellen Wellt aufhalten - atita prapanca dhamatvam
    Sind in verschiedenen spirituellen Schriften dargestellt – prthak vidhe śāstre virajate
    Angefangen mit dem Kapitel Uttara von Padma Puran - adau khanda uttara padmiya
     
  9. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Cetanya Cearit-amrita - Madhya-Lila 19.102-104

    śyāma-rūpera vāsa-sthāna śreṣṭha māna' kāya
    'purī madhu-purī varā' — kahe upādhyāya


    (Sri Caitanya fragte) Was denkst du, welche ist die beste Residenz der dunkel blauen Form (des Herrn) (Krișna) - kāya māna śreṣṭha vāsa-sthāna śyāma-rūpera
    Raghupati Upādhyāya sagte, "Madhu-purī (Mathurā-dhāma) ist die beste“ - upādhyāya kahe 'purī madhu-purī varā' ."

    bālya, paugaṇḍa, kaiśore, śreṣṭha māna' kāya
    'vayaḥ kaiśorakaḿ dhyeyaḿ' kahe upādhyāya


    (Sri Caitanya fragte) Was denkst du, zwischen Kindheit (bis 5 Jahre alt), spät Kindheit (bis 12 Jahre alt) und früh Jugend (ab 12 bis 15 Jahre alt) - bālya, paugaṇḍa, kaiśore
    Was denkst du, welche ist das Beste (Seines Alters?) - - kāya māna śreṣṭha
    Raghupati Upādhyāya sagte, „(Sein) verehrenswertestes Alter ist die früh Jugend“ - upādhyāya kahe dhyeyam vayaḥ kaiśorakam

    rasa-gaṇa-madhye tumi śreṣṭha māna' kāya
    'ādya eva paro rasaḥ' kahe upādhyāya


    (Sri Caitanya fragte) Was denkst du, zwischen den vielen Geschmäker der spirituellen Liebesbeziehungen, was ist die Beste? - kāya māna tumi madhye gaṇa rasa śreṣṭha
    Raghupati Upādhyāya sagte, „Der Erste (der Geschmack der spirituellen amurösen Liebesbezeihung) ist sicherlich der Höchste Geschmack“ - upādhyāya kahe ādyaḥ eva paraḥ rasaḥ
     
  10. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Madhya 19.105-107

    prabhu kahe, — bhāla tattva śikhāilā more
    eta bali' śloka paḍe gadgada-svare


    Der Herr (Śrī Caitanya) sagte, „Du hast mich die höchsten Wahrheiten gelehrt.“ - prabhu kahe more bhāla tattva śikhāilā
    so sagend, rezitierte Er mit stockeneder Stimme den Vers (aus Padyāvalī (82)). -eta bali' śloka paḍe gadgada

    śyāmam eva paraḿ rūpaḿ purī madhu-purī varā
    vayaḥ kaiśorakaḿ dhyeyam ādya eva paro rasaḥ


    Die dunkle Form (des Höchsten) (Krishna) ist sicherlich die Höchste - śyāmam rūpaḿ eva paraḿ
    Die Stätte Mathurā ist die Beste - purī madhu-purī varā
    Die Jugend ist das Alter worüber man meditieren sollte - kaiśorakam vayaḥ dhyeyam
    Der originale (Geschmack der göttlichen amurösen Liebesbezeihung) ist sicherlich der Höchste Geschmack - ādyaḥ eva paraḥ rasaḥ

    premāveśe prabhu tāńre kailā ālińgana
    prema matta hañā teńho karena nartana


    Vertieft in der göttlichen Liebe der Herr (Sri Caitanya) umarmte ihn (Raghupati Upādhyāya) - prema-āveśe prabhu kailā ālińgana tāńre
    Überwältigt bei der göttlichen Liebe er (Raghupati Upādhyāya) fing an zu tanzen - prema matta hañā teńho karena nartana
     
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