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Kontemplation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von yinundyang, 21. März 2013.

  1. yinundyang

    yinundyang Guest

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    Hallo :)

    Möchte gern mehr über Kontemplation als *Weg* der christlichen Mystik erfahren.

    Wie gehts?
    Was wird angeschaut, betrachtet?
    Worin besteht der *Unterschied* zur Meditation?

    LG
     
    SharonRose gefällt das.
  2. m290

    m290 Guest

    Man kann z.B. Verse aus der Bibel kontemplativ betrachten. Dazu nimmt man sich einen Vers, und dann lässt man ihn über eine halbe Stunde auf sich wirken. Oder über mehrere Stunden begleitet bei einer Alltagshandlung, z.B. Bügeln oder so.

    Das kann dann so etwas wie Johann Heinrich Jung-Stillings "Tägliche Bibelübungen" geben:

    Johann Heinrich Jung-Stilling. Tägliche Bibelübungen. Hrsg. v. Gustav Adolf Benrath. Giessen u. Basel: Brunnen (1989. ISBN 3-7655-5751-X.) 480 S., 3 Abb.
     
  3. yinundyang

    yinundyang Guest

    Gracias Maria :)

    Das Buch werd ich lesen.

    Was ist der *Unterschied* zwischen Achtsamkeitsmeditation und Kontemplation?
     
  4. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    oh ja, ,christliche Kontemplation fällt in den Bereich der Eutonie. Ich find's anstrengend. :D Ist aber wahrscheinlich eine Frage der Übung, habe es noch nicht oft gemacht bzw. relativ viel eigentlich mit dem Vater Unser. Aber so per se eigentlich erst einige Male, mit klitzekleinen Versen aus der Bibel, 3,4,5 Worte.

    Mein Problem dabei ist, daß man Geist sich nicht leert. Wenn die Buddhisten kontemplieren, leeren sie ihren Geist und legen dort dann den Kontemplationsinhalt hinein. Und dann geschieht im Grunde ein intensiviertes Nachdenken. Wie es aber im Christentum geschehen soll, das hat mir im Grunde noch niemand erklärt. Kenne auch keine Literatur darüber. Beobachte ich aber die christlichen Mönche, die ich kenne, beim stillen Gebet, dann nehme ich an, daß sie es im Grunde genauso machen wie die Buddhisten. Weiß es aber nicht genau.

    lg

    P.s.: ach ja und ein Unterschied ist sicherlich die Sitzhaltung. Ich habe mal nach einer Eutonieübung erlebt, daß der der Anleitende mich mehr zur Sitzhaltung fragte als ich ihn Fragen an ihn gehabt hätte. Er vermutete da bei mir mehr Wissen, weil er wußte, daß ich eher östlich meditiere. Ob ich tatsächlich mehr Wissen darüber habe weiß ich aber wiederum nicht. Ich bewundere aber z.B., wenn christliche Mönche im Kirchengestühl sitzen und wie. Ich habe mal einen älteren Herrn gefragt, wie er das eigentlich schafft, so gerade und aufrecht und beweglich zu sein und ob es mit dem vielen Sitzen beim Gebet zu tun hätte. Er bejahte dies und daß es eine Frage der Übung sei und daß auch das Knien eine besondere Herausforderung an die Haltung sei. Ich habe dann versucht dem nachzuspüren und muß sagen, daß es stimmt. Gerade die Körperhaltung beim Knien ist sehr anspruchsvoll, denn wenn Du dabei den Mittelkanal spüren willst um Dich zu öffnen, mußt Du schon sehr üben. Du Muskulatur hat man gar nicht, wenn man's nicht übt.
     
  5. SharonRose

    SharonRose Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2013
    Beiträge:
    1.690
    Ort:
    Neue Jerusalem
    Christliche Kontemplation ist meine grosse, haupt inneres-nahrungsmittel. Die Bewusstseinserweiterung, Veränderung des Bewusstseinszustandes, außersinnliche Wahrnehmung, Berührung des HlGeistes.

    Eine kontemplative Haltung ist von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit bestimmt. Deswegen , jesus, der ständigt mit dem Gott Vater in verbindung war, wusste den Weg, zum diesen innere arbeit.

    Wenn wir uns Zeit nehmen, um in unserem Herzen stille zu werden und Gott wirken zu lassen, können wir nach Gottes Anleitung richtige Entscheidungen treffen. Jesus Wort, ist die Anleitung.


    so ist das. Aber wen man/frau von dem Geist Gottes geführt wird, es wird leichter.Von wem ich geführt bin!! das ist die richtige , wichtige punkt.

    Es liegt nicht an, wie oft wir Wort Gottes (Bibel Verse) verinnerlichen, meditieren, sondern, auf welche Gesinnung , kommen wir nahe zum Thron Gottes, das zählt (bzw.es ist für mich so).

    man kann ja ihn stückweiser meditieren.Die Hauptsache ist hier die gesinnung unseres herzens.

    Meine erste Meditations Bibelverse(als ich 10-12 j jung war), waren von dem Berg Predigt.

    Das habe ich für mich,in meinem stille zeiten, verinnerlicht.
    so wie Psalm 51

    Meine Erfahrung ist, statt ich den Geist leere, leere ich meinem Gedanken(Ego), in der Stille, gebe ich den Geistgottes raum, um mich zu berühren lasse. Und Er kommt.Und nimmt die Führung.

    Bei mir (als Christ) , es funktioniert umgekehrt!

    Meinem Geist sehnt nach Jesus Geist.
    Dann lade ich ihm in meinem Herzen ein.
    Ich rufe seine Name ..alles passiert in der innere stille..
    Er kommt. Nimmt die Führung.
    Er ent- leert meinem Gedanken, alle stoffe, die meditation, die stille verhindern wollen, mich blokieren wollen,
    die werden verschwinden. Dann habe ich die Ruhe..

    dadurch bekomme ich mehr und mehr raum für die fliesende kraft, macht, autorität, frieden, freude, die Liebe zu empfangen,

    Er gibt mir neue Sinn, Denken, Bewustsein..vision, Prophetie, ermahnung, trost, ermutigung, hoffnung, das (Ego) Tod, das(Geist) Leben, und sogar ein neues Lied.

    meinem Herzen spürt die innere wärme.. die ganzen meinem körper fühlt seine Gegenwart, wie ein Strom, von Kopf bis Fuß fliest .Er gibt mir, alles, was Er besitzt.


    Du brauchst dafür keine Literatur. Gehe in seine gegenwart, rufe Jesus name. Er wird dich leiten, mit sanfte Sausen.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2013
  6. yinundyang

    yinundyang Guest

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    Hallo Trixi Maus,

    Und ich hätte eben gedacht, dass es gerade kein Nachdenken ist. Mehr ein Hin- und Herbewegen der Worte, ein Ruhen auf bzw. in den Worten, sie so erfahren. So mantaähnlich, sich ausrichten auf die Worte.

    Nachdenken würde ich eher als Versuchung sehen, dass der Verstand da etwas begreifen will. Und Kontemplation mehr so ein die Worte so lassen wie sie sind, mehr so "passiv" wirken lassen.

    LG
     
  7. yinundyang

    yinundyang Guest

    Hallo SharonRose :)

    Danke für die schöne Beschreibung :umarmen:

    LG, yinundyang
     
  8. SharonRose

    SharonRose Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2013
    Beiträge:
    1.690
    Ort:
    Neue Jerusalem
    Gerne :)

    Und, danke für dein Pm. ich kann dir leider keine Antwort- pm senden, muss ich vorher 15 Beiträge schrieben. ich habe aber leider keine Zeit dafür,bzw bin zeitlich begrenzt.

    Deine Frage, bezg love777 : Ja, das bin ich.;)

    Ich schaue ab und zu mal hier in Forum rein und lese ich gerne die Beiträge von Maria und von dir, und Euren Austausch geneisse ich.

    Ich wollte mal auch kurz meinem Beitrag dazu geben, bezg dein Thread, der mir Resonanz gegeben hat.

    wegen der, von dir empholene Thread :" Kinder- erlebnisse". Du kanst mir villt den Threads-Link per pm senden, statt ich hier diese Thread lange suche.

    merci

    lg
    SharonRose
     
  9. m290

    m290 Guest

    *lach* hi SharonRose, schön, dich wieder zu lesen.
    Danke für Dein wunderbares Wesen.

    Ich sah gleich, dass du es bist.
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
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    Jou, das meine ich mit "intensiviertes" Denken. Sharon Rose beschreibt es sehr gut, was dann aber dennoch kommt: "Er gibt mir neue Sinn, Denken, Bewustsein..vision, Prophetie, ermahnung, trost, ermutigung, hoffnung, das (Ego) Tod, das(Geist) Leben, und sogar ein neues Lied." Und dieses Neue, was dann entsteht, ist ja nicht im Mantra selber enthalten, von daher empfinde ich Kontemplation schon als eine Art von Denken, um ein Art Zugriff auf den (heiligen) Geist zu bekommen.

    lg
     
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